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Berlin in Geschichte und Gegenwart / Goldschmidt, Paul (Public Domain)

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Full text: Berlin in Geschichte und Gegenwart / Goldschmidt, Paul (Public Domain)

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Monograph

Author:
Stinde, Julius
Title:
Hamburger Leiden : localer Schwank in 5 Acten / von Julius Stinde
Publication:
Altona: Verl.-Bureau, 1875
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
66 S.
Keywords:
Theaterstücke, Possen über Berlin
Berlin:
B 330 Literatur: Theaterstücke, Possen über Berlin
DDC Group:
792 Theater, Tanz
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8100229
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
General Regional Studies
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Shelfmark:
B 330 Stin 3
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Berlin in Geschichte und Gegenwart / Goldschmidt, Paul (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Bemerkungen zu den Übersichtsplänen
  • Erstes Kapitel. Lage, Boden und Anfänge
  • Zweites Kapitel. Aufschwung und Fall. 1320-1448
  • Drittes Kapitel. Die kurfürstliche Residenz. 1448-1648
  • Viertes Kapitel. Im Zeitalter des Absolutismus und des Merkantilsystems. 1648-1806
  • Erster Abschnitt. Neue Anfänge
  • Zweiter Abschnitt. Unter den beiden ersten Königen
  • Dritter Abschnitt. Unter dem großen Könige
  • Vierter Abschnitt. Der Ausgang des alten Staates
  • Fünftes Kapitel. Unglückszeit und Wedererhebung. 1806-1815
  • Sechstes Kapitel. Nach dem Befreiungskriege. 1815-1846
  • Siebentes Kapitel. Revolution und Reaktion. 1846-1858
  • Achtes Kapitel. Die Zeit der Erfüllung. 1858-1888
  • Neuntes Kapitel. Die Entwickelung zur Weltstadt
  • Erster Abschnitt. Stadterweiterung, Bevölkerungszunahme, Bauten, Verkehr
  • Zweiter Abschnitt. Städtische Verwaltung, Armenfürsorge, Gesundheitspflege, öffentliche Gärten
  • Dritter Abschnitt. Unterrichtswesen
  • Vierter Abschnitt. Handel und Industrie
  • Fünfter Abschnitt. Beleuchtung, Wasserzufuhr und Entwässerung
  • Sechster Abschnitt. Lebensmittelversorgung
  • Zehntes Kapitel. An der Wende des Jahrhunderts
  • Anmerkungen
  • Table of abbreviations
  • Index
  • Corrigenda
  • ColorChart

Full text

82 Im Zeitalter des Absolutismus und des Merkantilsystems. 1648 - 1806. 
exemplare von allen in Preußen erscheinenden Büchern erhalten sollte; es 
hat bis 1812 bestanden. Gundling starb 1731. Seinen Sarg hatte der 
König schon lange vorher in Form eines Weinfasses anfertigen lassen, in 
diesem wurde die Leiche aufgebahrt, dann nach der Kirche von Bornstädt 
bei Potsdam gebracht und dort unter grotesken Feierlichkeiten beigesetzt. 
Gundlings ärgster Feind Faßmann mußte die Leichenrede halten, da die 
Geistlichen sich weigerten, an einer solchen Bestattung teilzunehmen. Sie 
war, wie ein Zeitgenosse fand, „äußerst lustig und seinem geführten Lebens— 
wandel völlig angemessen“. Auf dem großen Grabstein sieht man in grellen 
Farben das dem Verstorbenen einige Jahre vorher bei seiner Erhebung 
in den Freiherrnstand verliehene Wappen mit den auf seine Eitelkeit hin— 
weisenden Pfauenfedern. Hier sind noch Minerva und ein Hase als Sinn— 
bilder der Gelehrsamkeit und der Feigheit hinzugefügt. 
Faßmann wurde jetzt Präsident der Akademie, er zog sich aber bald 
die Ungnade des Königs zu und verließ heimlich Berlin. Einige Jahre 
später hat er „Leben und Taten des Königs von Preußen Friderici Wilhelmi“ 
ausführlich dargestellt. Ohne Verständnis für die Eigenart und die Be— 
deutung des Königs schildert er die Wunderlichkeiten, Schroffheiten, Ge— 
wohnheiten, die er zum Teil aus eigener Anschauung kannte. Für alle späteren 
Schriftsteller, namentlich für solche, die sich mehr an die Außerlichkeiten 
halten, ist sein Werk eine Fundgrube interessanter, freilich oft übertrieben 
und schief dargestellter Einzelheiten, es hat zu dem früher allgemeinen un 
günstigen, einseitigen Urteil über diesen König wesentlich beigetragen. 
Noch seltsamer waren die Leute, die der König nachher als Zeitungs 
erklärer und Vorleser heranzog: der gänzlich verkommene Graben zum 
Stein, ein früherer Mönch und katholischer Feldprediger aus Tirol und der 
gescheite aber grillenhafte Morgenstern. Beide wurden aus dem für den 
Präsidenten der Akademie ausgesetzten Gehalte bezahlt und die Akademie 
mußte dasselbe unter dem Titel: „Vor die sämtlichen Königlichen Narren“ 
buchen. Morgenstern hat lange nachher aus seinen Erinnerungen, ähnlich 
wie Faßmann, ein Büchlein über Friedrich Wilhelm J. geschrieben und darin 
allerlei Merkwürdiges erzählt, das er selbst gesehen oder von dem Könige 
und anderen hat erzählen hören. 
Die Wissenschaften interessierten den König nur insoweit, wie er ihren 
praktischen Nutzen erkannte. Deshalb bestimmte er, daß die Akademie einen 
erheblichen Teil ihrer Einnahme auf medizinischen Unterricht verwenden 
solle. Zunächst für das 1717 in exercitus populique salutem, zum Nutzen 
des Heeres und des Volkes errichtete anatomische Theater, das 1724 dem 
schon vom Großen Kurfürsten begründeten, jetzt bedeutend erweiterten medi 
zinisch⸗chirurgischen Kollegium angeschlossen wurde. Dies war eine Ar' 
medizinischer Fakultät, zugleich Prüfungs-Kommission und oberste Sanitäts
	        

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