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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Monografie

Titel:
Berlinisches Historienbuch / hrsg. von George Hesekiel. Mit Ill. von Wilhelm Scholz
Editor:
Hesekiel, George
Illustrator:
Scholz, Wilhelm
Erschienen:
Berlin: Hollstein, 1851
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
VII, 422 Seiten
Berlin:
B 110 Geschichte: Gesamtdarstellungen der Geschichte Berlins
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-104468
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 110/2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Die Dänen vor Berlin (historische Novelle)

Kapitel

Titel:
IV.

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1913, XXII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 5. Januar 1913
  • Nr. 2, 12. Januar 1913
  • Nr. 3, 19. Januar 1913
  • Nr. 4, 26. Januar 1913
  • Nr. 5, 2. Februar 1913
  • Nr. 6, 9. Februar 1913
  • Nr. 7, 16. Februar 1913
  • Nr. 8, 23. Februar 1913
  • Nr. 9, 2. März 1913
  • Nr. 10, 9. März 1913
  • Nr. 11, 16. März 1913
  • Nr. 12, 23. März 1913
  • Nr. 13, 30. März 1913
  • Nr. 14, 6. April 1913
  • Nr. 15, 13. April 1913
  • Nr. 16, 20. April 1913
  • Nr. 17, 27. April 1913
  • Nr. 18, 4. Mai 1913
  • Nr. 19, 11. Mai 1913
  • Nr. 20, 18. Mai 1913
  • Nr. 21, 25. Mai 1913
  • Nr. 22, 1. Juni 1913
  • Nr. 23, 8. Juni 1913
  • Nr. 24, 15. Juni 1913
  • Nr. 25, 22. Juni 1913
  • Nr. 26, 29. Juni 1913
  • Nr. 27, 6. Juli 1913
  • Nr. 28, 13. Juli 1913
  • Nr. 29, 20. Juli 1913
  • Nr. 30, 27. Juli 1913
  • Nr. 31, 3. August 1913
  • Nr. 32, 10. August 1913
  • Nr. 33, 17. August 1913
  • Nr. 34, 24. August 1913
  • Nr. 35, 31. August 1913
  • Nr. 36, 7. September 1913
  • Nr. 37, 14. September 1913
  • Nr. 38, 21. September 1913
  • Nr. 39, 28. September 1913
  • Nr. 40, 5. Oktober 1913
  • Nr. 41, 12. Oktober 1913
  • Nr. 42, 19. Oktober 1913
  • Nr. 43, 26. Oktober 1913
  • Nr. 44, 2. November 1913
  • Nr. 45, 9. November 1913
  • Nr. 46, 16. November 1913
  • Nr. 47, 23. November 1913
  • Nr. 48, 30. November 1913
  • Nr. 49, 7. Dezember 1913
  • Nr. 50, 14. Dezember 1913
  • Nr. 51, 21. Dezember 1913
  • Nr. 52, 28. Dezember 1913
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 20 
jahre. Denn zu ihm konnte sie doch wieder einmal 
von Pa sprechen. Und so schlang sich unversehens 
um sie ein Band des Vertrauens, ein Band herzlicher 
Vertraulichkeit. 
Oh — Meßbauer sollte nicht etwa glauben, sie 
jsei nicht glücklich geworden an Karls Seite. „Es ist 
freilich nicht das bürgerliche Idyll, das Sie brauchen 
— und das ich Ihnen wünsche, lieber Freund, wenn 
Sie endlich seßhaft geworden sind, da drüben an der 
Schelde. Gewiß, wir haben Schweres getragen, Meß— 
bauer, sehr Schweres. Und ein paarmal dacht' ich, 
es würfe mich zu Boden. Aber ein Glück war es 
doch.“ Sie atmete tief auf. „Und ist es.“ 
„Warum ist er nicht hier? Sagen Sie doch, 
Frau Irma.“ 
Sie zögerte. Um so dringlicher fragte er weiter. 
„Ich will es Ihnen sagen, Meßbauer. Sie als 
Mann werden ihn dann um so besser verstehen. Er 
