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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 2.1875 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
1874-1933
Note:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Succeeding Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1875
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Note:
In No. 38 fährt die Seitenzählung nach S. 496 mit S. 697 fort.
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8811466
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:2.1875
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No 21, 27.05.1875

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1875 (Public Domain)
  • Sachregister
  • No 1, 07.01.1875
  • No 2, 14.01.1875
  • No 3, 21.01.1875
  • No 4, 28.01.1875
  • No 5, 04.02.1875
  • No 6, 11.02.1875
  • No 7, 18.02.1875
  • No 8, 25.02.1875
  • No 9, 04.03.1875
  • No 10, 11.03.1875
  • No 11, 18.03.1875
  • No 12, 24.03.1875
  • No 13, 01.04.1875
  • No 14, 08.04.1875
  • No 15, 15.04.1875
  • No 16, 22.04.1875
  • No 17, 29.04.1875
  • No 18, 05.05.1875
  • No 19, 12.05.1875
  • No 20, 20.05.1875
  • No 21, 27.05.1875
  • No 22, 03.06.1875
  • No 23, 10.06.1875
  • No 24, 17.06.1875
  • No 25, 22.06.1875
  • No 26, 24.06.1875
  • No 27, 29.06.1875
  • No 28, 19.08.1875
  • No 29, 23.08.1875
  • Vorlage No. 52
  • Tagesordnung, 09.09.[1875]
  • No 30, 01.09.1875
  • No 31, 09.09.1875
  • No 32, 16.09.1875
  • No 33, 23.09.1875
  • No 34, 30.09.1875
  • No 35, 06.10.1875
  • No 36, 14.10.1875
  • No 37, 21.10.1875
  • No 38, 28.10.1875
  • No 39, 04.11.1875
  • No 40, 11.11.1875
  • No 41, 18.11.1875
  • No 42, 25.11.1875
  • No 43, 02.12.1875
  • No 44, 09.12.1875
  • No 45, 13.12.1875
  • No 46, 16.12.1875
  • No 47, 21.12.1875
  • No 48, 28.12.1875
  • No 49, 30.12.1875

Full text

Amtlicher stenographischer Bericht 
über die 
Sitzung der ©tablbcrorbnctcn=Versammlung ant 27. Mai 1875. 
3tS 21. 
Herausgegeben vom 
Geschäftliche Mittheilungen und Beantwortung der Anfrage der Stadtverord 
neten Dr. Stryck u. Gen. vom 13. Mai er. — 1. Naturalisaiionsgesuch des 
Vergolders Waiumann, Gr. Hamburgerstr. 3. — 2. Naturalisationsgesuch des 
Barons Dr. jur. Lederfteger. Schöneberger Ufer 28. — 3. Naturalisatious- 
gesuch des Kaufmanns Schnier, Königstr. 30. — 4. Berichterstattung des 
Ausschusses über das Projekt zum Bau einer Mädchenschule in der Baruther- 
straße. — 5. Berichterstattung über die Vorlage wegen Ankaufs der früher 
fiskalischen Dammmühlengrundstücke. — 6. Vorlage — zur Kenntnißnahme 
— betreffend die äußere Ausschmückung des Berliner RathhauseS. — 7. Vor 
lage — zur Beschlußfassung — betreffend die Fortzahlung der für Straßen- 
reinigungszwecke ausgeworfenen Mittel an die Polizeihauptkaffe bis ult. Sep 
tember d. I. — 8. Vorlage — zur Beschlußfassung — betreffend die 
Belegung des Barackeulazareths mit Kranken. — 9. Vorlag; — zur Be 
schlußfassung — betreff.nd das Projekt zu einem Anbau an das F rsthaus 
vor dem Schlesischen Thor zur Dienstwohnung für einen städ ischen Ober 
gärtner. — 10. Vorlage — zur Kenntnißnahme — betreffend die Bauab 
nahme der Gemeindeschule für Mädchen in der Braudenburgstr. 78/79. — 
11. Vorlage — zur Beschlußfassung — betreffend die Borspannverwaltuug 
und die Abänderung des bezüglichen Etats. — 12. Vorlage — zur Beschluß 
fassung — betreffend die Einrichtung von Bezirksdeputationen. (Dezentrali 
sation der städtischen Verwaltung.) 
