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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1989/90, 11. Wahlperiode, 17.-34. Sitzung (Public Domain)

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Full text: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1989/90, 11. Wahlperiode, 17.-34. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Author:
Lisco, Friedrich Gustav
Title:
Zustände des sittlichen und kirchlichen Lebens in Berlin : ein Synodalbericht / von Gustav Lisco
Publication:
Berlin: Starcke, 1868
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
32 S.
Note:
In Fraktur
Keywords:
Geschichte der evangelischen Kirche
Berlin:
B 636 Evangelische Kirche: Geschichte
DDC Group:
200 Religion, Religionsphilosophie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13470533
Collection:
Religion
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 636/16 a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1989/90, 11. Wahlperiode, 17.-34. Sitzung (Public Domain)
  • Nr. 17, 10. November 1989
  • Nr. 18, 16. November 1989
  • Nr. 19, 30. November 1989
  • Nr. 20, 7. Dezember 1989
  • Nr. 21, 8. Dezember 1989
  • Nr. 22, 22. Dezember 1989
  • Nr. 23, 19. Januar 1990
  • Nr. 24, 25. Januar 1990
  • Nr. 25, 22. Februar 1990
  • Nr. 26, 8. März 1990
  • Nr. 27, 22. März 1990
  • Nr. 28, 5. April 1990
  • Anlage 1
  • Anlage 2
  • Anlage 3
  • Anlage 4
  • Anlage 5
  • Nr. 29, 7. April 1990
  • Nr. 30, 10. Mai 1990
  • Nr. 31, 14. Mai 1990
  • Nr. 32, 31. Mai 1990
  • Nr. 33, 14. Juni 1990
  • Nr. 34, 28. Juni 1990