ertrug die Untätigkeit auf die Dauer nicht. Und vor 
allem: er wollte nicht länger von dem Geld leben, 
das ich verdiente. Nun sucht er neue Arbeit drüben 
in Deutschland. Und sobald mein Kontrakt hier zu 
Ende ist, folge ich ihm.“ 
„Wenn ich an seiner Stell' wär', ich würd' doch 
überhaupt nie zugegeben haben, daß meine Frau Geld 
verdient. Nee. Und — und — und sich in Trikots 
zeigt!“ Er stampfte plötzlich auf und fuhr sich mit 
beiden Händen in sein starres, blondes Haar. „Nein, 
nein, nein, nein, — wer seine Frau wirklich lieb hat, 
der kommt darüber nicht hinweg. Nein, er kann 
cein Herz für Sie haben, der Herr Gundling. Und 
wenn Sie mir die Augen auskratzen, ich glaub's 
Ihnen nicht.“ 
„Natürlich werde ich Ihnen nicht die Augen aus— 
kratzen. Sie sollen sie im Gegenteil noch aufmachen 
lernen. Einmal werden Sie dann schon sehen, wie 
sehr Sie ihm unrecht getan haben.“ 
„Ich wünsche es,“ sagte er kurz, fast rauh. 
Die Uhr auf dem Kaminsims zeigte die neunte 
Stunde. Er griff nach der Schiffsmütze. 
„Sie bleiben doch zum Frühstück, Meßbauer. So 
früh erscheint hier niemand im Dining-Koom. Wir 
ind also ganz allein.“ — 
„Danke. Keine Zeit mehr. Ich muß mir sogar 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
in Taxi nehmen, um noch zum Zug zurecht zu kom— 
nen. Verbummelt sich der Erste der Iduna“ auf 
einem Londoner Ausflug, dann ist's gleich Essig mit 
dem Amt an der Schelde.“ 
„Also auf Wiedersehen, alter Freund.“ 
„Wo?“ fragte er gutmütig spottend. „Nach Ant⸗ 
verpen kommen Sie nicht, denn da gibt's noch keinen 
kispalast, und mich bringen keine zehn Pferde nach 
Ihrem schaudervollen Berlin.“ 
„Schade. Es war so heilend, mal wieder ein ehr— 
iches Wort von einem guten Kameraden zu hören.“ 
„Können Sie immer haben, Frau Irma. Geht's 
Ihnen mal quer, dann wissen Sie: Meßbauers Otto 
zilft.“ Er drehte seine Mütze hin und her und bür— 
tete und streichelte sie ganz zwecklos. Sein Gesicht 
var rot, er hatte starkes Herzklopfen bekommen. „Tja, 
ind wie ist das nun? Bün ich mir recht, dann haben 
vir uns früher ümmer ein' Kuß gegeben. Nich?“ 
Sie lachte. „Nein, so war's nicht, Meßbauer. 
Aber Sie sollen einen haben.“ 
So küßten sie sich denn zum Abschied. Aber es 
var ein geschwisterlicher Kuß, der Otto Meßbauer 
horher kein so starkes Herzklopfen hätte zu ver— 
irsachen brauchen. 
... Ehrlich wie gegen einen Bruder war sie in 
hrer Aussprache mit dem alten Kameraden gewesen. 
Uber auch den Bruder läßt eine Frau ja nicht in ihre 
nnersten und schwersten Erlebnisse blicken. 
Otto Meßbauer konnte einen Menschen wie Karl 
iberhaupt nicht verstehen. Der mußte mit einem be— 
onderen Maße gemessen werden. Hätte sie ihm mehr 
yon der Pariser Zeit erzählt — er würde die heftigsten 
Anklagen daraus gegen ihren Mann geschmiedet 
zaben. Wer außer ihr verstand ihn denn? 
Karl brauchte einen gewissen Luxus. Er bekam 
Selbstvertrauen, er verdoppelte sein Streben und ent— 
wickelte die besten Eigenschaften, sobald es rund um 
hn heiter und festlich zuging. Er war ein verwöhntes 
Sonnenpflänzchen; im Schatten verkümmerte er. Und 
