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Adolf Stoecker / Oertzen, Dietrich von (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Adolf Stoecker / Oertzen, Dietrich von (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Frühere Titel:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Spätere Titel:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1867
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12085490
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/10:1867
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adresskalender (1818-1918)

Kapitel

Titel:
[Erster Theil. Adreß-Kalender von Berlin]

Kapitel

Titel:
Der Magistrat und dessen Unter-Behörden

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Adolf Stoecker / Oertzen, Dietrich von (Public Domain)
  • Fotografie: Adolf Stoecker
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Kindheit und Jugend
  • II. Student und Kandidat
  • III. Die ersten Pfarrämter
  • IV. Metz
  • V. Die erste Zeit in Berlin
  • VI. Der Beginn der Berliner Bewegung
  • VII. Die Zeit nach den Attentaten
  • VIII. Fortsetzung der Arbeit 1879
  • IX. Der Kampf gegen die Juden beginnt
  • X. Der Kampf gegen die Juden geht fort
  • XI. Ein bewegtes Jahr. 1881
  • XII. 1882/83
  • XIII. Kirche und Stadtmission
  • XIV. Das Jahr 1884
  • XV. Der Prozeß Bäcker
  • XVI. Die Jahre 1886 und 1887
  • XVII. Die Walderfee-Versammlung
  • XVIII. Hofprediger oder Politiker
  • XIX. Der evangelisch-soziale Kongreß
  • XX. Reisen
  • XXI. Stoecker und Witte
  • XXII. Die Vorboten der Krisis
  • XXIII. 1896. Trennung von den Konservativen
  • XXIV. Die Ära Stamm
  • XXV. Evangelisch-sozial und kirchlich-sozial
  • XXVI. Generalsynoden 1897 und 1903
  • XXVII. Stoecker als Parlamentarier
  • XXVIII. Stoecker als Theologe, als Pfarrer, als Kirchenpolitiker
  • XXIX. Die letzten Arbeitsjahre. 1898-1906. Der Ertrag des Lebens
  • XXX. Der 70. Geburtstag. Alter, Erkrankung, Ende
  • XXXI. Nachlese
  • XXXII. Stoecker-Literatur
  • Namenregister
  • Farbkarte

Volltext

190 — 
Für die politische Zeitung „Das Volk“ flossen ihm von freigebiger 
Freundeshand ebenfalls Hunderttausende zu. Für die Gründung 
des „Reich“ legte ihm ein konservativer Großgrundbesitzer 
150 000 Mark auf den Tisch. Bei den verschiedenen Jubilaͤen 
wurden ihm große Kapitalien überreicht. Durch Stoeckers Hand 
sind für den Bau des Reiches Gottes Millionen hindurchgegangen. 
Bemerkenswert war auch die Art und Weise, wie Stoecker 
die Angriffe seiner Gegner ertrug. Er wußte, daß es zum 
Dienste Jesu Christi gehört, von der Welt gehaßt zu werden. 
So hat er sich niemals geweigert, „die Schmach Christi“ zu 
tragen. Am 30. Dezember 18085 schrieb er an Pfarrer Hoffmann 
in Genf: 
.. „Innigen Dank für Ihren Geburtstagsbrief, Ihre 
reiche Gabe, die durch ein Mißverständnis erst jetzt quittiert ist, 
und Ihre Fürsorge für meinen Ruf in der Presse. Die letztere 
Bemuͤhung wird freilich fruchtlos sein. Die einen wollen lügen, 
die anderen wollen belogen sein. Geben Sie sich also nur zu— 
frieden. Wir müssen diese Form des Welthasses tragen lernen, 
wie jede andere auch. Erfahre ich aber den Namen des sauberen 
Korrespondenten, dann schreibe ich. Vermutlich ist es ein 
Orientale ...“ 
Daß Stoecker dem ethischen Ideal des Christen, dem Feinde 
die Wahrheit zu sagen, aber sie stets in Liebe zu sagen, jederzeit 
entsprochen habe, wird man nicht behaupten dürfen. Er konnte 
auch hart und scharf werden. Aber in der Regel geschah es doch 
nur da, wo es sich um hoffnungslose Gegner handelte, die nichts 
anderes verdient hatten. „Gehaßt“ hat Stoecker nie einen 
Menschen, und selbst gegen solche, die ihm gebranntes Herzeleid 
angetan hatten, blieb er gerecht und milde, wenn die erste Auf— 
wallung vorüber war. 
Unnötig zu verletzen, war im Prinzip niemals Stoeckers 
Sache. Davon legen viele Briefe und Karten Zeugnis ab, die er 
in Korrekturangelegenheiten vom Raintal nach Berlin schrieb. 
Da läßt er eine Bemerkung über „höfische Einflüsse“ streichen: 
„es macht vielleicht unnötiges Gelärm“. Ein andermal wird 
ein scharfes Wort über die „Professoren“ gestrichen. Bei der 
Auseinandersetzung mit dem Evangelisch-kirchlichen Hilfsverein 
gibt er Pastor Braun folgende Instruktion: „Was die Antwort 
betrifft, so meiden Sie jedes unfreundliche Wort. Nur an 
unserem Recht und an der Wahrheit wollen wir festhalten; sonst 
nicht verletzen.“ 
„Pikant“, wenn man will, ist die kleine Tatsache, daß ein— 
mal in der Zeit um die Jahrhundertwende, als Stoecker so ziem— 
lich von allen Seiten bohykottiert war, ein nationalliberaler Ab—
	        

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