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Berliner Adreßbuch (Public Domain) Ausgabe 1932 (Public Domain)

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fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Title:
Historische Zeitschrift
Publication:
Berlin: De Gruyter
Note:
Gesehen am 25.11.2019
C!URL-Ä(13-08-13)12 (ZDB-1-JMC;ZDB-1-JP1;ZDB-1-JA5 entfernt)(14-06-18)12!URL mit zLF gelöscht(25-11-19)
Scope:
Online-Ressource
ISSN:
2196-680X
ZDB-ID:
2052403-1 ZDB
Keywords:
Geschichte ; Geschichtswissenschaft ; Zeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitschrift
Classification:
Geschichte
Collection:
Geschichte
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Article

Author:
Hansert, Andrea C.
Title:
Isgard Kracht, Inszeniert und instrumentalisiert. Expressionismus im Nationalsozialismus: Ernst Barlach, Franz Marc, Emil Nolde. (Schriften der Forschungsstelle „Entartete Kunst“, Bd. 15.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
Publication:
Berlin: De Gruyter, 2024
Language:
German
Scope:
Online-Ressource
Note:
Kein Open Access
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet
Classification:
Geschichte
Sonstiges
URN:
urn:nbn:de:101:1-2405311739575.903911913369
Collection:
Geschichte
Sonstiges
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1963, IV. Wahlperiode, Band I, 1.-23. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (1), 8. März 1963
  • Nr. 2 (2), 8. März 1963
  • Nr. 3 (3), 11. März 1963
  • Nr. 4 (4), 18. März 1963
  • Nr. 5 (5), 25. März 1963
  • Nr. 6 (6), 4. April 1963
  • Nr. 7 (7), 18. April 1963
  • Nr. 8 (8), 2. Mai 1963
  • Nr. 9 (9), 16. Mai 1963
  • Nr. 10 (10), 6. Juni 1963
  • Nr. 11 (11), 20. Juni 1963
  • Nr. 12 (12), 12. Juli 1963
  • Nr. 13 (13), 3. September 1963
  • Nr. 14 (14), 5. September 1963
  • Nr. 15 (15), 19. September 1963
  • Nr. 16 (16), 3. Oktober 1963
  • Nr. 17 (17), 17. Oktober 1963
  • Nr. 18 (18), 7. November 1963
  • Nr. 19 (19), 21. November 1963
  • Nr. 20 (20), 5. Dezember 1963
  • Nr. 21 (21), 18. Dezember 1963
  • Nr. 22 (22), 20. Dezember 1963
  • Nr. 23 (23), 20. Dezember 1963

