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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe III.1883 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Dates of Publication:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Previous Title:
Stenographischer Bericht
Succeeding Title:
Plenarprotokoll
Keywords:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1967
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9657515
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 6 (6), 8. Juni 1967

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe III.1883 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß des III. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
  • No. 4
  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
  • No. 8
  • No. 9
  • No. 10
  • No. 11
  • No. 12
  • No. 13
  • No. 14
  • No. 15
  • No. 16
  • No. 17
  • No. 18
  • No. 19
  • No. 20
  • No. 21
  • No. 22
  • No. 23
  • No. 24
  • No. 25
  • No. 26
  • No. 27
  • No. 28
  • No. 29
  • No. 30
  • No. 31
  • No. 32
  • No. 33
  • No. 34
  • No. 35
  • No. 36
  • No. 37
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40
  • No. 41
  • No. 42
  • No. 43
  • No. 44
  • No. 45
  • No. 46
  • No. 47
  • No. 48
  • No. 49
  • No. 50
  • No. 51
  • No. 52

Full text

m». 10. 
Centralblatt der Bauverwaitnng. 
89 
Zur Erwärmung der Kirche ist eine Wagnersche Canaiheizung 
mit zwei unter der Vierung nahe am Chor gelegenen Herden, aa 
der nebenstehenden Skizze (Fig. 8), vorgesehen. Die Feuercanäle der 
selben bilden die Schleifen ab cd vom Herde 
zum Schornstein. Mit der Canalheizung ist 
zugleich eine Circulationsluftheizung ver 
bunden, indem die Kirchenluft mittels eini 
ger Canäle durch Saugeöffnungen in die 
die Heerde umgebende Luftkammer gebracht 
wird, wo sie sich erwärmt, um dann un 
mittelbar nach oben in den Kirchenraum 
zurückzutreten. Die Schlote d sind im 
Dachraume zu einem einzigen Schornstein 
zusammengezogen, der in der Axe des 
Chor&nschlufsgiebels entwickelt ist. 
Als durchaus günstig sind die akusti 
schen Verhältnisse der Kirche zu bezeichnen, 
und es darf angenommen werden, dafs dieser 
Umstand besonders durch die stark gekrümmten Gewölbe und die 
Vermeidung runder Grundrifsformen bervorgebracht worden ist. 
Bei den vielen Zuwendungen, welche der Bau erfahren hat, war 
es möglich, die sonstige Ausstattung in etwas reicherer Formen- 
gebung durchzufübren. Die von Sr. Majestät dem Kaiser und König 
allergnädigst gestifteten Altarfenster, bei denen in der Mitteirosette 
der segnende Christus, darunter die beiden Apostel Petrus und 
Paulus und neben diesen in den Seitenfensteru die vier Evangelisten 
dargestellt sind, gaben Veranlassung, auch die übrigen Fenster, wie 
bereits erwähnt, in Glasmalerei herzustellen. Dabei sind in den Ro 
setten des Querschiffes die göttliche Dreieinigkeit und die christlichen 
Tugenden: Glaube, Liebe und Hoffnung zur Darstellung gebracht. 
Zu dem Altar sind viele Stiftungen beigetragen worden, voo denen 
besonders die aus achter Bronce gefertigten Engelsfiguren, der Sand 
steintisch, die Altargerätlie und das Antependium aus rothseidenem 
Rips mit achter Goldstickerei zu nennen sind. Geschenkt sind ferner 
der Taufstein, welcher von dem Stifter nach einem Modell Rauchs ge 
fertigt ist, ferner die Kosten für die Beschaffung eichener Lieder 
und Kriegertafeln, sowie für die Beleuchtungsgegenstände, die Tep 
piche u. s. w., endlich vor allen DiDgen die von Dinse in Berlin 
erbaute vortreffliche Orgel, welche die Kirche dem Opfersinn von 
W. Maurer in Steglitz verdankt. Diesen vielseitigen Zuwendungen 
ist es besonders zu danken, dafs das Innere der Kirche einen über 
raschend reichen Eindruck gewährt. 
Die Kosten des Baues betragen ohne die Geschenke, aber mit 
den Beträgen für die Centralheizung in runder Summe 307 000 JC, 
wovon dem Fiscus für Beschaffung der Steine, des Kalkes und Rund 
holzes ausschliefsiicb aller Nebenkosten etwa 140000 Jt zur Last 
fallen. Die bebaute Grundfläche der Kirche beträgt oline die Strebe 
pfeiler 895 qm, so dafs sich ein Einheitspreis für das Quadratmeter 
von rund 343 JC ergibt. 
Fast genau zu demselben Ergebnifs kommt man, wenn man, wie 
dies bei überschläglichen Ermittelungen häufig geschieht, den Thurm 
mit dem Dreifachen seiner Grundfläche, die niedrigen Anbauten aber 
mit einem Drittel derselben in Rechnung stellt. Für das Cubikmeter 
des Rauminhaltes berechnet sich unter durchschnittlicher Annahme 
der 16 m betragenden Höhe vou der Oberkante des Fundament 
mauerwerks bis zum Hauptgesims ein Kostenbetrag von rund 
21,5 Mark. Hierbei sind für das Tausend der verwendeten Ver- 
