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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 15.1889 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1874-1933
Note:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Succeeding Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1889
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Note:
In No. 22 sich wiederholende Zählung zu No. 21 mit S. [209] bzw. S. 210.
In No. 22 S. 213-216 nicht digitalisiert.
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9009412
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:16.1889
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Public administration,politics

Issue

Title:
No. 40, 27. Dezember 1889

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1889 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 6. October 1888 Nr, 1
  • 13. October 1888 Nr, 2
  • 20. October 1888 Nr, 3
  • 27. October 1888 Nr, 4
  • 3. November 1888 Nr, 5
  • 10. November 1888 Nr, 6
  • 17. November 1888 Nr, 7
  • 24. November 1888 Nr, 8
  • 1. Dezember 1888 Nr, 9
  • 8. Dezember 1888 Nr, 10
  • 15. Dezember 1888 Nr, 11
  • 22. Dezember 1888 Nr, 12
  • 29. Dezember 1888 Nr, 13
  • 5. Januar 1889 Nr, 14
  • 12. Januar 1889 Nr, 15
  • 19. Januar 1889 Nr, 16
  • 26. Januar 1889 Nr, 17
  • 2. Februar 1889 Nr, 18
  • 9. Februar 1889 Nr, 19
  • 16. Februar 1889 Nr, 20
  • 23. Februar 1889 Nr, 21
  • 2. März 1889 Nr, 22
  • 9. März 1889 Nr, 23
  • 16. März 1889 Nr, 24
  • 23. März 1889 Nr, 25
  • 30. März 1889 Nr, 26
  • 7. April 1889 Nr, 27
  • 14. April 1889 Nr, 28
  • 21. April 1889 Nr, 29
  • 28. April 1889 Nr, 30
  • 05. Mai 1889 Nr, 31
  • 12. Mai 1889 Nr, 32
  • 19. Mai 1889 Nr, 33
  • 26. Mai 1889 Nr, 34
  • 1. Juni 1889 Nr, 35
  • 8. Juni 1889 Nr, 36
  • 15. Juni 1889 Nr, 37
  • 22. Juni 1889 Nr, 38
  • 29. Juni 1889 Nr, 39
  • 6. Juli 1889 Nr, 40
  • 13. Juli 1889 Nr, 41
  • 20. Juli 1889 Nr, 42
  • 27. Juli 1889 Nr, 43
  • 3. August 1889 Nr, 44
  • 10. August 1889 Nr, 45
  • 17. August 1889 Nr, 46
  • 24. August 1889 Nr, 47
  • 31. August 1889 Nr, 48
  • 7. September 1889 Nr, 49
  • 14. September 1889 Nr, 50
  • 21. September 1889 Nr, 51
  • 28. September 1889 Nr, 52

Full text

das schöne Verhältniß besprochen zu sehen, in welchem die Garde-Schützen 
so lange zu den Bewohnern des Köpenicker Viertels gestanden haben. 
Auch das Abschiedsfest, welches am 27. September 1884 im „Karlsgarten" 
gefeiert worden ist, bildet ja eine Episode in der Geschichte Berlins! Von 
Herzen erklang es damals von dem Berliner Heim des Bataillons: 
„Glaub' nie, daß je ein Schütz' vergißt 
Wie lieb du ihm gewesen bist!" — 
Das Werk ist mit Karlen, Plänen und einem sehr guten Bilde Sr. 
Majestät des Kaisers ausgeschmückt. Alte Schützen aber werden vor allem sich 
an den kolorierten Abbildungen der Uniformierung und der Fahne wie an 
denen der Kriegsdenkmäler erfreuen. —w. 
In den neuesten „Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins" 
schreibt Anton Oskar Klaußniann: „Sämtliche Berliner Historiker, 
auch Streckfuß, behaupten, der Moiftouruarkt habe seinen Namen 
daher, daß in der Nähe desselben von der Kurfürstin Sophie Dorothea (!!) 
eine Molkerei angelegt worden war, welche ihre Produkte auf diesem Markte 
zum Verkauf brachte." Diese Angabe ist in doppelter Hinsicht zu berichtigen. 
