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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung
Berlin
Titel:
Stenographischer Bericht / Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin
Erschienen:
Berlin: Stadtverordnetenversammlung 1950
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
1. Band, Nr. 1 (26. November 1946)-1. Band, Nr. 66 (30. November 1950)
ZDB-ID:
2848205-0 ZDB
Spätere Titel:
Stenographischer Bericht
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 860 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Kommunalpolitische Institutionen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1950
Sprache:
Deutsch
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8082001
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen

Ausgabe

Titel:
Nr. 63, 9. November 1950, Ordentliche Sitzung

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1918 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 38. Jahrgangs, 1918.
  • Nr. 1/2
  • Nr. 3/4
  • Nr. 5
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  • Nr. 9
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  • Nr. 98
  • Nr. 99/100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103/104

Volltext

Nr. 86. 
425 
Zentralblatt der Bauverwaltung. 
INHALT: Otto Mohr +• — Die agilolfingische Kathedrale St. Emmeram in Regensburg. — Vermischtes: Baumuseum in Hannover. — Brandproben an Eisen- 
betonbauten. 
[Alle Rechte Vorbehalten.] 
Otto Molir f. 
Otto Mohr, der Altmeister der Technischen Mechanik, der Be 
gründer unserer heutigen Baustatik ist am 2. Oktober d. J. in Dresden 
sanft entschlafen. 
Am 8. Oktober 1835 geboren, hat er ein Alter von nahezu 83 Jahren 
erreicht. Als 25jäbriger Jüngling veröffentlichte er seine erste bahn 
brechende Arbeit Uber den „durchlaufenden Träger“ und gab hierin 
die bekannte Gleichung, die zum erstenmal den Einfluß der Stützen- 
senkung berücksichtigte und leider unter dem 
Namen der Clapeyronschen Gleichung in 
Deutschland eingefiihrt wurde. Als 8ljähriger 
veröffentlichte er in diesem Blatte (1916, S. 285) 
noch eine Reihe Aufsätze, die unter anderen 
in meisterhafter, knapper Form die Grund 
lehren der Statik zusammenfaßten und die 
Fachwelt durch weite Ausblicke auf neue 
Gebiete überraschten. So war ihm eine 
mehr als 55jährige Forschertätigkeit, wie 
selten einem Sterblichen beschieden. Bis 
unmittelbar vor seinem Tode hatte er sich 
diese bewundernswerte geistige und körper 
liche Frische bewahrt. 
Wer Otto Mohrs Wesen und Eigenart 
verstehen will, muß das Land kennen, wo 
seine Wiege stand. In seinem Vaterhause, 
dem Herrensitze der Landvogte Mohr in 
Wesselburen an der sturmumbrausten Hol- 
steinschen Nordseeküste wuchs er auf. Wort 
karg, streng und stolz wie diese unab 
hängigen, kernigen Bauernsöhne, so war er 
in seinem ganzen Wesen, das sich auch in 
seiner Schreibweise offenbarte, ein Recke. 
Nur wenn er als Lehrer und Forscher leuch 
tenden Auges zu seinen Schülern sprach, 
so wie ihn etwa unser Bild zeigt, dann 
strömte die Rede von dem freudig lächeln 
den Munde und in beinahe sich überstürzen 
der Fülle offenbarten sich seine Gedanken. 
Die Tiefe und Schönheit seines Denkens be 
geisterte die akademische Jugend genau so 
wie die Werke seines Landsmannes, der ebenfalls in Wesselburen im 
Hause des Vaters Mohr und zwar als dessen Schreiber aufwuchs, des 
Dichters Friedrich Hebbel, 
Als 16jähriger kam Otto Mohr 1851 in die Hauptstadt des da 
maligen Königreichs Hannover an die Polytechnische Schule, wo gerade 
zu dieser Zeit die junge Bauingenieurwissenschaft erwachte; auch beim 
Bau der Staatseisenbahnen fand er neuartige, große Aufgaben. Zehn 
Jahre lang war er als Ingenieur beim Eisenbahnbau tätig und nahm 
lebhaft Anteil an dem regen wissenschaftlichen Leben, das sich, wie 
aus der Hannoverschen Zeitschrift hervorgeht, hier entwickelte und 
mit Namen wie Karmarsch, August Ritter und Kopeke verknüpft ist. 
Otto Mohr entwarf damals die unseres Wissens erste eiserne Brücke 
mit Dreieckfachwerk, die bei Lüneburg ausgeführt wurde, und gab 
hierbei für die Berechnung das allbekannte einfache Momentenverfahren 
an, das August Ritter sodann in seinen Vorträgen allerdings ohne 
Otto Mohr. 
Nennung des Urhebers brachte, so daß es fälschlicherweise nach ihm 
als das Itittersche Verfahren bezeichnet wird. Mit 33 Jahren erhielt 
Mohr einen Ruf an das Polytechnikum in Stuttgart für Technische 
Mechanik, Trassieren und Erdbau. Gegenüber den bis dahin ge 
