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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1903 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1903 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Charlottenburg (Berlin)
Title:
Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen
Publication:
Berlin 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1904-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2859797-7 ZDB
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
320 Politik
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Public administration,politics
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1918
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8302687
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Public administration,politics

Issue

Title:
18. September 1918

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1903 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XXIII. Jahrgangs, 1903.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103

Full text

Nr. 69. 
Zentralblatt der Bau Verwaltung. 
433 
im Schaubilde und im Schnitte dargestellte Wasserturm ist vom Archi 
tekten v, Gerlach auf Antrieb und unter Mitwirkung des Unterzeich 
neten entworfen worden. Daß es gelang, seine Ausführung trotz des 
Widerstandes eines Teiles der Bürgerschaft 
durchzusetzen, verdanken wir neben der 
Tatkraft des damaligen Bürgermeisters 
Menge dem Eingreifen des Universitäts- 
professors Dr. Mathaei in Kiel. Der Bau 
erhebt sich an der Grenze des zum Stadt 
park umgewandelten alten Schloßgartens 
dicht neben dem Viehhofe und den an 
letzteren angrenzenden Stadtteilen, also 
neben den gewerblichen Anlagen, welche 
für das neue Aufblühen des Gemeinde 
wesens die Grundlage bilden, und zugleich 
inmitten der Baumanlagen, welche zur Er 
holung der Bürger dienen. Der auf der 
Höhe des Baues unterzubringende 300 cbm 
Wasser fassende Behälter hat einen Durch 
messer von 9,00 m und liegt mit seinem 
Boden 33,00 m über dem Wasserspiegel der 
Nordsee, zugleich 22,50 m über dem umlie 
genden Gelände. Derselbe ist nach dem 
Intzeschen Systeme derartig erbaut, daß die 
Unterstützung nicht am Außenrande, son 
dern in einem inneren Ringe erfolgt, welcher 
hier 6,50 m Durchmesser hat. Dieser Ring 
muß auf den den Behälter tragenden Mauer 
körper auf setzen. Rings um den Wasser 
bottich ist ein Umgang erforderlich, welcher 
zur Beaufsichtigung der Bottichwände dient, 
zugleich aber als Aussichtsplatz benutzt wer 
den kann. Der eiserne Wasserbehälter ist 
der Träger des Dachstuhles. Das Dach ist 
mit reichlichen Lüftungsöffnungen zu ver 
sehen. Dies sind die Grundbedingungen, 
welche für die Ausgestaltung des Bau 
werkes von Bedeutung waren. Seitens des 
Architekten ist nun der runden Mauer 
säule, die auf einem achteckigen Unterbau 
ruht, eine stark verjüngte Form gegeben 
worden. Um das Aufstreben der Baumasse 
noch mehr zu betonen, wird der Schaft 
durch Putzblenden gegliedert, in welchen 
die Fenster angebracht sind. Den Ueber- 
gang zu dem weit ausladenden Oberteil 
des Turmes bildet eine glatte in Monier 
bauweise hergestellte große Hohlkehle. Der 
von breiten Fenstern durchbrochene Um 
gang, ebenso das 12 seitige steile Dach mit 
dem hohen Aufsatz ist mit deutschem Schie 
fer nach deutscher Art auf Schalung glatt gedeckt bis zu dem 
kupfernen Knaufe, der 40 m über die Landschaft aufsteigt und 
von der Wetterfahne überragt wird. 
Für die Verblendung des Mauerwerkes wurden rote Rathenower 
Handstrichsteine des Normalformates verwendet. Auch die Hinter 
mauerungssteine stammen aus Rathenower Ziegeleien und sind zu 
Wasser nach Husum überführt. Einzelne abgerundete Ziegel der 
Fenstergewände und Gesimse sind auf der Baustelle durch Hauen und 
Schleifen geformt, was für jeden Stein durch 
schnittlich 15 Pf. an Kosten verursachte. Die 
Mauerstärke des Turmes beginnt unten am 
Granit-Sockel mit 1,19 m, beträgt im achtecki 
gen Unterbau noch 1,16 m und verringert sich 
im eigentlichen Turmschaft von 64 cm bis 
auf 51 cm. Die wenigen Werksteinstücke 
der Fenstersohlbänke, Bogenwiderlager 
steine, des Gurtgesimses und der Wappen 
