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Die Cholera-Epidemie zu Berlin im Jahre 1873 / Müller, Eduard Heinrich (Public Domain)

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Monograph

Author:
Müller, Eduard Heinrich
Title:
Die Cholera-Epidemie zu Berlin im Jahre 1873 : amtlicher Bericht / von E. H. Müller
Publication:
Berlin: Enslin, 1874
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
58 S.
Keywords:
Infektionskrankheiten. Epidemien
Berlin:
B 939 Gesundheit. Soziales: Einzelne medizinische Fachgebiete. Krankheiten
DDC Group:
610 Medizin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14557507
Collection:
Society,Population,Social Affairs,Health
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 939 Inf 14:1873
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Anlage B. Bekanntmachung des Polizei-Präsidiums vom 28. Juli 1873

Contents

Table of contents

  • Festschrift zum einhundertfünfzigjährigen Bestehen des Königlichen Realgymnasiums zu Berlin (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Abriss der Geschichte der Königlichen Realschule. I. 1747-1814 / Simon, Otto
  • Beobachtungen über die französischen Fürwörter im Sprachgebrauch unserer Zeit / Dressel, Richard
  • Die soziale Tendenz in George Eliots Schriften / Heinze, Alfred
  • Über onithophile Blüten / Loew, Ernst
  • De Varrone Reatino auctore in Georgicis a Vergilio expresso / Morsch, Hans
  • Metrische Eigenschaften der algebraischen Oberflächen / Schemmel, Victor
  • Drei Vorreden des Archimedes / Simon, Otto
  • M. Aquilius Regulus. Eine Charakterskizze / Stäckel, Otto
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

die höchste Stelle unter allen Philosophen zu. Auch Herbert Spencer bewegt sich, obgleich er 
nach eigener Aussage unbeeinflufst von Comte ist, doch in den Bahnen seines Denkens und wird 
auch von den englischen Positivisten zu den Ihrigen gerechnet. Sein Einflufs auf die Dichterin 
war nachweislich bedeutend, er scheint Festigung und Klärung ihrer positivistischen Anschauungen 
bewirkt zu haben. So trat George Eliot mit einer geschlossenen Weltanschauung im Jahre 1856 
Ihre novellistische Laufbahn an. Ihre Romane, von Amos Barton bis Daniel Deronda haben ein 
festgefügtes System zur Voraussetzung, das im wesentlichen das positivistische ist. Dies ist von 
Biographen der Dichterin nicht genügend hervorgehoben worden. Oscar Browning erwähnt in 
seiner Lebensbeschreibung George Eliots (1892 erschienen) Comte überhaupt nicht; Conrad nennt 
ihre Weltanschauung eine eklektische, die man ebenso wenig mit dem Namen eines bestimmten 
Philosophen oder eines philosophischen Systems bezeichnen könne, wie die der meisten denkenden 
Menschen. Dieses Urteil ist unzutreffend. Sie gehörte zu jenem Kreise englischer Positivisten. 
die auf Grund Comtescher Gedanken die soziale Entwicklung ihres Landes zu beeinflussen suchten. 
Mit den Hauptvertretern dieser Richtung war sie eng befreundet. Professor Beesly war, wie aus 
ihreu Briefen und Tagebüchern zu ersehen ist, ständiger Besucher ihrer Sonntagsgesellschaften; 
Frederic Harrison, der autorisierte Führer der Bewegung, steht ihr bei ihrer Arbeit mit seinem 
Rate zur Seite; er hat das Manuskript von Felix Holt durchgesehen und dem Werke seine 
höchste Anerkennung gezollt. Dals sie die Wunderlichkeiten Comtes aus der zweiten Periode 
seines Wirkens ebenso wenig billigte, wie seine übrigen denkenden Anhänger, bedarf wohl kaum 
der Erwähnung. Aber sie kann ihrem Meister selbst da, wo sie ihm nicht zustimmt, doch ihre 
Bewunderung nicht versagen. Lewes erzählt in seiner Geschichte der Philosophie, daß er früher 
die “Politique positive“ als einen Abfall von der positiven Philosophie angesehen habe und macht 
dann die interessante Bemerkung: My attitude has changed now that I have learned (from the 
remarks of one very dear to me) to regard it as an Utopia, presenting hypotheses rather than 
doctrines, suggestions for future inquirers rather than dogmas for adepts etc. Diese Mitteilung 
giebt Aufschlufs über die Stellung, die George Eliot, denn nur sie kann hier gemeint sein, den 
3päteren Werken des Philosophen gegenüber einnahm. 
Ihre positivistischen Anschauungen finden wohl nirgends schärfere Betonung als in den 
Essays des Jahres 1856, also denjenigen Erzeugnissen, die der Periode ihres dichterischen Schaffens 
unmittelbar vorausgingen. Diese Aufsätze enthalten gleichsam das Programm ihres Strebens und 
Wirkens und man könnte meinen, dafs dies auch ihr wohlerwogener Zweck gewesen sei, wenn 
man erwägt, dafs die Absicht, sich novellistisch zu bethätigen, schon seit einiger Zeit in ıhr 
lebendig war. Sie vertritt hier, wie schon in ihrem ersten Essay aus dem Jahre 1850, den 
Gedanken, dafs die Gesellschaftswissenschaft umkehren müsse, dals es auf dem alten Wege der 
metaphysischen Betrachtungsweise nicht weitergehen könne. Energisch nimmt sie den Kampf auf 
gegen die individualistischen Anschauungen ihres Volkes. Daher der scharfe, polemische Ton in 
Jiesen Aufsätzen, der wohl in Erstaunen setzen kann, wenn man die streitlustige Haltung der 
Essayistin mit dem milden, versöhnlichen Wesen der Dichterin vergleicht. Es ist eben nicht der 
Dichter Young, nicht der unbedeutende Dr. Cumming, denen ihre Erbitterung gilt, es ist der 
selbstzufriedene Individualismus ihrer Zeit, gegen den sie zu Felde zieht. 
In ihrem Essay über Riehl weist sie nach, dafs die Voraussetzungen, von denen die 
klassische Nationalökonomie ausging, irrige sind. Diese glaubte, aus dem abstrakten Begriff 
des menschlichen Individuums die komplizierten Erscheinungen des gesellschaftlichen Lebens ab- 
leiten zu können. Das ist ein Fehler. der nach ihrer Ansicht auf einer falschen Verallgemeinerung
	        

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