Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1927 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1927 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Dates of Publication:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Previous Title:
Stenographischer Bericht
Succeeding Title:
Plenarprotokoll
Keywords:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1971
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9631085
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 29 (94), 22. Januar 1971

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1927 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1927
  • Sitzung 1, 13.01.1927
  • Sitzung 2, 20.01.1927
  • Sitzung 3, 25.01.1927
  • Sitzung 4, 03.02.1927
  • Sitzung 5, 10.02.1927
  • Sitzung 6, 17.02.1927
  • Sitzung 7, 03.03.1927
  • Sitzung 8, 10.03.1927
  • Sitzung 9, 17.03.1927
  • Sitzung 10, 18.03.1927
  • Sitzung 11, 24.03.1927
  • Sitzung 12, 31.03.1927
  • Sitzung 13, 07.04.1927
  • Sitzung 14, 28.04.1927
  • Sitzung 15, 05.05.1927
  • Sitzung 16, 12.05.1927
  • Sitzung 17, 19.05.1927
  • Sitzung 18, 31.05.1927
  • Sitzung 19, 14.06.1927
  • Sitzung 20, 17.06.1927
  • Sitzung 21, 21.06.1927
  • Sitzung 22, 23.06.1927
  • Sitzung 23, 28.06.1927
  • Sitzung 24, 30.06.1927
  • Sitzung 25, 08.09.1927
  • Sitzung 26, 15.09.1927
  • Sitzung 27, 29.09.1927
  • Sitzung 28, 06.10.1927
  • Sitzung 29, 13.10.1927
  • Sitzung 30, 18.10.1927
  • Sitzung 31, 20.10.1927
  • Sitzung 32, 27.10.1927
  • Sitzung 33, 03.11.1927
  • Sitzung 34, 10.11.1927
  • Sitzung 35, 17.11.1927
  • Sitzung 36, 24.11.1927
  • Sitzung 37, 29.11.1927
  • Sitzung 38, 01.12.1927
  • Sitzung 39, 15.12.1927
  • Sitzung 40, 20.12.1927

