Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 13.1886 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 13.1886 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1874-1933
Note:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Succeeding Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1886
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Note:
In No. 33 S. 377-378 nicht digitalisiert.
Bericht No. 35 nicht digitalisiert.
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8918832
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:13.1886
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No 21, 27. Mai 1886

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1886 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichnis
  • No 1, 7. Januar 1886
  • No 2, 14. Januar 1886
  • No 3, 21. Januar 1886
  • No 4, 28. Januar 1886
  • No 5, 4. Februar 1886
  • No 6, 11. Februar 1886
  • No 7, 16. Februar 1886
  • No 8, 18. Februar 1886
  • No 9, 25. Februar 1886
  • No 10, 4. März 1886
  • No 11, 11. März 1886
  • No 12, 18. März 1886
  • No 13, 25. März 1886
  • No 14, 1. April 1886
  • No 15, 8. April 1886
  • No 16, 15. April 1886
  • No 17, 29. April 1886
  • No 18, 6. Mai 1886
  • No 19, 13. Mai 1886
  • No 20, 20. Mai 1886
  • No 21, 27. Mai 1886
  • No 22, 1. Juni 1886
  • No 23, 10. Juni 1886
  • No 24, 24. Juni 1886
  • No 25, 9. September 1886
  • No 26, 16. September 1886
  • No 27, 23. September 1886
  • No 28, 30. September 1886
  • No 29, 7. Oktober 1886
  • No 30, 14. Oktober 1886
  • No 31, 21. Oktober 1886
  • No 32, 28. Oktober 1886
  • No 33, 4. November 1886
  • No 34, 11. November 1886
  • No 36, 25. November 1886
  • No 37, 2. Dezember 1886
  • No 38, 9. Dezember 1886
  • No 39, 16. Dezember 1886
  • No 40, 23. Dezember 1886
  • No 41, 30. Dezember 1886

