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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

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Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Schmidt, Valentin Heinrich
Title:
Wegweiser für Fremde und Einheimische durch die königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und die umliegende Gegend, enthaltend eine kurze Nachricht von allen daselbst befindlichen Merkwürdigkeiten : in einem bis jetzt fortgesetzten Auszuge der grossen Beschreibung von Berlin und Potsdam / [Valentin Heinrich Schmidt]
Edition:
4., verm. und gänzlich umgearb. Aufl.
Publication:
Berlin: Nicolai, 1816
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
XXII, 281 S.
Keywords:
Berlinführer bis 1945
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15362259
Collection:
General Regional Studies
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 22/98 b
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Illustration

Title:
Tafel: Das Brandenburger Thor

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1899 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XIX. Jahrgangs, 1899.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102

Full text

66 
Geutralblatt der Bauverwaltung. 
11* Februar 1899. 
Den Schliffs des Zuges bezeichnen zwei Laternen in Trittbretthöhe, 
welche soweit seitlich hervorragen, dafs sie in der Geraden von 
der Maschine aus sichtbar sind, und eine in der Mitte des oberen 
Theiles der Kopfwand hängende dritte Laterne. Die Signalfarben 
sind dieselben wie bei uns, das Bild aber, wie ersichtlich, umgekehrt. 
Die Block- und Sicherungsanlagen sind von der Wiener 
Firma Siemens u. Halske ausgeführt und dürften nach ihrer 
gänzlichen Fertigstellung die vollkommenste zur Zeit bestehende 
Anlage bilden. Bezüglich der Blockanlagen sei voraus bemerkt, dafs, 
abweichend von den deutschen Vorschriften, das bedienbare Feld 
immer weifse Farbe zeigt, dafs also zwei mit einander arbeitende 
Felder verschiedene Farben aufweisen. Sind mehrere Felder durch 
eine gemeinsame Taste bedienbar, so kann diese nur niedergedrückt 
werden, wenn idle Felder gleichzeitig weifs zeigen. 
Die bis jetzt eröffneten Linien bilden jede für sich eine durch 
laufende, nirgends unterbrochene Blockstrecke. Jede Zwischenhalte 
stelle bildet einen mit zwei Ausfahrtsignalen versehenen Blockposten. 
Binfahrtsignale finden sich nur auf den Bahnhöfen mit Neben 
gleisen. Zwischenblöcke sind vorläufig nur zwischen einzelne weiter 
von einander entfernte Stationen eingeschaltet, aber derart angeordnet, 
dafs nur das Signal auf der freien Strecke steht, der Block selbst 
aber in einer noch näher zu beschreibenden Weise mit dein nächsten 
Stationsblocke in einem Baume vereinigt ist und von dessen Wärter 
mitbedient wird. Zu dieser Einrichtung hat nicht nur die Rücksicht 
auf Beamteneraparnifs geführt, sondern auch darauf, dafs die 
Zwischensignale, um bei den vielen Krümmungen und Gefallbrüchen 
der Linie genügend weit sichtbar zu sein, stellenweise in Tunneln 
und auf Viaducten stehen, wo ein Wärterposten nicht gut autgestellt 
werden kann. Ob die Einrichtung dauernd beibehalten werden kann, 
wird die Erfahrung lehren. 
Die Blockkasten der einfachen Durchgangsstationeü (Abb. 3) haben 
sechs Felder, für jede Richtung drei, und unter diesen noch je ein 
besonderes Relaisfeld für die gleich zu erwähnende Druckschiene. 
Unter dem Kasten sind in gewöhnlicher Weise die beiden Sigoal- 
kurbeln angeordnet, darüber ebenso die Weckertasten, Klingelwerkc 
und Fallscheiben. Die drei zu einer Richtung gehörigen Blockfelder 
werden durch Herabdrücken einer gemeinsamen Blochtaste bedient. 
Der Antrieb der Signale erfolgt auf elcKtrischem Wege. Das Ver 
fahren der Blockbcdiemmg auf einer Station B, deren Vorstation A 
und deren Nachstation C genannt werden möge, ist folgendes: Die 
Vorstation A meldet nach bewirktem Vorwecken durch Drehen der 
Inductorkurbel und Niederdrücken ihrer Blocktaste den Zug vor 
und verwandelt dadurch auf Station B unter Ertönen dos Klingel- 
werkes die Farbe des mitarbeitenden ersten Feldes in der oberen 
Reihe der rechten Hälfte des Blocks (des Vormeldefeldes) von roth 
in weifs. Hierdurch benachrichtigt, dafs ein Zug aus A in der 
Richtung nach G ausgetahron ist, stellt der Wärter sein Ausfahrt 
signal für die betreffende Richtung auf „Frei“, vorausgesetzt, dafs 
der letzte vorhergegangene Zug bereits zurückgemeldet warj und 
macht dadurch seinen Block unbedienbar. Der Zug fährt nunmehr 
in die Station ein, wird abgefertigt und fuhrt wieder au«, ohne dafs 
am Blockkasten eine Aenderung eintritt. Erst nach \ orbeifahrt des 