o hatte ihnen der unerwartete Sommerurlaub in dem 
oketten kleinen Seebad und die erste sorglose Pariser 
zeit in dem allerliebsten kleinen Hotel am Park von 
Monceau ein junges, strahlendes, übermütiges Liebes 
Jlück gebracht. Ritterlich huldigte er ihr, sie be— 
403 
zauberte ihn wieder wie nur je, aber wie in plötz- 
lichen Eingebungen riß er sich mitunter aus dem 
Traumleben los und begann an technischen Entwür— 
jen zu arbeiten, die er dann in stilleren Stunden mit 
einem sie verblüffenden Fleiß, mit einer geradezu 
zähen Energie weiter ausführte. Sein Erfindertraum 
war jetzt: den mustergiltigen, zuverlässigsten, wider— 
tandsfähigsten Motor von einer bisher noch nicht 
ꝛrreichten Gewichtsbeschränkung zu schaffen. Beson— 
ders für das Flugwesen galt es hier eine Aufgabe 
von höchster Bedeutung zu lösen. Nachdem er ächt— 
mal, zehnmal ihrem Auftreten im Palais de Glace 
⸗eigewohnt hatte, immer wieder von ihrer Kunst, 
hrem Charme und Elan entzückt und von ihrem all⸗ 
abendlichen Triumph geschmeichelt, begleitete er sie 
nur noch seltener, sondern blieb zu Hause, an den 
zeichentisch gebannt, von der neuen Arbeit stunden⸗ 
iang in Fesseln geschlagen. Kehrte sie dann ins Hotel 
zurück, so empfing er sie strahlend, seines Zukunfts- 
erfolges schon ganz sicher, und es mußte Champagner 
zetrunken werden. 
Kamen sie auf einem Morgenspaziergang zusam— 
men in die Stadt, in ein Magazin, in dem er eine 
Robe, einen Mantel, einen Hut, einen Schal oder 
rgendeine nette kleine Kostbarkeit sah, von der er 
mnahm, daß sie ihrem slawisch-pikanten Gesichtchen 
zut stehen würde, so ruhte er nicht eher, als bis sie in 
eine Anprobe einwilligte. Widerstand leisten durfte 
ie nicht. „Ach ja, richtig, es ist ja nicht me in Geldl“ 
tieß er einmal, als sie Bedenken äußerte, in plötz- 
licher Erkenntnis aus. Und das fraß dann tagelang 
mn ihm. Sie hatte sich durch Frau Dolly schon 
wiederholt heimlich einen weiteren Vorschuß auf 
London verschafft. Denn das Geld flog. Ein paar— 
nal folgte sie nun seinen plötzlichen Anfällen phan— 
astischer Verschwendungssucht nur zum Schein: wenn 
»ie Waren kamen, ließ sie sie zurückgehen, in der Hoff- 
nung, daß er nicht mehr darauf zu sprechen kommen 
vürde, wenn er sie nicht sah. Aber die Schulden 
waren trotzdem schon beträchtlich aufgelaufen. 
Durch einen Zufall entdeckte sie übrigens, daß 
man sie im Hotel gar nicht für verheiratet hielt, son— 
dern annahm, daß der Herr Baron ihr Liebhaber 
ei. Mit großer Naivität bestätigte ihr das die 
s;»;sæææ«æò —— — 
Sunlicht Seife 
im Leben des Menschen 
3. Wenn des Lebens Mühen beginnen. 
Für die grohe Vãsche gibt 
es nichts Besseres als die 
Sunlicht Seife. Hergestellt 
nach einem besonderen 
Verfahren aus den edel- 
sten Rohstoffen, ist dieses 
unübertroffene Produkt 
ebenso ausgiebig im Ge- 
brauch als schnellreinigend 
und doch schonend in der 
Wirkung. Die Verwen- 
dung der Sunlicht Seife 
bedeutet deshalb eine 
Garantie für lange Erhal- 
tung des Vãsscheschatzes.
	        

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