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Amtsblatt für Berlin (Public Domain) Ausgabe 22.1972,2 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1874-1933
Note:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Succeeding Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1921
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8717957
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:48.1921
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Sitzung 28, 16. Juni 1921

Contents

Table of contents

  • Amtsblatt für Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 22.1972,2 (Public Domain)
  • Title page
  • Ausgabe 1972,35 Nr. 35, 31. Mai 1972
  • Ausgabe 1972,36 Nr. 36, 2. Juni 1972
  • Ausgabe 1972,37 Nr. 37, 9. Juni 1972
  • Ausgabe 1972,38 Nr. 38, 16. Juni 1972
  • Ausgabe 1972,39 Nr. 39, 23. Juni 1972
  • Ausgabe 1972,40 Nr. 40, 23. Juni 1972
  • Ausgabe 1972,41 Nr. 41, 30. Juni 1972
  • Ausgabe 1972,42 Nr. 42, 7. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,43 Nr. 43, 14. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,44 Nr. 44, 18. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,45 Nr. 45, 20. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,46 Nr. 46, 21. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,47 Nr. 47, 27. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,48 Nr. 48, 28. Juli 1972
  • Ausgabe 1972,49 Nr. 49, 3. August 1972
  • Ausgabe 1972,50 Nr. 50, 4. August 1972
  • Ausgabe 1972,51 Nr. 51, 10. August 1972
  • Ausgabe 1972,52 Nr. 52, 11. August 1972
  • Ausgabe 1972,53 Nr. 53, 18. August 1972
  • Ausgabe 1972,54 Nr. 54, 25. August 1972
  • Ausgabe 1972,55 Nr. 55, 1. September 1972
  • Ausgabe 1972,56 Nr. 56, 7. September 1972
  • Ausgabe 1972,57 Nr. 57, 8. September 1972
  • Ausgabe 1972,58 Nr. 58, 15. September 1972
  • Ausgabe 1972,59 Nr. 59, 22. September 1972
  • Ausgabe 1972,60 Nr. 60, 29. September 1972
  • Ausgabe 1972,61 Nr. 61, 5. Oktober 1972
  • Ausgabe 1972,62 Nr. 62, 6. Oktober 1972
  • Ausgabe 1972,63 Nr. 63, 13. Oktober 1972
  • Ausgabe 1972,64 Nr. 64, 20. Oktober 1972
  • Ausgabe 1972,65 Nr. 65, 26. Oktober 1972
  • Ausgabe 1972,66 Nr. 66, 27. Oktober 1972
  • Ausgabe 1972,67 Nr. 67, 3. November 1972
  • Ausgabe 1972,68 Nr. 68, 10. November 1972
  • Ausgabe 1972,69 Nr. 69, 16. November 1972
  • Ausgabe 1972,70 Nr. 70, 17. November 1972
  • Ausgabe 1972,71 Nr. 71, 24. November 1972
  • Ausgabe 1972,72 Nr. 72, 1. Dezember 1972
  • Ausgabe 1972,73 Nr. 73, 8. Dezember 1972
  • Ausgabe 1972,74 Nr. 74, 15. Dezember 1972
  • Ausgabe 1972,75 Nr. 75, 22. Dezember 1972
  • Ausgabe 1972,76 Nr. 76, 29. Dezember 1972

