Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 2.1898 (Rights reserved)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

No licence for use has been granted - all rights reserved.

Bibliographic data

fullscreen: Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 2.1898 (Rights reserved)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

No licence for use has been granted - all rights reserved.

Periodical

Title:
Hohenzollern-Jahrbuch : Forschungen und Abbildungen zur Geschichte der Hohenzollern in Brandenburg-Preußen / hrsg. von Paul Seidel
Contributors:
Seidel, Paul
Publication:
Leipzig: Giesecke & Devrient 1916
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Dates of Publication:
1.1897 - 20.1916
ZDB-ID:
2276358-2 ZDB
Keywords:
Hohenzollern, Familie ; Preußen ; Geschichte
Berlin:
B 88 Geschichte: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
History,Cultural History
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1898
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2006
Berlin:
B 88 Geschichte: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15420144
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
History,Cultural History

Article

Author:
Berner, Ernst
Title:
Kaiser Wilhelm II
Language:
German
Keywords:
Wilhelm <Deutsches Reich, Kaiser, II>
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved)
  • Ausgabe 2.1898 (Rights reserved)
  • Cover
  • Illustration: Tafel: Kaiser Wilhelm II. Gemalt von Ludwig Noster 1898. Hohenzollern-Museum
  • Title page
  • Contents
  • Kaiser Wilhelm II / Berner, Ernst (Public Domain)
  • Die historischen Denkmale in der Sieges-Allee des Berliner Tiergartens / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Eine kurfürstlich-brandenburgische Flottendemonstration vor Königsberg im Jahre 1605 / Erhardt, Louis (Public Domain)
  • Die Vertreibung der evangelischen Salzburger und ihre Aufnahme in Preußen / Thouret, Georg (Public Domain)
  • Fürst Leopold von Anhalt-Dessau / Krauske, Otto (Public Domain)
  • Zur Charakteristik des Kurfürsten Albrecht Achilles von Brandenburg / Ropp, Goswin von der (Public Domain)
  • Der Große Kurfürst in der Plastik seiner Zeit / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Der Große Kurfürst in seiner äußeren Erscheinung um 1675 / Skarbina, Franz (Rights reserved)
  • Die Tracht der Trabanten des Großen Kurfürsten 1642 / Skarbina, Franz (Rights reserved)
  • Die Russen und Oesterreicher in Berlin im Oktober 1760 / Granier, Herman (Public Domain)
  • Die bildenden Künste unter Herzog Albrecht von Preußen / Ehrenberg, Hermann (Public Domain)
  • Otto Christoph von Sparr, der erste brandenburgische Generalfeldmarschall / Schrötter, Friedrich von (Public Domain)
  • Hohenzollern und Oranien / Bas, Francois de (Rights reserved)
  • Die Königliche Hofapotheke in Berlin 1598-1898 / Hörmann, Johannes (Rights reserved)
  • Die Räumlichkeiten der Königlichen Hofapotheke im Berliner Schloß / Geyer, Albert (Public Domain)
  • Fürst Bismarck und das Haus Hohenzollern / Marcks, Erich (Public Domain)
  • Miscellanea Zollerana (Public Domain)
  • Advertising
  • Imprint

