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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Frühere Titel:
Stenographischer Bericht
Spätere Titel:
Plenarprotokoll
Schlagworte:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1959
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 860 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Kommunalpolitische Institutionen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9721298
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 5, 29. Januar 1959

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
48. Sitzung vom 5. April 1978 
1752 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort bat der Abgeordnete 
Boroffka. 
Boroffka (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Im Gegensatz zum Herrn Senator kann Ich der 
F.D.P.-Fraktion nicht sehr dankbar sein für das Stellen 
dieser Anfrage, denn sie hat mich gezwungen, mich noch 
einmal mit den Punkten 65 bis 69 der Regierungserklärung, 
der Materialien, zu beschäftigen, und dies war fatal, all- 
dieweilen hier nicht nur unzureichend Zukunftsziele formu 
liert wurden, sondern weil es überdies noch stilistisch 
schlecht ausgeprägt ist und gar grammatikalisch falsch, 
und das ist ein Graus! 
Nun ist Immerhin zweierlei gesagt worden. Einmal: Es 
müssen Schutzmaßnahmen gegen gesundheitsschädigende 
Umwelteinflüsse verwirklicht werden, also Aktion wird 
gefordert. Dies wird bestätigt dadurch, daß in Ziffer 68 
gesagt wird; Umweltschutz heißt, reale Veränderungen zu 
vollziehen, also wiederum Aktion, Eingreifen in das schä 
digende Verhalten. Und zum zweiten wird gesagt, daß die 
organisatorische Verankerung des Problemkreises Umwelt 
schutz in einem Ressort für all dieses Voraussetzung ist, 
also auch von der Verwaltungsstruktur her echte Verände 
rung. Allerdings wird — und das muß man sehen — rela 
tiviert in der letzten Ziffer, der einzigen, die sich mit kon 
kreten Maßnahmen beschäftigt. Wenn man die Verben 
einmal durchliest, Herr Senator, dann findet man dabei 
„fortführen, fortsetzen, weiterführen, fortsetzen“, kurz, 
alles nur Verben, die darauf hindeuten, daß einzig und 
allein das, was früher schon einmal ins Auge gefaßt wor 
den ist, hier weitergeleitet werden soll. Dies kann man 
„modellmäßig“ nennen, aber meine Fraktion ist der Mei 
nung, die Weiterführung von schon geplanten Maßnahmen 
darf wohl kein Modell sein. Immerhin, in diesem Lichte ist 
nun zu fragen: Was Ist eigentlich mit dem, was vorher 
schon klar war, gemacht worden? — Und da sage ich, zu 
Wasser, erstens; Das Klärwerksprogramm — an sich lange 
bekannt — ist nicht nur einmal verschoben worden, son 
dern unter Ihrer Ägide auch noch ein zweites Mal von 1973 
auf 1974. Nun ist das keine Frage, Herr Senator, die Sie 
zu verantworten haben. Das müßte eigentlich der Herr 
Senator Dr. Riebschläger tun oder der Herr Senator für 
Finanzen. Aber dieses macht deutlich, daß hinsichtlich der 
verwaltungsmäßigen Strukturänderung nichts geschehen 
ist, jedenfalls nichts Ausreichendes, wie ja der Herr Kol 
lege Hoppe schon gesagt hat. 
Zweitens, zu Wasser: Der Teltowkanal. Eingeleitet wird 
dort von Ruhleben und Marlenfelde, so ist es geplant. Er 
wird zur cloaca maxima dieser Stadt. Der seinerzeitige 
Hauptgutachter, Professor Liebmann, ändert Inzwischen 
seine wissenschaftliche Meinung, daß nämlich dergleichen 
Einleitungen heute nicht mehr angängig sind. Aber was 
hört man vom Senat ? Nichts. 
Zu den Fragen sonstigen Gewässerschutzes wird evtl, 
noch der Kollege Gomann zwei, drei Worte sagen. Ich er 
innere nur an die Motorbootsteuer und an das nun geplante 
Fahrverbot, wobei ich allerdings davon ausgehe, Herr Sena 
tor, daß dieses Ihrem Kopf nicht entsprungen ist, denn ich 
halte Sie für einen intelligenten Menschen. 
Was nun die Fragen der Grundwasservenmrelnigung 
und -Verschmutzung sowie der weiteren Oberflächenver 
schmutzung durch Ölunfälle anbelangt, so will ich nur auf 
eines hlnweisen: Kürzlich ist durch eine Kleine Anfrage 
deutlich geworden, daß die Ölunfälle auf den Berliner 
Gewässern zunehmen. Aber hier ist inzwischen nichts 
Gegenteiliges geplant, hier ist keinerlei rechtliche oder 
sonstige Maßnahme zur Veränderung hin vorgesehen, und 
ich kann nur sagen, die Fortführung dessen, was war, 
reicht in diesem Falle mit Sicherheit nicht aus. 
