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Unsere Wohnungs-Enquete im Jahre ... (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Unsere Wohnungs-Enquete im Jahre ... (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Nicolai, Friedrich
Titel:
Wegweiser für Fremde und Einheimische durch Berlin und Potsdam und die umliegende Gegend, enthaltend eine kurze Nachricht von allen daselbst befindlichen Merkwürdigkeiten : in einem bis jetzt fortgesetzten Auszuge der grossen Beschreibung von Berlin und Potsdam / von Fr. Nicolai
Ausgabe:
6., nach einem neuen Plan ganz umgearb. verm. Aufl.
Erschienen:
Berlin: Nicolai, 1833
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
VIII, 268 S.
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15361522
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 22/98:1833
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Fünfter Abschnitt. Von den zur Militär-. bürgerlichen- und Polizei-Regierung Berlins gehörigen königl. und städtischen Kollegien und andern Anstalten. Desgleichen von der Bürgergarde

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Unsere Wohnungs-Enquete im Jahre ... (Public Domain)
  • Ausgabe 1909 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Stempel: Reichsarbeitsministerium. Bücherei
  • Vorwort
  • Text
  • Abschrift. Im Namen des Königs
  • Fotografie: Oppelnerstrasse 32, Zimmer über dem Torweg (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Lausitzerstrasse 41, Kellerwohnung. Außenansicht (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Lausitzerstrasse 41, Kellerwohnung. Schuhmacher-Werkstatt (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Lausitzerstrasse 41, Kellerwohnung. Wohn- und Schlafstube (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Kleine Markusstrasse 23, Küche zur Dachwohnung (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Kleine Markusstrasse 23, Dachwohnung. Wohn- und Schlafzimmer (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Wrangelstrasse 63, Hofansicht (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Falckensteinstrasse 29, Schlafstube (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Seestrasse 27, Außenansicht (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Seestrasse 27, Wohn- und Schlafzimmer (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Fotografie: Seestrasse 27, ebenerdige Küche (Photogr.: Heinrich Lichte & Co.)
  • Farbkarte

Volltext

wohnt jetzt in der Küche, da die Stube nicht bewohnbar ist. Patient hat die Hausreinigung 
ınd werden für diese „Wohnung‘ 25 Mark pro Monat berechnet. 
Wrangelstr. 133, Quergebäude 4 Treppen. 
Eine Küche steht der Kranken zur Verfügung. Das ganze Mobiliar derselben be- 
steht in einer Matratze, Ohne ein Stück Bett. Diese Matratze wird am Tage zusammen- 
gerollt und verschnürt und bietet so der Kranken Sitzgelegenheit. Als Tisch dient ein Papp- 
karton, sonst ist weiter nichts vorhanden, kein Stuhl, kein Tisch. 
Ueber Treppenhäuser unterrichten uns noch: 
Bergstrasse 72, Quergebäude 1 Treppe. 
Zu der aus Stube und Küche bestehenden Wohnung führt eine sehr steile Holztreppe 
ınd sollen die Räume früher als Stallung gedient haben. 
Rixdorf, Hermannstr. 6, Quergebäude 2 Treppen. 
Ueber einen holperigen und unsauberen Hof, an Stallungen vorbei, gelangt man zur 
Wohnung. Zu derselben führt eine schmale Treppe. Die Wohnung ist feucht und beträgt 
lie Höhe nur 2.45. Das Kloset befindet sich auf dem Hofe und wird von 5 Familien benutzt. 
Britz, Grünauerstr. 11, Seitenflügel 3 Treppen. 
Zu der Wohnung führt eine schmale Holztreppe (%/4 Meter breit). Der Raum, in 
dem der Patient wohnt, liegt direkt unter dem Pappdach. — Die höchste Seite am Eingang 
beträgt 2,15, am Fenster nur 1,45, in der Mitte 1,80. 
Die ganze Wohnung besteht nur aus Bodenräumen, Der Patient ist Mitbesitzer 
des Hauses. 
Rixdorf, Berlinerstr. 96, Vorderhaus 3 Treppen. 
Durch einen schmutzigen Hausflur, über alte ausgetretene morsche Treppen gelangt 
man zur Wohnung. Dieselbe besteht aus Stube und Küche; teilweise sind die Wände ge- 
strichen, teilveise mit Tapeten beklebt. Ungeziefer ist viel vorhanden. Von der Decke fällt 
der Kalk herab, auf der einen Seite der Decke ist ein Loch von einem halben Meter Durch- 
messer. Türen und Fenster sind baufällig. Das Kloset befindet sich auf dem Hofe. 
Alte Jakobstr. 120, Vorderhaus 2 Treppen. 
Zu der unter dem Dach liegenden Wohnung, welche in einem Hause Alt-Berlin 
liegt und nach Mitteilungen der Bewohner ca. 200 Jahre alt ist, gelangt man vom Hofe aus 
über eine ganz schmale Treppe. Die Türen und Fenster sind der alten Bauart ent- 
sprechend sehr klein. Der ehemals in dem Raum befindliche Kamin ist durch eine Koch- 
maschine ersetzt. Die schrägen Teile des Daches sind zu Bodenverschlägen hergerichtet, 
Ueber Kellerwohnungen hörten wir: 
Zionskirchstr. 40, Quergebäude im Keller. 
Im Hause befinden sich auf beiden Höfen Stallungen für Pferde; es sieht dort 
‚nfolgedessen sehr schmutzig aus. 
Zu der Wohnung des Patienten führen vom Torweg aus 7 Stufen hinunter.‘ Die 
Luft, die an und für sich schon schlecht ist, leidet noch darunter, dass die Leute (der Mann 
ıandelt mit Fässern), die ganze Stube mit Fässern und anderen Emballagen bis obenhin 
vollgepackt haben. Auch der Eingang zur Wohnung ist dunkel. 
Rüdersdorferstr. 49, Seitenflügel im Keller. 
Die Wohnung, bestehend aus Stube und Küche, ist sehr nass und dunkel und auch 
sehr kalt. Der Fussboden der Küche ist zementiert. Die Frau des Patienten ist unter dem 
Einfluss der Kälte, Nässe und der in der Wohnung herrschenden dumpfen Luft auch krank 
jeworden. 
Rixdorf, Hohenzollernplatz 10, Vorderhaus im Keller, 
In die Wohnung gelangt man durch einen niedrigen Eingang über eine schadhafte 
Treppe, welche mit Vorsicht betreten werden muss. Von der Treppe aus betritt man zu- 
nächst die Küche, welche sehr dunkel ist, da sie Licht nur durch die kleinen Türscheiben 
erhält; dieser Raum ist 3,80 Meter lang, 2,90 breit und 2,30 hoch und wird ausser dem 
Gebrauch als Küchenraum noch als Schlafraum vermietet. Die Stube ist nur etwas breiter, 
die Wände derselben sind mit Kalk getüncht. Als Heizgelegenheit dient ein kleiner eiserner 
Ofen. Die Fenster haben eine Grösse von 1 Meter im Quadrat.
	        

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