platte über dem Eingänge sind aus Kottaer 
Sandstein gearbeitet. Die aufgehenden 
Mauern, die Putzblenden und die Fugung 
sind unter Verwendung von hydraulischem 
Mörtel ausgeführt, so daß jede Benutzung 
von Zement vermieden ist. Das Eingangs 
portal (Abb. 1) hat einen bedeutsamen 
Schmuck durch eine friesartige Bekrönung 
erhalten, welche das Wappen der Stadt 
Husum nebst Mauerkrone in Meißelarbeit 
und farbiger Behandlung zeigt. Das Modell 
für diese Bildhauerarbeit wurde durch 
Bildhauer der Firma Boswau u, Knauer 
in Berlin nach Angabe des Architekten her 
gestellt. 
Die Kosten des Baues haben, abgesehen 
von den Bauleitungskosten, rund 63 000 Mark 
betragen, von welcher Summe 10 600 Mark 
auf die tiefgehende künstliche Gründung, 
rund 36 000 Mark auf den eigentlichen Turm 
bau ohne Wasserbehälter und der Rest von 
16 400 Mark auf letzteren entfallen. Bei 
300 cbm Fassungsvermögen betragen somit 
die Kosten für einen Kubikmeter rund 
210 Mark. 
Die künstlerische und technische Durch 
bildung der Einzelheiten und die Ober 
leitung über den hochbaulichen Teil des 
Baues lag in den Händen des Entwurf 
verfassers v. Gerl ach. Daß das hochauf- 
ragende Bauwerk, das sich nahe dem 
Wattenmeere und den dem Festlande vor 
gelagerten Inseln und Halligen erhebt, als 
Seezeichen Verwendung findet, ist erklärlich. 
Auch wird dasselbe wegen seiner leicht zu 
gänglichen und eine weite Fläche Landes 
und Meeres umfassenden Fernsicht von Ein 
heimischen und Fremden mit Vorliebe be 
stiegen. Der Hauptwert des Baues liegt 
wohl aber darin, daß hier wieder versucht ist, mit einfachen 
Mitteln eine der Bedeutung und Bestimmung des Werkes ent 
sprechende und deshalb allein schon auf Kunstwert Anspruch er 
hebende Form zu schaffen. 
Schleswig, im August 1903. K. Mühlke. 
Abb. 3. 
Die deutsche Städteausstellung in Dresden. IT. (Fortsetzung aus Nr. 55.) 
(Stadterweiterungen, Baupolizei und Wohnungswesen.) 
Vom Geheimen Baurat J. Stubben. 
Die in der Ueberschrift genannten Gegenstände bilden die 
zweite unter den acht Abteilungen der Dresdner Ausstellung. Von 
den 128 Städten, welche die Ausstellung beschickt haben, sind 50 
an der Abteilung II beteiligt; das mag ein ungefähres Bild von 
der Anteilnahme geben, welche die städtischen Verwaltungen 
diesem Zweige gemeindlicher Aufgaben entgegenbringen. Leider 
ist diese Teilnahme nicht gleichmäßig den drei die Abteilung 
bildenden Gruppen zugewandt. Während von den 50 Städten 47 
von ihren Erweiterungen etwas mitzuteilen haben, bezieht sich 
das Ausgestellte nur bei 23 Städten auf das eigentliche Woh 
nungswesen und gar nur bei neun Orten, wenn man von den 
Bauzonenplänen absieht, auf die Baupolizei. Diese, hoffentlich 
bloß äußerliche, Gleichgültigkeit gegen die wichtigen Fragen der 
Baupolizei ist keineswegs erfreulich. Und auch auf die Ausstel 
lung des eigentlichen Wohnungswesens wäre ein besonders stolzer 
Hinweis nicht am Platze, da von den 23 beteiligten Stadtverwal 
tungen nur 14, d. h. knapp ein neuntel aller derjenigen, welche in 
Dresden vertreten sind, eigene Leistungen auf dem Felde der 
Wohnungsfrage vorführen. Wir werden hierauf zurückkommen, 
wenn wir nunmehr die Ausstellungsgegenstände nach den ge 
nannten drei Gruppen kurz besprechen. Bei dem zur Verfügung 
stehenden knappen Raum kann der Bericht natürlich nicht er 
schöpfend sein. Sollte aber auch wichtiges übersehen werden, so 
möge im vorhinein um Entschuldigung gebeten sein. 
Gruppe A, Stadterweiterungen, 
Viele Städte haben sich darauf beschränkt, in Uebersichts- 
plänen eine zeichnerische Statistik ihres baulichen Wachstums 
vorzuführen; andere, so in hervorragend sehöner Weise die Stadt 
Bonn, haben ihren geschichtlichen Werdegang aufgezeichnet. Wir 
wollen unsern Bericht auf diejenigen Stadt er weiterungspläne be 
schränken, in welchen, unter Ausscheidung bloßer Landmesser 
arbeiten, besonders bemerkenswerte technische und künstlerische 
Leistungen niedergelegt sind. Auf Namennennung der Verfasser 
haben wir dabei, um Unvollständigkeiten und Irrtümer zu ver 
meiden, verzichtet.
	        

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