Full text

422 
18. Sitzung vom 7. November 1963 
Arndt 
machte es sich allerdings als Mangel bemerkbar, daß 
in Berlin noch kein entsprechender Kunstverein be 
steht; denn es sollte nicht Sache des Staates sein, Kunst 
ausstellungen zu machen, sondern Ausdruck freier und 
spontaner Kräfte aus der Gesellschaft. 
Auch hier gilt der Grundsatz, daß es nicht um Schau 
und um Mache geht, sondern um Arbeit und Leistungs 
vergleich. Berlin kann sich nicht mit der Rolle des 
Schaufensters begnügen, sondern muß Werkstatt sein, 
auch für die künstlerischen Entscheidungen, die nur in 
der Einsamkeit fallen. Wahrscheinlich arbeiten in Ber 
lin mehr bildende Künstler von Bedeutung als in 
irgendeiner anderen deutschen Stadt, aber trotz der gar 
nicht hoch genug anzuerkennenden, oft wahrhaft opfer-, 
vollen Leistungen der vielen privaten kleinen Galerien, 
denen jede mögliche Unterstützung zuteil werden sollte 
— allerdings nicht Unterstützung durch Besuch von 
Polizei und Staatsanwaltschaft —, fehlt es in Berlin noch 
an angemessenen Ausstellungsmöglichkeiten, vor allem 
noch an der spontanen Teilnahme aus der Gesell 
schaft, aus der Bevölkerung. 
Um jedoch nicht mißverstanden zu werden, wieder 
hole ich noch einmal: Voraussetzung aller kulturellen 
Leistung ist nicht die Aufmachung, krasser noch gesagt, 
ist nicht der Einkauf, sondern ist das Ermöglichen der 
Arbeit aus eigener Verantwortung und Gewissens 
pflicht. Das Ziel der öffentlichen Bemühungen muß des 
halb in dienender Weise sein, den schöpferisch Tätigen 
das Vertrauen zu erleichtern: Berlin ist Werkstatt, in 
Berlin kann gearbeitet werden, und der Jugend die Zu 
versicht zu geben, daß sie in Berlin die Lehrer findet, 
die sie sucht, und den fruchtbaren, freien, selbständi 
gen Wettstreit des Geistes. 
Wenn mir am Schluß ein persönliches Wort gestattet 
ist, so darf ich mir die Bemerkung erlauben: Ich las 
kürzlich über mich, daß ich die Kunst für eine Funktion 
der Gesellschaft hielte. Ich bekenne mich zu einer ge 
nau entgegengesetzten Überzeugung. Nicht die Gesell 
schaft schafft Kunst, sondern aus verstreuten Einzelnen 
bildet sich dort freie und offene Gesellschaft, wo der 
geistige Raum entworfen wird, da in Einzelnen aus 
ihrem Eigensten die künstlerische Schöpfung frei mög 
lich wird, die in ihrer Ausstrahlung ein ganzes Volk 
zur Höhe seiner Kultur erhebt. 
(Beifall bei der FDP.) 
Was wir in Berlin um seiner Lebensfähigkeit willen 
zu beweisen haben, weil hier Kultur unser Schicksal ist, 
das ist diese Kraft der Freiheit. — Ich danke für Ihre 
sehr lange Aufmerksamkeit. 
(Lebhafter Beifall bei SPD und FDP.) 
Stellv. Präsident Müllerburg: Meine Damen und 
Herren! Wie im Ältestenrat empfohlen, schlage ich vor, 
die Aussprache über diesen Bericht in der nächsten Sit 
zung stattfinden zu lassen. — Ich höre keinen Wider 
spruch. 
Meine Damen und- Herren! Ehe wir fortfahren, 
möchte ich dem Hause die erfreuliche Mitteilung 
machen, daß während des hervorragenden Berichts des 
Herrn Senators auch der elfte Bergmann gerettet wer 
den konnte. 
(Lebhafter Beifall) 
Das Haus hat diesen Menschen, die mehr als 14 Tage 
schwerstens gelitten haben, mit seinem herzlichen Bei 
fall Glück für den neuen Abschnitt ihres Lebens ge 
wünscht. — Ich danke Ihnen. 
(Erneuter Beifall.) 
Wir kommen zu den 
Vorlagen zur Kenntnisnahme gemäß Artikel 47 (1) 
der Verfassung von Berlin, 
und zwar lfd. Nr. 3, Drucksache 278: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes VI-33 a für das Gelände zwischen Wie 
ner Straße, Landwehrkanal, Reichenberger Straße 
und Ratiborstraße im Bezirk Kreuzberg, 
lfd. Nr. 4, Drucksache 280: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes IX-63 für das Grundstück Charlotten 
brunner Straße 25—28 Ecke Kudowastraße 3—7 im 
Bezirk Wilmersdorf, Ortsteil Schmargendorf, 
lfd. Nr. 5, Drucksache 286: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes XI-I04 für die Grundstücke Steinmetz 
straße 17,' Steinmetzstraße 18 Ecke Alvensleben- 
straße 22 und Alvenslebenstraße 23 im Bezirk 
Schöneberg, 
lfd. Nr. 6, Drucksache 287: 
über Verordnung über die'Festsetzung des Bebau 
ungsplanes VII-30 Durchbruch Kaiser-Friedrich- 
Straße — Brandenburgische Straße im Bezirk Char 
lottenburg, 
lfd. Nr. 7, Drucksache 288: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes 11-66 für die Grundstücke Perleberger 
Straße 33—34, Perleberger Straße 35 Ecke Havel 
berger Straße 1 und Havelberger Straße 2—3 im 
Bezirk Tiergarten, 
lfd. Nr. 8, Drucksache 294; 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes XX-22 für das Gelände beiderseits des 
Regenwalder Weges zwischen Stolpmünder Weg 
und Kiefheider Weg im Bezirk Reinickendorf, Orts 
teil Heiligensee, 
lfd. Nr. 9, Drucksache 298: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes VII-19 für das Gelände zwischen Mie 
rendorffstraße, Nordhauser Straße, Sömmering- 
straße und der Spree in Bezirk Charlottenburg, 
lfd. Nr. 10, Drucksache 299: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes XI-110 für das Grundstück Peter-Vischer- 
Straße 10 Ecke Cranachstraße 25-26 im Bezirk 
Schöneberg, 
lfd. Nr. 11, Drucksache 281; 
über Zweite Verordnung über den Ausgleich von 
Gebührenraehrbelastungen des Hausbesitzes, 
lfd. Nr. 12, Drucksache 289: 
über Verordnung über die Höchstpreise für Stein 
kohlen, Steinkohlenkoks und Steinkohlenbriketts, 
lfd. Nr. 13, Drucksache 290: 
über Zweite Verordnung zur Änderung der Ver 
ordnung über die Höchstpreise für Braunkohlen 
briketts, 
lfd. Nr. 14, Drucksache 292: 
über Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die 
Laufbahn des gehobenen Justizdienstes (Rechts 
pfleger). 
Ich habe noch auf einen Druckfehler in der Druck 
sache 288 aufmerksam zu machen. In der Überschrift 
der Verordnung muß es wie in der Überschrift der 
Drucksache lauten: Festsetzung des Bebauungsplanes 
11-66 für die Grundstücke Perleberger Straße 33—34, 
Perleberger Straße 35 Ecke Havelberger Straße 1 und 
Havelberger Straße 2—3 im Bezirk Tiergarten. 
Zu den lfd. Nrn. 4 und 6 hat die Fraktion der SPD 
Überweisung an den Ausschuß für Bau- und Woh 
nungswesen und zu lfd. Nr. 14 Überweisung an den 
Ausschuß für Justiz beantragt. Wird diesen Ausschuß 
überweisungen widersprochen ? — Das ist nicht der 
Pall. Werden weitere Überweisungen gewünscht ? — 
Das ist auch nicht der Fall. Dann stelle ich fest, daß 
das Haus die Vorlagen zu den laufenden Nummern 4 
und 6 dem Ausschuß für Bau- und Wohnungswesen
	        

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