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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1959, III. Wahlperiode, Band I, 1.-26. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1959, III. Wahlperiode, Band I, 1.-26. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Frühere Titel:
Stenographischer Bericht
Spätere Titel:
Plenarprotokoll
Schlagworte:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1959
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 860 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Kommunalpolitische Institutionen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9721298
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 19, 08.09.1959 (Außerordentliche Sitzung)

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1959, III. Wahlperiode, Band I, 1.-26. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1, 12. Januar 1959
  • Nr. 2, 12. Januar 1959
  • Nr. 3, 15. Januar 1959
  • Nr. 4, 15. Januar 1959
  • Nr. 5, 29. Januar 1959
  • Nr. 6, 5. Februar 1959
  • Nr. 7, 19. Februar 1959
  • Nr. 8, 10. März 1959
  • Nr. 9, 19. März 1959
  • Nr. 10, 2. April 1959
  • Nr. 11, 16. April 1959
  • Nr. 12, 25.04.1959 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 13, 6. Mai 1959
  • Nr. 14, 26. Mai 1959
  • Nr. 15, 27. Mai 1959
  • Nr. 16, 11. Juni 1959
  • Nr. 17, 25.06.1959 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 18, 2. Juli 1959
  • Nr. 19, 08.09.1959 (Außerordentliche Sitzung)
  • Nr. 20, 10. September 1959
  • Nr. 21, 1. Oktober 1959
  • Nr. 22, 15. Oktober 1959
  • Nr. 23, 5. November 1959
  • Nr. 24, 19. November 1959
  • Nr. 25, 3. Dezember 1959
  • Nr. 26, 17. Dezember 1959

