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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 18.1891 (Public Domain)

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Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 18.1891 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Schmidt, Valentin Heinrich
Title:
Wegweiser für Fremde und Einheimische durch die königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und die umliegende Gegend, enthaltend eine kurze Nachricht von allen daselbst befindlichen Merkwürdigkeiten : in einem bis jetzt fortgesetzten Auszuge der grossen Beschreibung von Berlin und Potsdam / [Valentin Heinrich Schmidt]
Edition:
4., verm. und gänzlich umgearb. Aufl.
Publication:
Berlin: Nicolai, 1816
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
XXII, 281 S.
Keywords:
Berlinführer bis 1945
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15362259
Collection:
General Regional Studies
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 22/98 b
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Vierter Abschnitt. Vom Staatsrath, den obersten Staatsbehörden, und den davon abhängenden Behörden

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 18.1891 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichniß
  • No. 1, 8. Januar 1891
  • No. 2, 15. Januar 1891
  • No. 3, 22. Januar 1891
  • No. 4, 29. Januar 1891
  • No. 5, 12. Februar 1891
  • No. 6, 19. Februar 1891
  • No. 7, 26. Februar 1891
  • No. 8, 5. März 1891
  • No. 9, 12. März 1891
  • No. 10, 19. März 1891
  • No. 11, 25. März 1891
  • No. 12, 9. April 1891
  • No. 13, 23 April 1891
  • No. 14, 6. Mai 1891
  • No. 15, 14. Mai 1891
  • No. 16, 28 Mai 1891
  • No. 17, 4. Juni 1891
  • No. 18, 11. Juni 1891
  • No. 19, 18. Juni 1891
  • No. 20, 25. Juni 1891
  • No. 21, 3. September 1891
  • No. 22, 10. September 1891
  • No. 23, 17. September 1891
  • No. 24, 24. September 1891
  • No. 25, 8. Oktober 1891
  • No. 26, 15. Oktober 1891
  • No. 27, 22. Oktober1891
  • No. 28, 5. November 1891
  • No. 29, 12. November 1891
  • No. 30, 19. November 1891
  • No. 31, 26. November 1891
  • No. 32, 3. Dezember 1891
  • No. 33, 17. Dezember 1891
  • No. 34, 30. Dezember 1891

