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Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Charlottenburg (Berlin)
Title:
Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen
Publication:
Berlin 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1904-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2859797-7 ZDB
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
320 Politik
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Public administration,politics
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1918
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8302687
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Public administration,politics

Issue

Title:
9. Januar 1918

Contents

Table of contents

  • Rahel / Varnhagen, Rahel (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • [Einleitung] / Landsberg, Hans
  • [Text]
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Berlin, den 9. Jänner 1801, 
Mit Zuneigung und Freudigkeit hab’ ich Ihren Brief an mich und 
Ihr vortreffliches Votivgemählde von Paris gelesen, und mit herzlichen 
Wünschen für Ihre rasche, kräftige, geflügelte Natur. Mög’ Ihr Herz 
nicht verkannt werden, auch nicht von — Ihnen! Mögen die Menschen, 
die Sie oft, glaub’ ich, ohne Orthographie handeln so wie schreiben, 
darüber den geistigen Werth nicht übersehen! — Aber gerade, wenn 
die Seele am schönsten spricht und tönt, wird sie Andern unsichtbar, 
wie die Saite verschwindet, wenn sie tönt. — Jedes Blättchen, und noch 
mehr jedes Blatt von Ihnen wird mich erfreuen. Friede und Freude 
sei mit Ihnen! Richter. 
An Varnhagen, in Tübingen. 
Freitag früh um 10 Uhr, den 18. November 1808. 
Gestern Abend habe ich den Sigurd *) gelesen, — Lange, 
lange nicht hat mir etwas so gefallen! So schön kam es mir vor, 
so fest, so eigen, So echt, so still ersonnen, frisch mit Gesundheit 
ausgeführt: so wenig Überflüssiges gesagt darin: zusammen- 
hängend und neu, von einem neuen Menschen endlich glücklich 
gefertigt. Indem ich’s las, freut’ ich mich immer schon des Lobes, 
und deiner Freude und Zufriedenheit, welches ich dir aus vollem 
Herzen spenden würde, Seine Runen kamen mir bis in den innersten 
Sinn, mit ihren Reden, und die erste Geliebte Sigurds, die da nichts 
traut, und das Ganze; wie ich nur Lady Macbeth und Einmal 
Juden die lange Nacht habe weinen sehen, so mußti’ ich das Buch 
weglegen, und Schleusen eröffneten sich innen, laut reden und 
ächzen mußt’ ich dabei. Aufgelöst und geschlossen schien mir 
ganz klar auch mein Leben; — es thut mir gut endlich! — und 
das Ganze so schön! Du kennst meinen Haß gegen jede andere, 
als die olympische Mythologie, gegen nordische Sagen, Runen 
u. dgl. und die neue Hoffnung auf die alten Nebelgötter, Alles 
das that mir nichts; und dein lieber Freund, der liebe Fouque, 
traf richtig mein doch unbefangenes Gemüth! — 
Berlin, Freitag den 2. December 1808, 
— Alle Tage kommt mir das Erbärmliche erbärmlicher vor: 
und gar nicht mit Ingrimm, Zorn, oder Wehmuth, Nein, ganz in 
Zerstreuung verloren, wie über eine Sache, die so gewöhnlich ist, 
daß man sie zeitlebens schon weiß. Meine Lage bringt es auch 
mit sich; so paradox dies im Augenblick klingt. Meine Einsicht ist 
*) Von Fouque, 
iM
	        

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