Nun zu Luft. Herr Senator, keine einzige Emissions 
quelle ist unter Ihrer Ägide verstopft worden. Allerdings — 
zugegeben — Sie haben Meßprogramme entwickelt. Sie 
haben Meßprogramme vorbereitet, und zukünftig, in der 
nächsten Halbzeit, werden Meßprogramme durchgeführt 
werden, und in der nächsten Legislaturperiode werden 
wir die Meßprogramme auswerten, und ln der dritten 
Legislaturperiode werden wir dann vielleicht zu Plänen 
kommen, wie wir die Verunreinigung, die laufend zunimmt, 
dann irgendwann einmal beeinflussen werden. Das reicht 
doch aber wohl nicht aus; denn hier war ein zeitlicher 
Rückstand Berlins vorhanden. Andere Länder, andere 
Städte hatten längst diese Meßprogramme. Dort läuft das 
schon. Dort liegen die Smogalarmpläne vor. Bei Ihnen 
wird noch im Anfangsstadium geplant. 
Angesprochen worden ist schon, daß hier aktive Ver 
änderungen, die In diesem Hause lange besprochen sind, 
wo die Kenntnis vorhanden ist, daß das technisch möglich 
ist, nicht aufgegriffen worden sind. Ich denke an den Kfz- 
Verkehr mit Flüssiggas, Elektrofahrzeugen u. ä. m. Hin 
sichtlich des Bamackufers: das war neulich hier im 
Hause; nur eine kleine Ergänzung, Herr Senator. Durch 
das Gutachten der Landesanstalt für Immissions- und 
Bodennutzungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ist 
der Stand der Technik, den ich hier im Hause vorgetragen 
habe, der seit zwei Jahren bekannt ist, nicht verändert 
worden. Dieser Stand der Technik kann doch durch ein 
Gutachten nicht verändert werden. Der Senat war also 
informiert, was Stand der Technik Ist, aber er hat sich auf 
eine Landesanstalt von Nordrhein-Westfalen verlassen, 
bis die endlich kommt und sagt: Na, det könnt ihr nu 
machen! Und dann hat der Herr Senator für Arbeit und 
Soziales gesagt: Es muß etwas getan werden! — und nicht 
der Herr Senator für Umweltschutz. 
Hinsichtlich des Luftverkehrs nur ein Stichwort, Herr 
Senator, auch das wäre eine Frage, die Sie mal hätten 
aufgreifen können: Institut für Flugtechnik, das hier an 
bestimmten Dingen krankt und wo man einiges hätte ma 
chen können. 
Zu Lärm: Sie haben gesagt, hier ist einiges gemacht 
worden. Nun gut, das war auch die größte, die am läng 
sten geplante — vor Ihrer Amtszeit schon geplante — 
Arbeitsgruppe, die dort am Werke ist. Insofern ist hier 
tatsächlich in kleinen Bereichen — nicht in den wesent 
lichen des Fluglärms, nicht in den wesentlichen des Stra 
ßenlärms — etwas verändert worden, sondern nur an Ein 
zelstellen, und ich muß sagen, das große Programm des 
Fenstereinbaus, das ja auch schon lange geplant war, ist 
in zwei Punkten zumindest fragwürdig. 
Einmal: Schon 1964, meine Damen und Herren, 1964 hat 
die CDU in diesem Hause gefordert, daß für Tegel die 
Lärmschutzmaßnahmen rechtzeitig vor Inbetriebnahme 
eingeleitet und durchgeführt worden sein müssen. Der Herr 
Senator hat neulich erst bestätigt, das kann nicht erreicht 
werden. 
Und das zweite ist, daß der Einbau dieser Fenster mög 
licherweise ln wenigen Jahren durch den Einsatz anderer 
Flugkörper vielleicht schon überholt ist. Die Ausgaben 
summe von 100 Mio DM könne vielleicht durch eine bes 
sere wissenschaftliche Forschung reduziert oder gar ge 
strichen werden. Aber hierüber hat man vom Senat nichts 
gehört, er scheint sich darum nicht gekümmert zu haben. 
Nun ein letztes zu Abfall: Meine Damen und Herren, 
jedermann weiß, daß im Februar 1972 der Senat einen 
Zehnjahresplan vorgelegt hat. Wenige Monate später war 
der Plan nicht mehr vorhanden, obwohl seinerzeit gesagt 
worden war: Wir kommen hier in eine drängende Not 
situation. Der Senat hat völlig umgeplant und will nun alles 
woanders hinschaffen. Ein ganz anderes Konzept! Und 
wiederum muß sich der Senat sagen lassen, daß diese Glo 
bal-, diese Pauschallösung: Alles nur nach einer Methode — 
doch offenbar unzweckmäßig ist, daß der Verbund ver 
schiedener Methoden, die angeboten wurden, nicht geprüft 
wird — und auch hier sind Sie, Herr Senator, wieder nicht 
im Obligo, sondern einer Ihrer Kollegen — und daß die 
Globallösung eigentlich doch nicht den Optimismus recht 
fertigt, der hier vorgetragen worden ist. 
Ich komme zum Abschluß. Selbst unter der Vorausset 
zung dessen, was ich eingangs sagte, kann man nur fol 
gendes feststellen, um im Bilde des Kollegen Dolata zu 
bleiben: Der Senat hat hier auf diesem Gebiet nicht einmal 
gespielt, sondern er hat den Platz vorbereitet. Er hat das 
Gras gepflegt und gesprengt, 
(Abg. Lummer: Da wächst das Unkraut!)
	        

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