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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Plenarprotokoll / Abgeordnetenhaus von Berlin
Other titles:
Plenarprotokolle des Abgeordnetenhauses von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Dates of Publication:
6. Wahlperiode, 1 (19. April 1971)-11. Wahlperiode, 42 (27. September 1990)
ZDB-ID:
2848210-4 ZDB
Previous Title:
Stenographischer Bericht
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1987
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9614107
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 40, 10. Dezember 1986

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1969, V. Wahlperiode, Band III, 44.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (44), 23. Januar 1969
  • Nr. 2 (45), 13. Februar 1969
  • Nr. 3 (46), 27. Februar 1969
  • Nr. 4 (47), 13. März 1969
  • Nr. 5 (48), 27. März 1969
  • Nr. 6 (49), 24. April 1969
  • Nr. 7 (50), 8. Mai 1969
  • Nr. 8 (51), 22. Mai 1969
  • Nr. 9 (52), 12. Juni 1969
  • Nr. 10 (53), 26. Juni 1969
  • Nr. 11 (54), 9. Juli 1969
  • Nr. 12 (55), 10. Juli 1969
  • Nr. 13 (56), 25. September 1969
  • Nr. 14 (57), 28. September 1969
  • Nr. 15 (58), 9. Oktober 1969
  • Nr. 16 (59), 23. Oktober 1969
  • Nr. 17 (60), 13. November 1969
  • Nr. 18 (61), 27. November 1969
  • Nr. 19 (62), 11. Dezember 1969
  • Nr. 20 (63), 17. Dezember 1969
  • Nr. 21 (64), 18. Dezember 1969
  • Nr. 22 (65), 19. Dezember 1969

