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Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1845 (Public Domain)

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fullscreen: Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1845 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Publication:
Berlin: Heymanns 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Previous Title:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Succeeding Title:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1845
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11974865
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Zs 142:131.1845 SEBI
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)

Chapter

Title:
[Adreß-Kalender von Berlin]

Chapter

Title:
Der Magistrat und dessen Unterbehörden

Contents

Table of contents

  • Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1845 (Public Domain)
  • Title page
  • [Adreß-Kalender von Berlin]
  • Erklärung der Bezeichnungen
  • Alphabetische Uebersicht der Rubriken
  • Königliches Haus
  • Civil-Staat
  • Der Magistrat und dessen Unterbehörden
  • Jüdische Gemeine
  • Anhang
  • Allgemeiner nützlicher Nachweiser
  • Register der Namen
  • Adreß-Kalender von Potsdam
  • Adreß-Kalender von Brandenburg
  • Adreß-Kalender von Charlottenburg
  • Adreß-Kalender von Frankfurt
  • Adreß-Kalender von Neu-Ruppin
  • Adreß-Kalender von Oranienburg
  • Adreß-Kalender von Prenzlow
  • Adreß-Kalender von Schwedt
  • Adreß-Kalender von Spandow
  • Patrimonial-Gerichte der Provinz Brandenburg
  • Uebersicht der in Berlin früher bestandenen Staats- und Kommunal-Behörden
  • Tabelle: I. Oberste Staats-Behörden
  • III. Innere Landes-Verwaltung
  • Tabelle: IV. Finanz-Verwaltung

Full text

5 
Magiftrat. 
* 
Der Magiſtrat 
und deſſen Unterbehörden. 
(Königſtr. 15. und Spandauerſtr. 55.) 
(Der Magiſtrat reſſortirt gegenwärtig von ver Königl. Negierung zu Potsvam, 
in Kirchen-Angelegenheiten vom Königl. Konſiſtorium, in Schul-Ängelegenheiten 
vom Königl. Schul-Kollegium der Provinz. Das Plenum deſſelben verſammelt 
ſich Dienſtags Vormittags auf dem Berliniſchen Nathhauſe. Die übrigen weiter 
unten aufgeführten Deputationen und Kommiſſionen zur ſpeziellen Verwaltung 
der einzelnen Stadt-Angelegenheiten, verſammeln ſich an andern Tagen der Woche. 
Die erſte Nachricht von der Eriſtenz des Magiſtrats iſt vom..Jahre 1284, 
wo in Berlin mächtige patriziſche Geſchlechter waren, die ſich einige aus ihrer 
Mitte in den Rath und zu Bürgermeiſtern erwählten, welche letztere erſt 1432 
vorkommen. Der allgemeine Nath' der Städte Berlin und Köln ward- 1307 
eingeſeßt und 1442 aufgehoben und für jede ein beſonderer Nath eingeführt, auch 
die Gütergemeinſchaft beider Näthe 1543 aufgehoben. Kurfürſt Friedrich Wilhelm 
gab den Städten Friedrichs- Werder, Dorotheen- und Friedrichsſtadt beſondere 
Räthe und Richter. König Friedrichs I. vereinigte im Jahre 1709 die Magiſträte 
der verſchiedenen Städte in einem Magiſtrate der Haupt- und Reſidenzſtadt Berlin, 
der zugleich die allgemeine Gerichts - und Polizeiverwaltung ausübte , bis durch 
die Städte- Ordnung vom 19. November 1808 eine Trennung der beiden leßt- 
gedachten Berwaltungszweige vom Magiſtrate herbeigeführt, überhaupt dem 
ſtädtiſchen Gemeinweſen eine andere Verfaſſung gegeben wurde. =- Die beiden 
Städte Berlin und Cöln hatten bereits „in früheſter Zeit ihre Kurien, wo die 
Bürger zuſammenkamen und über ſtädtiſche Angelegenheiten berathſchlagten. Wo 
das erſte Nathhaus geſtanden hat und wann es erbaut worden iſt, darüber haben 
wir keine Nachrichten. Daß jedoch ſchon zu Anfang des 14. Jahrhunderts -ein 
Rathhaus für Berlin und Köln erbaut war, ergiebt ſich aus einer Urkunde von 
1365. was da geſtanden haben ſoll, wo jetzt der Mühlendanmm iſt und was ſich 
Kurfürſt Friedrich Il. habe abtreten laſſen. Bei dem Brande 1380, der die 
ganze Stadt in Aſche legte, brannte auc) das Nathhaus mit ab. Unter Ver- 
einigung der Räthe von Berlin und Köln, während der Regierung Friedrichs [., 
wurde 1431 ein Nathhaus oder Prätorium auf der Spree an der langen Brücke 
erbaut, vermuthlich in der Poſtſtraße, wo jeßt die Häuſer Nr. 4. bis 6 ſtehen, 
was 1581 gänzlich abbrannte. Das jetzige Rathhaus ward 1448 zur Zeit des 
Verſöhnungsvertrages erbaut, brannte 1484 ab und ward 1488 und 1489 wieder 
neu erbaut. Von dieſem ſcheint der Theil über der Nathswaage no< übrig zu 
fein. 1581 brannte es wieder ab, bei welhem Brande die meiſten Urkunden 
und Berichte über Berlin verloren gingen. Der Theil des Nathhauſes, der an 
der E>e hervorſpringt, iſt 1583 erbaut worden. 1653 ward es bedeutend ver- 
beſſert. Da, wo der Thurm früher ſtaud, war ſonſt ein Gefängniß, der Kraut- 
garten genannt, und in dem zweiten Stockwerke der große Saal, der bei Ho<- 
zeiten als Tanzboden benußt ward. Der neue Theil in ver Spandauerſtraße iſt 
1693 durc< Nering erbaut worden, der in der Königſtraße, zwiſchen dem Thurm 
und der Rathswaage, 1710. Der Thurm, der ſonſt darauf ſtand, iſt 1819 und 
der untere Theil daven 1840 abgenommen worden. In früheren Zeiten hatte der 
Friedrichs-Werder und die Friedrichsſtadt ihr eigenes Nathhaus, was auf der Stelle 
des Münzgebäudes am Werderſchen Markte ſtaud. Eben ſo die Dorotheenſtadt, 
deren Nathhaus auf der Stekle ſtand, wo jetzt das Haus Nr. 150 in der Friedrich- 
ſtraße ſteht. Die übrigen Stadttheile haben niemals beſondere Nathhäuſer gehabt.) 
Finanz - Etat der Stadt Berlin für 1843, 
EGinnahme. 
A. Beſtand aus vorigem Jahre .-... . 
3. Gewöhnlich fortlaufende Einnahme. 
Aus der Kämmerei-Verwaltung: 
Vom Grundbeſitz in der Stadt . 
Von den Rathswaagn . . 5... 
“ Von ländlichen Beſikungen . . 4 
Latus 46,169. ZIT 105.026. 69. I1 
Thlr. Sgr. Pf. 
103.026. 9.11.
	        

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