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Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 2.1919/21 18. bis 35. Sitzung (6. Mai bis 26. Juni 1919) (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 2.1919/21 18. bis 35. Sitzung (6. Mai bis 26. Juni 1919) (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Erschienen:
Berlin 1933
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1874-1933
Fußnote:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Spätere Titel:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1898
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Fußnote:
In No. 34 S. 361-374 nicht digitalisiert.
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8892624
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 758 StVV 7:25.1898
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordneten-Versammlung für das Jahr 1898

Schnellzugriff

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  • Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1919/21 18. bis 35. Sitzung (6. Mai bis 26. Juni 1919) (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 18. Sitzung, Dienstag den 6. Mai 1919
  • 19. Sitzung, Mittwoch den 7. Mai 1919
  • 20. Sitzung, Donnerstag den 8. Mai 1919
  • 21. Sitzung, Dienstag den 13. Mai 1919
  • 22. Sitzung, Donnerstag den 22. Mai 1919
  • 23. Sitzung, Freitag den 23. Mai 1919
  • 24. Sitzung, Dienstag den 27. Mai 1919
  • 25. Sitzung, Mittwoch den 28. Mai 1919
  • 26. Sitzung, Freitag den 30. Mai 1919
  • 27. Sitzung, Sonnabend den 31. Mai 1919
  • 28. Sitzung, Montag den 2. Juni 1919
  • 29. Sitzung, Dienstag den 3. Juni 1919
  • 30. Sitzung, Mittwoch den 4. Juni 1919
  • 31. Sitzung, Dienstag den 17. Juni 1919
  • 32. Sitzung, Mittwoch den 18. Juni 1919
  • 33. Sitzung. Sitzung, Freitag den 20. Juni 1919
  • 34. Sitzung, Mittwoch den 25. Juni 1919
  • 35. Sitzung, Donnerstag den 26. Juni 1919
  • Farbkarte