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 11. Wahlperiode 
28. Sitzung vom 5. April 1990 
1538 
(A) A n I a g e 3 (C 
Nicht behandelte Mündliche Anfragen 
Mündliche Anfrage Nr. 8 
des Abgeordneten Wolfgang Bogen (REP) über 
Zunahme von Asylbewerbern und deren 
Unterbringung in Berlin 
Ich frage den Senat: 
1. Ist es richtig, daß die Zahl der täglichen Asylbewerber fast 
die Zahl der Übersiedler erreicht, und wie rechtfertigt der Senat, 
daß Übersiedler, die nicht aus Ost-Berlin kommen, keine Auf 
nahme finden, während Asylanten unbegrenzt aufgenommen 
werden? 
2. Plant der Senat, sich der Bundesratsinitiative der Bayeri 
schen Staatsregierung zur Änderung des Asylrechts anzuschlie 
ßen? 
Antwort der Senatsverwaltung für Inneres vom 5. April 
1990 
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre nicht 
erledigte Mündliche Anfrage gemäß § 51 Abs. 5 der Geschäfts 
ordnung des Abgeordnetenhauses wie folgt: 
Zu 1: 
Im Monat März 1990 mußten für 2 457 Personen, die einen 
Antrag auf politisches Asyl gestellt haben, Asylverfahren in Berlin 
(West) eingeleitet werden. Im selben Zeitraum wurden für 3 123 
Personen, die als Übersiedler aus der DDR und Berlin (Ost) 
nach Berlin (West) gekommen waren, Bundesaufnahmeverfah- 
(B) ren eingeleitet. 
Es ist unzutreffend, „daß Übersiedler, die nicht aus Ost-Berlin 
kommen, keine Aufnahme finden, während Asylanten unbegrenzt 
aufgenommen werden“. Nach dem Gesetz über die Aufnahme 
von Deutschen in das Bundesgebiet vom 22. August 1950, 
zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Februar 1986, wird zwi 
schen Übersiedlern aus Berlin (Ost) und Übersiedlern aus der 
DDR nicht differenziert. Auch Übersiedler aus Berlin (Ost) wer 
den auf das gesamte Bundesgebiet verteilt. Wegen der starken 
Belastung Berlins wurde durch Erlaß des Bundesministers des 
Innern vom 13. Dezember 1989 jedoch bestimmt, Übersiedler 
aus der DDR und Berlin (Ost) nur noch dann in Berlin (West) auf 
zunehmen, wenn enge familiäre Bindungen zu in Berlin (West) 
befindlichen Personen bestehen und die wohnungsmäßige 
Unterbringung und/oder der Lebensunterhalt durch Erwerbs 
tätigkeit oder Altersversorgung in Berlin (West) gesichert ist. Die 
Regelungen dieses Gesetzes und des Erlasses sind Ausfluß des 
Gesetzesvorbehaltes in Artikel 11 Abs. 2 des Grundgesetzes 
über die Einschränkung der Freizügigkeit für Deutsche. Demge 
genüber kennt die Asylverbürgung nach Artikel 16 Abs. 2 Satz 2 
des Grundgesetzes einen derartigen Vorbehalt nicht. Gleich 
wohl werden auch Asylbewerber nach Maßgabe des Vertei 
lungsschlüssels in § 22 Abs. 2 des Asylverfahrensgesetzes vom 
16. Juli 1982 bzw. der hierzu ergangenen Verwaltungsvereinba 
rung der Länder auf das gesamte Bundesgebiet verteilt. Ebenso 
wie jeder in Berlin (West) eintreffende Übersiedler wird auch 
jeder in Berlin (West) eintreffende Asylbewerber zunächst hier 
aufgenommen und sodann nach Maßgabe der einschlägigen 
Schlüssel auf das gesamte Bundesgebiet verteilt. Von einer 
unbegrenzten Aufnahme von Asylbewerbern in Berlin (West) 
kann daher keine Rede sein. 
Zu 2: 
Es wird davon ausgegangen, daß insoweit der Gesetzesan 
trag des Freistaates Bayern im Bundesrat zur Änderung des 
Grundgesetzes (Bundesrats-Drucksache 175/90 vom 1. März 
1990) gemeint ist. Mit dieser Gesetzesinitiative soll erreicht wer 
den, die Grundrechtsverbürgung des politischen Asyls in der 
Bundesrepublik Deutschland in eine bloße institutioneile Garan 
tie umzuwandeln. Der Senat beabsichtigt nicht, sich dieser 
Gesetzesinititative anzuschließen. 
Pätzo I d 
Mündliche Anfrage Nr. 9 
des Abgeordneten Peter Rieger (fraktionslos) über 
Verkauf der Blut- und Schandmauer 
Ich frage den Senat: 
1. Wie beurteilt der Senat den Verkauf der Blut- und Schand 
mauer durch die Übergangsregierung der „DDR“? 
2. Wie beurteilt der Senat die Verwendung des aus dem Ver 
kauf erlösten Gewinns in Höhe von mehreren Millionen D-Mark? 
Antwort des Regierenden Bürgermeisters vom 5. April 
1990 
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre nicht 
erledigte Mündliche Anfrage gemäß § 51 Abs. 5 der Geschäfts 
ordnung des Abgeordnetenhauses wie folgt: 
Zu 1: 
Der Senat bezweifelt, daß der Umgang mit der Hinterlassen- (C 
Schaft des SED-Staates durch die gegenwärtige PDS 
bestimmte Regierung der DDR der historischen Verstrickung der 
Beteiligten immer gerecht wird. Der Senat hat daher veranlaßt, 
daß im Regionalausschuß auf einen sensibleren Umgang mit der 
Mauer hingewiesen wird. 
Zu 2: 
Sofern der Erlös der kommerziellen Verwendung der Mauer 
der Lösung drängender Probleme im Gesundheitswesen der 
DDR dient, kann der Senat dies hinnehmen. 
Walter Momper 
Mündliche Anfrage Nr. 10 
des Abgeordneten Siegfried Helias (CDU) über 
Bodenverseuchung in Charlottenburg (3) 
Ich frage den Senat: 
1. Warum hat die Senatorin für Stadtentwicklung und Um 
weltschutz die Unwahrheit gesagt, als sie am 22. März 1990 
behauptete, daß der Senat erst seit Jahresanfang Kenntnis von 
den Bodenverunreinigungen in Charlottenburg hat, obwohl das 
betreffende Gutachten der Gesellschaft für Hydrogeologie und 
Umweltschutz mbH vom 23. Mai 1989 stammt, und was unter 
nimmt der Senat, um sicherzustellen, daß die Anwohner vor 
gesundheitlichen Schäden geschützt werden und die Kleingärt 
ner ihre Kolonien weiter nutzen können? 
2. Ist als Folge des Stillstandes in der Altlastenpolitik des 
Senats zu befürchten, daß noch in diesem Monat eine Bodenrei 
nigungsfirma in Berlin wegen fehlender Arbeitsaufträge schlie 
ßen muß, obwohl die Stadt einen Mangel an verseuchten Böden 
nun wirklich nicht hat?
	        

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