Wohl giebt cs eine derartige Sage, aber sie bezieht sich nicht auf die Kur- 
sllrstin Sophie Dorothea, sondern aus Katharina, die arznciverständige 
Tochter Johanns von Küslrin. Die Ungeschichtlichkeit derselben ist längst, 
z. B. von Oskar Schwebel in seiner „Geschichte der Sradt Berlin" nach 
gewiesen worden. (Siehe „Geschichte der Stadt Berlin" I, S. 95 und 
498.) — Herr Klaußniann bemüht sicki sodann, zu zeigen, wie das Wort 
„Molkenmarkt" aus „Mollen"-, d. h. Mühlenmarkt, entstanden sei. So 
einfach liegt indesien die Sache nicht. Der Markt der Altstadt Berlin, im 
Gegensatze zu dem der Neustadt, dem „Neuen Markte", unter dem Gesamt- 
namen „Der Alte Markt" zusammengefaßt, hieß im einzelnen in seinem 
südwestlichen Teile „FischmarkI", in seinem nordöstlichen „Mulkenmarkt". 
Das letzere Wort ist durch das Stadtbuch von 1392 diplomatisch bezeugt. 
„Mulkenmarkt" aber hat sprachlich mit „Mühle" nicht das mindeste zu 
thun, es kann nicht anders als mit „Molkenmarkt" 
erklärt werden. So bestechend Herrn Klaußmanns 
Vermutung auf den ersten Blick also auch ist: sie 
ist also dennoch abzuweisen. Eine genaue Beschrei 
bung des alten Molkenmarktes mit dem „Roland", 
welcher auf dem „Berge" d. h. ans einer Anhöhe 
des Marktes stand, mit dem „Krouwel", d. h. der 
Ausladestelle, der „Niederlage", dem „Krank", d. h. 
dem Kran, und dem „Bilde" hinter den, „Hohen 
Chore" von St. Nicolai findet sich schon längst in 
unserm Blatte. 0. 8. 
Zweiundsechzig Jahre sind nunmehr verflossen, 
seitdem die letzte Bestattung auf dem alten, im 
Jahre 1672 eröffneten isttkrotitischen Fuird- 
ftos in der Oranienburgerstraße stattgefunden hat. 
Noch gegen 2800 Denkmäler umschließt dieser Raum, 
und mit ihnen, wie die „Voss. Ztg." schreibt, ein 
bedeutsames Stück Geschichte des alten Berlins. 
Das noch vorhandene Denkmal des hier zuerst Be- 
llttlcr Mchertisch. 
Das ausgezeichnete Piorersdio Ho u r> of sittie- u slozüir c»u 
farut Unioovscrl-SpoerotiLrrlcxil-rorr, in siebenter Auflage von 
Gcheim-Kat Professor Joseph Kürschner im Verlage von W. Spemann zu 
Berlin und Stuttgart herausgegeben, liegt uns in seinen drei ersten Bänden 
„A" bis „Dampfpflug" vor. Die Ausführung des geplanten Unter 
nehmens ist nach jeder Weise hin vorzüglich gelungen: Professor Kürschner 
hat uns in der That ein Meisterwerk der Lexikographie geschenkt. Die 
Illustrationen des Werkes sind geradezu glänzend. Um zu zeigen, wie 
überaus sorgfältig das Werk im einzelnen gearbeitet ist, greifen wir auf 
gut Glück hier einige Beispiele heraus, welche die Leser des „Bären" be 
sonders zu interessieren imstande sind. Ueber „Burganlagen" finden wir 
z. B. nicht allein eine vortreffliche Abhandlung, in welcher die gesamte 
Litteratur des Gegenstandes genannt wird: es finden sich vielmehr auch 
Illustrationen, welche den allgemeinen T»pus einer Burg und dann im 
besondern das niedersächsische Schloß Bentheim darstellen. Die Ansicht 
und die Grundrisse des Schlosses Oydonck bei Gent, einer Wasserburg, 
vervollständigen den Artikel aufs wünschenswerteste. Und daß wir etwas 
anderes wählen: in dem Artikel "Carpzov" finden wir all' jene elf be 
rühmten Carpzovs erwähnt, welche dieser alten Brandenburger Bürgermeister 
familie entstanimen. Die Bezugsbedingungen des großen, auf der vollen 
Höhe heutiger Wissenschaft stehenden Werkes sind derartig gestellt, daß das 
selbe auch von dem Minderbegüterten bezogen werden kann. Wir empfehlen 
dasselbe allen unsern Lesern auf das angelegentlichste. O. 8. 
