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Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Other:
Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung
Berlin
Title:
Stenographischer Bericht / Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin
Publication:
Berlin: Stadtverordnetenversammlung 1950
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Dates of Publication:
1. Band, Nr. 1 (26. November 1946)-1. Band, Nr. 66 (30. November 1950)
ZDB-ID:
2848205-0 ZDB
Succeeding Title:
Stenographischer Bericht
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 860 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Kommunalpolitische Institutionen
DDC Group:
320 Politik
Collection:
State,Politics,Administration,Law
EU,federal government,federal states,cities,municipalities,institutions
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1948
Language:
German
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8032533
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law
EU,federal government,federal states,cities,municipalities,institutions

Issue

Title:
Nr. 52, 9. Januar 1948, Ordentliche Sitzung

Contents

Table of contents

  • Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Die handelnden Personen dieses Romans
  • Auftakt, den ich euch leider nicht ersparen kann und in dem ich euch mit Kurt Redlich und seiner Tochter Konstanze bekannt mache
  • Erster Teil, in dem gezeigt wird, daß auch ein Einbrecher ein sympathischer Mensch sein kann
  • Zweiter Teil
  • Erstes Kapitel. Die Arrivierten
  • Zweites Kapitel, in dem aus einem Einbrecher ein Diplomat und aus einem Diplomaten ein Einbrecher wird
  • Drittes Kapitel, in dem von Liebe, Entsagung und der hohen Kunst der Polizei die Rede ist
  • Viertes Kapitel, in dem Emil seine neue Familie kennenlernt
  • Fünftes Kapitel, in dem Coeur-As zum ersten Male seinen Sozius blufft
  • Sechstes Kapitel, in dem Emil die nähere Bekanntschaft eines Herrn aus der Gesellschaft macht
  • Siebentes Kapitel, in dem gezeigt wird, wie Emil bei einem diplomatischen Tee den Vogel abschießt
  • Achtes Kapitel, in dem Emil die Bekanntschaft eines Filmstars macht
  • Neuntes Kapitel, in dem wir erfahren, was aus Emils früheren Freunden wurde
  • Zehntes Kapitel, in dem Emil beinahe ein Opfer des § 51 geworden wäre
  • Elftes Kapitel, in dem Emil mit einem Oberstaatsanwalt die Klingten kreuzt
  • Zwölftes Kapitel, in dem Konstanze mit Paula zusammentrifft
  • Dreizehntes Kapitel, in dem von dem Einbruch bei der Filmdiva Assunta Lu die Rede ist
  • Vierzehntes Kapitel, Intermezzo
  • Fünfzehntes Kapitel, in dem Emil zum ersten Male einen Verbrecher vernimmt
  • Sechzehntes Kapitel, in dem Emil von seiner vornehmen Verwandtschaft wieder abrückt
  • Siebzehntes Kapitel, in dem Emils Vergangenheit zum ersten Male wieder lebendig wird
  • Achtzehntes Kapitel, in dem Emil gegen sich selbst verhandelt
  • Neunzehntes Kapitel. Emil und Paula
  • Zwanzigstes Kapitel, in dem von der Reform des Strafvollzugs die Rede ist
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Auf Tod und Leben
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

„Sie ernähren mich nicht, wenn die Hand zum 
Teufel geht und ich nicht mehr arbeiten kann.“ 
„Sie arbeiten?“ fragte sie enttäuscht. 
Er wies auf das ausgeraubte Zimmer und er- 
widerte spöttisch: 
„Vielleicht sehen Sie sich hier einmal um.“ 
„Alle Achtung! Sie verstehen Ihr Fach!“ — Und 
indem sie ganz dicht an ihn herantrat fragte sie: 
„Sind Sie sehr kräftig?“ 
„Ich rate Ihnen nicht,‘ erwiderte er, packte sie 
mit dem linken Arm, warf sie auf den Schreibtisch 
und hielt sie fest, 
„Sie tun mir weh!“ rief sie. 
Er beugte sich über sie und drohte: 
„Ich bringe Sie um, oder Sie verraten mir auf 
der Stelle den Trick, durch den ich hier loskomme.“ 
In diesem Augenblick stürzte durch die Tür links, 
bebend vor Angst, nur mit einem Pyjama bekleidet, 
Redlich ins Zimmer. Erst machte es den Eindruck, 
als wenn er sich auf Emil stürzen wollte. Aber er 
blieb in respektvoller Entfernung stehen und be- 
schwor ihn händeringend: 
„Laden Sie keinen Mord auf Ihr Gewissen.“ 
Emil gab Konstanze frei und sagte: 
„Was geht Sie mein Gewissen an? Ich will hier 
los.“ 
Während Konstanze aufsprang, bettelte Redlich, 
der in seiner Todesangst die Situation nicht über- 
sah und noch immer nicht merkte, daß Emil fest- 
saß: 
„Nehmen Sie, was Sie wollen! Aber mein Kind 
D. 
6
	        

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