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Periodical

Title:
Rundbrief Fotografie
Publication:
Berlin: Walter de Gruyter
ISSN:
2751-0476
ZDB-ID:
3115029-9 ZDB
VÖBB-Katalog:
35425665
Keywords:
Baden-Württemberg ; Geschichte ; Fotografiemuseum ; Fotoarchiv ; Fotografiemuseum ; Fotografie ; Restaurierung ; Fotografie ; Konservierung ; Fotografie ; Museum ; Fotografie
Classification:
Kunst
Collection:
Kunst
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
Title:
Rundbrief Fotografie
Publication:
Berlin: Walter de Gruyter
ISSN:
2751-0476
ZDB-ID:
3115029-9 ZDB
VÖBB-Katalog:
35425665
Keywords:
Baden-Württemberg ; Geschichte ; Fotografiemuseum ; Fotoarchiv ; Fotografiemuseum ; Fotografie ; Restaurierung ; Fotografie ; Konservierung ; Fotografie ; Museum ; Fotografie
Classification:
Kunst
Collection:
Kunst
Copyright:
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Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Article

Title:
Neu Eingegangen
Publication:
Berlin: Walter de Gruyter, 2025
Language:
English
Scope:
Online-Ressource
Note:
Kein Open Access
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
Classification:
Kunst
URN:
urn:nbn:de:101:1-2511270237109.101113283258
Collection:
Kunst
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen
Title:
Neu Eingegangen
Publication:
Berlin: Walter de Gruyter, 2025
Language:
English
Scope:
Online-Ressource
Note:
Kein Open Access
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
Classification:
Kunst
URN:
urn:nbn:de:101:1-2511270237109.101113283258
Collection:
Kunst
Copyright:
Rights reserved
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Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 50, 29. April 1987
  • Nr. 51, 7. Mai 1987
  • Nr. 52, 14. Mai 1987
  • Nr. 53, 21. Mai 1987
  • Nr. 54, 18. Juni 1987
  • Nr. 55, 22. Juni 1987
  • Nr. 56, 2. Juli 1987
  • Nr. 57, 11. Juli 1987
  • Nr. 58, 10. September 1987
  • Nr. 59, 24. September 1987
  • Nr. 60, 22. Oktober 1987
  • Nr. 61, 29. Oktober 1987
  • Nr. 62, 12. November 1987
  • Nr. 63, 26. November 1987
  • Nr. 64, 3. Dezember 1987
  • Nr. 65, 10. Dezember 1987
  • Nr. 66, 11. Dezember 1987
  • Nr. 67, 19. Dezember 1987