Full text

Einspruch erhoben. Die Versammlung hat sich aber nicht daran ge 
kehrt und die Ersatzwahl vollzogen, und nun sagt er, es sei ihm 
nicht möglich, die Wahl anzunehmen. 
Der Magistrat hat der Versammlung 126 Exemplare des III. Theils 
des Verwaltungsberichts pro 1882/88 übersandt; ich habe jedem der 
Herren ein Exemplar zugehen lassen. 
Die Aeltesten der Kaufmannschaft zeigen ihre Konstituirung an. 
Heute hat die Ueberreichung einer Glückwunschadresse an Herrn 
Geheimen Oberregierungsrath Harder zu seinem 25 jährigen Jubiläum 
als unbesoldeter Gemeindebeamter stattgefunden; die Versammlung 
war durch Herrn Kollegen Dr. Bergmann vertreten, da der Bezirks- 
Stadtverordnete Herr Ziethen verhindert war. 
Der Sprachverein hat am heutigen Tage ein allgemeines Fest 
veranstaltet in der Philharmonie, welches um 7 Uhr beginnen wird, 
und uns eine Anzahl von Karten ^ 2 j übersandt. Die Herren, die 
an dem Fest theilnehmen wollen, finden die Karten in unserem Büreau. 
Am 19. dieses Monats findet die Einweihung der in der Ruppiner- 
straße erbauten Friedenskirche statt, die bekanntlich zum Gedächtniß 
der Heimgegangenen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. erbaut ist. 
Es sind uns 4 Karten zugesandt und zwar von den Kapellenverein; 
ich bitte, daß die Herren, die an der Feier theilnehmen wollen, sich 
hier melden. 
Der Vorstand des Vereins Kinderhort sendet eine Anzahl von 
Exemplaren seines Jahresberichtes für das Vereinsjahr 1889/90, die 
ich den Herren zur Verfügung stelle. 
Die technischen Lehrerinnen der Berliner Gemeindeschulen haben 
an die Versammlung eilte Petition gerichtet, worin sie insbesondere 
betonen, daß es unerläßlich nothwendig sei, daß Ihnen die Pensions 
berechtigung zugesprochen würde. — Wir haben derartige Petitionen 
bis jetzt immer dem Ausschuß für Anstellungs- und Pensionirungs- 
sachen gegeben; ich war zweifelhaft, als ich die Eingabe bekam, ob sie 
nicht der Etat-Deputation gegeben werden solle, die sich mit der Frage 
zu beschäftigen hat und die in der nächsten Zeit den Etat berathen 
wird; dort wäre vielleicht der geeignetste Ort, die Ansprüche der Damen 
zu prüfen. 
(Zustimmung.) 
Herr Kollege Gerold meldet als Kandidaten für die Brenn- 
materialien-Deputatton den Herrn Kollegen Ziethen an und für die 
Straßenreinigungs-Deputation den Herrn Kollegen Pretzel. 
Ferner meldet sich Herr Kollege Mielenz, der aus der Steuer 
deputation austret-n will, für die Straßenreinigungs-Deputation und 
das Sparkassen-Kuratorium. 
Der fortschrittliche Verein Waldeck ersucht die Versammlung, dem 
Antrag Stadthagen die Zustimmung nicht zu versagen. Die Eingabe 
steht mit zur Berathung bei dem betreffenden Gegenstände. 
Wir treten in die Tagesordnung ein: 
Erster Gegenstand der Tagesordnung: 
Wahl je eines Mitgliedes 
1. in die Brennmaterialien-Deputation, 
2. in der Mobilmachungs-Kommission, 
3. in das Sparkassen-Kuratorium, 
4. in die Strastenreinigungs-Deputation. 
Gemeldet ist für die Brennmaterialien - Deputation Herr Kollege 
Ziethen. 
Vorsteher-Stellvertreter Dr. Langerhans: Ich beantrage, für 
die Brennmaterialien-Deputation Herrn Kollegen Loewel und für die 
Mobilmachungs-Deputation Herrn Kollegen Langenbucher zu wählen. 
Vorsteher: Da für sämmtliche Vakanzen mehrere Meldungen 
vorliegen, müssen wir mit Stimmzettel wählen. Ich schlage Ihnen 
vor, sämmtliche Kandidaten auf den Stimmzettel zu schreiben und zwar 
nummerirt nach den betreffenden Deputationen. Gemeldet sind für die 
Brennmaterialien-Deputation die Herren Kollegen Ziethen und Loewel; 
für die Mobilmachungs-Kommission Herr Kollege Langenbucher. 
(Der Stadtv. Langenbucher wird durch Akklamation gewählt). 
Für das Sparkassen-Kuratorium sind gemeldet die Herren Kollegen 
Herbig, Mielenz, Sachs I. und Witkowski; für die Straßenreinigungs- 
Deputation die Herren Kollegen Mielenz und Pretzel. 
Außerdem hat soeben Herr Kollege Gnadt noch Herrn Kollegen 
Zubeil vorgeschlagen. 
Zu Stimmzählern ernenne ich die Herren Kollegen Dr. Bailleu, 
Dr. Bergmann, Giese. Das Protokoll führt Herr Kollege Bulle. 
(Die Wahl erfolgt und das Ergebniß wird außerhalb des 
Sitzungssaales ermittelt.) 
Zweiter Gegenstand der Tagesordnung: 
Berichterstattung über den Antrag des Stadtv. Stadthagen 
und Genossen, betreffend die unentgeltliche Lieferung der 
Lehrmittel an die Schüler der Gemeindeschulen. — Vorl. 756.1. 
Mit zur Berathung steht der Antrag Meyer, der sich gedruckt in 
Ihren Händen befindet. Dann ein Antrag des Herrn Kollegen Vort- 
mann, der lautet: 
Ich beantrage, den Ausschußantrag abzulehnen und dagegen 
zu beschließen: 
die Verfügung über die aus dieser Position beschafften 
Mittel wird nach Bedürfniß den Rektoren und den Lehrer 
kollegien überlassen. 
Dann steht noch ein Antrag mit zur Berathung von Herrn Kollegen 
Gnadt und Genossen: 
Die Versammlung wolle beschließen: 
der Magistrat wird ersucht, Vorkehrungen dahin zu treffen, 
daß die für die Gemeindeschüler nothwendigen Lehrmittel auf 
