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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe V.1855 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe V.1855 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Plenarprotokoll / Abgeordnetenhaus von Berlin
Weitere Titel:
Plenarprotokolle des Abgeordnetenhauses von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
6. Wahlperiode, 1 (19. April 1971)-11. Wahlperiode, 42 (27. September 1990)
ZDB-ID:
2848210-4 ZDB
Frühere Titel:
Stenographischer Bericht
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1982
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9663708
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 26, 22. Juli 1982

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe V.1855 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I/II
  • H. III-V
  • H. VI/VIII
  • H. IX/X
  • H. XI/XII

Volltext

313 
Henz, Neisse-Viaduct zu Görlitz. 
314 
über dem Wehrfachbaum, ohne eine Stopfung zu erzeu 
gen und ohne wesentliche Beschädigungen zu veranlassen 
ab. Dabei wurde die in Bereitschaft gehaltene Beman 
nung der Kämmen verwendet, die Eisschollen von den 
Spundwänden abzuhalten und wenn durch das Anhäufen 
gröfserer Schollen dennoch eine Stopfung zu entstehen 
drohte, so wurde die Gefahr durch einige Kanonenschläge 
immer beseitigt. Um 9 Uhr Morgens war die Neisse 
oberhalb der Baustelle eisfrei und während des ganzen 
Tages gingen nur noch einzelne Schollen, ohne Schaden 
anzurichten, vorüber. ’ 
Das fortwährend steigende Wasser machte aber schon 
am Nachmittage die Abtragung der Verbindungsbrücke 
und der Hammrüstungen nötbig, die Rammen wurden 
mit starken Seilen befestigt und die gesammte Mannschaft 
während der Nacht, auf beide Ufer vertheilt, in Bereit 
schaft gehalten. Nachts 1 Uhr begann wieder ein starkes 
Treiben des Eises von der oberen Neisse und aus den, 
in dieselbe mündenden Nebenflüssen; eine Stunde nach 
her war die ganze Wasserfläche mit Schollen dicht be 
deckt, welche bei einem Wasserstande von 8 Fnfs am 
Pegel durch einen orkanähulichcn Südostwind mit furcht 
barer Gewalt gegen die Eisbrecher getrieben wurden. 
Ungeachtet der 36 Fufs langen Grundpfahle, wurde 
zunächst der Eisbrecher vor der äufsem Spundwand des 
Pfeilers No, 3 aus dem Grunde gehoben und fortgerissen 
und diese, ihres Schutzes beraubt, folgte ihnen bald, in 
dem sich zunächst die Nutenpfähle an der oberen Seite 
löseten und dann die einzelnen durch Zwingen verbun 
denen Felder fortgeführt wurden. Um 4 Uhr Morgens 
war die letzte Spur dieser äufseren Spundwand verschwun 
den ; die innere hielt sich aber auch nur bis 5 Uhr und 
eine halbe Stunde später schwammen die letzten Hölzer 
derselben den Flufs hinunter. 
Das Wasser hatte unterdessen eine Höhe von 9 Fufs 
1 Zoll erreicht, stieg bis 9 Uhr Morgens noch auf 9 Fufs 
4 Zoll und ging 3 Zoll über die Oberkante der Spund 
wände, deren Höhe nach dem bekannten höchsten Was 
serstande von 1829 normirt war. 
Weitere Beschädigungen sind nicht vorgekommen 
und gelang es, die am Ufer aufgestapelten Hölzer sämmt- 
lich zu retten und die vom Wasser fortgeführten, zum 
grofsen Theil wieder aufzufangen. 
Die Wirkung des Hochwassers auf Gestaltung des 
