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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982, 9. Wahlperiode, Band II, 19.-32. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982, 9. Wahlperiode, Band II, 19.-32. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Author:
Höpfner, August
Title:
Kleine Berlinische Reim-Chronik : Gedichte mit historischen Bemerkungen / von A. Höpfner
Edition:
2. Ausg.
Publication:
Berlin: Decker, 1871
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
96 S.
Berlin:
B 324 Literatur: Berlin in der Literatur. Anthologien
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7970601
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 324/78
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
3. Die Sankt Nikolaikirche

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1982, 9. Wahlperiode, Band II, 19.-32. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 19, 24. März 1982
  • Nr. 20, 25. März 1982
  • Nr. 21, 26. März 1982
  • Nr. 22, 6. Mai 1982
  • Nr. 23, 27. Mai 1982
  • Nr. 24, 10. Juni 1982
  • Nr. 25, 24. Juni 1982
  • Nr. 26, 22. Juli 1982
  • Nr. 27, 8. September 1982
  • Nr. 28, 23. September 1982
  • Nr. 29, 14. Oktober 1982
  • Nr. 30, 28. Oktober 1982
  • Nr. 31, 11. November 1982
  • Nr. 32, 25. November 1982

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
24. Sitzung vom 10. Juni 1982 
1458 
Simon 
der anderen Seite-kommen. Auch das wird vielleicht eine Folge 
dieser Regelung sein müssen. Auf jeden Fall werden wir das sehr 
intensiv besprechen müssen. 
Ich sage auch, daß wir in der noch neu zu schaffenden Ertrags 
berechnungsverordnung werden Regelungen finden müssen, die 
wirtschaftlich vernünftig und vertretbarer sind als die jetzigen, 
um auch hier dann tatsächlich zu einem Ergebnis zu kommen. 
Der Verfall der Altbauten in dieser Stadt muß gestoppt werden; 
es muß damit Schluß sein, daß die Altbauten schneller verfallen, 
als neu gebaut, modernisiert und saniert wird. 
Meine Damen und Herren, die Berliner Mieter und Vermieter 
können mit diesem Ergebnis beruhigt und mit Optimismus in die 
Zukunft schauen. Ich finde, es ist ein großer Erfolg dieses Hauses 
und auch des Senats. Ich fordere Sie daher alle auf, diese Lösung 
zu unterstützen. - Herzlichen Dank! 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
Präsident Rebsch: Das Wort hat der Kollege Jungclaus. - Bitte 
sehr, Herr Kollege! 
Jungciaus (SPD): Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen 
und Herren! Herr Vetter, Sie haben unter der Überschrift „Die 
Auswirkungen der Vereinbarung über die Verlängerung der Miet 
preisbindung bis 1990" in dieser Aktuellen Stunde Ermahnungen 
an die Parteien gegeben, nicht ihre Verdienste hier noch einmal 
darzustellen - nun werden Sie uns aber nicht daran hindern, doch 
noch einmal auf das hinzuweisen, was uns besonders wichtig ist, 
und vielleicht auch noch einen kleinen Rückblick zu tun. Da muß 
man einfach erwähnen, daß sich der CDU-Senat mit zwei Gesetz 
entwürfen zur Verlängerung der Mietpreisbindung nicht hat 
durchsetzen können: mit einem Entwurf, gegen den auch Sie 
heftig argumentiert und gestritten haben, und mit einem zweiten 
Entwurf, der mit Ihrer Partei abgestimmt war. 
Die SPD hat, und das trotz stärkster Vorwürfe der CDU wegen 
unseres Abstimmungsverhaltens in diesem Haus - ich darf daran 
erinnern, daß die CDU uns gescholten hat, daß sie uns verdäch 
tigt hat, wir würden mit unserem Verhallen in diesem Haus die 
Verlängerung der Mietpreisbindung gefährden in Bonn eine 
Einigung über die Verlängerung der Mietpreisbindung durchge 
setzt, die - verglichen mit den Senats-Entwürfen - ein Erfolg für 
die Berliner Mieter ist. Der gefundene Kompromiß ist in unseren 
Augen eine Lösung der sozialen Vernunft; er ist für die SPD und, 
meine ich, auch für die Berliner Mieter akzeptabel, weil gegen 
über dem letzten Gesetzentwurf entscheidende Verbesserungen 
für die Berliner durchgesetzt werden konnten. Wir meinen des 
halb, daß dieser gefundene Kompromiß ein Beitrag zum sozialen 
Frieden in Berlin ist-da widerspreche ich Ihnen nicht, Sie haben 
ja ähnliches angedeutet. 
