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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1952, I. Wahlperiode, Band II, 33.-60. Sitzung (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1952, I. Wahlperiode, Band II, 33.-60. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1874-1933
Note:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Succeeding Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1891
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8906159
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:18.1891
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 15, 14. Mai 1891

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1952, I. Wahlperiode, Band II, 33.-60. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (33), 3. Januar 1952
  • Nr. 2 (34), 17. Januar 1952
  • Nr. 3 (35), 31.01.1952 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 4 (36), 7. Februar 1952
  • Nr. 5 (37), 14.02.1952 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 6 (38), 21. Februar 1952
  • Nr. 7 (39), 6. März 1952
  • Nr. 8 (40), 07.03.1952 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 9 (41), 20. März 1952
  • Nr. 10 (42), 01.04.1952 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 11 (43), 3. April 1952
  • Nr. 12 (44), 17. April 1952
  • Nr. 13 (45), 29. April 1952
  • Nr. 14 (46), 15. Mai 1952
  • Nr. 15 (47), 5. Juni 1952
  • Nr. 16 (48), 12.06.1952 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 17 (49), 19. Juni 1952
  • Nr. 18 (50), 3. Juli 1952
  • Nr. 19 (51), 17. Juli 1952
  • Nr. 20 (52), 31. Juli 1952
  • Nr. 21 (53), 1. August 1952
  • Nr. 22 (54), 30. September 1952
  • Nr. 23 (55), 9. Oktober 1952
  • Nr. 24 (56), 23. Oktober 1952
  • Nr. 25 (57), 6. November 1952
  • Nr. 26 (58), 25. November 1952
  • Nr. 27 (59), 4. Dezember 1952
  • Nr. 28 (60), 18. Dezember 1952