Flufsprofiles ist aus dem Profile Fig. 1, Blatt 37 ersicht 
lich, in welchem die ausgezogenen Linien die Begrenzung 
des Flufsbettes war, die punktirte Linie diejenige nach 
diesem Hochwasser darstellt. 
Der Querschnitt, welchen die Spundwände in dem 
alten Flufsprofile einnahmen, betrug 1127 Q Fufs, wogegen 
die Erweiterung desselben durch Austiefung 786 □ Fufs 
enthält, so dafs, unter Berücksichtigung der durch die 
gröfsere Tiefe vermehrten Geschwindigkeit, nahezu eine 
Ausgleichung stattgefunden, die Profil-Erweiterung am 
rechten Ufer sich aber wirkungslos gezeigt hat und gröfs- 
tentbeils wieder verlandet ist. 
Das Wasser fiel nun schnell und konnte die Kamm 
arbeit an den übrigen Wasserpfeilem, nachdem die Brücke 
und die Rüstungen hergestellt waren, wieder in Angriff 
genommen werden, wie auch am 7. April die Maurer 
arbeit wieder beginnen konnte. Für die Gründung des 
Stimpfeilers No. 1 am hohen linken Neisse-Ufer, wurde 
mit den Abdeckungs-Arbeiten begonnen um ein dazu ge 
eignetes Plateau im festen Felsen zu bilden. 
Beim Rammen der Rostpfähle des Pfeilers No. 2 
wurde in den ersten Tagen des Monats Mai die Ent 
deckung gemacht, dafs die der Wasserseite zugekehrten 
Pfablreihen leichter und tiefer eindrangen als diejenigen 
nach der Landseite. Nach sorgfältiger Untersuchung der 
zum Stehen gebrachten Rostpfahlreihen ergab sich, dafs 
von der üferseite gezählt: 
die 1. Reihe 
8 Fufs 7 Zoll nach dem Unterwasser, 
11 
- 
4 
- 
Oberwasser, 
- 2. - 
15 
- 
2 
- 
Unterwasser, 
9 
- 
— 
- 
Oberwasser, 
- 3. - 
15 
- 
7 
- 
Unterwasser, 
12 
- 
5 
- 
Oberwasser, 
- 4. - 
21 
- 
2 
- 
Unterwasser, 
21 
- 
— 
- 
Oberwasser, 
- 5. - 
15 
- 
8 
- 
Unterwasser, 
21 
- 
5 
- 
Oberwasser, 
- 6. - 
20 
- 
— 
- 
Unterwasser, 
22 
- 
3 
- 
Oberwasser, 
- 7. - 
26 
- 
6 
- 
- Unterwasser, 
26 
- 
9 
- 
Oberwasser, 
unter No. 0 des Pegels eingedrungen waren. 
Diese Erscheinung mufste zu der Annahme führen, 
dafs die Pfahle mit ihren Spitzen auf einer, in dem Ver- 
hältnifs von 1:1,2 abfallenden festen schiefen Ebene, mog- 
j licherweise auf einer so geneigten Felslage stehen möchten. 
Unter diesen Umständen würde es zu gewagt gewe 
sen sein, einen 120 Fufs hohen Pfeiler, gegen welchen 
60 Fufs weite Gewölbe gespannt werden sollten, auf so 
| zweifelhaftem Grunde, der gegen die Gefahr eines Ab- 
I rutschens des Pfeilers keine Garantie bot, zu erbauen. 
Dagegen schien aber dieses starke Ansteigen des festen 
Grundes nach der Landseite hin die Möglichkeit darzu- 
bieten, den Pfeiler No. 2 unmittelbar auf festem Grunde 
zu erbauen, wenn er» entsprechend zurückverlegt würde. 
Nach sorgfältiger Erwägung aller Umstände und wie 
derholter Untersuchung des Grundes, so weit dieselbe bei 
den grofsen sich darbietenden Schwierigkeiten irgend 
möglich war, erschien es der, jeder anderen Rücksicht 
vergehenden Sicherheit der Anlage entsprechend, auf 
die Benutzung des vorhandenen Rostes zum Pfeiler No, 2 
zu verzichten, denselben 25 Fufs weiter landwärts zu ver 
legen und hier unmittelbar auf den Felsen zu gründen. 
Dadurch, dafs die Spundwände des Pfeilers No. 3 vom 
! Eise fortgerissen, der Landpfeiler No. 1 noch nicht be
	        

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