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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Title:
Stenographischer Bericht / Abgeordnetenhaus von Berlin
Publication:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1971
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Dates of Publication:
1. Band, Nr. 1 (11. Januar 1951)-4. Band, Nr. 30 (25. Februar 1971)
ZDB-ID:
2848207-4 ZDB
Previous Title:
Stenographischer Bericht
Succeeding Title:
Plenarprotokoll
Keywords:
Geschichte 1951-1971 ; Berlin ; Quelle
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
DDC Group:
320 Politik
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1957
Language:
German
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 860 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Kommunalpolitische Institutionen
DDC Group:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9253675
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 15 (65), 15. September 1957

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (51), 10. Januar 1957
  • Nr. 2 (52), 7. Februar 1957
  • Nr. 3 (53), 21. Februar 1957
  • Nr. 4 (54), 7. März 1957
  • Nr. 5 (55), 21. März 1957
  • Nr. 6 (56), 4. April 1957
  • Nr. 7 (57), 2. Mai 1957
  • Nr. 8 (58), 16. Mai 1957
  • Nr. 9 (59), 17. Mai 1957
  • Nr. 10 (60), 17. Mai 1957
  • Nr. 11 (61), 13. Juni 1957
  • Nr. 12 (62), 4. Juli 1957
  • Nr. 13 (63), 2. September 1957
  • Nr. 14 (64), 5. September 1957
  • Nr. 15 (65), 15. September 1957
  • Nr. 16 (66), 19. September 1957
  • Nr. 17 (67), 3. Oktober 1957
  • Nr. 18 (68), 10. Oktober 1957
  • Nr. 19 (69), 17. Oktober 1957
  • Nr. 20 (70), 19. Oktober 1957
  • Nr. 21 (71), 7. November 1957
  • Nr. 22 (72), 21. November 1957
  • Nr. 23 (73), 5. Dezember 1957
  • Nr. 24 (74), 19. Dezember 1957

