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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1964, IV. Wahlperiode, Band II, 24.-44. Sitzung (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1964, IV. Wahlperiode, Band II, 24.-44. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Dates of Publication:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Previous Title:
Stenographischer Bericht
Succeeding Title:
Plenarprotokoll
Keywords:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1964
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9692256
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 21 (44), 18. Dezember 1964

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1964, IV. Wahlperiode, Band II, 24.-44. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (24), 9. Januar 1964
  • Nr. 2 (25), 6. Februar 1964
  • Nr. 3 (26), 20. Februar 1964
  • Nr. 4 (27), 5. März 1964
  • Nr. 5 (28), 19. März 1964
  • Nr. 6 (29), 9. April 1964
  • Nr. 7 (30), 23. April 1964
  • Nr. 8 (31), 14. Mai 1964
  • Nr. 9 (32), 4. Juni 1964
  • Nr. 10 (33), 18. Juni 1964
  • Nr. 11 (34), 2. Juli 1964
  • Nr. 12 (35), 3. Juli 1964
  • Nr. 13 (36), 17. September 1964
  • Nr. 14 (37], 24. September 1964
  • Nr. 15 (38), 8. Oktober 1964
  • Nr. 16 (39), 15. Oktober 1964
  • Nr. 17 (40), 5. November 1964
  • Nr. 18 (41), 19. November 1964
  • Nr. 19 (42), 3. Dezember 1964
  • Nr. 20 (43), 17. Dezember 1964
  • Nr. 21 (44), 18. Dezember 1964

