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Zur Städtereinigungs-Frage / Schultz, August Wilhelm Ferdinand (Public Domain)

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Monograph

Author:
Schultz, August Wilhelm Ferdinand
Title:
Zur Städtereinigungs-Frage : eine Studie mit besonderer Rücksicht auf Verhältnisse von Berlin ; / von A. Schultz
Publication:
Berlin: Seydel, 1881
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2015
Scope:
103 Seiten
Keywords:
Berlin ; Geschichte 1881 ; Städtehygiene ; Online-Ressource
Berlin:
B 874 Ver- und Entsorgung. Rettungsdienste: Abwasserentsorgung. Rieselfelder
DDC Group:
550 Geowissenschaften
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11172502
Collection:
Economy,Transport,Infrastructure
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Shelfmark:
B 874/86
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Zur Städtereinigungs-Frage / Schultz, August Wilhelm Ferdinand (Public Domain)
  • ColorChart
  • Cover
  • Title page
  • Stempel: Deputation für die Verwaltung der Kanalisationswerke ; Notiz: II. 51 [No 57]
  • Preface
  • Text
  • Cover back

Full text

53 
diejenigen Riesel farm er, die man für die erfahrensten hält, weit 
weniger Menschen wie der Generalbericht. 
Nach Wiebe jun., der entschieden für das Schwemmsystem ist, aber 
dennoch als Ehrenmann die Ergebnisse seiner Reise in England in ganz ob- 
jectiver Weise in Band 4 der deutschen Yierteljahrsschrift für öffentliche Ge 
sundheitspflege (1872), von p. 530 ab, niedergelegt hat, sind in England nur 
zwei Personen kompetent, über die erforderliche Grösse von Rieselland zu 
urthoilen und diese sind Mr. Blackburn auf Aldershot und Mr. Hope auf 
Bretonsfarm bei Romford. Letzterer verlangt zu Getreidebau 1 Acre für 30 Per 
sonen und zu Grasbau dieselbe Fläche für 50 bis 60 Menschen, das ist einen 
Morgen für 18,9: resp. 31,6: bis 37,9: Menschen. In demselben Werke finden 
sich auf p. 655 Angaben über Birmingham. Diese Stadt mit 350000 Ein 
wohnern hatte zur Berieselung 10000 Acre = 15846 Morgen nöthig, was 
einen Morgen für 22,1: Personen gegeben haben würde. Mit Rücksicht auf 
diese Verhältnisse ist es nicht recht erfindlich, wie der Generalbericht dazu 
kömmt, nach Dr. Dünkelberg’s Schätzungen anzunehmen, dass „etwa 
600 Morgen für ein Radialsystera“ erforderlich, aber auch ausreichend sein 
würden (1. c. p. 39 a.), sofern nicht ein sandiger Boden eine geringere Fläche 
gestatte, ein lehmiger aber eine grössere erfordere. 
Unter der, freilich nicht zutreffenden, Voraussetzung, dass alle 
5 damals projectirten Radialsysteme gleich gross seien, würde, bei 
einer Einwohnerzahl Berlins von 1 Million Menschen, für 600 Morgen 
200000 Menschen, also für einen Morgen 333 Personen gerechnet, 
und der ganze Bedarf Berlins an Rieselland mit 3000 Morgen ge 
deckt sein. 
Hiergegen würden mit Rücksicht auf die Erfahrungen in England für 
1 Million Menschen in Berlin erforderlich zu erachten gewesen sein, beziehungs 
weise 52910 — 31645 — 26385 oder 45248 Morgen. Auf Grund meiner 
Studien englischer Verhältnisse hatte ich am 13. Februar 1873 die Fläche, 
welche Berlin zu Rieselfeldern gebrauchen würde, zu 29—41 Tausend Morgen 
angenommen (cf. Berliner Tageblatt No. 40, Beiblatt). Ob Berlin diese Flächen 
zu Rieselland beschaffen kann, ob es dieselben nöthig hat, ob Dr. Dünkel 
berg mit seinem Drittel der Fläche Recht behalten oder ob es der guten Stadt 
Berlin gehen wird, wie der Stadt Birmingham (1. c.), dass ihr schliesslich die 
aus Mangel an dem nöthigen Riesellande nothwendig erscheinende „intermit- 
tirende Filtration“ verboten und ihr dadurch denn doch eine „capitis dimi- 
nutio“ zu Theil werden wird; — wer vermöchte das mit Sicherheit vorher 
zu sagen? 
Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass es bei der vor 
handenen Unsicherheit über die Grösse des Bedarfes an 
Rieselland gewiss sicherer und geboten erachtet werden 
muss, das Bedürfnis« nach Rieselland nicht noch durch erweiterte Anlagen
	        

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