Full text

Steuer- und Zollblatt für Berlin 22. Jahrgang Nr.36 2. Juni 1972 ee 
mehr als 12stündiger Abwesenheit von der Wohnung darüber, unter welchen Voraussetzungen er bei einer 
Mehrverpflegungsaufwendungen als Werbungskosten an- Anderung der „Arbeitsbedingungen“ während des Ka- 
erkennen will, war die Revision des FA zurückzuweisen, Jenderjahres eine Regelmäßigkeit annehmen würde, be- 
weil die Entscheidung aus anderen Gründen richtig ist inhaltet lediglich ein Beispiel für eine rechtlich einwand- 
(8 126 Abs, 4 FGO). Die vom FG für 101 Tage festge- freie mögliche Sachverhaltswürdigung. Diese Äußerung 
stellte mehr ‚als 12stündige Abwesenheit von der Woh- darf aber nicht dahin verstanden werden, daß, wenn die 
nung ist im Falle des Steuerpflichtigen durch den Besuch Verhältnisse nicht während des ganzen Kalenderjahres 
der Verwaltungsakademie bedingt, Diese hält ihre Vor- gleichlagen, Regelmäßigkeit n ur bei einer Anderung der 
lesungen aber nicht durchgehend während des ganzen Arbeitsbedingungen bejaht werden könnte. Auch eine 
Kalenderjahres, sondern lediglich während der laufenden Anderung der beruflich bedingten Tätigkeit aus anderen 
Semester. Die mehr als 12stündige Abwesenheit des Gründen, wie im Streitfall dürch. den Besuch der Ver- 
Steuerpflichtigen verteilt sich also nicht gleichmäßig auf waltungsakademie, kann Regelmäßigkeit begründen. Es 
das ganze Jahr, sondern konzentriert sich jeweils auf bestehen auch keine Bedenken, den Zeitraum des jeweili- 
die Zeiten der Semester. Es ist aber, ohne daß es im gen Semesters als einen solchen von längerer Dauer zu 
einzelnen der Feststellung dieser Zeiten bedarf, offen- beurteilen. Bei einer Anderung der Arbeitsbedingungen 
sichtlich, daß während der Semester die beruflich bedingte hat der Senat im’ Urteil VI R 322/66 (a. a. O.) auch schon 
Tätigkeit des Steuerpflichtigen ‘durch die ungewöhnlich einen Zeitraum von 3 Monaten genügen lassen; an dem 
lange Abwesenheit von der Wohnung bestimmt ‚und ge- Erfordernis, daß die ungewöhnlich lange Abwesenheit an 
prägt worden ist, da er während dieser Zeit ganz über- allen Arbeitstagen gegeben sein müßte, hält der Senat 
wiegend ungewöhnlich lange abwesend war. Die Auße- nicht mehr fest. 
rung des Senats in der Entscheidung VI R 322/66 (a. a. O.) 
Lohnsteuer kende Behandlung der Verpflegungsmehraufwendungen 
Urteil des BFH vom 16. November 1971 — VI R 312/70 durch den BFH sei auch dem Steuerpilichtigen wenig ver- 
en ständlich, dessen Aufwendungen je Tag mit überlanger 
(StZBT. BI. 1072 S: 780) Abwesenheit kaum niedriger seien, wenn er statt 120mal 
Die Grundsätze über die Anerkennung von Verpfle- nur 80- oder 90mal länger als 12 Stunden im Jahr von 
gungsmehraufwendungen als Werbungskosten bei mehr seiner Wohnung abwesend gewesen sei. Einer abschlie- 
als 12stündiger Abwesenheit von der Wohnung gelten ßenden Stellungnahme zu der vom BFH im Urteil VI R 
auch für im Schichtbetrieb eingesetzte Arbeitnehmer. 322/66 vom 4. August 1967 (a. a. O.) vertretenen Auffas- 
ESIG 8 9 Abs. 1 Satz 1; LStDV 3 20 Abs. 2 Satz 1. sung bedürfe es aber nicht, da diese auf den Regelfall ab- 
gestimmt sei. Die vorliegende Streitsache zeige jedoch die 
(BStBl. 1972 II S. 149) Besonderheit, daß sich die Arbeitszeit des Steuerpflich- 
Der Kläger und Revisionsbeklagte (Steuerpflichtiger) tigen im Rahmen des Schichtbetriebs von einem auf’ den 
ist Polizeibeamter. Er arbeitete im Streitjahr 1966 in einer anderen Tag erstrecke. Sehe man die Arbeitszeit im Rah- 
Art Schichtbetrieb. Jede Schicht umfaßte einen Zeitraum men des Viertageturnus im. Zusammenhang, so sei der 