Full text

EU SDR WIER 
fruchtbar und neuschaffend wirkt. Um materieller Güter willen, so mahnte dereinst unser Feldmarschall Nloltke, dürfte 
niemals ein Krieg begonnen werden, aber ebenso gewiß ist, daß ein Verteidigungsfkrieg niemals endigen soll, ohne 
auch materielle Güter uns erworben zu haben. Doch nicht um materieller, sondern um ideeller Güter, um der Ver- 
teidigung unseres Daseins begonnen, haben die Kriege Kaiser Wilhelms Deutschland auf eine Höhe geführt, die es 
niemals in der Geschichte gehabt. Endlich konnte Deutschland die ersten Schritte thun zu weiterem Wadstum, zu 
einem Wachstum über Europa hinaus, und jetzt, nachdem das Reich in 25jähriger Entwickelung zu jener Wunder- 
blüte herangereift ist, die der Dichter schon vor funfzig Jahren heraufsprießen sah, gilt es =-- wir sprechen es aus =- 
aus der Großmacht die Weltmacht nicht nur zu werden, sondern auch wirklich zu sein. Die Aufgabe ist nicht minder 
wichtig, aber auch nicht minder schwer als die sociale, und beide hängen, wie man bei näherem Zusehen erfennt, 
miteinander eng zusammen, wie es ja überhaupt kein Gebiet im Staate giebt, das nicht von den anderen ebenso abhängt 
wie es befruchtet. Mit jedem Wacstum unseres Staates sind bisher die Rulturaufgaben, die ihm oblagen, gestiegen, 
und nur der machtvolle Staat war im stande, sie zu exfüllen. Wir erinnern, um nicht zu weitläufig zu werden, 
nur furz an den Erwerb der Rüstenländer Pommern und Preußen, sowie an den Erwerb der Oder-, Elb- und 
Rheinlande, die dem Staate weit größere Rulturaufgaben zu lösen gestattete, als in der Yergangenheit möglich 
gewesen war. So aber auc heute, Unermeßlich größer sind die Unsprüche und Leistungen unserer Kultur 
geworden, und wir können ihnen nur in dem Maße gerecht werden, als die Machtmittel des Staates zunehmen, 
bedeutender und wirksamer werden, Wohl wissen wir, daß jede reale Macht sic bald diesem, bald jenem unbequem 
machen wird, und wissen, daß unsere Kraft im Weltenraum mit anderen Mächten in Widerspruch und Streit 
geraten kann. Und wenn wir nach Bismarcks Wort die Objekte haben, die der anderen Völker Begehrlichkeit in 
Europa reizen, so gönnen ste uns neuen Erwerb jenseit des Meeres gewiß nicht, und unser Handel bildet, wie sie 
selbst eingestehen, vorzugsweise ein Objekt ihrer Begehrlichkeit. Ullein wie jeder andere Staat, so hat auch unserer 
die Verpflichtung, einen gesunden Egoismus zu zeigen und mit rücksichtsloser Strenge für das Recht und das Wohl 
seiner Bürger einzutreten. Uuch giebt und wird es nie einen ewigen Frieden geben, solange der Mensch als solcher 
in dieser unvollkommenen Welt wandelt, Trotzdem wächst die Sicherheit, daß wir im Frieden unsere Aufgabe erfüllen, 
von Tag zu Tag, wächst mit dem vom Uaiser sorgsam gepflegten und stetig zunehmenden Bewußtsein der fremden 
Nationen, daß wir gewillt sind, im Frieden jeden Streit zu schlichten, daß es lediglic) Uufgaben friedlicher Kultur sind, 
die wir erfüllen und vor allem, daß wir die Macht haben, fremde Störungen und Hindernisse siegreich zurückzuweisen, 
Nm deutschen Wesen soll und wird ja noM die Welt genesen. Das ist die innerste Ueberzeugung des deutschen 
Mannes, und sie ist, wenn es den Expansivgelüsten der Fremden und ihrer deutschfeindlichen Politik gegenüber 
überhaupt noch eines Rechtstitels für unsere Politik bedürfte, die Flagge, die uns führt und de>t. Mit vollem Recht 
spray daher der Umerikaner letzthin die Neberzeugung aus, daß auch seine Nation von Deutschland nie etwas anderes 
als eine gerechte, loyale und offene Behandlung erfahren werde und erkannte in dieser deutschen Politik der Billigkeit 
und Gerechtigkeit die beste Garantie sowohl für jene legitime, territoriale und kommerzielle, Nusdehnung, die Deutschland 
so eifrig und mit Recht wünsche, wie für die Fortdauer und Vermehrung der guten Gesinnung, die für beide Länder 
so wichtig sei. Wahrlich es war ein glücklicher Moment, als der transatlantische Republikaner unsere territoriale 
und kommerzielle Nusdehnung als eine legitime pries, denn endlich einmal kam nicht die natürliche Eifersucht, 
sondern das innerste Gewissen der Fremden über unsere immer maßvolle Politik zum Wort, und darum sollen wir 
solch Wort fein säuberlich bewahren. 
Weit mehr als eine Episode nur war es daher auch, daß der Große Uurfürst sich eine Flotte schuf, zum 
Schrefen der Seemächte die Meere befuhr, auf dem Wasser sich Recht verschaffte und Kolonien gründete. Es war 
der auc bei uns ins Leben getretene Gedanke von dem kulturfördernden Einfluß des Meeres und der Schiffahrt auf 
die Nationen, Auch Friedrich der Große hat ihn wohl erwogen, und nur weil er knapp sich der Feinde zu Lande 
erwehren fonnte, vermochte er nicht, an die Ausführung zu gehen. Bezeichnend aber ist es, daß gerade zur Zeit, als 
Deutschland in tiefer Ohnmacht lag, in der Mitte unseres Jahrhunderts mit der ansteigenden Sehnsucht nach einem 
15
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.