Full text

708 
44. Sitzung vom 18. Dezember 1964 
Lorenz 
dann eben auch besser gefördert werden müßte. Zur Zeit 
gibt es ja solche Einrichtungen bei der Stiftung „Preu 
ßischer Kulturbesitz“ ebenso wie im Verwaltungsbereich 
des Senators für Wissenschaft und Kunst wie im Ver 
waltungsbereich des Schulsenators. Die Abgrenzung der 
Aufgaben ist schwer und die Zusammenarbeit nicht 
leicht. Hier würden wir eine Aufgabe des Senats sehen, 
manches in Zukunft zu bessern. Die gute Entwicklung 
all dieser Einrichtungen wird von uns gefördert, und 
wenn hier Fortschritte erzielt werden, so freut uns das. 
Einzelheiten werden sicher später in der Schuldebatte 
noch besprochen werden können. 
Wir begrüßen auch die Pläne zum Aufbau des Päd 
agogischen Zentrums grundsätzlich. Im einzelnen wer 
den wir uns dazu erst äußern, wenn die vom Senat 
angekündigte Vorlage die Möglichkeit ■ dazu bietet. Das 
Ziel ist jedenfalls gut, und gestatten Sie mir, das zu 
sagen, wir können nur hoffen, daß die Wissenschaftler 
und Mitarbeiter, die vom Senat berufen werden, wirk 
lich ein Pädagogisches Zentrum und nicht ausschließlich 
ein sozialdemokratisches Zentrum bilden, was dieser 
Gemeinschaftsaufgabe sicherlich nicht förderlich wäre. 
(Lebhafte Zurufe. — Abg. Krüger: Das wäre 
doch gut!) 
— Ja, sehen Sie, das eben meinen wir nicht. Wir halten 
das für eine Gemeinschaftsaufgabe, Herr Kollege Krü 
ger. Aber hoffen werden wir ja noch können. 
Meine Damen und Herren! Ich werde auf drei Fragen 
komplexe eingehen, die in Zusammenhang mit der Auf 
gabe der Schulverwaltung für uns wichtig sind. Das 
erste ist die Lehrerbesoldung. Ich weiß, das gehört 
etatmäßig an eine andere Stelle, aber der Zusammen 
hang mit der Schule ist so deutlich, daß Sie mir erlauben 
werden, es hier kurz abzuhandeln. Wir haben immer 
den Standpunkt vertreten, daß Berlin bei der Besoldung 
Im öffentlichen Dienst nicht vorprellen kann, aber auch 
nicht Zurückbleiben darf. Wir hören, daß in anderen 
deutschen Ländern teilweise schon eine bessere Lehrer 
besoldung besteht und wir mitten in der Diskussion 
sind über eine solche Verbesserung, insbesondere auch 
eine radikale Verbesserung des Stellenkegels, die, wie ich 
betonen möchte, auch vom Senat schon mal in der Dis 
kussion gefordert worden ist. Zum Beispiel hören wir, 
daß in einem Land darangegangen wird, bei den Leh 
rern der höheren Schulen zu 50 % Oberstudienratsstel 
len zu schaffen. 
(Zuruf: Zu wenig!) 
— Jetzt höre ich schon den Zwischenruf „zu wenig“, 
Herr Kollege. Das wäre aber immerhin ein großer Fort 
schritt gegenüber dem, was wir heute hier haben. Viel 
leicht wäre der finanzielle Aufwand dabei auch nicht 
größer, wenn man den Plan der Lehrerverbände ernst 
haft prüft, eine Durchstufung bei einzelnen Lehrer 
gruppen durchzuführen, d. h., daß die Lehrer in eine 
gewisse Anfangsstufe eintreten und nach einer gewis 
sen Dienstaltersstufe automatisch in eine nächsthöhere 
Stufe überführt werden. Wir haben ja solche Vorbilder 
schon in der Beamtenbesoldung etwa bei den Richtern 
oder den Wissenschaftlichen Räten. Eine solche Verfah 
rensweise empfiehlt sich immer bei Berufen, die eine 
sehr geringe Beförderungschance haben, und dazu gehört 
auch die große Masse der Lehrer. Ich bin mir darüber 
klar, daß diese Dinge sehr eingehend geprüft werden 
müssen, und ich sage nochmals, daß wir hier nicht ein 
fach ohne Zusammenhang mit den übrigen deutschen 
Bundesländern Vorgehen können. Aber ich wollte doch 
auch gleichzeitig meiner Meinung dahin Ausdruck ge 
ben, daß es jetzt an der Zeit wäre, an diese Fragen 
heranzugehen und daß wir bald einen Bericht vom 
Senat über seine Pläne in dieser Richtung erwarten. 
Zweitens, meine Damen und Herren, das Thema 
Privatschulen! Ich darf noch einmal kurz auf die Ent 
wicklung der öffentlichen Förderung der Privatschulen 
ln Berlin zurückkommen. Wir haben seit Jahren gesetz 
liche Bestimmungen, die es ermöglichen, solchen aner 
kannten Schulen 50 % ihrer anerkannten Ausgaben als 
Zuschuß zu gewähren. Die Berechnungen haben dann 
allerdings oft mit sich gebracht, daß es nicht 50 %, 
sondern wesentlich weniger wurde. Es ist diesen Schu 
len seit langem versprochen worden —• es gab sogar 
mal eine entsprechende Durchführungsverordnung, die 
dann nie praktisch in Kraft getreten ist —, diesen Aus 
gabenzuschuß auf mindestens 60 % zu erhöhen, ohne 
daß die Schulen bisher etwas davon gemerkt haben. 
Dann hatten wir in der vorigen Legislaturperiode vor 
geschlagen, die Zuschußberechnung umzustellen und 
nach den vergleichbaren Personalkosten der öffent 
lichen Schulen vorzunehmen. Das wurde seinerzeit 
hinausgezögert, bis schließlich in dieser Amtsperiode 
des Parlaments die Mehrheitspartei selbst einen 
solchen Vorschlag eingebracht hatte und den Senat 
beauftragt hat, sich nun bald mit dieser Frage 
auseinanderzusetzen und eine entsprechende Vorlage zu 
machen. Das ist jetzt auch schon wieder langfe her, 
meine Damen und Herren, ohne daß der Senat über 
Zwischenberichte hinausgekommen wäre. Neuerdings 
hört man, daß geplant ist, die Sache wieder völlig an 
ders zu regeln, daß man da besondere Abkommen mit 
kirchlichen Trägern beabsichtigt. Wenn man näher 
fragt, wie das geschehen soll, dann hüllt man sich ln 
Schweigen und sagt, die Besprechungen seien noch nicht 
abgeschlossen. Nun, meine Damen und Herren, erstens 
darf ich darauf hinweisen, daß es in Berlin nicht nur 
Privatschulen gibt, die von Kirchen getragen werden, 
sondern auch andere, und diese Frage muß also auch 
gelöst werden, und zweitens können wir uns des Ein 
drucks nicht erwehren, daß mit diesen etwas nebelhaften 
Hinweisen tatsächlich in Wahrheit die Regelung der 
gesamten Frage zuungunsten der Privatschulen hin 
ausgezögert werden soll. Wir möchten bei dieser Gele 
genheit noch einmal deutlich machen, daß wir ein 
solches Verfahren nicht für zulässig halten, sondern daß 
wir der Auffassung sind, daß nun endlich eine vernünf 
tige und bessere Regelung des Zuschußverfahrens für 
Privatschulen eingeführt werden muß. 
(Beifall bei der CDU.) 
Drittens, meine Damen und Herren, einige Bemer 
kungen zur allgemeinen Schulpolitik. Da hat ja der Kol 
lege Beise eine geschmackvoll verpackte Befürchtung 
dargestellt und sich auf Äußerungen des Herrn Senators 
berufen, um dann zu versichern, die Befürchtungen be 
stünden nun aber nicht, wie man mit Befriedigung ver 
merke. Wir können uns dieser Auffassung nicht an 
schließen; das überrascht Sie vielleicht nicht, aber wir 
möchten es hier doch noch einmal deutlich sagen. Es 
sind hier viele lobende Äußerungen über den Herrn 
Schulsenator ausgesprochen worden. Wir können viele 
davon durchaus unterstützen. 
(Abg. Büsch: Das ist gut!) 
Wir möchten ihm insbesondere bescheinigen, daß er 
sehr aktiv ist, und das ist ja nicht immer jeder Minister 
und jeder Senator, und Aktivität ist eine der wesent 
lichen Voraussetzungen für eine ersprießliche Arbeit 
für unsere Stadt. Nur haben wir leider den Eindruck, 
daß seine Aktivität in die falsche Richtung geht oder 
wenigstens häufig in die falsche Richtung geht. 
(Heiterkeit bei der SPD.) 
Meine Damen und Herren! Wir haben in den vergan 
genen Jahren aktiv an der Gestaltung der Berliner 
Schule mitgewirkt, die seit 1951 unter der politischen 
Verantwortung unseres Freundes Professor Tiburtius 
aufgebaut worden ist und Gestalt gewonnen hat. Dabei 
war sicher vieles ein Kompromiß und das Ergebnis von 
Verhandlungen zwischen Partnern, die in mancher Be 
ziehung nicht immer einer Meinung waren; aber wir 
glauben, daß das Ergebnis, das dabei herausgekommen 
ist, trotzdem ein gutes Ergebnis war, das man weiter 
entwickeln kann und auf dem man aufbauen sollte. 
Wir haben nun schon in der gestrigen Haushalts 
debatte die Befürchtung geäußert, daß man von dieser 
Entwicklung abgeht, und leider haben sich diese Be 
fürchtungen nicht zerstreut, sie sind eher verstärkt 
worden. Wir haben immer noch die Vermutung, daß 
in Berlin diese bewährten Grundlagen verlassen werden
	        

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