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Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1829 - 1879 / Michaelis, Adolf (Public Domain)

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Monograph

Author:
Michaelis, Adolf
Title:
Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1829 - 1879 / Festschrift zum einundzwanzigsten April 1879. Hrsg. von der Centraldirection des Archäologischen Instituts
Publication:
Berlin: Asher, 1879
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
VI, 187 S.
Keywords:
Geschichte 1829-1879 ; Deutsches Archäologisches Institut ; Außeruniversitäre Institute und Einrichtungen ; Online-Publikation
Berlin:
B 543 Wissenschaft. Forschung: Außeruniversitäre Institute und Einrichtungen
DDC Group:
060 Organisationen, Museumswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12830354
Collection:
Education,School,Science,Research
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 543 Archl 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1829 - 1879

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1829 - 1879 / Michaelis, Adolf (Public Domain)
  • Title page
  • Notiz: Ministerium des Innern R. 264
  • Preface
  • Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1829 - 1879
  • I. Vorgeschichte
  • II. Gründungsjahre (1828 - 1837)
  • III. Das Institut unter Emil Brauns Leitung (1837 - 1856)
  • IV. Das Institut mit preussischer Staatsunterstützung (1856 - 1869)
  • V. Das Institut als öffentliche Anstalt des preussischen Staates und des Deutschen Reiches (1871 - 1879)
  • Schluss. - Rückblick und Ausblick
  • Contents
  • Imprint

Full text

1838/39 DER GROSSF0RST THRONFOLGER IN ROM. 91 worden sei. Da indessen der Geschäftsträger sich erbot nach- träglich um die Genehmigung einzukommen, erwiderte der Cardinal, das sei nicht nöthig, dies genüge schon. Damit war wohl die dringendste Gefahr beseitigt, aber da die ungünstige Stimmung Lambruschinis notorisch fortdauerte, erschien es sehr gerathen sich noch anderweitig um eine Befestigung der bedrohten Position zu bemühen. Einen Anlass bot wenige Monate später der Besuch des russischen Grassfürsten Thronfolgers in Rom. Braun war von dem russischen Ge- sandten Poternkin eingeladen worden in seiner Begleitung dem Grassfürsten nach Florenz entgegenzureisen. Der letztere interessierte sich lebhaft ftir die alte wie die neue Kunst, und hatte in dem Bildhauer Launitz einen eigenen künst- lerischen Beirath in seinem Gefolge. So gelang es denn Braun ohne grosse Schwierigkeit den Prinzen zu einem Besuche im Institute zu bewegen. Am 8 Januar I839 ward ihm zu Ehren eine festliche Sitzung anberaumt. Die päpst- lichen Behörden sorgten selbst dafür, dass der enge, steile und unansehnliche Zugang zum tarpeischen Felsen möglichst gut in Stand gesetzt ward, und der seit kurzem mit dem Purpur geschmückte Angelo Mai mochte es sich nicht versagen auch diesmal, wie am 2 I April I 836, der Sitzung anzuwohnen, in welcher Kestner als stell vertretender Generalsekretär die Honneurs machte und Braun die wissenschaftlichen Zwecke und Leistungen der Anstalt darlegte. Das Ereigniss erregte Aufsehen, und half in der That für einige Zeit das Institut vor officiellen Angriffen zu sichern. Von neuem lebte diese Frage auf, als am 17 Nov. I839 der Herzog von Blacas in seinem freiwilligen Exil starb und das Institut in ihm seinen Präsidenten verlor. Namentlich Braun glaubte darauf dringen zu müssen, dass das erledigte Ehrenamt einer Persönlichkeit verliehen würde, welche dem Institut einen Rückhalt gegen manche private Missgunst und gegen die noch immer bei der Curie obwaltende Ungunst gewährte; hörte man doch, dass Lambruschini erst kürzlich wieder geäussert habe: ccwir wollen die da oben schon kriegen!» Am erwünschtesten würde ein einflussreicher Italiener ge-

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