Full text

ABGEORDNETENHAUS VON BERLIN 
II. Wahlperiode 
Stenographischer Bericht 
65. (Außerordentliche) Sitzung 
III. Band Sonntag, den 15. September 1957 Nr. 15 
Inhalt 
Seite 
Geschäftliches 
Mahnworte zur Wiedervereinigung 421 
Begrüßung des finnischen Ministers für Handel 
und Industrie Kaitiia 421 
Wahl von 22 Abgeordneten und einer ausreichen 
den Anzahl von Ersatzmännern in den Bundestag 
gemäß § 54 des Bundeswahlgesetzes 
Präsident Brandt 421 
stellv. Präsident Hoppe 422,423 
Neumann (SPD) 422 
Endres (CDU) 423 
Dr. Ronge (FDP) 423 
Dr. Schwennicke (fraktionslos — FDV) ... 423 
Beschlußfassung 423 
Die Sitzung wird um 17 Uhr 2 Minuten durch den 
Präsidenten eröffnet. 
Präsident Brandt: Ich eröffne die 65. — Außerordent 
liche — Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin und 
bekunde unseren unbeugsamen Willen, daß Deutschland 
mit seiner Hauptstadt Berlin in Freiheit wieder vereinigt 
werden muß. 
Es ist mir eine ganz besondere Freude, als Ehrengast, 
wenn ich so sagen darf, unserer heutigen Sitzung einen 
Vertreter des tapferen finnischen Volkes, Herrn Kaitiia, 
den finnischen Minister für Handel und Industrie, be 
grüßen zu dürfen. 
(Beifall.) 
Meine Damen und Herren! Wir haben uns hier zu 
einer Außerordentlichen Sitzung versammelt, um zur 
gleichen Stunde, in der in den anderen Ländern der 
Bundesrepublik die letzten Wahlberechtigten ihre Stim 
men für den dritten Bundestag abgeben, die 
Wahl von 22 Abgeordneten und einer ausreichenden 
Anzahl von Ersatzmännern in den Bundestag ge 
mäß § 54 des Bundeswahlgesetzes vom 7. Mai 1956 
vorzunehmen. Wie in den Jahren 1949 und 1953 ist die 
wahlberechtigte Bevölkerung Berlins auch am heutigen 
Wahltage noch gehindert, ihre Bundestagsabgeordneten 
entsprechend den Bestimmungen des Grundgesetzes un 
mittelbar zu wählen. Wir haben das stellvertretend für 
die Berliner Wähler zu tun. Grundlage der uns aufge 
tragenen Wahl ist zum ersten Mal das Bundesgesetz 
selbst, nicht mehr ein besonderes Berliner Gesetz. 
In den vergangenen acht Jahren seit dem Inkraft 
treten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutsch 
land hat es manche Erörterungen über die staatsrecht 
liche Stellung Berlins im Bunde gegeben. Anfangs wurde 
vielfach die Ansicht vertreten, daß Berlin im Grunde 
genommen gar nicht zur Bundesrepublik gehört: Die 
Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin, die 
Vorgängerin dieses Hohen Hauses, nahm in ihrer 
Sitzung am 19. Mai 1949, in der die Beschlußfassung 
zum Grundgesetz auf der Tagesordnung stand, mit Be 
dauern davon Kenntnis, daß die internationale Lage es 
den Militärgouverneuren nicht gestattet hat, Groß-Berlin 
gegenwärtig in die Bundesrepublik einzubeziehen. Im 
Laufe der Jahre hat sich jedoch immer mehr die Er 
kenntnis durchgesetzt, daß durch den Vorbehalt der 
Drei Mächte die in Artikel 23 Satz 1 des Grundgesetzes 
kraft der verfassunggebenden Gewalt des deutschen 
Volkes erfolgte Einbeziehung Berlins in die Bundes 
republik nicht aufgehoben, sondern daß lediglich die An 
wendung des Grundgesetzes in und für Berlin gewissen 
Beschränkungen unterworfen ist. Ich glaube sagen zu 
können, daß sich alle Parteien dieses Hauses in den 
letzten Jahren in dieser Auffassung einig gewesen sind. 
Ich darf dem Hohen Hause bei dieser Gelegenheit von 
einer dem Abgeordnetenhaus offiziell zugegangenen Ent 
scheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Mai 
d. J. Kenntnis geben, deren bedeutsamste Leitsätze 
lauten; 
Berlin ist ein Land der Bundesrepublik Deutschland. 
Das Grundgesetz gilt in und für Berlin, soweit nicht 
aus der Besatzungszeit stammende und noch heute 
aufrechterhaltene Maßnahmen der Drei Mächte 
seine Anwendung beschränken. 
Das höchste deutsche Gericht hat also die rechtliche 
Qualifikation Berlins als Gliedstaat der Bundesrepublik 
anerkannt. Von diesem rechtlichen Ausgangspunkt her 
werden auch, selbstverständlich unter Wahrung der von 
den alliierten Schutzmächten übernommenen Rechte und 
Pflichten, jene Beschränkungen zu überprüfen sein, die 
noch der Anwendung des Grundgesetzes in und für 
Berlin entgegenstehen. Aber, meine Damen und Herren, 
wenn auch am heutigen Wahltage, hoffentlich zum letz 
ten Mal, die Berliner ihren politischen Willen noch 
nicht unmittelbar in die Waagschale werfen können, so 
nimmt die Bevölkerung unserer Stadt doch großen An 
teil an dem Ausgang der heutigen Entscheidung, von 
der für die nächsten vier Jahre der innen- und außen 
politische Kurs der Bundesrepublik abhängt, mit der wir 
auf Gedeih und Verderb verbunden sind und auch ver 
bunden sein wollen. 
Wir wollen jedoch keineswegs die Bedeutung der heute 
von uns hier vorzunehmenden Wahl verkennen. Es be 
steht die berechtigte Hoffnung, daß unsere Bundestags- 
abgeordneten im dritten Bundestag das Recht erhalten 
werden, über die in Berlin anzuwendenden Gesetze mit 
abzustimmen. Aber auch schon bisher haben die Ab 
geordneten aus Berlin beträchtliche Möglichkeiten des 
Mitwirkens gehabt. Sie haben die Stimme unserer Stadt 
nicht nur in ihren Fraktionen, sondern auch in den Aus 
schüssen und im Plenum des Bundestages zu Gehör 
bringen können.
	        

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