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Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Monografie

Verfasser:
Riegel, Herman
Titel:
Cornelius, der Meister der deutschen Malerei / von Hermann Riegel
Erschienen:
Hannover: Rümpler, 1866
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
XII, 436 S.
Schlagworte:
Peter von Cornelius ; Online-Publikation
Berlin:
B 395 Bildende Kunst: Berliner Künstler
Dewey-Dezimalklassifikation:
700 Künste, Bildende Kunst allgemein
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12201034
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 395 Cor 5
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)
  • Einband
  • Abbildung: [Karl Friedrich von Klöden]
  • Titelblatt
  • Vorwort / Jähns, Friedrich Wilhelm
  • Erster Abschnitt. Die Kindheit 1786-1801
  • Erstes Kapitel. Vorfahren - Der Vater Joachim Friedrich - Kämpfe um seine Berufswahl
  • Zweites Kapitel. Die Mutter Christiane Dorothea Willmanns - Ihr Vater - Brautstand und Hochzeit - In der Kaserne - Zustand des preußischen Heeres
  • Drittes Kapitel. Geburt Karl Friedrichs und erste Jahre der Kindheit - Häusliche Nöte - Die strenge Großvater - Die ersten Bücher
  • Viertes Kapitel. Kleider machen Leute - Mobilmachung - Größtes Elend der zurückgebliebene Familie - Auszug aus der Kaserne - Prügel überall - In der Armenschule - Rückkehr des Vaters
  • Fünftes Kapitel. Übersiedelung nach Preußisch-Friedland - Ungewohnte Verhältnisse - In der Vorschule - Gefahren im Berufe des Vaters - Verirrt - Revolution in Polen
  • Sechstes Kapitel. Von der Stadtschule und pädagogischen Seltsamkeiten - Kirche und Schule - Auswendiglernen
  • Siebentes Kapitel. Der erste Bleistift - Weihnachtsfeier - Ein tüchtiger Buchbinder - Luft zum Zeichnen - Frohe Tage - Eine Empfindsame - Ortswechsel
  • Achtes Kapitel. Märkisch-Friedland - Tierliebe - Jüdische Bräuche - Ein Scharlatan
  • Neuntes Kapitel. Die Schule des Herrn Meerkatz - Häusliche Sorgen - Die Masern - Fortschritte in der Entwickelung - Der Campesche Robinson - "Kurzer Inbegriff aller Wissenschaften" - Privatunterricht bei einem Bocher
  • Zehntes Kapitel. Rektor Pax - Selbststudium der Musik - Spielkameraden - Eine Xanthippe
  • Zwölftes Kapitel. Klavierunterricht - Traurige Lage des Rektors Pax - Ernstere musikalische Studien - Die "Pletten" - Jüdische Hochzeit - Pockenepidemie - Mathematische und geographische Studien
  • Dreizehntes Kapitel. Berufswahl - Konfirmandenunterricht - Religiöse Betrachtungen - Einsegnung - Das Wort einer Mutter
  • Vierzehntes Kapitel. Allerlei Beschäftigungen und innere Erlebnisse - Jahrhundertanfang - Abschied von Märkisch-Friedland - Reise nach Berlin
  • Zweiter Abschnitt. Lehrzeit im Handwerk 1801-1806
  • Erstes Kapitel. Kalter Empfang im Hause des Dheims - Dessen Familie - Nicht-Lehr-, sondern Küchenjunge - Vereinsamung - Sprachstudien - Theater
  • Zweites Kapitel. Von der Dauer der Lehrzeit - Häufung der Küchengeschäfte - Schlechtes Werkzeug - Zeichenunterricht - Steigerung der häuslichen Qualen - Beschäftigung mit der Antike - Italienisch