■fvicbrtdj. 11 atorftlirrdisd)ce Schauspiel in fünf Auf 
zügen von Hermann Schlag. Eisenach, 1889. Verlag von I. Bac- 
meister, Hofbuchhändler. Band V. des „Deutschen Bücherschatzes". 
Es ist dem Herrn Verfasser im allgemeinen wohl gelungen, die An 
fänge der Regierung Friedrichs des Großen zu dramatisieren. Von einen: 
eigentlichen Höhenpunkte der Handlung, von tragischer 
Verwickelung, von Schuld und Sühne kann selbst 
verständlich hier jedoch keine Rede sein. Der 
Dialog ist leider zu zersplittert, um Eindruck zu 
niachen, und die Sprache erreicht nur selten vollen 
dichterischen Adel. So z. B. müssen wir uns ent 
schieden gegen Worte verwahren, wie sie der alte 
Desiauer gebraucht: 
„Schwerin? 
„Der Demokrat? Den soll der Teufel holen!" — 
Dergleichen zu sagen, ist dem alten Dessauer nie 
mals eingefallen: das Wort „Demokrat" hat er 
überhaupt nicht gekannt, weil es in dem heutigen 
Sinne damals noch nicht gebräuchlich war. Kurt 
von Schwerin war übrigens ein Aristokrat von 
reinstem Wasser. Der Herr Verfasser zeigt eine gar 
nicht zu verkennende Begabung: nur hat er noch 
aufs ernsteste an seiner Ausbildung zu arbeiten. 
Was zum „Deutschen Bücherschatze" gehören soll, 
statteten, Namens Gumprecht, hat zwei Jahrhunderte Gothische Kose (fepfi) vom Grabsteine Milbe das muß doch wohl nach jeder Richtung hin muster 
überdauert. Berühmte Lehrer des Judentums und 
Gelehrte, wie Moses Mendelssohn und dessen Freund, 
der Freigeist Satanow, welcher in einer Ecke des 
Friedhofs bestattet liegt, ferner der Arithmetiker 
Wolfs Rechenmeister (ft 1798), der Freund Lessings, von dieseni als Derwisch 
im „Nathan" verewigt, die Eltern und der Gatte von Henriette Herz, ge 
borenen Lemos; der Philosoph und Verfasser des „Leviathan", Dr. Saul 
Acher ruhen hier. Sonst treten uns noch die Ilamen der Familie Jtzig 
(Hitzig) entgegen, deren Urahn, Daniel Jtzig, Pferdelieferant König Friedrich 
Wilhelms I. war. Ebenso ruht hier der bekannte Münzentrepreneur 
Friedrichs des Großen, Veite! Ephraim, und der Krösus Berlins aus der 
Zeit der französischen Fremdherrschaft, L. M. Wulff. Er war (mütterlicher- 
ieits) der Großvater Meyerbeers und soll mehrere tausend Thaler für die 
besondere Ehre gezahlt haben, nach seinem Tode in die erste Reihe der 
.obenan" Bestatteten zu gelangen. Ueberhaupt sollen auf diesem Friedhofe 
gegen 12 000 Beerdigungen stattgefunden haben, denn er diente auch aus 
wärtigen jüdischen Gemeinden zur Begräbnisstätte. Die Renovierung der 
selben und die Aufzeichnung der Grabsteine ist das Verdienst des vor 
einigen Jahren verstorbenen Inspektors Landshut. 