Full text

die Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung 
am 27. Mai 1886. 
M21. 
Dcraiisgcgrbrn vom Magistrat ;n Herl in. 
" < x > 
Seite 
Einführung eines neugewählten Stadtverordneten 257 
Geschäftliche Mittheilungen 257 
Zur Auslegung kommende Gegenstände 258 
Berichterstattung über die Vorlage, betreffend die Erwerbung des 
Terrains des Grünen Grabens von der Wallbrllcke aufwärts 
bis zur Spree 258 
Wahl von unbesoldeten Stadträthen 258 
Die Versammlung wird um 5V< Uhr durch den Stadtverordneten- 
Vorsteher Büchtemann eröffnet. 
Am Magistratstisch sind anwesend: die Herren Stadträthe Meu- 
brink, Borchardt und Hübner, sowie der Herr Stadtsyndikus 
Zelle. 
Vorsteher: Die Sitzung ist eröffnet. 
Wir beginnen die Sitzung mit der 
Einführung des neugewählten Stadtv. Wohlgemuth. 
Ich bitte die Herren Kollegen de Räve und Vortmann, Herrn 
Wohlgemuth gefälligst in den Saal geleiten zu wollen. 
(Geschieht. — Die Mitglieder der Versammlung erheben sich von 
ihren Plätzen.) 
Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, Sie in Ihr neues Amt als 
Stadtverordneter einzuführen, nachdem der 4. Kommunalwahlbezirk 
der II. Abtheilung Sie in unsere Mitte als seinen Vertreter entsandt 
hat. Sie sind dem öffentlichen kommunalen Leben nicht fremd, sondern 
haben sich schon seit längerer Zeit daran betheiligt; Sie kennen also 
auch die Pflichten, die Ihnen als Stadtverordneter obliegen. Gemäß 
dem Gesetz führe ich Sie dadurch in das Kollegium ein, daß ich Sie 
ersuche, mir durch Handschlag an Eidesstatt zu geloben, die Pflichten 
als Stadtverordneter erfüllen zu wollen. 
(Der Handschlag erfolgt.) 
Wir haben das Vertrauen zu Ihnen, daß Sie Ihre neue Stellung 
entsprechend ausfüllen werden, wie Sie bisher im öffentlichen Leben 
Ihre Schuldigkeit gethan haben, und ich bitte Sie, von jetzt ab an 
unseren Arbeiten Theil und in unserer Mitte Platz zu nehmen. 
(Die Mitglieder der Versammlung nehmen ihre Plätze wieder ein.) 
M. H.! Ihnen Allen ist bekannt, welch' außerordentlich schweren 
Verlust die Stadt, aber nicht allein die Stadt, sondern auch das 
Königliche Haus und der Staat erlitten haben. Unser Ehrenbürger 
Leopold v. Ranke ist am Montag verstorben, 
(Die Mitglieder der Versammlung erheben sich von ihren Plätzen.) 
und gestern hat seine Beerdigung stattgefunden, zu welcher aus der 
Versammlung 14 Mitglieder delegirt waren. 
Ich halte mich selbstverständlich nicht für berufen, Ihnen die 
außerordentlichen Verdienste dieses Mannes um die historische Wissen 
schaft darzulegen; bas können natürlich nur berufene Zungen und 
Federn thun. Aber darauf will ich nur hinweisen, welche bedeutenden 
Leistungen dieser Mann in seinem reich gesegneten und langen Leben 
nicht nur als Geschichtsforscher, sondern auch als einer der ersten 
wirklichen deutschen Geschichtsschreiber auszuweisen hat. Er ist eine 
Leuchte der Wissenschaft gewesen, welche weit erglänzt hat und erglänzt 
über unsere Lande hinaus, eine Zierde der Wissenschaft, deren Resultat 
ep in weite Kreise der Bevölkerung getragen hat. Es ist um so be- 
werkenswerther die außerordentliche Leistungsfähigkeit dieses Mannes, 
weil er in den Jahren, in welchen Andere längst zu ruhen beginnen 
von der Arbeit, die größte seiner Schöpfungen erst begonnen hat, und 
wenn es ihm auch nicht beschickn gewesen ist, seine Universalgeschichte — 
vielleicht richtiger die „Philosophie der Geschichte" zu nennen — bis 
zu Ende zu führen, so müssen wir doch dankbar anerkennen, bis zu 
welchem weiteren Ziele er sie hat fördern können. 
Leopold v. Ranke war ein Freund unseres Monarchen, wie ihn 
der Kaiser selbst noch in dem Beileidsschreiben au den Sohn bezeichnet 
hat. Ranke ist stets unbestechlich in seinem Urtheil gewesen, und hat 
stets die Wahrheit allein in seiner Geschichtsschreibung gelten lassen. 
Die Stadt Berlin kann es in der That mit Dank anerkennen, 
daß es ihr vergönnt gewesen ist, diesen großen Gelehrten und — man 
kann wohl darüber hinaus sagen — diesen großen Mann ihren Mit 
bürger, ja ihren Ehrenbürger zu nennen. Im vorigen Jahre haben 
die städtischen Behörden, als Ranke das 60. Jubiläum seiner Professur 
hier an der Universität Berlin feierte, ihm das Ehrenbürgerrecht ver 
liehen. Es ist die höchste Auszeichnung, die die städtischen Behörden 
ihm als Dank für seine ungemeine und rastlose Thätigkeit bewilligen 
konnten. 
Wir können in dieser Stunde natürlich das ehrende Anerkennen 
nicht anders beweisen, als indem wir uns, wie Sie bereits gethan 
haben, meine Herren Kollegen, von unseren Plätzen erheben. Ich danke 
Ihnen, meine Herren, daß Sie es gethan haben. 
(Die Mitglieder der Versammlung nehmen ihre Plätze wieder ein.) 
DaS Verzeichniß der zur Erledigung gekommenen Stellen von 
unbesoldeten Gemeindebeamten und SchiedSmännern lege ich der ge 
ehrten Versammlung zur Kenntnißnahme auf. 
Der Stadtv.-Vorst.-Stellv. Dr. Stryck hat Urlaub angezeigt bis 
zum 23. Juni. Seine Vertretung in Bezirksangelegenheiten über 
nimmt der Stadtv. Solon. 
Herr Oberbürgermeister v. Forckenbeck hat mir folgendes Schreiben 
des Stadtraths Schmidt, welches an ihn gerichtet war, zur Kenntniß 
nahme zugehen lassen: 
Euer Hochwohlgeboren theile ich ganz ergebenst mit, daß 
ich am 1. April er. meinen Wohnsitz von Berlin nach Char 
lottenburg verlegt und nach den bestehenden Bestimmungen 
das Recht verloren habe, an der städtischen Verwaltung 
Berlins ferner theilzunehmen. 
Ich habe mit Liebe und Hingebung meine Kräfte der 
großartigen Verwaltung dieses mächtig emporblühenden Ge 
meindewesens gewidmet, lege jedoch nun, durch die Verhält 
nisse dazu genöthigt, das mir anvertraute ehrenvolle Amt in 
Ihre Hände nieder und scheide aus dem mir so lieb gewordenen 
Kollegium mit dem Wunsch und der Hoffnung, daß die Fort 
entwickelung Berlins unter Ihrer so bewährten Leitung, nach 
wie vor, einen alle Erwartungen überflügelnden, glücklichen 
Verlauf nehmen möge. 
Mit besonderer Hochachtung 
Eduard Schmidt, 
Kurfürstenstraße 127.
	        

Downloads

Formats and links

Cite

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.