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Der Freimüthige oder Ernst und Scherz (Public Domain) Ausgabe 5.1807 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Schmidt, Valentin Heinrich
Title:
Wegweiser für Fremde und Einheimische durch die königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und die umliegende Gegend, enthaltend eine kurze Nachricht von allen daselbst befindlichen Merkwürdigkeiten : in einem bis jetzt fortgesetzten Auszuge der grossen Beschreibung von Berlin und Potsdam / [Valentin Heinrich Schmidt]
Edition:
4., verm. und gänzlich umgearb. Aufl.
Publication:
Berlin: Nicolai, 1816
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
XXII, 281 S.
Keywords:
Berlinführer bis 1945
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15362259
Collection:
General Regional Studies
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 22/98 b
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Siebenter Abschnitt. Von den Religionen und der kirchlichen Einrichtung

Contents

Table of contents

  • Der Freimüthige oder Ernst und Scherz (Public Domain)
  • Ausgabe 5.1807 (Public Domain)
  • No. 1, Sonnabend, den 3. Januar 1807
  • No. 2, Mittwoch, den 7. Januar 1807
  • No. 3, Sonnabend, den 10. Januar 1807
  • No. 4, Mittwoch, den 14. Januar 1807
  • No. 5, Sonnabend, den 17. Januar 1807
  • No. 6, Mittwoch, den 21. Januar 1807
  • No. 7, Sonnabend, den 24. Januar 1807
  • No. 8, Mittwoch, den 28. Januar 1807
  • No. 9, Sonnabend, den 31. Januar 1807
  • No. 10, Mittwoch, den 4. Februar 1807
  • No. 11, Sonnabend, den 7. Februar 1807
  • No. 12, Mittwoch, den 11. Februar 1807
  • No. 13, Sonnabend, den 14. Februar 1807
  • No. 14, Mittwoch, den 18. Februar 1807
  • No. 15, Sonnabend, den 21. Februar 1807
  • No. 16, Mittwoch, den 25. Februar 1807
  • No. 17, Sonnabend, den 28. Februar 1807
  • No. 18, Mittwoch, den 4. März 1807
  • No. 19, Sonnabend, den 7. März 1807
  • No. 20, Mittwoch, den 11. März 1807
  • No. 21, Sonnabend, den 14. März 1807
  • No. 22, Mittwoch, den 18. März 1807
  • No. 23, Sonnabend, den 21. März 1807
  • No. 24, Mittwoch, den 25. März 1807
  • No. 25, Sonnabend, den 28. März 1807
  • No. 26, Mittwoch, den 1. April 1807
  • No. 27, Sonnabend, den 4. April 1807
  • No. 28, Mittwoch, den 8. April 1807
  • No. 29, Sonnabend, den 11. April 1807
  • No. 30, Mittwoch, den 15. April 1807
  • No. 31, Sonnabend, den 18. April 1807
  • No. 33, Sonnabend, den 25. April 1807
  • No. 34, Mittwoch, den 29. April 1807
  • No. 35, Sonnabend, den 2. May 1807
  • No. 36, Mittwoch, den 6. May 1807
  • No. 37, Sonnabend, den 9. May 1807
  • No. 38, 1807
  • No. 39, Sonnabend, den 16. May 1807
  • No. 40, Mittwoch, den 20. May 1807
  • No. 41, 1807
  • No. 42, 1807
  • No. 43, 1807
  • No. 44, 1807
  • No. 46, 1807
  • No. 47, 1807
  • No. 48, 1807
  • No. 49, 1807
  • No. 50, 1807
  • No. 51, 1807
  • No. 52, 1807
  • No. 53, 1807
  • No. 54, 1807
  • No. 55, 1807
  • No. 56, 1807
  • No. 57, 1807
  • No. 58, 1807
  • No. 59, 1807
  • No. 60, 1807

