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Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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Full text: Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Riesbeck, Johann Kaspar
Title:
Briefe eines reisenden Franzosen über Deutschland an seinen Bruder zu Paris / übers. von K. Riesbeck
Edition:
2. , beträchtl. verb. Aufl.
Publication:
[Zürich], 1785
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
432, 412 S.
Note:
Enth.: Bd. 1, 2
Keywords:
Berlin in Urteil und Kritik. Selbst- und Fremdbild
Berlin:
B 235 Kulturgeschichte: Berlin in Urteil und Kritik. Selbst- und Fremdbild
DDC Group:
910 Geografie, Reisen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15360735
Collection:
History,Cultural History
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 235/50
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1909 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1909/01/06
  • 1909/01/20
  • 1909/02/10
  • bitte bei OCR entfernen
  • 1909/02/10
  • 1909/02/24
  • 1909/03/17
  • 1909/03/18
  • 1909/03/24
  • 1909/03/31
  • 1900/03/31
  • 1909/03/31
  • 1909/04/21
  • 1909/05/05
  • 1909/05/19
  • 1909/05/26
  • 1909/06/09
  • nicht im Hause scanbar
  • 1909/06/09
  • 1909/06/23
  • 1909/06/30
  • 1909/08/25
  • 1909/09/08
  • 1909/09/22
  • 1909/10/06
  • 1909/10/20
  • 1909/10/29
  • Tages-Ordnung. No. 21. (301-304), 29. Oktober 1909
  • No. 21. (301-304)(301), 29. Oktober 1909
  • 1909/11/03
  • 1909/11/10
  • 1909/11/24
  • 1909/12/08
  • 1909/12/22