  • Drittes Kapitel. Fortschritte im Handwerk - Ein zweiter Lehrling - Besuch aus der Heimat - Erste Liebe - Gravieren - Geschäftsvergrößerung
  • Viertes Kapitel. Prediger Hansein - Pfingstreise nach Potsdam - Gitarrespielen - Kartenstechen - Endlich ein Freund! - Operation der Mutter in Berlin - Bei der Bürgerkompanie - Die Franzosen in Berlin - Tod der Mutter - Geselle
  • Dritter Abschnitt. Lehrzeit in den Wissenschaften 1806-1817
  • Erstes Kapitel. Napoleon - Der Kupferstecher Bolt - Ein politischer Uhrmacher - Nochmals der Rektor Max
  • Zweites Kapitel. Große Verzagtheit - Die rettende Roulette - Pensionierung des Vaters - Unterricht im Gitarrespielen - Statistik - Allerlei Bekanntschaften - Vom Tanzen - Hannchen Heyl - Eigene Einrichtung - Die Braut von Messina
  • Drittes Kapitel. Der gestochene Plan von Wien - Heiratspläne - Brand der Petrikirche - Hochzeit - Christian von Mecheln - Lithographischer Versuch - Der Erstgeborene - Bibliothek der Königin Luise - Physische Geographie und Astronomie
  • Viertes Kapitel. Krankheit - Vertieftes Studium der Geographie - Die ersten Berge - Lehrer Schmidt - J. v. Klaproth - Simon Schropp & Comp. - Astronomische Anfänge - Niebuhr - Plamann - Seine Lehranstalt - Die Schroppsche Postkarte und andere Arbeiten der Art - Ausflug nach den Müggelsbergen - Krause - Jahn
  • Fünftes Kapitel. Gelehrter Kastengeist - Gebirgs- und Gewässerkarte von Europa und andere geographische Arbeiten - Geburt einer Tochter - Familienidyll - Der Schroppsche Verlagskatalog - Der russische Feldzug und russische Karten
  • Sechstes Kapitel. Studien über Festungskrieg - Lehrer an der Plamannschen Anstalt - Russen in Berlin - Heirat der Schwester - Verteidigung von Berlin - Der Landsturm - Karten und Kriegführung
  • Siebentes Kapitel. Beaufsichtigung des Schanzenbaues rund um Berlin - Formierung der Landwehr - Der Feind vor den Toren von Berlin - Eine Reihe von Siegen
  • Achtes Kapitel. Kartenarbeiten - Der Mineraloge Weiß - Unglückliche Ehe der Schwester - Eine Kritik - Mit Zernial in Markgrafpieske beim Superintendanten Meyer - Dr. Turte - Notwendigkeit des Universitätsstudiums - Ein Pensionär - Vorübergehende Neigung zu einer der Pfarrerstöchter - Wieder in Markgrafpieske - Abiturientenexamen- Immatrikulation
  • Neuntes Kapitel. Kommers - Naturwissenschaften oder ein Brotstudium? - Vielseitige Tätigkeit - Anerkennung des Geographen - Auf dem Wege nach Markgrafpieske verirrt - Ein pysikalisches Gespenst - Kate von Waterloo
  • Zehntes Kapitel. Die Pestalozzische Methode - Friedrich August Wolf - Übertritt zur Theologie - Daneben Naturwissenschaften - Kurzsichtig - Geburt einer zweiten Tochter - Erste Predigt - Tod der Schwester - Reise nach Dessau und Wörlitz - Zusammenarbeit mit F. A. Wolf - Mancherlei über diesen Gelehrten
  • Elftes Kapitel. Landeskunde von Palästina - Das Ende der Beziehungen zu Schropp - Große Postkarte des preußischen Staates - Ein Zensurstücklein - Regierungsrat von Türk - Berufung an das Potsdamer Lehrerseminar - Auseinandersetzung mit Plamann - Vorzüge seiner Anstalt - Lob der Gattin
  • Vierter Abschnitt. Anfänge im Lehrberuf 1817-1824
