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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Ledebur, Karl, Freiherr von
Titel:
Tonkünstler-Lexicon Berlin's : von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart / von Carl Freiherrn von Ledebur
Erschienen:
Berlin: Rauh, 1861
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
IV, VI, 702 S.
Schlagworte:
Berlin ; Komponist ; Biographie ; Online-Publikation
Berlin:
B 430 Musik: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
780 Musik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15362697
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 430/5 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
B

Abschnitt

Titel:
Einlage: Zettel

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (45), 14. Januar 1965
  • Nr. 2 (46), 4. Februar 1965
  • Nr. 3 (47), 18. Februar 1965
  • Nr. 4 (48), 4. März 1965
  • Nr. 5 (49), 11. März 1965
  • Nr. 6 (50), 18. März 1965
  • Nr. 7 (51), 1. April 1965
  • Nr. 8 (52), 6. Mai 1965
  • Nr. 9 (53), 20. Mai 1965
  • Nr. 10 (54), 3. Juni 1965
  • Nr. 11 (55), 1. Juli 1965
  • Nr. 12 (56), 19. September 1965
  • Nr. 13 (57), 23. September 1965
  • Nr. 14 (58), 7. Oktober 1965
  • Nr. 15 (59), 21. Oktober 1965
  • Nr. 16 (60), 4. November 1965
  • Nr. 17 (61), 18. November 1965
  • Nr. 18 (62), 2. Dezember 1965
  • Nr. 19 (63), 15. Dezember 1965
  • Nr. 20 (64), 16. Dezember 1965
  • Nr. 21 (65), 17. Dezember 1965