Lassen Sie mich die für uns wichtigsten Verbesserungen des 
Gesetzentwurfs-auch im Hinblick auf die Zukunft - noch einmal 
kurz beleuchten; es sind vier Punkte; 
Erstens - Herr Simon, Sie sprachen es schon an -: Mieterhö 
hungen sind in Zukunft vom Instandhaltungszustand des Hauses 
abhängig. Hierdurch erhoffen wir uns Investitionsanreize zur In 
standhaltung und Instandsetzung der Wohnhäuser. Darüber sind 
wir uns wohl alle einig. 
Der zweite Punkt ist: Die vom Senat geplanten Mietzuschläge 
für die Wohnlage entfallen in Zukunft ersatzlos. Das ist für uns ein 
entschieden wichtiger Punkt, weil mit einem solchen Wohnlagen 
zuschlag nach unserer Meinung eine Entmischung von besseren 
Wohngegenden erfolgt wäre. Dies mußte verhindert werden. 
Drittens: Die maximal zulässigen Mieterhöhungen werden 
deutlich geringer sein, als sie anfangs berechnet wurden; sie 
betragen statt maximal 113% jetzt nur noch maximal 65%. Das ist 
sicher ein großer Erfolg für die Mieter. 
Viertens erscheint uns wichtig, daß bei Modernisierungen in 
Zukunft Mietobergrenzen festgesetzt werden, die nicht über 
schritten werden dürfen. 
Diese Erfolge für die Berliner Mieter wären sicher noch schwe 
rer durchzusetzen gewesen, wenn nicht über 220000 Bürger Ber 
lins durch ihre Unterschrift unter das Bürgerbegehren zusätzli 
chen Druck auf die Parteien sowohl in Berlin als auch in Bonn 
ausgeübt hätten. 
Herr Vetter, ich muß Ihnen allerdings sagen: Wir sollten jetzt 
mit dem Ammenmärchen aufhören, daß die Mietpreisbindung 
eine entscheidende Ursache sei für die mangelnde Instandhal 
tung von Altbauten. Die vorliegende GEWOS-Studie beweist, daß 
das so nicht richtig ist; sie sagt das ganz deutlich, und wir sind der 
Meinung, daß die Kopplung von Mieterhöhungen an den Instand 
haltungszustand, wie es jetzt geplant ist, so etwas in Zukunft 
verhindern wird. 
[Vetter (F.D.P.): Das habe ich doch nicht gesagt!] 
- Sie deuteten das schon wieder an, Herr Vetter. 
[Vetter (F.D.P.): Nein, ich meine die zu geringe Differenzierung!] 
Wir meinen, die wirklichen Ursachen sind die Wohnungsknapp 
heit und der fehlende Qualitätswettbewerb - und hier gebe ich 
Ihnen Recht: Hier sind wir in den nächsten Jahren gefordert, mit 
viel Phantasie Abhilfe zu schaffen, Herr Vetter, nur nutzt es 
nichts, wenn wir das hier immer wieder sagen, wir müssen auch 
einmal konkrete Dinge auf den Tisch legen. Die SPD-Fraktion hat 
mit ihrer Novellierung des Wohnungsaufsichtsgesetzes und dem 
dort vorgesehenen Treuhänder ein Beispiel gesetzt - zeigen Sie 
neue Wege auf. Wir werden in der nächsten Sitzung einen An 
trag zur Verbesserung der Wohnqualität landeseigener Wohnun 
gen vorlegen, um auch hier Zeichen zu setzen - Sie sind einge 
laden, auch von Ihrer Seite hier konkrete Beispiele aufzuzeigen. 
[Beifall bei der SPD] 
Meine Damen und Herren, wir hätten gern noch mehr erreicht 
in Bonn, aber trotz der hervorragenden Unterstützung unserer 
Bonner SPD-Fraktion war nicht mehr durchzusetzen. Wir meinen, 
insgesamt ist durch den Kompromiß eine sozial gerechte Verlän 
gerung der Mietpreisbindung erreicht worden. Unser Dank gilt 
allen denjenigen, die zu dem erzielten Ergebnis beigetragen 
haben. - Ich bedanke mich. 
[Beifall bei der SPD] 
Präsident Rebsch; Das Wort hat für die Fraktion der Alternati 
ven Liste der Kollege Finger. 
Finger (AL): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich 
möchte zunächst eine Bemerkung machen: Ich finde es eigent 
lich schade, daß das so wichtige Thema der Wohnungspolitik hier 
praktisch als Zeitfüllungsfaktor benutzt wird, bis der Herr Regie 
rende Bürgermeister in Berlin eindüst, um seine Regierungser 
klärung zu halten. 
[Beifall bei der AL] 
Anders kann ich mir die Aktuelle Stunde zu diesem Thema nicht 
vorstellen. 
[Simon (CDU): Das Thema ist doch wichtig, Herr Finger, oder?] 
-Ach, kommen Sie! Ich sage ja: Ein so wichtiges Thema hat eine 
andere Behandlung verdient, als hier als Zeitfüllungsfaktor ge 
nommen zu werden, um auf den Regierenden Bürgermeister zu 
warten, der aus Bonn um 15.00 Uhr in Berlin eindüst. 
[Feilcke (CDU); Herr Finger, nun sagen Sie doch mal was zur 
Sache!]
	        

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