Full text

Abgeordnetenhaus  von  Berlin  -  10.  Wahlperiode

50.  Sitzung  vom  29.  April  1987

RBm  Diepgen

(A)  Diese  Verbundenheit  kommt  in  diesem  Jahr  mannigfach  zum
Ausdruck.  Ich  nenne  nur  als  Beispiele  die  gemeinsame  Ausstellung ­
  der  Bundesländer,  die  „Nationalgalerie  auf  Zeit“  und  auch
das  Deutsche  Historische  Museum.  Umgekehrt  wäre  aber  auch
der  Bund  ohne  Berlin  nicht  denkbar.  Berlin  bindet  die  geteilte
Nation  zusammen,  „Berlin“,  so  formuliert  es  Professor  Knopp,
„hält  den  Westen  Deutschlands  mit  der  Mitte  verklammert,“
Es  gibt  im  geteilten  Deutschland  keine  gemeinsame  staatliche
Hauptstadt.  Aber  Berlin  -  ganz  Berlin  -  ist  und  bleibt  trotz  oder
vielleicht  gerade  wegen  der  Teilung  die  Hauptstadt  der  deutschen ­
  Nation.
[Beifall  bei  der  CDU  und  der  F.D.P.I
Das  ist  kein  Privileg,  sondern  ein  Auftrag  an  uns,  immer  wieder
die  Deutschland-  und  Berlinpolitik  mitzuformen  im  Dienste  der
Nation  und  ihrer  Menschen,  Motor  zu  sein  für  eine  Politik,  die  Gemeinsamkeiten ­
  stärkt  und  Spannungen  abbaut.  Der  politische
Riß  durch  die  Nation  geht  mitten  durch  Berlin,  Wir  übernehmen
uns,  wenn  wir  versuchen  wollten,  diesen  Riß  alleine  zuzukitten.
Aber  wir  sind  immer  wieder  gefordert,  Brücken  zu  bauen  oder
Brücken  zu  fordern,  die  diesen  Riß  an  möglichst  vielen  Stellen
überwinden.
Im  Blick  auf  Ost-Berlin  und  die  DDR  hat  sich  das  freie  Berlin
nie  als  eine  Bedrohung  verstanden,  wohl  aber  als  eine  friedliche
Herausforderung.  Keine  Berlin-Krise  der  Vergangenheit  ging
vom  Westen  aus.  Aber  wir  haben  auch  nie  vor  Erschütterungen
kapituliert.  Auf  die  Blockade  haben  unsere  Besatzungsmachte
mit  der  Luftbrücke  geantwortet.  Sie  wurden  damit  zu  Schutzmächten. ­
  Und  der  Westen  wurde  solidarisiert.  Auf  das
Chruschtschow-Ultimatum  folgte  die  Gemeinschaftsanstrengung ­
  der  Stärkung  der  Kraft  Berlins,  auch  der  Stärkung  der  Wirtschaftskraft ­
  Berlins;  das  ist  gerade  in  den  letzten  Jahren  wieder
deutlich  geworden.  Auf  den  Mauerbau  wurde  mit  den  Passierscheinverhandlungen ­
  geantwortet  und  wenigstens  Tore  in  die
Mauer  geöffnet.
'  Auf  Abgrenzung  antworten  wir  mir  Offenheit,  und  dies,  ohne
unsere  Position  im  Grundsatz  aufzugeben.  Offenheit  und  Dialogbereitschaft ­
  sind  aus  der  Position  der  Freiheit  heraus  nie  Ausdruck ­
  der  Schwäche,  sondern  immer  Ausdruck  unserer  Zuversicht ­
  in  unser  Gesellschaftssystem.
[Beifall  bei  der  CDU  und  der  F.D.P.]
Wir  lehnen  das  kommunistische  System  ab.  Mauer  und  Schießbefehl ­
  sind  und  bleiben  für  uns  eine  Beleidigung  des  Menschen.
Wir  werden  uns  damit  nie  abfinden!
[Beifall  bei  der  CDU,  der  SPD  und  der  F.D.P.]
Der  Wettbewerb  der  Gesellschaftsordnungen  und  eine  Politik
besserer  und  geregelter  Nachbarschaft  schließen  sich  aber
nicht  aus,  sie  ergänzen  sich  vielmehr.  Beides  gehört  zusammen.
Es  wäre  allerdings  ein  Fehler,  das  eine  auf  Kosten  des  anderen
zu  tun.  Eine  Politik,  die  sich  nur  in  Westpolitik  erschöpfte,  würde
letztlich  die  Teilung  unerträglich  vertiefen.
[Beifall  bei  der  CDU,  der  SPD  und  der  F.D.P.]
Und  eine  Politik,  die  nur  zum  Osten  orientiert  wäre,  würde  Berlin
zum  Spielball  des  jeweiligen  Ost-West-Klimas  machen.
[Beifall  bei  der  CDU,  der  SPD  und  der  F.D.P.]
Edzard  Reuter  hat  in  unserer  Festschrift  zur  750-Jahr-Feier
geschrieben:
Die  wohlmeinende  Auffassung,  nur  in  einem  guten  Verhältnis ­
  zur  DDR  und  sonst  gar  nicht  könne  Berlin  existieren,  ist
unverändert  falsch.
Und  er  fügte  hinzu:
Nein,  notfalls  muß  die  Stadt  erneut  für  sich  selbst  einstehen
wollen:  Nur  dann  wird  sie  Freunde  behalten  und  mit  ihnen
frei  bleiben  können.
[Beifall  bei  der  CDU,  der  SPD  und  der  F.D.P.]

Meine  Damen  und  Herren,  es  gibt  in  den  Ost-West-Beziehungen
  im  Ganzen,  insbesondere  in  der  Abrüstungsfrage,  ohne
Zweifel  ebenso  Fortschritte  wie  in  den  deutsch-sowjetischen
und  den  deutsch-deutschen  Beziehungen.  Es  ist  die  Pflicht  des
Senats,  den  Versuch  zu  unternehmen,  diese  Bewegung  auch  für
Berlin,  für  die  Berliner  nutzbar  zu  machen.  Der  Senat  wird  deshalb ­
  nichts  unversucht  lassen,  im  Jahr  der  750-Jahr-Feier  Berlins
den  Prozeß  einer  gegenseitigen  Öffnung  behutsam  fortzusetzen
und  die  DDR  davon  zu  überzeugen,  daß  eine  bessere  Nachbarschaft ­
  in  und  um  Berlin  für  beide  Seiten  nur  von  Nutzen  sein
kann.  In  der  Senatsvorlage  zur  750-Jahr-Feier  vom  August  1986
hieß  es:
Die  Teilung  Berlins  darf  bei  der  750-Jahr-Feier  nicht  durch
den  Eindruck  von  zwei  eigenständigen  Stadtgebilden  vertieft ­
  werden,  die  das  Bewußtsein  gemeinsamer  Geschichte
und  Zukunft  leugnen.  Es  liegt  auch  an  uns,  dem  entgegenzuwirken. ­