Der Stadtverordneterivorsteher Dr. Straßmann eröffnet die 
Sitzung um 5 Uhr 25 Minuten. 
Am Magistratstische sind anwesend: Herr Kämmerer Runge, 
Herr Stadtbaurath Blankenstein, Herr Stadtschulrath Dr. Bertram, 
die Herren Stadträthe Riagnus, Schreiner, Eberty, Dr. Stört, Lowe, 
Matthes, Males er, Stadlhagen, Gilow, Dr. Techow, Haack und 
Hübner. 
Vorsteher: Die Sitzung ist eröffnet. 
Bon unserem Kollegen Kochhann ist folgendes Schreiben ein 
gegangen : 
Ich fühle mich veranlaßt, das mir lieb gewesene Amt 
als Stadtverordneter niederzulegen. Riemen Herren Wäh 
lern danke ich für das durch wiederholte Wahl mir bewie 
sene Vertrauen, meinen Herren Kollegen für die vielfachen 
* Beweise ihres Wohlwollens. Mir wird die Erinnerung an 
die Zeit meiner Wirksamkeit und die vielen trefflichen Män 
ner, mit denen zu verkehren ich die Ehre hatte, unvergeß 
lich bleiben. Meine innigsten Wünsche für das Wohlergehen 
unserer Stadt werden bis an mein Lebensende dauern. 
(Bewegung.) 
M. H.! Es ist eine schmerzliche Botschaft, welche dieses Schrei 
ben uns gebracht hat. Mit liefern Bedauern empfinden wir Alle den 
schweren Verlust, den die Versammlung durch das Ausscheiden des 
Herrn Kochhann erleidet. Wir verlieren in ihm einen Kollegen, der 
mit lebendigem Eifer und mit unermüdlicher Arbeitslust 27 Jahre 
als Stadtverordneter thätig gewesen ist; wir verlieren einen Kollegen, 
dessen Erfahrung in der städtistden Verwaltung und dessen genaue 
Kenntniß der Berliner Verhältnisse uns überall ergänzend und be 
lehrend zur Seite stand; wir verlieren einen Riami, der feine Auf 
gaben mit Ernst und Strenge faßte und in höchster Vollkommenheit 
zu erfüllen strebte. Herr Köchhann war Stadtverordneter von 1839 
bis 1850 und dann wieder vom 1859 bis jetzt. Im Jahre 1863 ist 
er zum ersten Male zum Vorsteher der Versammlung gewählt und 
dann elfmal in auf einanderfolgenden Jahren wiedergewählt worden. 
Das Recht und die Ehre der Stadt, das Ansehen und die Würde 
der Versammlung hatten in ihm einen ebenso berufenen, wie jeder 
zeit wachsamen Vertreter. 
Ueber die Bedeutung Kochhanns als Stadtverordnetenvorsteher 
habe ich bei einer frühern Gelegenheit mich ausgesprochen. „Wie 
auch die Verhältnisse unserer Stadt sich ändern mögen," — das wa 
ren meine Worte, — „die zwölfjährige Amtsthätigkeit unseres Kol 
legen Kochhann wird in der Geschichte der städtischen Verwaltung 
von Berlin unvergessen bleiben; sie wird erhalten bleiben im Anden« 
Magistrat zu Berlin. 
len unserer Mitbürger als ein Beispiel von Bürgertugend, als ein 
seltenes Beispiel treuer und ausdauernder Pflichterfüllung." — 
Die städtischen Behörden haben beschlossen, in Anerkennung der 
Verdienste, welche Herr Kochhann sich um die Stadt erworben hat, 
ihn zum Ehrenbürger hiesiger Stadt zu ernennen; der Ehrenbürger 
brief wird am 30. d. M. überreicht werden. — Ich ersuche Sie jetzt, 
m. H., Ihrer Verehrung Ausdruck zu geben dadurch, daß Sie sich 
von Ihren Plätzen erheben. 