  • Erstes Kapitel. Erster Lehrer am Potsdamer Seminar - Weltbildung, nicht Weltflucht - Wessely - Erfahrungen im Bureaukratismus - Bescheidene Geselligkeit - Direktor des Seminars - Herr von Türk - Gesang - Verschiedene Ideale über Lehrererziehung - Orgelweihe - Hofapotheker Franke - Nachhilfekurs für Lehrer
  • Zweites Kapitel. Reise nach dem Harz - Sonntagsschule - Meteorologische Beobachtungen - Handwerksschule - Freimaurer - Potsdamer Brunnen - Nach Dessau und Wörlitz - Allerlei Nebengeschäfte - Ein verunglücktes chemisches Experiment - Berufung nach Magdeburg - Reise nach Sachsen und Böhmen
  • Drittes Kapitel. Neue Theorie der Erdgestaltung - Allgemeine Würdigung - Politische Wolken - Beckedorf
  • Viertes Kapitel. Die Gewerbeschule - Änderungen in der Organisation des Seminars - Direktor der Gewerbeschule - Auszeichnung - Verweis - Das städtische Realgymnasium - Ehrende Entlassung aus dem Staatsdienst - Abschied von Potsdam
  • Fünftes Kapitel. Berliner Anfänge - Herr von Bärensprung - Das Kuratorium der Gewerbeschule - Das Ministerium genehmigt die Eröffnung der Schule
  • Impressum
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

vor Augen. Bekleidet war er mit einer sehr alten Pudel⸗ 
mütze, deren Farbe nicht mehr zu erkennen war, und die er 
weder in der Hitze noch in der Kälte ablegte, einer alten 
weißen Flanelljacke, alten abgeriebenen manchesternen Hosen 
von unbestimmter Farbe, herabhängenden Strümpfen und 
Schlorren an den Füßen; in der Rechten trug er einen ab⸗ 
geschälten Haselstock, den er wie ein Gewehr an die Schulter 
legte. Der Alte war die Gutmütigkeit selber, und es mußte 
schlimm kommen, wenn er seinen Haselstock gebrauchen sollte. 
Mit hoͤchst gemütlichem Gesichte pflegte er sich hinter den 
Schüler zu stellen, der etwas aufsagte, und leise strich seine 
kinke unaufhörlich die Haare des Schülers, indem er zugleich 
jedes Wort mitsprach. Das war überaus bequem, weil einem 
auf die beste Weise eingeholfen wurde, und die Schüler hatten 
denn auch, seiner Meinung nach, immer sehr gut auswendig 
gelernt. So ging der gute Kaplan von einem zum andern, 
und ich darf wohl sagen, er hat keinem das Leben sauer ge⸗ 
macht. Seine Haustracht legte er nur ab, wenn er eine geist⸗ 
liche Amtshandlung verrichten wollte, wozu das Schulehalten 
nicht gehoͤrte. Er hatte einen Sohn und eine Tochter, welche 
meine Schulkameraden wurden. 
Ein warmer Verehrer von Kunst und Wissen war Herr 
Meerkatz, doch sehr spärlich damit ausgestattet, und was er 
gewußt hatte, war wohl längst vergessen. Er besaß ein altes 
Klavier; allein es hatte seit vielen Jahren nur noch die Hälfte 
der Saiten, und die vorhandene Hälfte war verstimmt; es 
war daher nicht zu spielen. Auch besaß er eine Geige, und 
auf dieser hat er mir oft etwas vorgespielt, aber niemals 
etwas anderes als: „Blühe, liebes Veilchen“. Bei seinen 
Frühpredigten spielte er selber die Orgel, doch nicht den letzten 
Vers, währenddessen er auf die Kanzel ging und die Ge⸗ 
meinde allein singen ließ oder sie durch seine Stimme leitete. 
Zuhoͤrer hatte er immer nur wenige, meistens alte Frauen. 
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