Full text

Sitzung am 20. Januar 1927. 
schlag dein Haushaltsausschiuß unterbreitet, der lute folgt 
lautet: 
„Tie eingegangene» Offerten Deutscher Hypo 
thekenbanken zur Beleihung des Gesaintbesitzes durch 
eine Ainortisationshypothek bis Zur Höhe von 11 Mil 
lionen Mark werden abgelehnt. Der Kaufpreis soll 
aus Anleihemitteln beschafft und zunächst vorschußweise 
verausgabt werden." 
Ich bemerkte bereits, daß dieser Teil der Vorlage 
oder Vorlagen um einen vielleicht zutreffenderen Aus 
druck zu gebrauchen einen breiten Raum in den 
Sitzungen des Haushaltsausschusses eingenommen hat. Es 
wurde in ber_ heutigen Vormittagssitzung Wert daraus 
gelegt, das; festgestellt wird, das; hiermit die Uebernahme 
etwaiger Verbindlichkeiten, die Herr Hitler eingegangen 
ist, seitens der Stadt abgelehnt lvird, und die Erklärung, 
die von dem Magistratsmitgliede bezüglich dieser Dinge 
abgegeben worden ist, lautet wörtlich: 
„daß als Hauptbcdingung des Ankaufs gelten soll, das; 
die Stadt in keinerlei Verpflichtungen eintritt, die 
Herr Hitler etwa Dritten gegenüber eingegangen ist. 
(Hört, hört!) 
Auch die Verhandlungen mit dem Pächter Bernau 
sollen nicht weiter fortgesetzt werben." 
Ich habe hier hinzuzufügen, das; von einigen Mit 
gliedern des Haushaltsausschusses die bestimmte Erklärung 
abgegeben Worben ist, daß sie nur unter dieser Bedingung 
bereit sind, für die Vorlage zu stimmen. Es ist zu 
diesem Absatz dann noch mit Mehrheit ein Zusatz be 
schlossen worden, der lautet: 
„Tie einzelnen Bedingungen der Anleihe werden j 
vom Magistrat im Einvernehmen mit der Finanz 
deputation festgesetzt." 
Ich darf dann noch hinzufügen, daß die uns erneut unter 
breitete Vorlage noch einen vierten Absatz enthält, der 
folgendermaßen lautet: 
„Sämtliche drei Grundstückskomplexe (Fideckom- 
»liß, Allob und Kolonie Dreilinden) sollen von der 
Stadt direkt erworben werden, so daß die Konstruktion 
über die Kolonie Treilinden-G. m.b. H. vollständig in 
Wegfall kommt." 
Der Haushaltsausschuß hat baun beschlossen, sich dem 
Vorschlage oder der Vorlage des Magistrats anzuschließen 
und dies in die Worte gefaßt: 
„Ter .Haushaltsausschuß empfiehlt der Versamm 
lung folgende Beschlußfassung: 
In Abänderung der Ergänzungsvorlage — Druck 
sache 65 , betr. den Ankauf des Gutes Düppel idib 
des Jagdschlosses Dreilindeu, erklärt sich die Ver 
sammlung mit dem nachstehenden Beschluß des Magi 
strats vom 19. Januar 1927 mit folgendem Zusatz zu 
Ziffer 3 einverstanden." 
■ Und nun folgen die Absätze, die ich mir Ihnen 
vorzutragen erlaubte. Ich habe den Auftrag, Sie im 
Namen der Mehrheit des Ausschusses zu bitten, unter 
diesen nunmehr wesentlich veränderten Bedingungen der 
Vorlage des Magistrats, so wie ich sie hier vorgetragen 
habe, zuzustimmen. 
Stadtv. Kunze (V.S.Gr.): Meine Damen und Herren! 
Ich glaube, daß wohl seit langer Zeit an die Stadtver 
ordnetenversammlung Berlin keine Vorlage gelaugt ist, 
die so unverhältnismäßig hohe Opfer an uns stellte 
wie gerade diese. Es ist vor allen Dingen meiner Mei 
nung nach eine Frage zu klären, ehe wir überhaupt 
daran gehen können, zu entscheiden, ob das Projekt des 
Magistrats angenommen werden soll oder nicht. Das Gut 
Düppel ist bekanntlich ein Fideikommiß und konnte, als 
solches überhaupt zunächst nicht veräußert Werben. Nun 
sind Hwar Bestimmungen getroffen, die auch gestatten, 
daß ein Fideikommiß veräußert werden kann, und zwar 
dann, Weitn ein öffentliches Interesse vorliegt. Maß 
gebend hierfür ist der Veräußerungsausschuß, der beim 
Kammergericht eingerichtet ist. Es ist also ganz uner 
findlich, wie zwischen Magistrat und Verkäufer sich eine 
Zwischenperson entschieden konnte. Denn nach den klaren 
gesetzlichen Bestimmungen konnte das Gut Düppel über 
haupt nicht an eine Person sonder» nur an den Ma 
gistrat veräußert werden, weit eben bei einer Privat 
person kein öffentliches Interesse vorliegt. Ich sehe also 
nicht ei», warum die Stadt Berlin so hohe Opfer bringen 
soll, weitn das nicht notwendig ist. Ich sehe nicht ei«, 
warum eine Mittelsperson erst gewaltige Summe» auf 
Kosten der Stadt verdienen soll. Bevor irgendein Beschluß 
gefaßt werden könnte, müßte erst einmal klargestellt 
werden: Wer ist die Stelle, die entgegen den gesetzlichen 
Bestimmungen einer Privatperson das Recht erteilt hat, 
ein Fideikommiß käuflich zu erwerben, das sie nicht 
käuflich erwerben kann. 
Stadtv. Dr. Lohmann (S.): Meine Damen und 
Herren! Ich bin mir selbst zunächst eine persön 
liche Erklärung schuldig. Herr Stadtrat Busch hat 
in der Sitzung vom 16. Dezember auf meine Behauptung, 
daß ein am 8. Dezember abgesandter Einschreibebrief 
nicht erst am 15. Dezember in seine Hand ge 
langt sein könnte, geantwortet: „Diese Briefangelegen 
heit erklärt sich sehr einfach so, daß der Brief offenbar 
zuerst nach dem Rathaus gegangen ist. Ich bin nicht 
da gewesen, und er ist mir itach dem Büro nach 
geschickt worden. Da hat ihn mein Prokurist erhalten. 
Nun bin ich nicht zurückgekommen, und so habe ich ihn 
vorgestern abend' erhalten." 
Das war tt i ch t „sehr einfach", sondern s e h r u u - 
w a h rschei nlich. Und wie sich nun herausgestellt hat, 
hat Herr Stadtrat Busch in der Tat diesen Brief tatsäch 
lich bereits am selben Tage erhalten, ihn 
aber leider u«eröffnet in seiner Tasche bis zu diesem 
Tage mit sich getragen. 
(Hört, hört!) 
Ich bin zweitens es meiner Fraktion schuldig, 
zu erklären, daß es sich inzwischen erst recht herausge 
stellt hat, daß wir in der ganzen Frage dieser Grund 
stückskäufe mit Verdunkelungen und Verschleierungen 
haben rechnen müssen, die eine leidlich normale Erledi 
gung der Ankäufe außerordentlich erschwert haben. 
(Bei den Sozialdemokraten: Sehr wahr!) 
Es hat sich erwiesen, daß sowohl in der Frage 
des V i e h h o f - Terrains als auch in der Frage von 
D ü pp e l-!Drei li nd e n der Magistrat und seilt 
Grundflücksdezernat in der Tat im wahrsten Sinne 
des Wortes mit falschen „Karte n" gespielt 
haben; 
(Stadtv. Kunze: Hört, hört!) 
daß keine der Karten, die uns vorgelegen 
Haben, den tatsächliche n Verhältnissen 
Rechnung getragen hat, und daß wir daher auch 
nicht in der Lage sein konnten, uns ein einigermaßen 
richtiges Bild darüber z» verschaffen, was nun eigentlich 
gekauft und was nicht gekauft werden sollte. Ich billige 
deut Grnndstücksdezernat gern den guten Glaubeit zn, 
ich ptttß aber sagen, das; eine solche Anfertigung von 
Karten zum mindesten eine sehr grobe Fahr 
lässigkeit darstellt, 
(Stadtv. Urich: Sehr richtig!) 
eine so grobe Fahrlässigkeit, wie sie innerhalb einer 
städtischen Verwaltungsstelle nicht vorkommen 
sollte. 
Nun zur Sache selbst. Meine Damen und Herren! 
Wir freuen uns, daß der Magistrat deut von uns von 
Ansang an vertretenen grundsätzlichen Standpunkt folgt, 
wieder — muß ich letder sagen — tut Gegensatz 
z u seinem G ru nd st ü ck s d e z e r na t, im Gegensatz 
ztt dem Herrn Dezernenten selbst, so daß wir heute das 
bereits von dem Herrn Berichterstatter erwähnte sehr 
seltene Schauspiel erleben konnten, daß in einem Aus-
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

1. Nachtrag
2 / 6
Volume
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.