von vier Tagen; der vierte Tag war Ruhetag. Insgesamt Steuerpflichtige mit entsprechenden mehrstündigen Zwi- 
war der Steuerpflichtige 88mal,— jeweils von dem zwei- schenpausen in drei Schichten von 13.00 Uhr des ersten 
ten auf den dritten Arbeitstag — mehr als 12 Stunden von Tages bis jeweils 6.00 Uhr des dritten Tages insgesamt 
seiner Wohnung abwesend. 24 Stunden eingesetzt: gewesen. Der Einsatz vom zweiten 
Das FA lehnte auch im Einspruchsverfahren den Antrag auf den dritten Tag habe dann jeweils eine mehr als 
ab, (88X 2,50 DM =) 220 DM als Werbungskosten wegen 12stündige Abwesenheit von der Wohnung bedingt. 
mehr als 12stündiger Abwesenheit von der. Wohnung an- Unter diesen Umständen könne von einer „regelmäßigen“ 
zuerkennen. Zur Begründung ‚führte es an, der Steuer- Abwesenheit ausgegangen werden. Auch der BFH habe 
pflichtige sei nicht regelmäßig, d. h. mindestens‘ an 120 bei einem Feuerwehrmann, der abwechselnd Bereitschafts- 
Tagen im Jahr, länger als 12 Stunden von seiner Woh- dienst und Freizeit von je 24 Stunden gehabt habe, für 
nung abwesend gewesen, sondern nur an jedem vierten jeden zweiten Tag einen Mehraufwand für Verpflegung 
Tas CR WAREN AT EEE TO Ta 
“Mit der Klage trug der Steuerpflich 96 1A DE SE Kalendertag Angeseirt. werden (Urteil des BFH Iv 21 155 
ihm an den Tagen mit überlanger Abwesenheit tatsäch- U a Oktober 1056. BFIT 63. 432 B E 
lich Mehraufwendungen für Verpflegung entstanden. Er OR ober 1956, , 452, BS!BI 11156, 370%). 
x = 7 e IC z x ; ; Die Anerkennung eines Mehrverpflegungsaufwands von 
habe je nach Diensteinteilung im Nachtdienst zwischen ie 250 DM für 88 Zeiträ it hr. als 13stündi 
22.00 Uhr bis 24.00 Uhr eine Mahlzeit in einer Gast- Zn Rt Tahrn eiträume mit mehr als 12stündiger 
n E i . wesenheit führe im Streitfall auch tatsächlich zu einem 
stätte oder Imbißstube einnehmen müssen. Der Preis zutreit G Past 
; Ode ) n . enden Ergebnis. Der Steuerpflichtige habe darge- 
je Mahlzeit habe ohne Getränke etwa bei 3 DM gelegen. legt, daß er an den „Tagen“ mit mehr als 12stündiger 
Da er noch Getränke, u. a. einen Kaffee gegen Morgen Abwesenheit einen Mehre fwand gehabt habe, d N 
hin habe zu sich nehmen müssen, habe er je Nachtdienst deut! Pe Denn aufwand gehabt habe, er ein- 
inen Mehraufwand von 3 bis 3,50 DM gehabt. Sullg auf. cie HIETIANTE, berufsbedingte Abwesenheit von 
einen L N % seiner Wohnung zurückgegangen sei. Die Beträge, die er 
Das FG gab der Klage statt. Es äußerte unter Hinweis für seine Mahlzeiten angesetzt habe, seien bescheiden und 
auf das Urteil des Niedersächsischen FG IV L 71/68 vom glaubhaft, 
19. Februar 1969 (EFG .1969, 398) zunächst Bedenken Mit der Revision rügt das FA Verstoß gegen $ 9 EStG 
gegen die Rechtsprechung des BFH, nach der Werbungs- durch unrichtige Auslegung des Werbungskostenbegriffs. 
kosten nur bei regelmäßig mehr als 12stündiger 
Abwesenheit von der Wohnung anerkannt werden könn- Der Steuerpflichtige trägt vor, in einer. Schichtrunde 
ten, wobei das Wort „regelmäßig“ zuletzt ‘vom BFH (vgl. falle der Begriff „Arbeitstag“ nicht mit dem Begriff „Tag“ 
Urteil VI R 322/66 vom 4. August 1967, BFH 90, 23, BStBI III zusammen. Der BFH (Urteil VI R 322/66, a.a.O.) ver- 
67, 7821) ) im Sinn von „an der Mehrzahl der Arbeitstage" wende bewußt den Begriff „Arbeitstag“ und nicht. „Tag“. 
verwendet worden sei. Es führte aus: die einschrän- Es ergebe sich hiernach eine beruflich bedingte Abwesen- 
heit von mehr als 12 Stunden an der. Mehrzahl der Ar- 
1) StZBl. Bln. 1968 S. 809 2) StZBl. Bln. 1957 S. 398 
PM
	        

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