Full text

479 
48p 
„„Du trotz«» könnest!"Und dergleichen Wort 
hörst du , 
„Von einer Gattin nie. Wohl aber weckt und neckt 
„Sie, eh der Hahn noch kräht, den Mann und sagt: 
„„Gib mir, Lieber, was am lezten wie am ersten 
„„Tage jedes MonatS meine Mutter kitzelnd 
,, „Ergötzte! Schaffan Lebens - Speie' und Wür, 
he! Gib 
„ „Au Festen, zu Schauspielen! Gib zum Unterhalt 
„„Meiner Zofen, die mir deuten meine Träume, 
„„Lust bereiten, Tassen giessen!"" — Und der 
Teufel 
„Ist loS, versagt der Mann dem Weibe Einen 
Wunsch!" — 
Doch der Mann macht sich verdient um sein« Vater, 
Bildet eigne Kinder er zu Menschen; dadurch 
Bauet er von seinem Reichthum sich und seinen 
Ahnen nur das schönste Denkmahl. — 
„Hab ich aber 
„Nicht Verwandle schon genug, wozu noch Kinder 
„Mir? Leb ich jetzt nicht gut und glücklich? WaS 
ich will, 
„WaS meine Seele sich auch wünscht, gewahren mir 
„Meine Schätze. Sie, die ich bei meinem Tode 
„Uebrichlaffe: werd ich unter die Verwandten 
„Theilen: sie, die mir mir esse» und, bekümmert 
„Stet» um mich, sehen, wie mir'S gehet, horchen 
auf 
„Meine Wünsche; noch vor Tag an meinem Bette 
„Fragen: ob ich wohl geschlafen hakte? — Sehet, 
, r S>iefe sind schon meine Kinder! — Sie — waS 
selten 
„Ihr von einem eignen Kinde hörtet — schicken 
„Mir Geschenke, geben mir von ihren Opfern 
„Stet« den größten Theil; sie forschen aus des Opfer« 
„Thiers Geweide, wann ich sicher sey bei ihnen, 
„Bitten dann zum Mittags - oder Abends, Mahle 
„Mich; über großes Unglück klaget, wer mir nur 
„Weniges verehren konnte; sie wekteisern 
„Mir sich hinzugeben — Freilich, daß bei ihren 
„Opfern und Geschenke-geben sie mit Habsucht 
„Auf den Nachlaß ihres Vetters speculiren: 
„Weis ich wohl, doch laß ich mir davon nichts merken." 
(Fortsetzung folgt.) 
Aphorismen. 
Die Menschen müssen zu ihrer Abwechselung 
große und kleine Spielzeuge haben. Zu jenen 
machen sie sogar ihre Helden und Großen, und mei 
nen ein Recht zu haben, ihre Götter bisweilen als 
Puppen tanzen zu lassen. DaS Publicum ist nie zu 
frieden; die Größe selbst macht ihm lange Weile, wie 
ein großes ernstes Schauspiel. ES mag die großen 
Männer nicht, weil sie ihm nicht Stoff genug zum 
Lachen geben. Eben darum sind große Männer mit 
so vielen Spürhunden umgeben, die an ihnen so gern 
etwa« Kleinliches auszuwittern suchen. Die großen 
Männer verachten dafür ihrerseits da« Publicum, und 
daher hat man ihnen so oft den Menschenhaß schuld 
gegeben. — Aber in wahrhaft großen Köpfen lag er 
gewiß nie, sondern die Menschen pflanzten ihn ge 
waltsam dahinein. Wer so unendlich oft getäuscht, 
hintergangen und gemißbraucht wird, wie die großen 
Männer, kann die Mensche» wohl nicht mehr liebens 
würdig finden. „Alle Menschen, sagte Friedrich der 
Große, sind Betrüger!" Er meinte hiermit: ein je, 
der suche durch die HerauSkehrung seiner bessern Seite 
den andern zu hintergehe». Ob aber Friedrich die 
Menschen gehaßt? das glaube ich nicht. Er lebte zu 
entfernt von dem Publicum, er war zu groß, um 
dessen Meinungen zu behorche», es war im Nothfall 
ein Spielzeug feiner witzigen Laune; er ließ die Saiy« 
ren gegen sich öffentlich anschlagen, damit sie jeder 
Thor lesen könne. Eher sind zum Menschenhaß die 
kleinen Großen geneigt, welche von dem Urtheil 
eines Ländchens abhängen, worin ein jeder von dem 
Fürsten, wie von einem Allmächtigen, Hülfe verlangt', 
und dem Fürsten selbst jedes Urtheil über seine Schwä 
chen hinterbrachl wird. Da muß sehr oft der Geist 
des Fürsten, wie in einer verpesteten Kerkerluft, fin 
ster und menschenfeindlich gestimmt werden.
	        

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