bräuchlichen analytischen Rechnungsweisen hatten die eigenartigen 
zeichnerischen Verfahren, die Mohr schuf, den großen Vorzug der 
Einfachheit, Kürze und Übersichtlichkeit, so daß, wie einer seiner 
damaligen Hörer, Staatsrat v. Bach berichtet, 
die Hörsäle die Menge der Schüler nicht 
fassen konnten. Seine Kolleghefte erhielten 
einen hohen Seltenheitswert, wie die auto- 
graphierte Ausgabe seiner Vorlesungen durch 
den Ingenieurverein am Polytechnikum in 
Stuttgart erweist. Aus dieser Zeit stammt 
das bekannte Verfahren der zeichnerischen 
Darstellung der Biegelinie, das Mohrs Welt 
ruf begründete. Der einfache Gedanke dieser 
Lösung wirkte auf die Fachwelt umso über 
raschender, als kurz vorher Culmann erklärt 
hatte, daß die doppelte Integration des ana 
lytischen Verfahrens niemals auf zeichneri 
schem Wege befriedigend gelöst werden 
könnte. 1873 kam Mohr an die jetzige Tech 
nische Hochschule nach Dresden, wo er zu 
nächst Eisenbahnbau, Wasserbau und Grapho- 
statik, später nach dem Tode Zeuners Tech 
nische Mechanik und Festigkeitslehre vor 
trug. Nach 33jähriger reichgesegneter aka 
demischer Wirksamkeit schied er 1900 aus 
dem Lehramt, um ausschließlich der Forscher 
tätigkeit zu leben. Welche Fülle von Ab 
handlungen Mohr veröffentlicht lmt. geht 
aus der Zusammenstellung in der Jubi 
läumsdenkschrift hervor (Berlin, Wilh. Ernst 
u. Sohn; vgl, 1916 d. Bl., S. 569), die ge 
legentlich seines 80. Geburtstages von einer 
Reihe seiner Schüler und Verehrer heraus- 
gegeben wurde. Sein Hauptwerk bilden 
seine „Abhandlungen auf dem Gebiete der 
Technischen Mechanik“, die im gleichen Verlage erschienen sind r 
und zwar 1914 in zweiter Auflage. Von der Technischen Hoch 
schule in Stuttgart wurde er zum Doktor-Ingenieur ehrenhalber, 
vom König von Sachsen zum Wirklichen Geheimen Rat mit dem 
Prädikat Exzellenz ernannt. In seiner letzten Arbeit über die 
Planctenbewegung. die er druckfertig hinterließ, wendet sich der Blick 
des Forschers über die Wirren des Weltkrieges und über das Irren 
der Menschheit empor zu den ewig waltenden Gesetzen der Gestirne. 
Die Wahrheit in den einfachsten Zusammenhängen der Naturgesetze 
zu ergründen und sie in der schlichtesten Form wiederzugeben,, 
bildete das Kennzeichen seiner Forschertätigkeit. — Mögen unsere 
lehrenden und lernenden Akademiker häufig zu Mohrs Werken wie • 
zu einem unserer Klassiker greifen und seinen Geist auf sich wirken 
lassen. 
Dresden. W. Gehler. 
Die agilolfingische Kathedrale St. Emmeram in ltegensbnrg, 
Vom Regierungsbaumeister $>r.*!3ng. Franz Scliwäbl in München. 
Auch bevor in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts 
die Domtürme iu Regensburg nachträglich ausgebaut wurden, wirkte 
wie heute die gotische Kathedrale schon im Fernbild als Stadt 
wahrzeichen; und als Sinnbild der Stadtgescliichte war ihre Gestalt 
damals gewiß bezeichnender. Großzügig begonnen, von der er 
lahmenden Kraft späterer Geschlechter nicht vollendet, so kündete 
der Stumpf schon von weitem, daß Regensburgs Blütezeit früh dahin 
geschwunden. Bei genauerem Zusehen lehrt ein Gleiches freilich 
auch heute noch die ganze alte Stadt. Zahlreiche Reste gotischer 
und romanischer Kunst weisen auf längst vergangene Größe, zeugen 
für die Rolle der ehemaligen „mittelalterlichen Kunsthauptstadt 
Bayerns“; als beredtes Denkmal für den Rang des Platzes schon 
zur Römerzeit steht noch die Porta praetoria aufrecht. Aus 
einem bedeutsamen Abschnitt zwischen den eben genannten Zeit 
räumen, aus einer politischen Glanzzeit der Stadt, hielt man in 
dessen namhaftere bauliche Reste bisher für verschollen. Aus den 
Tagen, da Regensburg Kaisersitz der deutschen Karolinger gewesen, 
glaubte man nichts mehr erhalten, noch weniger aus merowingi- 
scher Zeit, zu welcher die Stammesherzoge der Agilolfiuger dort 
Hof gehalten. Diese Lücke war ebenso schmerzlich wie auch 
wieder unauffällig, sofern gerade diese baugeschichtlich höchst 
wichtige Zeit bisher auch andernorts fast durchweg tief ver 
schleiert blieb. 
Um so erfreulicher ist daher die Bereicherung, die bei solcher 
Sachlage nicht nur Regensburgs, sondern ganz Deutschlands Kunst 
geschichte durch neue Forschungen über die ehemalige Kathedral- 
und Benediktiner-Klosterkirche St. Emmeram erfahren hat; um so 
bedeutsamer zumal, als die in diesem Denkmal neu erkannte noch 
vorkarolingische Kirche eine große Langhauskirche darstellt, also 
gerade jene Art, die im Gegensatz zum karolingischen Zentralbau
	        

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