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Deutschland, König Friedrich Wilhelm IV. und die Berliner Märzrevolution / Rachfahl, Felix (Public Domain)

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Bibliographic data

Contents: Deutschland, König Friedrich Wilhelm IV. und die Berliner Märzrevolution / Rachfahl, Felix (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1874-1933
Note:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Succeeding Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1875
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Note:
In No. 38 fährt die Seitenzählung nach S. 496 mit S. 697 fort.
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8811466
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:2.1875
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No 42, 25.11.1875

Contents

Table of contents

  • Deutschland, König Friedrich Wilhelm IV. und die Berliner Märzrevolution / Rachfahl, Felix (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Vorbemerkungen
  • Erster Hauptteil. Deutschland und Friedrich Wilhelm IV. bis zum 18. März 1848
  • Erstes Kapitel. Österreich, Preussen und die deutsche Frage
  • Zweites Kapitel. Die deutsche Politik Friedrich Wilhelms IV. vor 1848 und die Radowitzsche Denkschrift vom November 1847
  • Drittes Kapitel. Die deutsche Politik Friedrich Wilhelms IV. unter Einflusse der Pariser Februarrevolution bis zur Wiener Revolution
  • Viertes Kapitel. Die deutsche Politik Friedrich Wilhelms IV. unter dem Einflusse der Wiener Revolution bis zum Ausbruche des Aufstandes in Berlin
  • Zweiter Hauptteil. Friedrich Wilhelm IV. und die Berliner Märzrevolution
  • Erstes Kapitel. Berlin unter dem Eindrucke der Pariser Februarrevolution
  • Zweites Kapitel. Der Ausbruch des Barrikadenkampfes und die Vorgänge im Schlosse am Nachmittage des 18. März
  • Drittes Kapitel. Der Befehl zum Abmarsche der Truppen von den Barrikaden am Morgen des 19. März
  • Viertes Kapitel. Der Abzug der Truppen aus den Stellungen vor den Barrikaden
  • Fünftes Kapitel. Der Abmarsch der Truppen vom Schlossplatze und die Katastrophe
  • Schluss. Die deutsche Politik Preussens unter dem Einflusse der Berliner Märzrevolution
  • Exkurs I (zu S. 133, Anm. 1). Über den angeblichen Plan eines Anschlages auf das Berliner Schloss am 18. März 1848
  • Exkurs II (zu S. 210, Anm. 1). Ein anonymer Bericht über die Entscheidung des Königs betreffend den Abzug der Truppen von den Barrikaden
  • Exkurs III (zu S. 234, Anm. 2). Der Bericht des Grafen Arnim über die Unterredung des Königs und des Prinzen von Preussen im Zimmer des Königs am Morgen des 19. März
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

Die deutsche Politik Friedrich Wilhelms IV. etc. 79 
Man hat keinen Beweis dafür, daß der König oder seine Um- 
gebung durch den revolutionären Schrecken eingeschüchtert 
wurden. Wohl lastete auf dem Könige die „schwere Zeit“; 
das war aber nicht die Angst vor der Revolution und daraus 
entspringende Schwäche oder Neigung zur Nachgiebigkeit, son- 
dern „das Gefühl des Unterliegens unter den von ihm verab- 
scheuten Konstitutionalismus“1, und wenn er nunmehr vor diesem 
Schritt um Schritt zurückwich, so war für ihn dabei das ent- 
scheidende Motiv wiederum nicht sowohl die Furcht vor der 
Revolution, sondern lediglich das Streben, bündnisfähig für die 
populäre Einheitsbewegung zu werden. Er wollte für seine 
Person und für die Krone Preufsen diejenige Popularität ge- 
winnen, die nach dem Erachten seiner Minister und nach den 
Forderungen der süddeutschen Regierungen erforderlich war, 
damit er die Leitung der deutschen Angelegenheiten zu über- 
nehmen im stande sei. Insofern als die momentane Geneigt- 
heit der Fürsten, sich der Führung Preufsens zu unterwerfen, 
auf der Besorgnis beruhte, die ihnen die Revolution einflöfste, 
wurde der radikale Schrecken geradezu zum Vehikel für den 
deutschen Ehrgeiz Preufsens, und indem der König die Gelegen- 
heit benutzte, die sich ihm also zur Durchführung seiner deut- 
schen Pläne ohne und gegen Österreich darbot, trachtete er 
ohne Zweifel danach, die Revolution dem preufsischen Inter- 
esse dienstbar zu machen. 
Das war die schwere Aufgabe, vor die sich die preufsische 
Politik jetzt gestellt sah: die populären Tendenzen nieder- 
zuhalten, so dafs sie unschädlich wurden, und sie doch zugleich 
insoweit zu benutzen, um sich zur Hegemonie in Deutschland 
emporzuschwingen.? Wie einfach wäre doch für Preufsen das 
Problem der Stellungnahme zur Revolution gewesen, wenn es 
sich nur darum gehandelt hätte, ihr mit Gewalt entgegenzu- 
1) Gerlach I, 127. 
2) In diesem Sinne bemerkt der Graf Prokesch von Osten, später öster- 
reichischer Gesandter in Berlin („Aus den Briefen des Grafen Prokesch von 
Osten“, Wien 1896, 8. 461): „Preußen stellte sich damals [1848] die Doppel- 
aufgabe. die Revolution zu bekämpfen und sie für sich zu benützen“.
	        

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