(Geschieht.) 
Außerdem, m. H., ist eine Mandatsniederlegung eingegangen 
von unserem Kollegen Rosenthal. Das betreffende Schreiben lautet: 
Geehrte Versammlung! 
Bei meinem fortgesetzten, ja verstärkt auftretenden Augen 
leiden hat mein Arzt mir vollständige Schonung und Ruhe 
geboten. 
Da unter solchen Umständen ich meine volle Pflicht als 
Stadtverordneter nicht zu erfüllen im Stande bin, eine theil« 
weise Erfüllung aber mit meiner Anschauung über Pflicht 
gefühl nicht für gerechtfertigt erachten kann, so sehe ich mich 
genöthigt, mein Mandat niederzulegen. 
Allen den geehrten Herren, die mir stets ein liebevolles 
Wohlwollen bewiesen haben, sage ich dafür meinen aufrich 
tigsten Dank und bitte Sie,/mir auch ein freundliches An 
denken bewahren zu wollen. 
Herr Rosenthal war zuerst Stadtverordneter in den Jahren 
1848 und 1849 und dann wieder seit dem Jahre 1864 bis jetzt. Er 
war bemüht, mit regelmäßiger Pünktlichkeit, mit Treue und Gewissen 
haftigkeit seine Pflichten zu erfüllen; er war uns Allen ein treuer, 
wohlwollender und entgegenkommender Kollege, insbesondere aber war 
er, wie ich ans langjähriger eigener Erfahrung weiß, in der Armen 
verwaltung ein sehr thätiges und nützliches Mitglied. — Ich ersuche 
Sie, m. H., Sich zum Zeichen der Anerkennung zu erheben. 
(Geschieht.) 
Urlaub haben angezeigt: Kollege Behrend für die Monate Juni, 
Juli und August; Kollege Dietmar bis Ende Juli, — die Bezirks 
recherchen übernimmt Herr Nicolai; Kollege Kullrich auf vier Wochen, 
— die Bezirksrecherchen übernimmt Herr Jmberg; Kollege Büttner 
während des Monats Juni, — die Bezirksrecherchen übernimmt Herr 
Brock; Kollege Schmidt II. bis zum 15. Juni, — die Bezirksrecher 
chen übernimmt Herr Bohm; Kollege Limprecht bis zum 15. Juni, 
— die Bezirksrecherchen übernimmt Herr Mewes. 
Entschuldigt für die heutige Sitzung sind die Kollegen Dr. Kos 
mann und Wülsshein. 
Zu einigen in der Zwischenzeit stattgesundenen Leichenbegäng 
nissen sind Mitglieder der Versammlung abgeordnet worden und 
zwar: zur Zeichenfolge bei der Beerdigung des Bezirksvorstehers 
Schmidt im 139. Stadtbezirk die Kollegen Salewski, Marzahn, Neu- 
mann II und Kleemann; zur Beerdigung des Bezirksvorstehers Aben- 
hausen im 24. Stadtbezirk die Kollegen Lissauer, Dreitzel, Teichert 
und Rosenthal; zur Beerdigung des verstorbenen Servisverordneten 
Theodor Baum die Kollegen Nicolai. Grabe, Ehestädt und Eger. 
Der Magistrat zeigt'an, daß auf die im Hauptetat zu unvor 
gesehenen Ausgaben ausgesetzten 300,000 Mark nach den Beschlüssen 
bis zum 20. d. M. übernommen sind 66,795 Mk. 78 Pf. 
Das Verzeichniß der erledigten Stellen unbesoldeter Gemeinde 
beamten liegt aus. 
Zur Revision der stenographischen Berichte für den Monat Juni 
erlaube ich mir vorzuschlagen die Kollegen Nicolai, Jmberg und 
Bollmann. 
Stadtv. Jmberg: Ich bitte mich zu dispensiren. 
Vorsteher: Dann wird Herr Kollege Moses vielleicht ein 
treten. 
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