Full text

56. Sitzung vom 23. Oktober J 952 
•741 
Ullmann 
hier zu geschehen hat. Um jedes Mißverständnis zu be 
seitigen, erkläre ich in meinem Namen und damit auch 
im Namen der hinteren Bänke, daß wir selbstverständ 
lich der Ansicht sind, daß die Zahlung an die Betroffe 
nen, wie sie beabsichtigt ist, erfolgen muß. Darüber ist 
gar kein Zweifel im ganzen Hause, und wer etwas an 
deres sagt, der unterstellt uns unlautere Motive, gegen 
die wir uns verwahren. 
(Abg. Barthelmann: Gilt das nur für die hinteren 
Bänke? Ich möchte es doch einmal hören!) 
Nun haben Sie Wege gesucht, um hier die Mittel auf 
zubringen. Aber Sie haben sich nicht entschließen kön 
nen, den einfachsten Weg zu betreten, nämlich einfach 
einen Blick ln die tatsächliche Entwicklung des Steuer 
aufkommens zu werfen, um dann daraus die Kon 
sequenz zu ziehen. 
(Sehr richtig! bei der FDP.) 
Darf ich Ihnen einmal ein paar Zahlen nennen! Nach 
der vorliegenden Statistik sind bei den Ländersteuern 
an Einkommensteuer im ersten Halbjahr 9,7 Millionen 
über den Voranschlag hinaus eingegangen, bei der Lohn 
steuer 4,5 Millionen und bei der Körperschaftsteuer 
2,0 Millionen. Setzen Sie von diesen insgesamt 16 Mil 
lionen selbst die 37 Prozent ab, die wir an den Bund ab 
zuführen haben, so bleibt hier allein eine Mehreinnahme 
von 10,7 Millionen, die allein schon in der Lage wäre, 
die Summe genau zu decken. 
(Zuruf: Aber das steht nicht zur Erörterung!) 
— Meine Damen und Herren! Kommen Sie mir bitte 
nicht mit etatrechtlichen Gesichtspunkten! 
(Zuruf von der SPD: Aber Schaffer hat doch gesagt!) 
— Sie sind 'doch sonst nicht so lammfromm, daß Sie 
dem Herrn Bundesfinanzminister alles glauben. Wir 
wollen unsere eigene Meinung vertreten, auch nachdem 
wir das Dritte tjberleitungsgesetz angenommen haben. 
(Zuruf von der SPD: Das müssen Sie Schaffer sagen!) 
— Es handelt sich jetzt gar nicht darum, daß wir heute 
eine Bindung festlegen, wie wir das Geld beschaffen. 
Tatsache ist, daß das Geld vorhanden ist, und wir kön 
nen es jetzt ruhig ausgeben, über die weiteren Fragen 
können wir uns nachher unterhalten. 
(Weitere Zurufe von der SPD.) 
— Ich bin kein Etatkenner und verstehe von dieser 
Wissenschaft gar nichts. Es wird mir eben zugerufen: 
Nachtragshaushalt! Das ist auch möglich. 
Meine Damen und Herren! Ich bitte Sie dringend um 
eins — ausgerechnet ich muß Ihnen das sagen, der ich 
von Beruf Wirtschaftsprüfer bin —: klammern Sie sich 
doch nicht an Vorschriften, sondern denken Sie bitte 
daran, daß die Vorschriften und Gesetze für die Men 
schen da sind und daß im Mittelpunkt von allem der 
Mensch steht, dem man helfen muß. Darauf kommt 
es an. 
(Beifall bei der PDP.) 
Wir können — und das müßte uns eigentlich jeder im 
Hause bestätigen — das, was hier beabsichtigt ist, nicht 
vertreten, nachdem wir betteinderweise über Hilfe mit 
dem Bunde verhandelt haben. Wir können aus unseren 
Menschen und aus unserer Wirtschaft nun nichts mehr 
herausholen. Die gehören ja zusammen, ob es nun Ar 
beitnehmer sind oder ob es in der Wirtschaft Arbeit 
geber sind, die die Körperschaftsteuer zahlen. Es ist 
letzten Endes die Gesamtheit, die das Sozialprodukt auf 
bringt. Wir können — das haben wir immer gesagt — 
aus diesen Menschen nicht mehr herausholen. 
Und jetzt gehen Sie hin und machen das Gegenteil. 
Ich will gar nicht, obwohl mir das sehr nahe liegt, von 
den Verhandlungen über den Lastenausgleich sprechen, 
wo wir erreicht haben, daß man uns zwei Drittel der 
Vermögensabgabe schenkt, weil wir erklärt haben: wir 
können nicht mehr aufbringen. Aber das ist, ich möchte 
■argen, eine persönliche Sache. Sie haben das Recht, uns 
■n den Verhandlungen nachher nicht zu stützen. Aber 
wir haben es ja alle gesagt, und darum erklären wir, 
erkläre ich hier für mich, daß wir diese Art der Deckung 
nicht mitmachen, sondern daß wir beantragen, das Ge 
setz an den Hauptausschuß zurückzuverweisen, damit 
nach anderen Mitteln und Wegen gesucht wird. 
(Zuruf von der SPD; Dann wird nicht gezahlt!) 
Es wird selbstverständlich gezahlt; denn das Geld 
Ist da. Wenn Sie den Senat decken, dann kann er auch 
zahlen! 
(Ach-Rufe bei der SPD.) 
Die zweite Quelle ist das Notopfer. Darüber hat ja der 
Kollege Rosenstein gesprochen. Da ist es auch so, daß 
32,5 Millionen eingesetzt sind. Das wird erwartet, also 
da ist es noch nicht so sicher. Ich kenne die Zahlen 
nicht — die anderen Zahlen kann man ln jedem Steuer 
blatt lesen —, wieviel tatsächlich im ersten Halbjahr 
eingekommen ist. Hinsichtlich des Notopfers kenne ich 
sie nicht. Wenn aber 38 oder 40 Millionen für das ganze 
Jahr als Einnahme erwartet werden, sind das noch ein 
mal, rund gerechnet, 3,5 Millionen, die wir für die 
Deckung der Hilfe nehmen können. 
Ich wiederhole also meinen Antrag, die Vorlage an 
den Ausschuß zurückzuverweisen, aber gleichzeitig 
schon jetzt zu zahlen. 
(Zuruf von der SPD; Nein, das geht nicht!) 
— Heute kann beschlossen werden und morgen wird 
gezahlt. Es ist ja schon jetzt gezahlt worden! 
(Erneuter Widerspruch bei der SPD.) 
-r Wir haben doch schon 1,7 Millionen gezahlt! Woher 
sind die denn genommen worden? —- Wahrscheinlich 
doch auch aus irgendwelchen nicht für diesen Zweck 
zur Verfügung stehenden Mitteln, und deshalb haben 
Sie das Recht, auch die weiteren Summen aus solchen 
Quellen zu nehmen. 
Zum Schluß noch eines, meine Damen und Herren! 
Sie haben es sich verhältnismäßig leicht gemacht — 
und darum bedauere ich auch, daß ich am 9. Oktober 
nicht da war —, indem Sie diese Überschrift „Solidari- 
tätropfer“ genommen haben. Ich will nicht sagen, an 
welche Zeiten solche Worte erinnern. Hier handelt es 
sich doch ganz einfach um eine Steuer, die mit einem 
Solidaritätsopfer gar nichts zu tun hat. 
(Hört! Hört! bei der SPD.) 
Die Tatsache der Steuer haben Sie verschleiert, indem 
Sie diese Überschrift gewählt haben. Lesen Sie die 
Briefe, die wir von den Arbeitnehmern — Arbeitneh 
mern sage ich ausdrücklich — bekommen haben. Die 
fragen; warum sollen wir schon wieder zahlen? Es gibt 
doch auch Arbeitnehmer — das wissen Sie genau so gut 
wie ich —, die, auch selbst wenn Sie die vorgeschlagene 
Grenze einführen, unter Umständen so hart an der 
Grenze des Exlstenzminimums sind, daß da jede Mark 
eine große Rolle spielt. 
(Zuruf von der SPD: Stimmt!) 
Denen wollen Sie das jetzt aufbürden. Meine Herren, 
so geht es nicht, es braucht so nicht zu gehen. Bewilli 
gen Sie keine Steuer, sondern decken Sie die anfallen 
den' Beträge aus den Übereinnahmen, die laut Statistik 
vorhanden sind! 
(Beifall bei der PDP.) 
Präsident Suhr: Das Wort hat Herr Abgeordneter 
Günzel. 
(Zuruf von der SPD: Für die vorderen Bänke?) 
Günzel (PDP): Meine Damen und Herren! Wir haben, 
glaube ich, die Unterstellungen des Kollegen Theis, wir 
seien gegen die Auszahlung an die Alfü-Empfänger, 
schon in genügender Weise zurückgewiesen. 
Ich möchte hier erklären, daß wir ln zwei sehr 
wesentlichen Punkten mit dem Kollegen Theis durchaus 
einer Meinung sind, in dem einen Punkt nämlich, daß 
die Erwerbslosen, die heute abend im RIAS diese De-
	        

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