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Spazieren in Berlin / Hessel, Franz (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Spazieren in Berlin / Hessel, Franz (Public Domain)

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  • Spazieren in Berlin / Hessel, Franz (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Der Verdächtige
  • Ich lerne
  • Etwas von der Arbeit
  • Von der Mode
  • Von der Lebenslust
  • Rundfahrt
  • Die Paläste der Tiere
  • Berlins Boulevard
  • Alter Westen
  • Tiergarten
  • Der Landwehrkanal
  • Der Kreuzberg
  • Tempelhof
  • Hasenheide
  • Über Neukölln nach Britz
  • Dampfermusik
  • Nach Osten
  • Norden
  • Nordwesten
  • Friedrichstadt
  • Dönhoffplatz
  • Zeitungsviertel
  • Südwesten
  • Nachwort an die Berliner
  • Inhaltsverzeichnis
  • Werbung
  • Farbkarte

Volltext

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des Heiligtums der Fischer von Alt-Cölln. Einem andern 
heiligen Wesen, an dem das Herz der Cöllner und Berliner 
hing, ist dort auf der Brücke, über die der Weg zum Spittel- 
markt führt, ein Denkmal, allerdings erst in neuerer Zeit, 
errichtet. Das ist Sankt Gertraudt, die Äbtissin, die Spitäler 
und Herbergen für,Reisende gegründet hat. Der Spittelmarkt 
hat seinen Namen von dem Gertraudtenhospital, als dessen 
Aundfahrt 
letzter Rest noch bis in die achtziger Jahre die kleine Spittel- 
kirche stand, mitten auf einem idyllischen Marktplatz, aus 
dem mit der Zeit einer der verkehrsreichsten, von hohen 
Geschäftshäusern umgebenen Plätze der Stadt geworden ist. 
Vor der Heiligen auf der Brücke kniet ein fahrender Schüler, 
dem sie einen Trunk reicht. Sieht sie nicht, daß er eine 
gestohlene Gans an einer Leine mit sich führt, oder übersieht 
sie es gnädig? Als Freundin der Wanderer ist sie auch den 
Seelen der Verstorbenen auf ihrer Wanderschaft hold. Die 
verwandeln sich nach einer Volkssage in Mäuse und kommen 
in der ersten Nacht nach dem Tode zu Sankt Gertraudt, in 
der zweiten zum heiligen Michael und erst in der dritten in 
ihr Dauerjenseits. Daher die Mäuseschar am Sockel des Denk- 
mals. Sankt Getraudt hat in der Hand einen Spinnrocken. 
Sie ist der Frau Holle und der heidnischen Gottheit, aus der 
die Frau Holle wurde, verwandt und beschützt den Flachsbau 
und die Spinnerinnen. Die Frühlingsblumen aber, die als 
Spende zu ihren Füßen liegen, bedeuten Dankgaben der Land- 
leute, deren Flur und Feld die Gebieterin der Mäuse vor den 
Tieren, die unter ihrem Zauber stehen, schützt. Es ist gerade 
kein großes Meisterwerk, das Denkmal, das hier so ausführlich
	        

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