biendsteine frei Bahnhof Steglitz 69 Mark, für die Hintermauerungs- 
steine desgleichen 31,50 Mark und für das Cubikmeter aufgehenden 
Mauerwerks an Arbeitslohn 5,48 Mark gezahlt worden. 
Die Aufstellung des Entwürfe und die Ausführung des Baues 
ist unter Oberleitung der bezüglichen Behörden durch den Unter 
zeichneten bewirkt. 
Potsdam, im November 1882. 
Getto, Kreis-Bauinspector. 
cj l_£J 
Fig. 8. 
Schiffsförderung in Schleusenwagen auf geneigter Ebene. 
(Schlufs.) 
Ebenso bedenklich wie der Bruch des Triebseiles, wenn auch 
mit weit geringerer Wahrscheinlichkeit zu erwarten, ist ein Bruch 
einer Förderkette oder einer Förderwinde. Da in diesem Falle die 
nöthige Bremskraft sich mit Sicherheit nur durch gleichzeitige Ein 
wirkung auf viele verschiedene Punkte des Schienengestänges erreichen 
läfat, die Zahl der zur Bremse gehörigen Theile also schon aus 
diesem Grunde eine grofee wird, so kommt es umsomehr darauf an, 
die Bremsvorrichtung im einzelnen möglichst einfach zu gestalten. 
Diese Möglichkeiten bieten sich im weitesten Mafse bei Benutzung 
der altbekannten, unter die Räder des Wagens greifenden Brems 
schuhe, über deren ruhige und sichere Wirkung bei rationeller Con- 
struction zudem so günstige Erfahrungen gesammelt sind,*) dafs es 
keinen Bedenken unter 
liegen kann, sie hier als 
letztes Hülfsmittel im 
Falle der Gefahr in An 
wendung zu bringen. 
Aus Figur 11 ist zunächst 
zu entnehmen, wie die 
Bremsschuhe 4 mittels 
eines Bügels an den Ax- 
haltern der Laufräder 
aufgehängt sind. Jeder 
Schuh wird in seiner un 
terwärts vom Rade frei 
schwebenden Lage fest 
gehalten durch eine mit 
ihrem schlüsselartig ge 
stalteten Eude in den 
Aufhängebügel eingrei 
fende senkrechte Stange *, 
die im Untergestell des 
Wagens drehbar gela 
gert ist und mittels 
eines kurzen horizontalen 
Annes a (Figur 12) au einer Nase einer unter dem Wagen der Länge 
nach hinlaufenden Schubstange S anliegt. Die selbständige Entfer 
nung des Hebels aus dieser Lage ist ohne Anwendung unzuverlässiger 
Fig. 11 und 12. 
*) S. Organ f. d. Fortsehr. d. Eisenb.-Wes. 1881. S. 102: „Der 
Stahlbremsscnuh“, von Maschinenmeister Trapp; — Centralbl. d. Bau- 
verw. 1881, S. 157: „Ueber Bremsschuhe u. s. w.« 
Federn dadurch zu vermeiden, dafs die Schlüssel« nicht unter hori 
zontale, sondern entsprechend ansteigende Flächen greifen. 
Für die selbstthätige Auslösung der Bremsschuhe konnte nicht 
wohl die beim Bruche einer Förde.rkette oder einer Förderwinde ein 
tretende Verminderung der KettenspaDnung benutzt werden. Bei 
dem grofsen Eigengewicht der Kette und der demzufolge auch nach 
einem an entfernterer Stelle erfolgten Bruche noch zurüekbleibenrien 
erheblichen Spannung würde eine derartige Construction in der Aus 
führung sehr schwer ausfailen, die leichte Passage der Kette stark 
beeinträchtigen und doch kaum genügende Sicherheit der Wirkung 
gewähren. Die statt dessen gewählte Einrichtung benutzt die nach 
einem Ketten- oder Wiüdenbruch eintretende Beschleunigung der 
Fahrt und die dadurch erzeugte Höhenänderung des Wasserspiegels 
im Wagenkasten, um durch einen Schwimmer den ßremsapparat 
auslösen zu lassen, ln Figur 13 ist K eine 
kleine, am W'agenkasten nahe dessen bergauf 
wärts gekehrtem Ende angebrachte Seiten 
kammer, die durch eine dicht am Boden be 
findliche Oefl'nung mit ersterem in Verbindung 
steht. In der Kammer befindet sich ein 
Schwimmer, durch dessen mittlere Oeönung 
eine oberhalb mit einem Wulst w versehene 
Stange frei herabhängt. Sobald nun bei einem 
Unfälle'der Magen eine Beschleunigung nach 
abwärts annimmt, drängt das Wasser infolge 
seiner Trägheit nach dem oberen Ende des 
Wagenkastens und erhebt sich dort schnell auf 
einen wesentlich höheren Spiegel. Der Schwim 
mer wird ebenfalls gehoben, trifft dabei auf 
den Wulst w und überträgt nun mittels des 
selben uüd der aus der Figur ersichtlichen Ver 
bindungen seine Bewegung auf den Winkel 
hebel hi. Die Bewegung des letzteren macht den stark belasteten 
Hebel As frei, der nun mit seinem kurzen Arme die schon oben in 
Figur 12 dargestellte horizontale Schubstange nach rechts verschiebt 
und dadurch alle Bremsschuhe der Reihe nach auslöst. 
B Die Bremskraft der Schuhe mufs ausreichen, um den 
Förderwagen auch bei ungünstigem Zustande der Schie- 
Flg. 14. nen ^auf mäfsige Weglänge zum Stillstände zu bringen. 
Die Zahl der dazu erforderlichen Schuhe könnte allen 
falls dadurch verringert werden, dafs man sie nach Figur 14 
mittels einer Keilnuth auf die entsprechend gestalteten Schienen 
köpfe wirken liefee. Der bei normalem Wasserstande zwischen
	        

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