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Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1913 (Public Domain)

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fullscreen: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1913 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Neukölln
Title:
Amtlicher stenographischer Bericht über die Sitzung der Stadtverordneten zu Neukölln
Publication:
Berlin 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1919-1920
ZDB-ID:
2859803-9 ZDB
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
320 Politik
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1919
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Keywords:
Neukölln
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8220301
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
28. März 1919
Publication:
, 1919-03-28

Contents

Table of contents

  • Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1913 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste
  • Contents
  • 8. Januar 1913
  • 22. Januar 1913
  • 5. Februar 1913
  • 19. Februar 1913
  • 28. Februar 1913
  • 6. März 1913
  • 19. März 1913
  • 9. April 1913
  • 23. April 1913
  • 7. Mai 1913
  • 28. Mai 1913
  • 11. Juni 1913
  • 25. Juni 1913
  • 10. September 1913
  • 24. September 1913
  • 8. Oktober 1913
  • 15. Oktober 1913
  • 29. Oktober 1913
  • 12. November 1913
  • 3. Dezember 1913
  • 17. Dezember 1913

Full text

180 Sitzung vom !>. April 1918 aufhallen. Daraufhin Wurde der Polizeipräsident dom mittags wieder nach Hause geschafft werden, um am Magistrat ersucht, für Abhilfe zu sorgen. Die Polizei nächsten Tage wieder einem anderen Wochenmarkt zu­ ging sehr energisch vor, und es regnete Strafmandate geführt zu werden, so sind diese Zustände weit von über Strafmandate gegen die Fuhrleute. Aber er­ dem entfernt, wie sich Herr v. Jagow das Feilhalten reicht wurde gar nichts. Es konnte nichts erreicht von Lebensmitteln vorstellt. werden, da die meisten Marktleute eben weit her Nun haben sich die Verhältnisse insofern geändert, kommen und nicht in der Lage sind, ihre Fuhrwerke als mitten auf dem Wittenbergplatz plötzlich ein Mon­ wieder nach Haus zu bringen. Das ist auch in einem strum von Bau errichtet wurde. Diese Baulichkeit hat Schreiben des Vereins der Standinhaber auf den die Form eines Kreuzes, dessen längere Achse 50 m Wochenmärkten an den Magistrat ausgesprochen, lang ist und sich zu beiden Seiten weit in die beiden worin es heißt: Platzhälften erstreckt. Uns hat in der Stadtver­ Geeignete Plätze zur Aufstellung von Fuhr­ ordnetenversammlung immer nur eine Skizze von werken in der Nähe des Wittenbergplatzes gibt den Grundlinien vorgelegen, und es hieß, es komme es leider nicht. Denn die Standinhaber sind hier eine Passerelle hin; etwas Näheres war uns gar­ nur zum kleinsten Teil Charlottenburger. Aus nicht bekannt. In der Vorlage vom 1. November allen Vororten kommen die Händler' auf den 1909 betreffend die Untergrundbahn heißt es: Markt. Infolge der immer wachsenden Aus­ Am Wittenbergplatz soll durch eine ober­ dehnung Charlottenburgs ist es schon für die irdische vom Tageslicht erhellte Anlage das Um­ Charlottenburger Händler schwierig- zeitraubend steigen auf die einzelnen Bahnsteige durch eine und kostspielig, ihre Fuhrwerke während -er nur 2,80 m über den Bähn steigen liegende soge­ Marktzeit wieder nach Haus zu bringen. Allen nannte Passerelle erleichtert werden. anderen Händlern aber ist dies ganz unmöglich. Meine Herren, man hat sich eines französischen Wortes Letzteres bedarf wohl keiner weiteren Darlegung. bedient. Passerelle bedeutet nach dem Wörterbuch von Es dürfte genügen, auf die gewaltigen Ent­ Sachs-Villatte in eisenbahntechnischer Hinsicht „einen fernungen hinzuweisen. k l e i n e n V i a d u k t , dessen Durchgang zur Ver­ Dieser Verein hat nun von dem Magistrat be­ bindung von durch die Bahn getrennten Grundstücken ansprucht, man möge ihm das Grundstück in der Nürn­ dient." Klein ist dieser Bau nicht, ein Viadukt — berger Straße zum Aufenthalt der Fuhrwerke über­ eine Ueberbrückung — ist er auch nicht; es macht den lassen. Natürlich konnte der Magistrat das Ersuchen Eindruck, als wenn die Untergrundbahn hier ein Ge­ nur ablehnen, da er ein Millionengrundstück nicht für bäude in Form einer riesigen Markthalle aufführen den Markt hergeben kann, der nur wenige tausend wollte, um die Erinnerung an den Markt auf dem Mark einbringt. Wittenbergplatz, wenn er verschwunden sein sollte- auf­ Wie Sie aus dem Schreiben des Vereins der recht zu erhalten. Jedenfalls glaube ich, daß hier der Standinhaber gehört haben, f i n d d i e H ä n d l e r Magistrat eine Unterlassungssünde begangen hat, wenn zum k l e i ns t en T e i l C h a r l o t t e n b u r g e r ; er uns von dieser Größe und namentlich der Höhe des sie kommen aus weiter gelegenen Vororten, aus Pan­ Baues keine Kenntnis gab; die Grundlinien waren kow, Neukölln., Potsdam usw. Sie ersehen daraus, wohl durch den Zweck, dem das Gebäude zu dienen daß der Markt nicht so ist, wie man sich ihn sonst hat, den Umsteigeverkehr, gegeben; aber oan man eigentlich vorstellt. Früher kamen die Bauern mit einen großen Mittelbau in der Höhe eines vier­ ihren Erzeugnissen nach dem Markt; jeder blieb an stöckigen Hauses errichtet, das hat wohl niemand von seinem Stand- bis er das letzte Ei verkauft hatte, und uns erwartet. Ich möchte den Magistrat um Aus­ das war immer frisch und von seinen eigenen Hühnern. kunft bitten, wie so etwas möglich war, ohne uns da­ Heute ist die Sache ganz anders. H ä n d l e r kommen von Kenntnis zu geben. aus den weiteren Vororten und verkaufen ihre Waren auf dem Markt. Sie machen dadurch den Charlotten­ Dieses große Gebäude trennt den großen Witten- burger Gewerbetreibenden das Leben schwer und bergplatz in zwei kleinere Hälften'. Jnfolgedesten nehmen ihnen das Brot. Darauf ist es auch zurück­ ist es nicht mehr möglich, den Markt auf e i n e r Seite zuführen, daß im Osten von EharloUenburg in den des Platzes stattfinden zu lassen. Magistrat hat sich Seitenstraßen so viele Läden leerstehen, die zu sehr deshalb an den Polizeipräsidenten mit der Bitte ge­ billigen Preisen für Nahrungsmittel-Geschäfte ver­ wendet- zu gestatten, daß fiir die Folge der Markt so­ mietbar wären. wohl aus der Nord- wie auf der Südseite stattfinden Wenn von mancher Seite behauptet wird, die dürfe. Der Polizeipräsident hat das entschieden abge­ Preise auf dem Markt seien so sehr billig, so glaube lehnt. Er wies auf die Belästigung und Gefährdung ich nicht, daß das zutrifft; denn Berlin hat seit Jahr­ der Marktbesucher und Passanten hin, die eintreten zehnten keine Märkte mehr, es ist auch schon seit würde, wenn der Markt auf beiden Seiten stattfinden Fahren damit umgegangen, die Markthallen allmäh­ würde. Er fährt dann fort: lich eingehen zu lasten, und trotzdem, meine Herren, Ich stelle vielmehr anheim, den Wochemnarkt, sind in Berlin, wenn wir natürlich vom Tiergarten- für den ein Bedürfnis kaum noch zu erkennen vierbeb absehen, die Lebensmittelpreise durchgängig ist, ganz eingehen zu lasten oder ihn soweit etwas billiger als in den westlichen Vororten, wo einzuschränken, daß er auf e i nem Platzteile noch Wochenmärkte stattfinden. des Wittcnbergplatzes untergebracht werden Bezüglich des Marktes muß ich auch auf die un­ kann. Auch der geplanten Unterbringung von hygienische Seite hinweisen. Denn gerade weil es Verkaufsständen auf den Bürgersteigen vor den Händler und nicht Produzenten sind, die den Markt Häusern kann nicht zugestimmt werden. Die besuchen, so haben sie auch die Gewohnheit der Händ­ Abhaltung des Wochenmarktes auf den Bürger­ ler, möglichst viel Ware auszulegen, um den Käufer steigen vor den Häusern verträgt sich weder mit an ihren Stand heranzulocken. Jnfolgedesten bleiben dem Charakter der Stadtgegend, noch ist sie im große Qualitäten von Fleisch, Geflügel, toten Fischen Verkehrsinteresse angängig. usw. übrig, und wenn die den ganzen Vormittag in Nachdem der Magistrat diesen Bescheid vom der Sonne und im Staub gelegen haben und dann Polizeipräsidenten bekommen hat, blieb nun weiter

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