Zuges am Ausfahrtsignale trifft die Vorderachse der Maschine auf 
ein durch Holz isolirtes Scbienenpaar und schliefst dadurch einen 
Wechselstromkreis, wobei das untere Feld (Relaisfeld) der rechten 
Seite des Kastens die Farbe von weifs in roth wechselt. Durch 
diesen Stromschlufs wird weiter ein örtlicher Gleichstromkreis (Be 
triebsstrom) unterbrochen, welcher den Signalflügel am Ausfahrt 
inaste in der Fahrtstellung erhielt, dieser fallt selbstthätig in die 
Haltstellung zurück, und zum sichtbaren Zeichen dieses Vorganges 
wechselt das zweite, bisher schwarze Feld der oberen Reihe (das 
Auslösefeld) gleichzeitig mit dem Relaisfelde die Farbe und wird 
weifs. So lange rum der Zug über die isolirte Schiene fährt, bleibt 
das Relaisfeld roth und ist die ßlocktaste in ihrer Lage festgehalten, 
der Zug kann also noch nicht zurückgemeidet werden. Erst wenn 
das letzte Räderpaar die genannten Schienen verlassen hat, und 
somit der ganze Zug am Ausfahrtsignale vorüber ist, wird der 
Wechselstromkreis wieder unterbrochen, wobei auch das Relaisfehl 
die weifse Farbe annimmt, welche jetzt von allen vier zu der 
betreffenden Fahrtrichtung gehörigen Feldern gezeigt wird. Nun 
mehr legt der Wärter die Signalkurbel leer zurück und giebt da 
durch die Blockstange frei, dreht den Inductor, weckt vor und 
drückt dann die dreifache Blocktaste herunter. Hierdurch wird 
gleichzeitig das Blockwerk in Station A frei, in B die Signalkurbel 
unter Verschlufs gelegt und der Block unbedienbar gemacht, nach C 
vorgemeldet. Hierbei wechseln fünf Felder die Farbe, nämlich die 
drei Felder in B, das mit Feld 1 mitarbeitende Signalfeld 3 in A und 
das mit Feld 3 in B mitarbeitende Vonneidefeld 1 in <7, und die zu 
der betreffenden Fahrtrichtung gehörigen Hälften der drei Blöcke 
zeigen nunmehr diese Farben; 
i 
roth 
A 
•j 
schwarz 
weifs 
3 
weifs 
i 
roth 
B 
■i 
schwarz 
weifs 
3 
roth 
weifs 
C 
•i 
schwarz 
weifs. 
ii 
roth 
Der Block B bleibt in dieser Stellung unbedienbar, bis der Zug 
das isolirte Schienenpaar jenseit des Ausfahrtsignals der Station 0 
verlassen und der dortige Wärter durch Bedienen seines Blocks die 
Abb, 3. Streckenblockwerk. 
Station B freigegeben hat. Hierbei wird dann deren Signalfeld wieder 
weifs, die Signalkurbel frei und der Anfangszustand ist hergestellt. 
Wenn die Ausfahrtsignale im Tunnel liegen, so bestehen sie 
lediglich aus einer weifseu und einer rothen, neben einander ange 
brachten Glühlampe. Bei gesperrter Strecke brennt die rothe Lampe, 
durch das Drehen der Ausfahrtsignalkurbel am Blocke wird diese 
aus- und die weifse Lampe eingeschaltet. Das Umgekehrte geschieht 
selbstthätig, sobald die Vorder-ebse der Zugmaschine das isolirte 
Schienenpaar erreicht, Dar’l* der Wärter den Vorgang verfolgen 
kann, wenn ihm die Signallichter selbst nicht sichtbar sind, sind 
zwei in denselben Stromkreis eingeschaltete Glühlampen über dem 
Blockkasten angebracht, welche gleichzeitig mit den Signallampen 
die Farbe wechseln. 
Es wurde bereits erwähnt, dafs auf einigen Stationen der Block 
wärter noch ein auf der freien Strecke stehendes Zwischenblock- 
signal mitbedient. In diesem Falle hat der Blockkasten drei weitere 
Blockfelder und ein Relais mehr, im ganzen also neun Felder in der 
oberen und drei in der unteren Reihe. Die Sigualflügel werden 
nicht durch Kurbeln mit elektrischem, sondern durch Hebel mit 
mechanischem Antriebe bewegt. Im übrigen erfolgt die Biock- 
bedienung genau ebenso, als wenn die beiden zu derselben Fahrt 
richtung gehörigen Hälften der Blöcke zweier Nachbarstationen un 
mittelbar neben einander ständen. 
Alle Blockbuden sind mit einander durch Fernsprecher ver 
bunden. Die geführten Gespräche werden in ein Buch eingetragen. 
Morseschreiber sind nicht vorhanden. (Fortsetzung folgt.) 
Geheimer Oberbaurath Zastrau f. 
Feierlicher Ernst erfüllte die zahlreiche Trauerversammlung, 
welche am Sonntag den 5, d. M. auf dem St. MattMi-Kirchhof in 
Berlin das Grab umstand, in das die sterbliche Hülle des am 2, d. M. 
nach kurzer, schwerer Krankheit im 62. Lebensjahre entschlafenen 
Geheimen Oberbauraths Zastrau zur letzten Ruhe gebettet wurde. 
Unter dem Eindruck des Schmerzes, dafs hier einem reich geseg 
neten Leben unerwartet früh ein Ziel gesetzt worden ist, wurde mit 
der Erkenntnifs des schweren Verlustes zugleich die volle Werth 
schätzung alles dessen wach, was der Dahiogeachiedene dem Staate 
als unermüdlich treuer Diener, seinen Berufsgenossen als Vorbild in 
ernster Arbeit und selbstloser Pflichterfüllung, seiner Familie ali 
liebevoller Gatte und Vater gewesen isL Nicht oft vereinigt sich.
	        

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