Full text

515 
der Linie der Wilmersdorfer Bahn ab. Wird 
diese Linie in der Richtung von Wilmersdorf 
durch die Nürnberger Straße nach dem Witten- 
dergplatz geführt, so bleibt ein Anschluß nur a m 
Wittenbergplatz möglich. Für den An 
schluß stehen zwei Bahnen zur Verfügung, die 
bestehende Bahn und die Auflösungslinie. 
Der unmittelbare Anschluß kann deshalb auch 
in zweierlei Art erfolgen: 
1. durch Gleisverbindung mittels Weichen, und 
zwar: 
a) entweder schließt sich die Kurfürstendamm 
bahn an die vorhandenen Gleise der 
Untergrundbahn an, oder 
ß) es schließt sich die Kurfürstendammbahn 
an die Gleise der neuen zur Auflösung 
des Gleisdreiecks zu erbauenden, nach 
Wilmersdorf fortzusetzenden Erweiterungs- 
linie an. 
2. Neben dieser Möglichkeit des Anschlusses 
durch Gleisverbindung mittels Weichen bleibt 
die Möglichkeit offen, durch direkte Fort 
führung der zur Auflösung des Gleisdreiecks 
bestimmten Linie nach dem Kurfürftendamm 
diesen mit einer direkten Verbindung nach 
Berlin zu versehen. 
Die Konstellation zu 1 und 2 ergibt sich daraus, 
daß auf einem Bahnhof nie mehr als zwei Bahnen 
durch Anschluß miteinander verbunden werden 
können. Im Falle zu 1 « und ß würde Wilmers 
dorf auf den Anschluß nach dem Zentrum, Leip 
ziger Platz—Spittelmarkt, verzichten müssen. In 
dem Fall 1« würde die Kurfürstendammbahn 
den direkten Anschluß nach C erhalten. Im Falle 
1 ß würde weder Wilmersdorf noch die Kurfürsten 
dammbahn den Anschluß nach 6 erhalten. Der 
6-Verkehr wäre vielmehr ausschließlich für die 
gegenwärtig vorhandene Untergrundbahn vorbe 
halten. Die Kurfürstendammbahn würde sich an 
die nach Wilmersdorf durch die Nürnberger Straße 
geführte Linie zur Auflösung des Gleisdreiecks 
anlegen. Durch diese Verbindung der Kurfürsten 
dammbahn mit der Auflösungslinie würde der 
Anschluß von Wilmersdorf an die 6-Linie ver 
hindert. Soll Wilmersdorf der direkte Anschluß 
nach 0 gewährt werden, so bleibt nur übrig, die 
Auflösungslinie als selbständige Bahn direkt nach 
dem Kurfürstendamm zu führen. Wilmersdorf 
kann sich dann mit seiner Bahn an die vorhan 
denen Gleise der bestehenden Untergrundbahn 
legen, um durch Weichen die Verbindung an die 
nach Berlin 0 führenden Gleise der vorhandenen 
Untergrundbahn herzustellen. Erwünscht ist jedoch 
eine Vereinigung dreier Linien am Wittenberg- 
platz vom Standpunkt des Verkehrs nicht. Der 
Grundsatz, daß nur 2 Linien wirklich verbunden 
werden können, führt dazu, einen zweiten Ge 
meinschaftsbahnhof anzustreben. 
Unser Einigungsvorschlag sah deshalb diesen 
zweiten Gemeinschaftsbahnhof an der Uhland- 
straße vor. Wilmersdorf bekämpft diesen Vor 
schlag, und zwar mit dem Hinweis, daß bei dieser 
Linienführung notwendig der Bahnhof Nürn 
berger Platz fortfallen müsse und hierdurch für 
Wilmersdorf ein empfindlicher Verlust eintreten 
würde. Es läßt sich aber eine Linienführung für 
die Wilmersdorfer Bahn finden, die diesen Ver 
lust vermeidet, indem in der geringen Entfernung 
von 265 m von dem jetzt projektierten Bahnhof 
Nürnberger Platz und in der noch geringeren 
Entfernung von 140 m von dem jetzt projektierten 
Bahnhof Hohenzollernplatz eine Haltestelle in der 
Nachodstraße angeordnet wird, die vorzüglich die 
von Wilmersdorf hochgeschätzte Kaiser-Allee und 
den Nürnberger Platz zu bedienen in der Lage 
wäre. Diese Linie würde durch die Kaiserallee 
und Rankeplatz und Joachimsthaler Straße nach 
dem Kurfürstendamm führen. Am Zusammen- 
lauf des Kurfürstendamms mit der Joachimsthaler 
Straße ließe sich ein Gemeinschaftsbahnhof in 
gleicher Weise, wie er an der Uhlandstraße gedacht 
war, für eine selbständige Bahn durch den Kur 
fürstendamm erbauen. Gegen diesen Vorschlag 
kann Wilmersdorf mit Recht schlechterdings nichts 
einwenden. Er berücksichtigt alle Verkehrspunkte, 
die von Wilmersdorf als besonders wichtig be 
zeichnet werden, insbesondere werden der Hohen- 
zollern- und Nürnberger Platz vollständig bedient. 
Der Vorschlag sichert, überdies der den Wilmers 
dorfer Interessen gleichfalls hervorragend dienenden 
Kurfürstendammbahn den Anschluß mit allen den 
Vorzügen, die der Anschluß bei Führung der Bahn 
durch die Uhlandstraße in Ansehung des Ver 
kehrsaustausches bietet. Vom Standpunkt des 
allgemeinen Verkehrs ist diese Führung zwar 
weniger empfehlenswert als die durch die Uhland- 
straße. Der Zusammenlauf der Uhlandstraße mit 
dem Kurfürstendamm ist ein Verkehrsknotenpunkt 
ersten Ranges. Er bleibt bei einer Führung der 
Bahn durch die Joachimsthaler Straße unversorgt. 
Wir würden dies Bedenken zurückstellen, wenn 
es gelänge, eine Einigung über die Führung der 
Wilmersdorfer Bahn in dieser Linie herbeizu 
führen und den Bau einer selbständigen Kur 
fürstendammbahn damit zu sichern. 
Neben dieser Forderung eines direkten An 
schlusses der Kurfürstendamm-Bahn halten wir es 
für unbedingt nötig, dafür zu sorgen, daß dem 
Nollendorfplatz der direkte Ostverkehr erhalten 
bleibt. Dies bedingt die Führung der Auflösungs 
linie über den Nollendorfplatz und die Schaffung 
einer Verbindung zwischen der Schöneberger Bahn 
und der Auflösungslinie dnrch einen Gemeinschafts 
bahnhof. 
Unsere dargelegten Bestrebungen, den unsub 
stantiierten Vorschlag, Wilmersdorfs auf eine für 
Verhandlungen brauchbare Basis zu stellen, haben 
wir dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten 
unverbindlich mitgeteilt. Sie haben ihm Veran 
lassung gegeben, seinen Standpunkt zu verändern 
und den Herrn Polizei-Präsidenten, sowie die 
Königliche Eisenbahn-Direktion in Berlin zu be 
auftragen, Einigungsverhandlungen auf der von 
uns angeregten Basis mit den Beteiligten zu führen. 
Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, daß 
es gelingt, den nur durch die mächtige Förderung 
des Domänenfiskus erklärlichen, die Interessen 
Charlottenburgs mißachtenden Widerspruch Wil 
mersdorfs durch neues Entgegenkommen gegen 
standslos zu machen und eine Einigung herbei 
zuführen. Wir bitten aus diesem Grunde, unseren 
Vorschlägen zuzustimmen. Hierbei wiederholen 
wir nochmals, daß wir mit der aus unserem An 
trage ersichtlichen Einschränkung unbedingt daran 
festhalten »vollen, daß bis zu einer Einigung eine 
Zustimmung für den Bau einer Bahn aus Wilmers 
dorf nur durch die Uhlandstraße und über den Nollen 
dorfplatz erteilt werden kann. 
3. Schließlich möchten wir hervorheben, daß 
wir den Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten
	        

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