Der  bisherige  Verlauf  dieses  Jahres  zeigt,  daß  wir  mit  diesem
Ziel  recht  erfolgreich  waren.  Gewiß  liegt  etwas  Trennendes  in
der  Tatsache  zweier  Feiern  -  hier  ein  Konzert,  dort  ein  Konzert;
hier  Konferenzen,  dort  Konferenzen;  hier  ein  Bürgermeistertreffen, ­
  dort  ein  Bürgermeistertreffen.  Wir  wollen  aber,  daß  nicht
das  Trennende  im  Vordergrund  steht,  sondern  trotz  Mauer,  und
Schießbefehl,  trotz  unterschiedlicher  Gesellschaftsauffassungen ­
  die  Bereitschaft  im  Vordergrund  steht,  Schritte  aufeinander
zu  zu  machen.  Nicht  mehr  Teilung  soll  das  Ergebnis  der  750-Jahr-Feier
  sein,  sondern  mehr  Dialog  und  Gemeinsamkeit  der
Menschen,
[Beifall  bei  der  CDU,  der  SPD  und  der  F.D.P.]
neue  Akzente  für  die  Bereitschaft  zur  Lösung  der  Probleme  in
und  um  Berlin.  Darauf  kommt  es  an!
[Beifall  bei  der  CDU,  der  SPD  und  der  F.D.P.  -
Seiler  (AL):  Dann  machen  Sie  doch  den  Schritt!]
Es  hat  sich  herausgestellt,  daß  in  den  Gesprächen  der  Beauftragten ­
  Stronk  und  Löffler  in  wenigen  Monaten  Dinge  möglich
geworden  sind,  die  vor  kurzem  noch  als  absolut  unrealistisch
erschienen  wären.  Ich  nenne  die  grundsätzliche  Möglichkeit
wechselseitiger  Teilnahmen  von  Verantwortlichen  beider  Seiten
an  Veranstaltungen  zur  750-Jahr-Feier  und  die  Zusage  der  Oberbürgermeister ­
  von  Rostock  und  Magdeburg  zu  unserem  Bürgermeistertreffen ­
  im  Mai  anläßlich  der  Eröffnung  der  IBA.  Diese
Zusage  geschah  in  Kenntnis  der  Tatsache,  daß  ich  wegen
anderer  Verpflichtungen  an  dem  Bürgermeistertreffen  in  Ost-Berlin
  nicht  teilnehmen  kann.  Bedeutsam  in  diesem  Zusammenhang ­
  auch  die  nun  endlich  angebahnten  Bezirkskontakte
zwischen  den  Bezirken  Reinickendorf  zu  Pankow,  Kreuzberg  zu
Prenzlauer  Berg,  Wedding  zu  den  Bezirken  Mitte,  Pankow  und
Prenzlauer  Berg  sowie  zwischen  Zehlendorf  und  Potsdam,  Ich
freue  mich  auch,  daß  es  dank  der  Kirchen  in  Ost  und  West  möglich ­
  wird,  die  Originalurkunde  mit  der  ersten  Erwähnung  Cöllns
und  Berlins  im  Rathaus  Schöneberg  auszustellen.
In  der  Sache  geht  es  auch  voran.  Nach  meinem  Gespräch  mit
Herrn  Honecker  in  Leipzig  sind  nach  jahrelangem  Einfrieren  die
Gespräche  der  Besuchsbeauftragten  über  den  Gebietsaustausch ­
  und  den  Reise-  und  Besucherverkehr  wieder  in  Gang
gekommen.  Es  gibt  ermutigende  Zeichen  für  neue  Kooperationsformen ­
  in  der  Energiepolitik  und  damit  auch  im  Umweltschutz.
Entscheidungen,  das  heißt  Verbesserungen,  im  Reise-  und
Besucherverkehr  sind  angekündigt.  Ich  verhehle  nicht,  daß  wir
uns  mehr  Gemeinsamkeiten,  mehr  Zusammenarbeit,  vor  allem
mehr  Fortschritte  anläßlich  der  750-Jahr-Feier  hätten  vorstellen
können.  Unsere  Wünsche  gingen  weiter.  Dennoch,  es  gibt
kleine,  aber  richtige  Schritte  in  die  richtige  Richtung,  für  ein
besseres  Nebeneinander  in  Berlin.
Wohin  dieser  Prozeß  der  gegenseitigen  Beteiligung  und
Anteilnahme  im  Sinne  gegenseitiger  Öffnung  in  diesem  Jahr
noch  führt,  vor  allem  für  die  Menschen  führen  kann  und  muß,  das
wissen  wir  noch  nicht.  Unsere  Forderungen  und  Anliegen,  insbesondere ­
  im  Reise-  und  Besucherverkehr,  sind  der  anderen
Seite  bekannt.  Aber,  ich  halte  fest,  die  bisherigen  Ergebnisse

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