Volltext

198 
51. Sitzung vom 1. April 1965 
Behrendt 
wir von der CDU-Fraktion derartige Tendenzen in den 
Ausschußberatungen nachdrücklich unterstützen und 
würden uns darüber freuen, daß dann doch in manchen 
Punkten eine andere Regelung gefunden werden kann, 
die wir von vornherein angestrebt hatten. 
(Beifall bei der CDU.) 
Stellv. Präsident Dr. Reif: Weitere Wortmeldungen 
liegen nicht vor. Wir kommen zur Abstimmung über 
den Antrag der Fraktion der SPD, die Überweisung an 
den Ausschuß für Arbeit und soziale Angelegenheiten 
federführend und an den Ausschuß für Gesundheits 
wesen zu beschließen. Wer dieser Überweisung zu 
stimmen will, den bitte ich um das Handzeichen. - 
Danke. Ich bitte um die Gegenprobe. - Enthaltungen ? - 
Die Überweisung ist einstimmig erfolgt. 
Wir kommen damit zur lfd. Nr. 20, Drucksache 898: 
Antrag der Fraktion der CDU über Berlin als Film 
stadt. 
Der Senat wird beauftragt, 
dem Abgeordnetenhaus unverzüglich zu be 
richten, was bei der gegenwärtig besonders 
schwierigen Lage der Filmwirtschaft und ihrer 
Produktionsstätten getan werden kann, um 
Berlin als Filmstadt mit seiner Tradition und 
seiner kulturellen Bedeutung zu erhalten. 
Das Wort zur Begründung hat der Abgeordnete 
Klauck. 
Klauck (CDU); Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Die CDU-Fraktion hat den Wunsch, daß der 
Senat dem Abgeordnetenhaus einen Bericht vorlegt über 
die besonders schwierige Situation der Filmwirtschaft 
in Berlin, wie wir sie gerade in der letzten Zeit auch 
hier schon als Thema kennengelernt haben. Der Herr 
Abgeordnete Oxfort hat vorhin sehr scharfsinnig be 
merkt, daß wir uns heute nicht das erste Mal mit dieser 
Frage beschäftigen. Ich möchte nur hinzufügen, daß es 
erforderlich ist, in dieser Frage die Dinge nicht schleifen 
zu lassen. Deshalb sind wir der Meinung, daß die Lage 
der Filmwirtschaft und ihrer Produktionsstätten in 
Berlin gemeinsam von Wirtschaft und Senat behandelt 
werden muß, um Berlin als Filmstadt mit seiner Tra 
dition und seiner kulturellen Bedeutung zu erhalten. 
Über diese Bedeutung Berlins als einer traditionellen 
Stadt des Films braucht hier, glaube ich, nicht besonders 
gesprochen zu werden. Wir kennen diese Dinge und 
wollten heute nur eins erkennen, daß nämlich auf dem 
Hintergrund dieser Tradition Berlins, der Tradition 
dieses Wirtschaftszweiges in Berlin, die aktuelle Si 
tuation gesehen werden muß. In mündlichen Anfragen 
sind diese Themen bereits zum Teil erörtert worden. 
Aber bisher hat der Senat noch nichts mitgeteilt, was 
die Sorgen über diesen Wirtschaftszweig Film beseitigen 
oder verringern könnte. Auch Briefe des Gesamtver 
bandes der Berliner Filmwirtschaft an den Senat sind 
bisher unbeantwortet geblieben. Es ist deshalb erforder 
lich, daß wir zu einer Antwort kommen, die, glaube ich, 
nicht nur diesen Wirtschaftszweig interessiert, sondern 
die das Haus interessieren dürfte und für Berlin von 
Bedeutung ist. 
Man hört gelegentlich die allgemeine Antwort, wenn 
es bessere Filme gäbe, würde sich diese Frage viel 
leichter erledigen. Ich glaube, dazu muß man zunächst 
sagen: Gute Filme sind nicht immer ein Geschäft für 
die Filmwirtschaft: das hat man bei so manchem guten 
Film gesehen. Zweitens muß auch ein guter Film nicht 
nur immer den höheren Zwecken der Kunst dienen, 
sondern er soll auch Unterhaltung und Zerstreuung ver 
mitteln. Darum muß diese Seite der Filmwirtschaft 
- genau so wie der Kulturfilm und der Lehrfilm - unsere 
Beachtung verdienen. Gewiß, wir wollen hier nicht 
einer seichten Unterhaltung das Wort reden, sondern 
durchaus einer guten Unterhaltung. 
Aber, meine Damen und Herren, der Film in Berlin, 
der eine gute Basis nach wie vor hat trotz des im 
Rahmen der Weiterentwicklung der Massenmedien fest 
zustellenden Rückganges der Besucherzahlen in den 
Filmtheatern, ist ein Wirtschaftszweig, um den wir uns 
wirklich kümmern müssen. Ich glaube, wir müssen er 
kennen, daß das Fernsehen den Film nicht verdrängen 
wird. Vor etwa 25 Jahren mußte ich in der Prima einen 
Aufsatz über das Thema schreiben: „Wird der Film das 
Theater verdrängen?“. Genau so wenig, meine Damen 
und Herren, wie der Film das Theater verdrängt hat 
und verdrängen wird, wird das Fernsehen den Film ver 
drängen. Der Film ist ein eigenes Medium, das neben 
dem Theater und dem Fernsehen seine eigene Bedeutung 
behalten wird! Ich glaube, wir können feststellen, der 
Film wird nicht untergehen, und deshalb müssen wir 
uns auch darum bemühen, daß der Industriezweig Film 
in Berlin nicht untergeht, nicht in Verfall gerät, wie es 
zur Zeit den Anschein hat. 
Der Film bedarf der Förderung! Darüber ist schon 
vielfach gesprochen worden. Es gibt verschiedene Vor 
schläge dafür. Wir kennen den Martin-Plan, wir wissen 
von dem Vorschlag, eine Filmbank einzurichten, und es 
ließe sich manches über die Frage der Vergnügung 
steuer sagen, deren Wegfall auf einem Teilgebiet auch 
schon eine Entlastung für die Filmwirtschaft bringen 
würde; oder es ließe sich beispielsweise ohne Änderung 
des Vergnügungsteuergesetzes durch eine Modifizierung 
bei der Vergabe von Prädikaten eine Erleichterung 
schaffen, durch die ein großer Teil von Filmen steuerfrei 
sein könnte. Der Herr Senator für Finanzen hat mit 
der Filmwirtschaft schon über dieses Problem ge 
sprochen und hat damit bereits seine Aufgeschlossenheit 
zur Behandlung dieser Fragen kundgetan. Ich glaube 
nur, wir dürfen es nicht dabei bewenden lassen, daß hier 
Aufgeschlossenheit kundgetan wird, sondern es muß nun 
etwas geschehen, damit die Dinge vorankommen! Wir 
glauben deshalb, daß das Abgeordnetenhaus einen Be 
richt, ich möchte meinen, am besten in der Form einer 
Vorlage - zur Kenntnisnahme — vom Senat erhält, in 
dem er seine Maßnahmen und Gedanken zu diesem 
Thema darlegt. 
Die Filmakademie, die hier in Berlin geschaffen wer 
den soll, braucht schließlich auch einen Boden, auf dem 
sie wirksam werden kann. Wenn also hier in Berlin eine 
Filmakademie tätig werden soll, wäre es äußerst be 
dauerlich, wenn die Filmwirtschaft so weit zurückgeht, 
daß der notwendige Kontakt mit der Praxis nicht mehr 
in dem erforderlichen Maße vorhanden ist. Diese Dinge 
müssen im Zusammenhang gesehen und auch angepackt 
werden. 
Nicht weit weg von Berlin gibt es die Filmstadt 
Babelsberg, in der SED-Funktionäre, Kunstfunktionäre 
des Kommunismus, dirigieren, was filmisch geschieht 
und wo der Staat den Film subventioniert. Meine Damen 
und Herren, auch in Westberlin hat der Film bereits 
gute Erzeugnisse und Filme mit Prädikaten hervor 
gebracht! Wir wollen, so glaube ich, dafür sorgen und 
den Senat darum bitten, daß er das Seine dazu tut, daß 
Berlin als Filmstadt mit seiner kulturellen Bedeutung - 
gerade auch im Hinblick auf die Anfangszeit des Films 
- nicht verödet, sondern daß Wirtschaft und Senat 
gemeinsam das Ihre tun, um dem Film weiterhin d i e 
Geltung zu verschaffen, die er braucht, um als Filmzweig 
weiterzuleben und damit dann auch der Kunst und der 
Unterhaltung zu dienen. 
(Beifall bei der CDU.) 
Stellv. Präsident Dr. Reif: Das Wort hat Herr Ab 
geordneter Dr. Arndt. 
Dr. Arndt (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Um mit dem wichtigsten zu beginnen; Die SPD- 
Fraktion stimmt selbstverständlich diesem Antrag auf
	        

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