Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: 500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Reinhardt, Carl
Titel:
Fahrten und Abenteuer der Herren Lehmann und Schmidt auf der Reise über Dresden und Prag nach Wien / aus dem Dt. ins Berlinische übers. und mit vielen Ill. vers. von C. Reinhardt
Erschienen:
Berlin: Janke, 1864
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
108 S.
Schlagworte:
Humoristische Literatur über Berlin
Berlin:
B 329 Literatur: Humoristische Literatur über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7510070
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Geschichte, Kulturgeschichte
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur:
B 329 Rein 1a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Beobachtungen

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • 500 Jahre Geschichte des Kammergerichts / Holtze, Friedrich (Public Domain)
  • Abbildung: Älteste Abbildung des Kollegienhauses in der Lindenstraße. (1735)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Am Hoflager. Bis 1698
  • II. Im Kollegienhause in der Brüderstraße. 1698-1735
  • Abbildung: Raumverteilung des Kollegienhauses 1735. Untergeschoß
  • Abbildung: Raumverteilung des Kollegienhauses 1735. Obergeschoß
  • III. Mitbenutzung des Kollegienhauses auf der Friedrichstadt. 1735 bis 1879
  • IV. Im Alleinbesitz des Hauses. 1879 bis 1913
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Hauptfront
  • V. Anhang. Der Neubau
  • Personenverzeichnis
  • Impressum
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Drittes Stockwerk
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Zweites Stockwerk
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Erstes Stockwerk
  • Abbildung: Das neue Kammergericht. Erdgeschoß

Volltext

Ge NEID EE nut 
denn auch in den nächsten Jahren regelmäßig erstattet worden, zu 
großer Belästigung des Kammergerichts, da derartige Fälle fast in 
jeder Sitzung vorfielen. Dazu kam dann die Zeit der schwedischen 
Invasion mit ihren Requisitionen und die Fülle neuer Steuern zur 
Deckung der Kosten für das eigene Heer. Die Stände hatten daher 
näherliegende Beschwerden als die über gelegentliche Reskripte in 
Dingen, die gegenüber den neuen Lasten recht unerheblich schienen. 
Die Reskripte ergingen jetzt als Notstand3verordnungen begründet, und 
das Kammergericht gab seinen im Dezember 1671 erhobenen Protest 
dagegen ebenfalls auf. Beim stärkeren Anziehen der Steuerschraube 
mehrten sich auch die fiskalischen Prozesse in bedenklicher Weise, da 
die Fiskale, um das dringend nötige Geld zu schaffen, jede kleine 
Lehnöirrung oder Steuerhinterziehung bei den neuen Steuergesezen 
unerbittlich verfolgen mußten. Bezeichnend genug ist es, daß, als 
auf einer im März 1683 anstehenden Deputiertenversammlung der 
Deputierte des Havellandes beantragte, in der an den Kurfürsten zu 
erlassenden Beschwerde an die fehlende Kammergericht3ordnung zu er- 
innern, die andern Deputierten dies ablehnten. Man einte sich schließ- 
lich damals, über die Einführung gestempelten Papiers bei allen Gin- 
gaben zu klagen, da dies eine Beschwerung der „werten Justiz" sei.!) 
Natürlich wurde die Klage mit dem Hinweise auf die dringend nötige 
kostenschwere Kriegsbereitschaft de3 Landes zurückgewiesen. Bald genug 
griffen diese Reskripte auch in das Verfahren vor dem Kammergerichte 
ein; da wurde die Verhandlung über die zu beschließende Beweis- 
aufnahme (positiones) auf Ausnahmefälle beschränkt, da ward die 
Bezugnahme auf nicht vorhandene Urkunden den Anwälten bei 
schwerer Strafe verboten. ?) Endlich wurde die zu hinterlegende 
Succumbenzstrafe der erfolglos Appellierenden erhöht. (7. Mai 1686.) 
Diese lezten Lebensjahre des großen Fürsten standen unter dem 
Zeichen der edelsten Toleranz. Juden und Franzosen, die in Öster- 
reich und Frankreich des Glaubens wegen verfolgt und ausgewiesen 
waren, wurden in seinen Landen, namentlich im mächtig aufblühenden 
Berlin aufgenommen; auch der einst wegen Nichtunterzeichnung der 
Toleranzedikte seines Amtes entsezte und in schwedische Dienste als 
Hofkammergerichtsrat in Wolgast getretene Kammergerichtsrat M. F. 
Seidel wurde im April 1679 mit seiner alten Anciennetät wieder 
1) Akten de3 Geh. Staatsarchivs R. 9. X. 1a, die auch für das folgende 
benußt sind. 
2) Mylius, OC. C. M., TI. 2, Abtlg. 1, Nr. 57, Reskript vom 2. November 1683.
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.