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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1889/1890 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Author:
Cauer, Eduard
Title:
Die Höhere Mädchenschule und die Lehrerinnenfrage / von Eduard Cauer
Publication:
Berlin: Springer, 1878
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
39 S.
Keywords:
Schulgeschichte. Historische Schulformen bis 1945
Berlin:
B 593 Schulwesen: Schulgeschichte. Historische Schulformen bis 1945
DDC Group:
370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12788587
Collection:
Education,School,Science,Research
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 593/62
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Text

Section

Title:
Marginalie: Ja!

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (51), 10. Januar 1957
  • Nr. 2 (52), 7. Februar 1957
  • Nr. 3 (53), 21. Februar 1957
  • Nr. 4 (54), 7. März 1957
  • Nr. 5 (55), 21. März 1957
  • Nr. 6 (56), 4. April 1957
  • Nr. 7 (57), 2. Mai 1957
  • Nr. 8 (58), 16. Mai 1957
  • Nr. 9 (59), 17. Mai 1957
  • Nr. 10 (60), 17. Mai 1957
  • Nr. 11 (61), 13. Juni 1957
  • Nr. 12 (62), 4. Juli 1957
  • Nr. 13 (63), 2. September 1957
  • Nr. 14 (64), 5. September 1957
  • Nr. 15 (65), 15. September 1957
  • Nr. 16 (66), 19. September 1957
  • Nr. 17 (67), 3. Oktober 1957
  • Nr. 18 (68), 10. Oktober 1957
  • Nr. 19 (69), 17. Oktober 1957
  • Nr. 20 (70), 19. Oktober 1957
  • Nr. 21 (71), 7. November 1957
  • Nr. 22 (72), 21. November 1957
  • Nr. 23 (73), 5. Dezember 1957
  • Nr. 24 (74), 19. Dezember 1957