Kosten der Stadt beschafft und den Schülern vom 1. April 
1891 ab unentgeltlich verabfolgt werden und die dazu erforder 
lichen Mittel in den Etat für 1891/92 einzustellen. 
Ueber diesen Antrag und den Antrag des Ausschusses soll namentlich 
abgestimmt werden. 
Ferner stehen alle Eingaben mit zur Berathung. 
Das Wort hat Herr Kollege Dr. Schwalbe als Berichterstatter. 
Berichterstatter Stadtv. Dr. Schwalbe: M. H.! Schon in der 
Vorberathung des Antrags Stadthagen, welcher dahin ging, prinzipiell 
an sämmtliche Schüler der Gemeindeschulen unentgeltlich die Schulbücher 
und Lehrmittel zu geben, trat deutlich hervor, daß eine große Meinungs 
verschiedenheit in Beziehung auf dies Prinzip und in Bezug auf die 
Ausführung desselben vorhanden war. Diese Meinungsverschiedenheit 
richtete sich allerdings in der ersten Berathung hier im Plenum wesentlich 
gegen die Gründe, welche seitens des Herrn Antragstellers aus dem 
Wortlaute der Verfassung abgeleitet wurde. Doch zeigte sich, daß 
Uebelstände vorhanden sein mußten, in der Vertheilung der Unterrichts 
mittel, welche wohl abgeändert werden könnten. Und dies war vielleicht 
mit der Grund, weshalb die Sache, abgesehen davon, daß sie ja eine 
Geldbewilligung verlangte, an einen Ausschuß verwiesen wurde. 
In dem Ausschuß haben sich nun die Berathungen im Wesentlichen 
wiederholt. Es sind die mannigfachsten Gründe dafür und dagegen 
vorgebracht, und wenn schließlich ein Beschluß aus allen den Berathungen, 
die ziemlich lange dauerten, hervorgegangen ist, so kann man wohl sagen, 
daß die Empfindung auch in dem Ausschuß eine derartige war, daß 
etwas allseitig befriedigendes durch diesen Ausschußbeschluß nicht ge 
liefert worden ist. Daraus erklärt sich auch, daß das Protokoll nicht 
die Ausführlichkeit haben konnte, welche man wohl, wenn ein ein- 
müthiger Beschluß gefaßt wird, erwarten kann. Es waren, wie Sie 
gesehen haben, drei verschiedene Anträge nach Ablehnung des Prinzips, 
die sich schließlich gegenüberstanden, und von diesen Anträgen erhielt 
der Dritte die Majorität, nachdem über die beiden anderen keine solche 
erzielt worden war. Ich will mich nun bemühen, in dem Referat 
Ihnen einen kurzen Ueberblick über die gestimmten Ansichten und An 
schauungen, welche im Laufe der Debatte vorgekommen sind, zu geben. 
Es ist dabei selbstverständlich, daß ich mich nicht ausführlich auf alle 
Begründungen einlassen kann; es soll dies gewissermaßen nur ein 
historischer Bericht über die ganze Frage wie sie sich in letzter Zeit bei 
uns abgespielt hat, sein. Der Antrag selbst ging in seiner Begründung 
und Vertheidigung von drei verschiedenen Punkten aus und es waren 
drei Hauptgründe, welche für denselben angeführt wurden. Einmal 
machte man die Folgerung, daß die unentgeltliche Hergabe der Schul 
bücher direkt durch die Verfassung gewährleistet sei, zweitens wurde 
hervorgehoben, es sei nothwendig, daß alle Schüler der Gemeinde 
schulen in gleicher Weise behandelt würden, daß nicht der Eine oder 
der Andere die Empfindung erhielte, als sei er etwas Anderes, daß 
die Kinder der Reichen in derselben Weise wie die der Armen aller 
Mittel, welche die Schule bietet, in derselben Weise theilhaftig werden 
müßten und das dritte Moment war, daß der jetzige Modus und Umfang 
der Vertheilung uns nicht ganz ausreichend erschien und sich daraus 
die Nothwendigkeit folgern ließ, daß eine Aenderung der ganzen Sache 
getroffen werden müßte. 
Was nun den ersten Punkt betrifft, die Begründung der Praxis 
durch die Verfassung, so steht in der Verfassung nichts weiter, als daß 
in den öffentlichen Volksschulen der Unterricht unentgeltlich ertheilt 
wird, und was damit gemeint ist, wie dies zu deklariren ist, das wird 
schließlich der Auffassung eines Jeden, dem eigenen Standpunkt, über 
lassen werden müssen. Es hat in der That Niemand in der langen 
Zeit in den öffentlichen parlamentarischen Verhandlungen selbst bis in 
die neueste Zeit hinein, wo derselbe Passus wieder in das Volksschul 
gesetz gebracht worden ist, gefolgert, daß derselbe so auszulegen sei, 
daß der unentgeltliche Unterricht auszudehnen sei über das hinaus, 
was man die sogenannte Unterrichtspflege in der Schule nennt. Dahin 
gehört die unentgeltliche Leistung des Unterrichtes selbst, ferner die 
unentgeltliche Gewährung aller Unterrichtsmittel, die in der Schule zum 
Unterricht gebraucht werden, Landkarten, Schwämme, Kreide u. s. w., 
dagegen hat von Anfang an Niemand etwas einzuwenden gehabt. 
Nun wird von der anderen Partei behauptet, daß dieses „unentgeltlich" 
so aufzufassen sei, daß die Hülfsmittel, welche das Kind im Hause und 
der Schule für den Unterricht gleichzeitig gebraucht, gleichfalls damit 
gemeint seien und deshalb unentgeltlich verabfolgt werden müßten. 
Freilich, über die Grenze, wie weit dann die Unterrichtsmittel zu ge 
währen seien, wurde von den verschiedenen Vertretern dieser Richtung
	        

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