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Geschichte der St. Georgen-Kirche und Gemeinde zu Berlin / Wegener, Wilhelm (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Monograph

Author:
Höpfner, August
Title:
Kleine Berlinische Reim-Chronik : Gedichte mit historischen Bemerkungen / von A. Höpfner
Edition:
2. Ausg.
Publication:
Berlin: Decker, 1871
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
96 S.
Berlin:
B 324 Literatur: Berlin in der Literatur. Anthologien
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7970601
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 324/78
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Geschichtliche Anmerkungen nach der vom Verein für die Geschichte Berlins herausgegebenen Berlinischen Chronik

Chapter

Title:
I. Die Mark unter anhaltinischen Fürsten

Contents

Table of contents

  • Geschichte der St. Georgen-Kirche und Gemeinde zu Berlin / Wegener, Wilhelm (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))
  • Title page
  • Illustration: Aeltestes Siegel der Kirchen-Gemeinde von St. Georgen
  • Zum 31. October 1889 in St. Georgen zu Berlin
  • Einleitung
  • Kapitel I. Die junge Stadt. Sekenhof und Spethal. Urkundliches über St. Georgii domus extra muros
  • Kapitel II. Dunkle Zeiten. Neubelebung der Umgegend von St. Jürgen unter den Hohenzollern. Einwirkung der Reformation. Die Stadtmauern Berlins werden zu enge
  • Kapitel III. Der Gräuel der Verwüstung. Berlin eine Festung. St. Georg in der Pflege von St. Nicolaus. Die Nothwendigkeit einer Vorstadtsparochie
  • Illustration: St. Georgen im Jahre 1688 (Ill.: Rückwardt, Hermann)
  • Kapitel IV. Predigerwahl. Vorstandsbildung. Schulbedürfnisse. Erweiterungsbau der Kirche. Die thatkräftige Wirksamkeit des zweiten Predigers Lysius. Umschau in der Umgebung
  • Illustration: St. Georgen im Jahre 1734 (Ill.: Rückwardt, Hermann)
  • Kapitel V. Die Prediger des vorigen Jahrhunderts. Friedrich der Große und St. Georgen. Neubau der Kirche. Jubiläum der Gemeinde
  • Kapitel VI. St. Georg in der Zeit vaterländischer Noth. Das Jahr 1819. Rolle und Couard. Das Hospital. Die Waffenparochie. Anstellung eines dritten Predigers
  • Kapitel VII. Das Theilungsprojekt und die Ungunst der Zeit. Die Revolution. Endliche Regelung der Gemeindeverhältnisse
  • Kapitel VIII. Stillere Weiterentwicklung. Kirchenverfassung. Die Kriege. Neue Predigerstelle. Auf der Schwelle des dritten Jahrhunderts
  • Illustration: St. Georgen im Jahre 1889 (Ill.: Rückwardt, Hermann)
  • Verzeichniß der Prediger an St. Georgen
  • Verzeichniß der gegenwärtigen Kirchenbeamten
  • Verzeichniß der Straßen der Parochie
  • ColorChart

Full text

Aber nun war der ganze concentrische Ring um die Stadt vom Stralauer 
Thor bis zum Unterbaum mit immer neuen Straßenzügen auf die kleine 
hospitalkapelle angewiesen. Man half sich wohl damit, daß man auf dem 
Platze zwischen Spital und Kirche eine Kanzel und Sitzplätze aufstellte und bei 
leidlichem Wetter draußen den Gottesdienst abhielt, aber das Caub der 
Uirchhofsbäume predigte schon bei geringem Winde mit, und wie oft ließen 
Regen und Kälte die Andacht im Freien nicht zu. Es mußte eine größere 
Kirche gebaut werden, wozu aber die unerläßliche Vorbedingung war, daß erst 
eine richtige, opferwillige Gemeinde mit einem eigenen Pastor entstand. Und 
dies wurde noch durch einen anderen größeren Uebelstand ganz gebieterisch 
gefordert. Der strenge Festungsdienst machte sich immer peinlicher fühlbar. 
Was half den Leuten da draußen die Zugehörigkeit zu St. Nicolai, wenn ein 
armer Sterbender Verlangen nach dem heiligen Abendmahl hatte, und es 
durfte doch in den Wintermonaten niemand in der langen Seit von 4 Uhr 
Abends bis 8 Uhr Morgens das Thor passiren; und wie weit erschien auch 
hei schlechtem Wetter der Weg denjenigen, welche die neugeborenen Kindlein 
zur heiligen Taufe zu tragen hatten, zumal zu einer Nothtaufe. Man brauchte 
Sacramentsverwaltung vor dem Thore. Der Widerstand des geistlichen 
Ministeriums von St. Nicolai konnte solchem Bedürfniß gegenüber nicht maß— 
gebend sein. Swei hohe Herren, die Wirklichen Geheimen Hof-Cegations- und 
Lonsistorialräthe von Fuchs und von Flemming nahmen sich der Sache 
alsbald nach dem Regierungsantritt Friedrichs II. an, und Churfürstliche 
Hnaden rescribirten an diese beiden Herren am 18. März 1689 folgendermaßen: 
„Aus dem Beischlusse habt Ihr zu ersehen, wasmaßen die sämmtliche 
Einwohner der drei Vorstädte allhier vor Berlin um Bestallung eines eigenen 
Predigers unterthänigst gebeten. Nun erinnern Wir uns zwar, was das 
Ministerium in Berlin dawider, als wenn ihnen an ihren Acgcidenzien dadurch 
was abgehen würde, unterthänigst eingegeben. Als dieweil aber sowohl die 
Bürgerschaft und Einwohner in Berlin, als auch die Vorstädte am Volke täglich 
ich mehren und zunehmen, und also das Ministerium in Berlin mit denen in 
der Stadt wohnenden genugsam zu thun haben, hergegen die in denen Vor— 
tädten, sonderlich im Winter, da des Abends um 4 Uhr die Thore geschlossen, 
des Morgens um 8 Uhr erst geöffnet, wegen der Kranken, Sterbenden, auch 
der jungen kranken Kinder, deren Eltern sie gerne vor Absterben getauft sehen 
nöchten, hierunter gefährdet würden, und dafor in diesem Falle mehr auf das 
interesse publicum als einiger weniger privatorum zu sehen ist: Als committiren 
und befehlen Wir Euch gnädigst, das Berliner Ministerium vor Euch zu 
bescheiden, Ihnen hierunter gebührende Weisung zu thun, und dabei anzudeuten, 
wie daß Wir gnädigst resolvirt, daß ein eigener Prediger in denen Vorstädten,
	        

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