Full text

12 
51. Sitzung vom 10. Januar 1937 
, Keuber 
finden, nicht in der Lage sind, aus pädagogischen Grün 
den — aus Gründen des Arbeitsplatzes, also in der Er 
ziehung, der Lehre und der Forschung liegenden Grün 
den — einer größeren Anzahl von Studierenden gerecht 
zu werden, so fanden wir allerdings, daß wir — und 
zwar im Sinne der Studierenden und zu ihrem Vorteil 
— hier zustimmen müßten. 
Wir haben uns allerdings auch sehr eingehend be 
richten lassen und die Bestätigung von den Universi 
täten bekommen, daß für die Studierenden aus dem 
Osten keine Nachteile eintreten, d. h. daß die Über 
nahme ins Bundesgebiet gesichert ist. Wir sehen durch 
aus, meine Herren und Damen, daß das eine sehr 
schmerzliche Angelegenheit ist, und wir hätten ge 
wünscht, gerade diese Studierenden hier in Berlin lassen 
zu können. Darum wird unser Bestreben auch aus 
diesem Grunde sehr verstärkt dahin gehen, ln den 
grundsätzlichen Beratungen, die nun folgen werden, und 
zwar auch wiederum mit den Universitäten — und das 
heißt doch, in einem gewissen Einvernehmen —, diesen 
Fragen das größte Gewicht beizulegen. 
Ich bitte also, daß das Haus in diesem Falle eine Be 
schränkung auf das Jahr 1957 vomimmt und damit 
dem vorliegenden Antrag des Volksbildungsausschusses, 
bestätigt durch den Hauptausschuß, zustimmt. 
Präsident Brandt; Das Wort hat Herr Abgeordneter 
Hoppe. 
Hoppe (PDP): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Der Herr Senator für Volksbildung hat ge 
meint, das Wort „Numerus clausus“ solle uns nicht so 
schrecken; es klinge zwar hart, aber es lasse noch die 
Möglichkeit offen, auch für ein paar Nachzügler die 
Zulassung auszusprechen. Herr Senator, es schreckt 
doch etwas, und ich glaube, es muß schrecken. Denn wir 
können schon übersehen, daß es unseren Universitäten 
nicht möglich sein wird, alle West-Berliner Studien 
bewerber zuzulassen. Das wird uns der West-Berliner 
Steuerzahler kaum danken. 
Wir können aber auch die große Zahl der Studien 
bewerber aus dem Bundesgebiet nicht zulassen, sondern 
müssen sehr viele von ihnen ablehnen. Das bedrückt uns 
ganz besonders. Der Herr Bundespräsident hat wieder 
holt erklärt, es sei gut, wenn die Studenten aus dem 
Bundesgebiet nach West-Berlin kämen, um hier an Ort 
und Stelle die Not der Deutschen zu studieren. Wenn 
wir jetzt mit Ablehnungen antworten müssen, ist das 
betrüblich. 
Nun können Sie sagen, der Herr Bundespräsident hat 
uns nicht gefragt, wie die Berliner Situation ist. Aber 
wir haben seinen Ausführungen auch nicht wider 
sprochen. Ich glaube mich vielmehr zu erinnern, daß 
sich auch prominente Berliner Vertreter, wenn sie im 
Bundesgebiet in dieser Frage zu Wort gekommen sind, 
in gleicher Weise geäußert haben. Und, Frau Kollegin 
Reuber, man kann diese Auffassung vertreten, es ist 
in erster Linie darauf zu achten, daß der Student seinen 
Studienplatz hat und daß eine gute Ausbildung ge 
sichert ist. Aber wenn wir im gleichen Augenblick von 
den Universitäten des Bundesgebietes verlangen, daß sie 
uns Studenten, und gerade die aus der Ostzone, abnehmen, 
dann weiß ich nicht, ob dieses Argument noch so überzeu 
gend vorgetragen werden kann. Denn jene Universitäten 
im Bundesgebiet, die uns unsere Studenten abnehmen 
sollen, sind mindestens genau so überfüllt wie die Uni 
versitäten in Berlin. Ich glaube, diese Situation muß 
noch einmal sehr eingehend überdacht werden. Jeden 
falls können wir nicht sagen, der Numerus clausus 
brauche uns nicht zu schrecken. 
Präsident Brandt: Der Herr Senator für Volks 
bildung! 
Dr. Tiburtius, Senator für Volksbildung: Meine Damen 
und Herren! Ich möchte dazu nun doch noch zwei Dinge 
sagen. Wenn ich gesagt habe, das Wort braucht uns 
nicht so sehr zu erschrecken, so wollte ich nur zeigen. 
es ist nicht gleichbedeutend mit einer mechanischen Ab 
weisung. Erstens gibt es Ausweichmöglichkeiten da 
durch, daß die einzelnen Fakultäten und innerhalb von 
Fakultäten auch Studiengebiete in recht unterschied 
lichem Maße besucht werden. Es ist also keine starr 
mechanische Anwendung auf jede neue Studien 
bewerbung. 
Zum zweiten wissen wir, daß wir die Verpflichtung 
haben, insbesondere für die Studierenden aus der So 
wjetzone zu sorgen. Ich glaube, das haben wir in indi 
vidueller Arbeit getan. Der Beweis wird gerne geführt. 
Und selbstverständlich haben wir die Verpflichtung, für 
unsere West-Berliner Studierenden zu sorgen. 
Drittens: Die Verantwortung dem Berliner Steuer 
zahler gegenüber wäre dann nicht mit wirklich gutem 
Gewissen zu tragen, wenn wir jetzt die Hände in den 
Schoß legten und sagten: Es tut uns furchtbar leid; 
mehr, als wir haben, nehmen wir nicht auf. Erstens 
lassen die jetzigen Studierendenzahlen noch ziemlich 
erhebliche Erweiterungen zu. Wenn Sie sich vorstellen, 
daß wir bei der Technischen Universität von etwa 5000 
auf die 6000 heraufkommen können und daß wir auch 
bei der FU auf 9500 kommen können von der dort im 
Augenblick noch etwas geringeren Zahl, so ist eine Zu 
nahme noch möglich. Und wir sind ja doch gemeinsam 
dabei, daß wir fehlende Unterrichtskapazitäten im Lehr 
körper wie in Räumen ergänzen wollen. Ich kann mich 
nicht auf den Standpunkt stellen, zu sagen; Wir haben 
früher, wie ich es vorhin überzeugend und nett hörte, 
als junge Studenten 1919 auch auf den Stufen gesessen. 
(Zuruf; Auch nach 1945!) 
— Na ja, aber wir sind jetzt immerhin etwa elf bis 
zwölf Jahre weiter, und es ist nicht die Weise unserer 
Kommilitonen, daß sie auf den Stufen draußen sitzen 
möchten, um die Weisheiten von drinnen aufzunehmen. 
Sie haben nicht nur ganz bestimmte Bedürfnisse, son 
dern auch Vorstellungen von der Beschaffenheit eines 
Studienplatzes, eines Platzes im Labor und Seminar, 
und wir können sie nicht dauernd unter diesen Vor 
bedingungen befriedigen. Das ist nicht möglich. Darum 
müssen wir uns jetzt zeitweilig bemühen, sie anders 
wohin zu bringen. Das scheint uns unsere Pflicht zu sein 
und auch das, jetzt dafür zu sorgen, daß die Kapazitäten 
nachwachsen. Alles andere ist einfach eine qualitative 
Vernachlässigung von Unterrichtspflichten. 
Präsident Brandt: Das Wort hat Herr Abgeordneter 
von Radetzky. 
von Radetzky (CDU): Herr Präsident! Meine Damen 
und Herren! Die Fraktion der CDU bittet das Haus, 
der Vorlage des Senats zuzustimmen, die nach unserer 
Meinung in richtiger Erkenntnis der Verantwortung des 
Senats gefaßt wurde. Wir waren von vornherein der 
Auffassung, daß diese Vorlage gewissermaßen das Auf 
ziehen eines Notsignals bedeute und weiter nichts. Wir 
haben in völliger Übereinstimmung mit unseren Kol 
legen der sozialdemokratischen Fraktion die bekannte 
Modifizierung eingeführt, daß die Vorlage auf ein Jahr 
beschränkt bleiben soll. 
Es ist in manchen Diskussionen der letzten Zeit an 
geklungen, hier müsse der Bund helfen. Gewiß, wir 
hoffen das. Aber ich möchte in aller Deutlichkeit heute 
schon sagen, daß an dem Charakter unserer Universi 
täten als Berliner Anstalten und als Körperschaften des 
öffentlichen Rechts unter gar keinen Umständen ge 
rüttelt werden soll und darf. 
(Zustimmung bei der CDU.) 
Es ist oft gesagt worden, meine Damen und Herren, 
daß die Menschheit der technischen Entwicklung geistig 
nicht folgen könne und nicht gefolgt sei. Wir haben 
hier ein Beispiel dafür, daß es einfach nicht gelingt, 
mit den jetzt vorhandenen Mitteln genügend akade 
mischen Nachwuchs auf die Beine zu stellen, und wir 
sind nicht ohne tiefe Besorgnis, wenn wir etwa daran 
denken, welches Heer — nun allerdings einseitig aus-
	        

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