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Walther Rathenau / Kessler, Harry, Graf (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Walther Rathenau / Kessler, Harry, Graf (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz
Title:
Jahresbericht / Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz
Other titles:
Jahresberichte
Publication:
Mainz
Dates of Publication:
2004 -
ZDB-ID:
2377224-4 ZDB
Urban Studies:
Kws 250 Umweltthemen: Allgemeines
DDC Group:
330 Wirtschaft
Collection:
Environment
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
2017
Language:
German
Urban Studies:
Kws 250 Umweltthemen: Allgemeines
DDC Group:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9324119
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
Environment

Contents

Table of contents

  • Walther Rathenau / Kessler, Harry, Graf (Public Domain)
  • Cover
  • Advertising
  • Illustration: Walther Rathenau, Winter 1922 im Automobil, in dem er ermordet wurde
  • Title page
  • Dedication
  • Preface
  • Kapitel I. Vater und Sohn
  • Illustration: Walther Rathenau mit seiner Kinderfrau
  • Illustration: Walther Rathenau etwa zweijährig
  • Illustration: Walther Rathenau etwa vierjährig
  • Illustration: Walther Rathenau etwa sechsjährig
  • Illustration: Walther und Erich Rathenau
  • Illustration: Walther Rathenau etwa fünfzehnjährig
  • Kapitel II. Der Weg des Geistes
  • Illustration: Karikaturen, die Rathenau mit sechzehn Jahren, wahrscheinlich auf einer Reise in England, zeichnete (Ill.: Rathenau, Walther)
  • Illustration: Walther Rathenau etwa zur Zeit des Abiturientenexamens
  • Illustration: Walther Rathenau als Student
  • Illustration: Walther Rathenau in seiner ersten Berliner Zeit
  • Kapitel III. Gesellschaftliches Zwischenspiel
  • Illustration: Walther Rathenau. Gemälde (Ill.: Munch, Edvard)
  • Kapitel IV. Abkehr vom Geist
  • Illustration: Emil Rathenau. Gemälde (Ill.: Liebermann, Max)
  • Kapitel V. Freundschaften
  • Illustration: Niederschrift des Breviarium Mysticum im Griechischem Skizzenbuch
  • Kapitel VI. Das Reich der Seele
  • Illustration: Delphi / Bleistiftskizze (Ill.: Rathenau, Walther)
  • Illustration: Delphi / Bleistiftskizze (Ill.: Rathenau, Walther)
  • Illustration: Walther Rathenau vor dem Kriege
  • Kapitel VII. Der Weg zum Abgrund
  • Illustration: Rosafarbenes Schlafzimmer im Schloss Freienwalde (Königin-Luise-Zeit)
  • Illustration: Sommersaal / Zimmer der Königin Luise (Grün und Silber). Schloss Freienwalde
  • Illustration: Gemalte Tapete im Vogelzimmer. Schloss Freienwalde
  • Kapitel VIII. "Von kommenden Dingen"
  • Illustration: Walther Rathenau während des Krieges
  • Illustration: Walther Rathenaus Haus im Grunewald / Eingangshalle
  • Kapitel IX. Vereinsamung
  • Illustration: Walther Rathenaus Studierzimmer im Grunewaldhaus
  • Kapitel X. Die neue Aussenpolitik: Der Kampf um den Frieden
  • Illustration: Walther Rathenau als Aussenminister
  • Illustration: Walther Rathenaus Mutter von ihm selbst gezeichnet (Ill.: Rathenau, Walther)
  • Illustration: Walther Rathenau bei der Abfahrt nach Genua
  • Illustration: Walther Rathenau am Bahnhof in Genua
  • Illustration: Walther Rathenau im Hotel Eden in Genua
  • Illustration: Walther Rathenau in Genua
  • Illustration: Erbbegräbnis der Familie Rathenau
  • Kapitel XI. Es gibt keinen Tod!
  • Nachwort
  • Anhang
  • Illustration: Das rathenausche Erbbegräbnis
  • Register
  • Contents
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Stille , . , erheben Dinge und Werke ihre Stimme und sprechen 
sich selber aus, das Ereignis wird zum Erlebnis... Der 
schweigende Geist... weckt das Echo des Wesentlichen.“ 
(Mechanik des Geistes S. 212.) Der Tod seines Vaters am 
20. Juni 1915 zerschnitt das intimste, vielleicht das letzte Band, 
das ihn innerlich an einen Menschen knüpfte. Der Mutter 
gegenüber erfüllte er seine Sohnespflicht von da an mit noch 
größerem Zartgefühl. Er frühstückte bei ihr, mochte er noch 
so beschäftigt sein, täglich in der Viktoriastraße und verstand 
es, ihr das stolze Gefühl zu geben, daß sie für ihn unentbehr- 
lich sei. In Wirklichkeit blieb zwischen ihm und der herrischen 
Frau, deren Einfluß er weder offen entgegentreten noch er- 
liegen wollte, viel bewußt Verschwiegenes, Die viel jüngere 
Schwester blieb für ihn ein Gegenstand der Erziehung. Aber 
vom Vater schrieb er acht Tage nach seinem Tode an Wilhelm 
Schwaner: „Spät haben wir uns gefunden, mein Vater und 
ich; erst kam Achtung, dann Freundschaft, zuletzt Liebe. Und 
jetzt sind wir ganz eng vereinigt; ich fühle, wie die letzten 
Hüllen des Unverstehens gefallen sind und bin ruhig und 
sicher in seiner Gegenwart... Mein Leben beginnt still ZU 
werden, und der Abend bricht an.‘ (Brief 169.) Die Rede, die er 
am Sarge hielt, hat eine Zeitlang die Kampagne der Verächt- 
lichmachung gegen ihn genährt: man warf ihm vor, es sei 
nur Eitelkeit gewesen, daß er keinen Geistlichen sprechen, 
sondern sich allein zu Worte kommen ließ und bei einer 
solchen Gelegenheit eine sorgfältig präparierte und schrift- 
lich fixierte Ansprache gehalten habe. Das Echo dieser Kri- 
tiken tönte bis an die Front hinaus. In Wirklichkeit sprach 
er völlig frei und nicht aus Eitelkeit, sondern weil ihm eine 
konventionelle Rede am Sarge des von ihm am meisten ge- 
liebten Menschen unerträglich schien. Noch nach mehreren 
Jahren schreibt er: „Seitdem mein Vater und mein Bruder tot 
Sind — für mich sind sie es nicht — hat es keinen Mann gegeben, 
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