Full text

55. Sitzung- vom IO. Juli I960 
471 
Senator Strick 
hinweggehen oder, sie nicht beachtend, anders zu Ver 
trägen kommen kann. Das ist eine Selbstverständlich 
keit, um das zunächst erst mal in aller Eindeutigkeit 
klarzustellen; obgleich es eine Selbstverständlichkeit ist, 
darf ich das sagen. Der Senat hat keinerlei Bedenken — 
ganz im Gegenteil! — , daß ihm durch den Beschluß 
des Hauptausschusses in bezug auf das Teilengagement 
im Rahmen dieser 40 Millionen die bankmäßige Kre 
ditprüfung verbindlich wird. Die Freien Demokraten 
fordern darüber hinaus praktisch auch für die Bürg 
schaftsübernahme die gleiche Voraussetzung — ich 
würde sagen eine Selbstverständlichkeit, aber trotzdem 
ist es vielleicht gut, sie hier in die Parlamentsbeschluß 
fassung einzuführen — der Senat hat also gegen 
Punkt 1 in der Fassung des Hauptausschusses mit dem 
Zusatzantrag der F.D.P. keinerlei Einwendungen vor 
zutragen. 
Zum Punkt 2 darf ich das noch einmal ganz deutlich 
hier aufgreifen, was Herr Abgeordneter Heubaum schon 
für die Mehrheitsfraktion dieses Hauses ausgeführt hat, 
und ich darf mich da an die Fraktion der F.D.P. wenden. 
Ich darf das, was Herr Heubaum gesagt hat, mit einem 
Zahlenbeispiel plastisch darstellen. Nach 8Vz Jahren 
wird das Land Berlin sich mit 32,8 Millionen in der 
Schuldentilgung der Avalon an die Berliner Industrie 
bank engagiert haben in Zins- und Tilgungshilfe. 
Unterstellen wir einmal — das ist eine reine Unterstel 
lung, eine fiktive Zahl, die ich hier sage —, daß der 
Wert der 10 Geschosse, die wir als Teileigentum erwer 
ben wollen, 15 Millionen beträgt. Dann wird die Avalon 
die Verpflichtung haben auf Grund des Punktes 4 hier, 
17.8 Millionen zusätzlich auf den Tisch zu legen, um 
uns das Teileigentum zu verschaffen. Damit ist der 
32.8 Millionen-Betrag wieder aus der Welt. 
(Abg. Wolff; Wenn sie können! Die können 
nicht, das garantiere ich Ihnen!) 
— Herr Abgeordneter Wolff, ich würde wiederum — — 
(Abg. Wohlrabe; Wenn sie nicht pleite sind!) 
— Ja, eben! 
Wenn aber Tilgungsfreiheit — oder ich will anders 
herum sagen —, wenn Sie nicht Tilgungsfreiheit 
verlangen und vielleicht der Hypothekengläubiger uns 
ein Teil der Hypothek mitauflastet, erhöht sich der zu 
zahlende Differenzbetrag. Eine Frage, die vorher geklärt 
sein muß, die auch ohne Ihre Auflage vorher geklärt 
sein muß, ist die, wenn die Gesellschaft mit mir in 
ein solches Engagement geht, ob die, die dort die Musik 
mitbestimmen, auch mit von der Partie sind. Ob sie 
überhaupt zugestehen, daß die Gesellschaft mit mir in 
ein solches Engagement geht und daß dieses Teileigen 
tum verschafft wird. Würde also lastenfrei verkauft 
werden — beispielsweise eine Hypothek von 5 Millionen 
bedeutet doch, daß wir nur 10 Millionen zu zahlen 
haben und die Avalon statt 17,8 uns 22,8 auf den Tisch 
zu legen hat. Wir kommen doch also sehr viel schneller 
aus dem Engagement heraus, und ich sehe also den 
wirtschaftlichen Nutzen Ihrer Auflage nicht, die Sie mit 
unbelastetem Teileigentum eigentlich erringen wollen. 
Ich habe zu den anderen Fragen auch nichts zu sagen, 
als einfach mich noch mit Punkt 4 auseinanderzusetzen 
in der zusätzlichen Formulierung, die die F.D.P.-Frak- 
tion hierfür gibt. Meine sehr verehrten Damen und 
Herren, ich konnte auf Grund der Zwischengespräche, 
die ich während der Beratungen des Hauptausschusses 
auf Wunsch oder in Erwartung des Hauptausschusses 
mehrfach mit der Gesellschaft zu führen hatte, nicht 
ausführen, daß die 4 Punkte des Hauptausschusses eine 
Zustimmung bei der Gesellschaft erfahren würden, ob 
es unter diesen Auflagen möglich wäre, diese Partner 
schaft entstehen zu lassen. Ich kann Ihnen heute auf 
Grund eines Briefes sagen, der bei mir eingegangen ist, 
nachdem ich in der Nacht, am sehr späten Abend, noch 
einmal an die Gesellschaft herangetreten bin und ihr 
im Prinzip und im Sinngehalt den Abänderungsantrag 
der F.D.P. vorgetragen habe, daß ich noch einmal die 
Debatte in der Gesellschaft in Gang gesetzt habe. Der 
Brief hat erstens eine positive Aussage, die positive 
Aussage nämlich, daß die Gesellschaft bereit ist, die 
4 Punkte des Hauptausschusses zu akzeptieren, daß sie 
aber zweitens sehr in Frage stellt, ob diese persönlich 
haftende Bürgschaft der Gesellschafter der GmbH zu 
erreichen sein wird. 
(Abg. Lummer: Das haben wir uns fast so gedacht!) 
Sollten Sie so beschließen, sage ich frei und offen und 
deutlich, was meine Pflicht gegenüber dem Parlament 
ist, Verträge nämlich nur zu machen, wenn die Auf 
lagen des Abgeordnetenhauses Punkt für Punkt erfüllt 
werden. Dafür trage ich Ihnen gegenüber die Verant 
wortung, und Sie mögen glauben, daß ich mir dieser 
Verantwortung auch bewußt bin. 
(Beifall bei den Koalitionsfraktionen.) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat der Herr 
Abgeordnete Zellermayer. 
Zellermeyer (CDU): Herr Präsident! Meine Damen 
und Herren! Nur ein kurzes Wort zu der Finanzierung. 
Wenn in Berlin ein Handwerker oder ein Kaufmann 
öffentliche Gelder — sagen wir mal nur in der Höhe 
von 5000 Mark — in Anspruch nehmen will, dann wird 
er bei der Bank — wie man so schön sagt — gezwun 
gen, sich auszuziehen. Von einer Zinsstreckung oder 
Zinserlassung ist mir bisher noch nie etwas bekannt 
geworden. Im Interesse der Gleichbehandlung der Ber 
liner gewerblichen Wirtschaft finde ich das hier einen 
absolut unerträglichen Zustand, der nicht zustimmbar 
ist. 
(Beifall bei der CDU.) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeord 
nete Hans-Joachim Boehm. 
Boehm (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Ich möchte zunächst einmal feststelien, daß es 
im Abgeordnetenhaus von Berlin noch niemals eine 
Debatte geben mußte über ein Projekt und eine Finan 
zierung dieser Art. Das zeigt allein schon, daß die An 
gelegenheit verkorkst ist. 
(Zuruf von der SPD: Das ist doch keine Logik!) 
Bis dahin war es nämlich immer möglich, Finanzierun 
gen zustande zu bringen in einer Weise, die nicht das 
Abgeordnetenhaus von Berlin beschäftigen mußten. 
Und das waren sicher bessere Lösungen. 
(Abg. Hannemann: Aber Sie können doch nicht 
sagen, daß etwas Neues unlogisch ist. Wo 
kommen wir denn da hin!) 
Das Zweite: Daß der Hauptausschuß diese Arbeit 
machen mußte, zeigt, daß die Senatsvorlage nicht in 
Ordnung war oder zumindest eben nicht gründlich aus 
gehandelt war. 
(Zuruf von der CDU: Das ist auch noch nicht 
dagewesen!) 
Das Dritte ist, daß die F.D.P.-Fraktion Änderungs 
anträge eingebracht hat, die immerhin das, was die 
Mehrheitsfraktion im Hauptausschuß zur Beschluß 
empfehlung erhoben hat, erst überhaupt praktikabel 
macht, oder ich will sagen erst wertvoll macht, denn, 
Herr Senator Striek, Sie sind von dem, was die F.D.P.- 
Fraktion zum Punkt 1 der Beschlußempfehlung hier 
hinzufügen mußte und was Ihre Fraktion nun auch 
akzeptiert in ihrer Erklärung, die sie vor dem Haupt 
ausschuß gegeben hat, daß nämlich die Prüfung der 
Berliner Industriebank ganz allgemein ausreichen 
müsse, doch also widerlegt worden. Denn sonst wäre 
dieser Zusatzantrag nicht nötig, sonst hätte Ihre Frak 
tion ihn auch nicht angenommen. 
Zur Grundstücksfrage noch kurz folgendes: Es war 
uns im Hauptausschuß im wesentlichen berichtet wor-
	        

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