Volltext

1425 
Verfassunggebende Preußische Landesversammlung 19. Sitzung am 7. Mai 1919 
1426 
|Staats8haushaltsplan für 1919] 
Mir selbst wird es s<wer, in einer Zeit, wie der 
heutigen, wo heute Nachmittag voraussichtlih um 3 Uhr 
die Friedenö8bedingungen überreicht werden, in der 
Preußischen LandeSversammlung über Dinge zu sprechen, 
die vielleicht an sih für uns alle von Bedeutung sind, 
die do< aber gegenüber dem, was in einigen Stunden, 
vielleicht in diesem Augenblike für das deutsche und für 
das preußische Volk auf dem Spiele steht, vollkommen 
verschwinden 
| Schubert, Abgeordneter (Soz.-Dem.)] 
Rahmen zentraler Natur. Der Sozialisierung in dieser 
Form stehen auc< wir sympathisch gegenüber, ja, wir" 
fordern „sie programmatisch. Die Sozialisierung soll die 
Wiederaufrichtung unseres Wirtschaftslebens erreichen, soll 
die Hebung der Produktion ermöglichen; es sollen aber nicht 
wie biSher die technischen und materiellen Einrichtungen 
lediglich dem Unternehmer zugute kommen, sondern durch 
die Sozialisierung soll jeder technische Fortschritt der All- 
gemeinheit, dem Staate, zugute kommen. Wenn in diesem 
Rahmen die Sozialisierung vorgenommen wird, dann 
wird das preußische Staatsleben wieder auf eine Höhe 
gebracht werden können, die unter allen Umständen die 
Möglichkeit gewährt, daß die Staats8grundlage in der 
biSherigen Form aufrecht erhalten werden kann. 
Es kann natürlich nicht von heute auf morgen 
sozialisiert werden. Unser fein verzweigtes Wirtschaft3- 
leben kann nicht von heute auf morgen in eine andere 
orm gepreßt werden, wie es von einzelnen Kreisen 
geglaubt wird. Nur dadurch, daß wir im Rahmen des 
SozialiSmus wirkliche Arbeit im Staate verrichten, nur 
dadur<, daß wir alle Glieder des Staate3 in sozialisti- 
s<em Sinne entwickeln, besteht auch in Zukunft die 
Möglichkeit, die Grundlagen der Republik zu sichern. Des- 
halb erblifen wir in der AuSgestaltung des sozialistischen 
Systems den einzigen Weg, um der Arbeiterschaft und 
der großen Masse der Bevölkerung Frieden, Freiheit und 
Brot zu geben. 
Jehr richtig! rechts) 
und nichtig und klein erscheinen. I< hätte gewünscht, 
daß wir alle dem fur<tbaren Ernst dieser Stunde Rechnung 
getragen hätten, indem wir uns hier nicht gegenseitig in 
fleinlichen Angriffen ergangen hätten. 
(Sehr richtig! reht3) 
I<h kann es nur für traurig halten, wenn in diesem 
furc<tbhar ernsten Augenbli>, der über die Zukunft unseres 
Volkes entscheiden wird, sich hier Herren hinstellen und 
tun, als wenn wir mitten im Frieden lebten, als wenn 
draußen gar nicht3 passierte, wenn wir uns hier gegen- 
seitig Vorwürfe machen und wenn diese Vorwürfe so 
weit gehen, wie es dex Herr Vorredner getan hat. 
Meine Herren, i< glaube,“ ich gehe nicht zu weit, wenn 
ich sage, daß es leider Gottes auf das absolut unpolitische 
Verständnis des deutshen Volkes zurückzuführen ist, 
wenn es glaubt, daß e3 Gott weiß was getan hat, wenn 
es lediglich über seine inneren Streitigkeiten spricht, wenn 
e3 seine inneren Verhältnisse =- jeder nach seiner Meinung 
-=- erledigt, daß ihm das Gefühl der Notwendigkeit des 
Zusammenfassens des ganzen deutschen und preußischen 
Volkes vollkommen gleichgiltig ist, ob wir nun Konser- 
vative, Sozialdemokraten, Zentrums8angehösrige oder sonst 
etwas sind --- denn es handelt sih doh um uns alle; 
wir alle müssen untergehen, wenn wir uns jetßt nicht als 
Deutsche fühlen und zusammenhalten =- 
(Bravo! bei der Sozialdemokratischen Partei) 
Vizepräsident Dr v. Kries: Meine Damen und 
Serren, während der gestrigen Rede des Abgeordneten 
Dr Seilbrunn kam es zu lebhaften Zwischenrufen. Es 
ist mix nun heute gesagt. worden, daß während dieser 
Zwischenrufe der Abgeordnete Hoffmann dem Abgeordneten 
Riedel zugerufen haben soll „Lügenriedel“ 
(fehr richtig! rechts) 
(Abgeordneter Hoffmann: Jawohl!) 
vaß dieses Gefühl in diesem Momente niht zum Durch- 
bruch kommt, das -- ich sage es offen -- erfüllt mich 
mit Trauer, das erfüllt mich mit Scham. 
(Sehr richtig! rechts) 
und „Wenn Sie nicht schlafen, lügen Sie ja!“ Meine 
Damen und Herren, wenn ich diese Äußerungen gehört 
hätte, jo hätte im den Abgeordneten Adolph Hoffmann 
zur Ordnung gerufen. 
Das Wort hat nunmehr der Herr Abgeordnete 
Dr vb. Richter. 
Der letzte Herr Redner ist in seiner Polemik so weit 
gegangen, daß er bei der Besprechung der spartakistischen 
Unruhen, bei der vielfac<ß durchaus sachlihen Beurteilung 
der Gefahren, in die unser Volk, durch die Streiks geheßt 
wird, gesagt hat: Ja, es ist doh eigentlich nicht möglich 
oder nicht wahrscheinlich, daß da3 viele Geld, daß für 
diese Streiks, für diese Aufruhrbewegung notwendig ist, 
lediglich aus Rußland, lediglich von russischen Bolsche- 
wisten kommt; das muß do<h noch wo anders herkommen. 
Und er hat dann, allerdings sehr zwischen den Zeilen, 
aber ich meine, für jeden, der zwischen den Zeilen zu 
lesen versteht, no< verständlich, den Vorwurf erhoben, 
daß. es, wie er sich, glaube ich, ausdrücte, von kapitalistischer 
Seite oder von Seiten gewisser Unternehmer käme, die 
damit die ganze Bewegung der Arbeiter, die Revolution 
und die Republik zu Falle zu bringen hofften. Auf 
unseren Zwischenruf: „Beweise!“ hat der Herr Vorredner 
zwar gesagt: Beweise kann ich Ihnen eine ganze Menge 
bringen, -- aber er hat keinen einzigen erbracht, 
Drv.Richter(Hannover), Abgeordneter (D. V.-P.): 
Meine Damen und Herren! Als gestern im Kltesten- 
auss<husse die Frage zur Besprechung kam, ob man sich 
zu dem Etat in einer längeren Debatte ergehen sollte 
oder nicht, sind meine Freunde der Ansicht gewesen, daß 
dazu eigentlich keine Veranlassung vorliege, zumal wir 
uns im wesentlichen über eine große Reihe politischer 
Fragen schon bei der Behandlung des Notetat3 unter- 
halten hatien. Es ist dann, glaube ich, auf den Wunsch 
der Deutschnationalen Partei eine Besprechung beliebt 
worden. I< war bei dem Verlauf der gestrigen Debatte 
und nach der zweifellos sehr versöhnlichen und sachlichen 
Rede, mit der Herr v. der Osten die Debatte eröffnete, 
der Ansicht, daß eine derartige Besprehung auch unter 
den augenbliflichen Verhältnissen zum mindesten nicht 
shaden würde. J< bin auch durch die Reden der übrigen 
Herren, die gestern gesprochen haben, durchaus in dieser 
Ansicht bestärkt worden. Aber ich bedauere, nach der 
heutigen Besprechung dies Urteil nicht mehr aufrecht- 
erhalten zu können. 
(fehr richtig! rechts) 
und ich fordere hiermit den Herrn Vorredner auf, für 
diese Behauptung Beweise zu erbringen, sonst erkläre ich 
sie für eine schamlose Verleumdung. 
(Glo>e des Präsidenten)
	        

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