Volltext

Fochcbi. der BcrlLiSf Sied [Bibliothek 
ABGEORDNETENHAUS VON BERLIN 
III. Wahlperiode 
Stenographischer Bericht 
19. (Außerordentliche) Sitzung 
I. Band 
Dienstag, den 8. September 1959 
Nr. 19 
Inhalt 
Geschäftliches 
Mahnworte zur Wiedervereinigung 
Nachruf auf Herbert Ohning 
Nachruf auf Viktor Stolzmann 
Begrüßung von Dr. Brost 
nächste Sitzung 
Seite 
261 
261 
261 
262 
268 
Entgegennahme einer Erklärung des Senats 
über die außenpolitische Lage Berlins 262 
Brandt, Reg. Bürgermeister 262 
Die Sitzung wird um 13 Uhr 3 Minuten durch den 
Präsidenten eröffnet. 
Präsident Henneberg: Meine Damen und Herren! Ich 
eröffne die 19. — Außerordentliche — Sitzung des Ab 
geordnetenhauses von Berlin und bekunde unseren un 
beugsamen Willen, daß Deutschland mit seiner Haupt 
stadt Berlin in Freiheit wieder vereinigt werden muß. 
Meine Damen und Herren! In den heutigen Vormittag 
stunden 
(die Anwesenden erheben sich) 
erreichte uns eine erschütternde Nachricht: Unser 
Kollege Herbert Ohning ist in der vergangenen Nacht 
unmittelbar nach der Rückkehr von einer Dienstreise 
nach Frankfurt a. M. völlig unerwartet und für uns 
alle unfaßbar im Alter von nur 53 Jahren durch den 
Tod aus seinem vielfältigen Wirken für unser Berlin 
abberufen worden. 
Seine politische Tätigkeit übte Herbert Ohning seit 
dem Jahre 1949 hier in unserer Mitte aus. Stets maßvoll 
und verbindlich in der Form, aber unbeirrbar und ziel 
sicher in der Vertretung dessen, was er für richtig er 
kannt hatte, gehörte er zu denen, die alle ihre Kräfte 
einsetzten, um die freiheitlich-demokratische Grund 
ordnung unseres jungen Stadtstaates für alle Zukunft 
zu sichern. 
So stand hinter dem oder besser über dem Juristen, 
der als Vorsitzender des Justizausschusses und des Ver- 
mögensausschusses, ferner im Verfassungsausschuß und 
in anderen Ausschüssen sowie im Ältestenrat unseres 
Parlaments sein reiches Wissen und seine Erfahrungen 
zur Verfügung stellte, immer der verantwortungsbe 
wußte Politiker, der mit Leidenschaft verfassungs 
feindlichen Bestrebungen wehrte, wo immer sie sich 
zeigten, und sich mit der gleichen Leidenschaft für die 
kompromißlose Wahrung der Grundrechte des Staats- 
bürgers einsetzte. Unser Haus verliert in ihm einen 
seiner aktivsten und fleißigsten Mitarbeiter. 
Es ist schwer, ein so erfülltes Leben in dieser Stunde 
des Abschieds zu würdigen. Herbert Ohning hat als 
Geschäftsführer von Berufsverbänden seine kaufmän 
nischen Fähigkeiten bewiesen, bis die nationalsoziali 
stischen Machthaber seine Entlassung erzwangen. 
Er hat von 1951 bis 1954 als ehrenamtliches Mitglied 
des Oberverwaltungsgerichts in Berlin seine juristischen 
Kenntnisse dort eingesetzt, wo Streitfälle zwischen 
Bürger und Verwaltung objektiv und unparteiisch zu 
lösen sind, — eine Aufgabe, die seinem ganzen Wesen 
und seiner Grundhaltung entsprach. Und er hat nicht 
zuletzt im Abgeordnetenhaus als begabter, aber — was 
hinzukommen muß — als gleichzeitig über ein viel 
seitiges, gründliches Wissen verfügender Redner tem 
peramentvoll unsere Diskussionen belebt und immer 
das verfochten, was ihm am Herzen lag: Gerechtigkeit 
für alle und in allem. 
Nicht nur seine politischen, sondern auch seine 
menschlichen Qualitäten haben Herbert Ohning, der so 
gern ein Scherzwort auf den Lippen hatte und im besten 
Sinne des Wortes ein lebensbejahender und lebensfroher 
Mensch gewesen ist, viele Freunde über den engeren 
Bereich seiner Fraktion hinaus verschafft. 
Voll unsagbarer Trauer über den Verlust nehmen wir 
heute Abschied von Herbert Ohning und erinnern wir 
uns in einer Minute schweigenden Gedenkens dieses um 
Berlin so verdienten Kollegen und Freundes. Mögen 
seine Angehörigen, denen unser Mitgefühl gilt, etwas 
Trost in dem Gedanken finden, daß Herbert Ohning 
und sein Wirken unvergessen bleiben werden! — 
Noch eine weitere schmerzliche Pflicht habe ich zu 
erfüllen: Viele von uns, die dem Abgeordnetenhaus der 
I. Wahlperiode oder noch der alten Stadtverordneten 
versammlung angehörten, haben in dieser Tätigkeit den 
Kollegen Viktor Stolzmann kennen und schätzen ge 
lernt. Viktor Stolzmann ist am 5. August im Alter von 
76 Jahren verschieden. Er war in der ganzen Zeit der 
Weimarer Republik, von 1919 bis 1933, Ortsgruppen 
vorsitzender der Zentrumspartei und hat 1945 die Or 
ganisation der Christlich-Demokratischen Union in Pan 
kow mitbegründet. Der Stadtverordnetenversammlung 
von Berlin gehörte er seit 1946 und dann dem Abge 
ordnetenhaus von Berlin von 1950 bis 1954 an. 
Wir werden das Andenken dieses verdienten Kom 
munalpolitikers stets in Ehren halten. 
Sie haben sich zu Ehren der Verstorbenen von den 
Plätzen erhoben. Ich danke Ihnen. 
Meine Damen und Herren! Schmerzliche Erinnerungen 
sind in uns auch in der Zeit der Parlamentsferien wach 
gerufen worden. Ernst Reuter hätte am 29. Juli seinen 
70. Geburtstag feiern können, Otto Suhr am 17. August 
seinen 65. Geburtstag, und am 30. August jährte sich 
zum zweitenmal der Tag, an dem Otto Suhr von uns 
ging. Als wir von diesen beiden Männern Abschied 
nehmen mußten, haben wir gelobt, unsere politische 
Arbeit in ihrem Geist weiterzuführen. Auf diese Ver-
	        

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