Herr Dr. ,sur. Böringuier schreibt uns zur Ergänzung des Auf 
satzes über Säuruol ClguppuzLuu von Cornelius Gurlitt das 
iolgende: Auf S. 553 des „Bär" steht, das Buch von Samuel Chappuzeau, 
i Allemagne rc. sei wenig bekannt. Es fehle in den Lebensbeschreibungen 
-es Verfassers. 
In dem Buche »Da Drauee protestante“ 2. Ausl., herausgegeben 
von Bordier, Bd. 4 S. 28, ist es eingehend erwähnt. Die „france 
prot.“ giebt bekanntlich Nachrichten über alle Protestanten, welche aus 
Frankreich herstammen. Es ist ein groß angelegtes Buch, welches auch in 
Deutschland niehr bekannt werden müßte, besonders bei denjenigen Männern, 
welche sich mit der Geschichte der Refuge beschäftigen. Ueber die Familie 
Chappuzeau handeln die Seiten 8—34, über Samuel, getauft 16. 6. 1628, 
S. 9—33. Es werden von ihm 25 Werke angegeben. Er starb in Celle 
int August 1701, schwach, blind und arm. 
Plankenfelbks im Grauen Kloster. 
gültig fein. 
0. 8. 
Bei Felix Bagel in Düsseldorf ist bereits 
vor einiger Zeit erschienen: Rute Auuuue- 
teUou. Die Ruse uuu Jericho iur deutschen Kaud. 
Brandenburgisches Märchen von G. Kaiidtman». 
Herr Pastor Handtmann ist unfern Lesern ein lieber alter Bekannter 
und hochverehrter Freund. Aus den Daten der Geschichte und aus den 
Resten märkischer Volkspoesie, welche er mit unermüdlicher Sorgfalt 
sammelt, hat er in dem vorgenaitnten sehr hübsch ausgestatteten Büchlein 
eine überaus anntutige Dichtung geschaffen. Wir wünschen ihr die weiteste 
Verbreitung:.— einer Empfehlung bedürfen die Werke Handtmanns ja nicht 
mehr. Nun, da des Dichters Wort sich voll und ganz erfüllet hat: 
„Mein Märkerland, o blühe hold auf in starker Hand!" 
dürfen wir wohl auch zuversichtlich hoffen, daß die Heimatsliebe in der 
Mark sich thätiger erweisen wird. Denn das ist dringend nötig. Es wird 
dem Volke der Mark von berufener Seite her jetzt wahrhaft vortreffliche 
geistige Nahrung dargeboten; dieselbe hat die wünschenswerte Verbreitung 
indessen noch nicht gesunden. Dem Herrn Verfasser der „Roten Immortellen" 
aber rufen wir zu: „Nur vorwärts auf dem eingeschlagnen Wege; er ist 
der richtige!" 
Herzlichen Freundesgrutz hinüber nach dem sagenumrauschten Lenzen! 
D. R. 
Inhalt: Graf de la Roche-Apmon, Ein Bild aus der Zeit des 
Prinzen Heinrich, von F. Kart (Schluß); Vierraden (Forts.); Branden 
burger Reminiszenzen, von Gustav Dullo (Fortsetzung): Hans Ulrich 
Schaffgotsch (Forts.); Geschlecht, Stammhaus, Rittersitze und 
Denkmäler Derer von Blankenfelde (Forts.); Wilhelmshaven 
(Schluß). — Kleine Mitteilungen: Das alte und das neue Schloß 
Tulsen; Das Garde-Schützenbataillon in Groß-Licbterfelde; Der Molkenmarkl; 
Tie letzte Bestattung auf dem alten, im Jahre 1672 eröffneten israelitischen 
Friedhof in Berlin; „Frauentracht" aus dem Dorfe Neuhardenberg; Ich 
wellt' es nur nicht wissen. — Unser Büchertisch. — Anzeigen.
	        

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