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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 70.1920 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 70.1920 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Baxmann, Rudolf
Titel:
Friedrich Schleiermacher : sein Leben und sein Wirken für das deutsche Volk / dargest. von Rudolf Baxmann
Erschienen:
Elberfeld: Friderichs, 1868
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
160 S.
Schlagworte:
Einzelbiographien und Familienbiographien ; Biographie ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-7955664
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur:
B 252 Schlei 13
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Der zweite Lebensabschnitt: Die Lehrlings- und Wanderjahre (1790-1809)

Kapitel

Titel:
6. Das Candidatenleben in Schlobitten, Drossen und Berlin (Herbst 1790 - April 1794)

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 70.1920 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Volltext

579 
F. W. Schmidt, Vor- und Sturzbetten an Stauanlagen 
580 
einem gewissen Abstande vom Beckenende angebracht, damit 
etwa überschießende Wassermassen nicht auf die unbefestigte 
Flußsohle treffen. Der Abfluß des Wassers geht ruhig vor 
sich. Kolke haben sich trotz mehrfacher Hochwässer nicht 
gezeigt. Die Stauhöhe des Wehres beträgt 4 m. 45 ) 
Als sehr geschickt ist die Anordnung des 6 in hohen 
Wehres in der Orbe bei Lea C16es zu bezeichnen. 46 ) Der 
Abfallboden bildet durch eine 1 m hohe Schwelle ein Wasser 
kissen von C,5 m Länge (Abb. 16). Die Oberkante des Sturz 
bettes liegt um 2 m tiefer, bildet also eine wirksame Ab 
stufung. Eine zweite Stufe von 0,8 m Höhe wird dadusch 
gebildet, daß ein Teil des Sturzbettes um dieses Maß höher 
gelegt worden ist, als die Flußsohle liegt. Abfallboden, 
Sturzbett und Steinvorlage haben zusammen nur 17 m Länge. 
Weniger nachahmenswert ist dagegen die bauliche Durch 
bildung. Wehr und Abfallboden durften bei der ungleichen 
Belastung des Baugrundes nicht aus einem Stück hergestellt 
werden; eine Trennungsfuge zwischen beiden Bauteilen wäre 
angebracht gewesen. Die Steinschüttung unter dem Abfall 
boden ist nicht unbedenklich und könnte zu Sackungen Anlaß 
geben, die leicht ein Abbrechen des kragarraartig vorgestreckten 
Abfallbodens zur Folge haben könnte. Zweckmäßiger wäre 
die Steinschüttung durch Magerbeton ersetzt worden. Ganz 
verfehlt scheint der Übergang des Abfallbodens in das Sturz 
bett. Das Pflaster des letzteren steht in unmittelbarer Be 
rührung mit der Steinschüttung unter dem Abfallboden. Die 
hier entstehenden Wirbel können leicht Sandteile unter der 
Steinschüttung herausspülen. Ob dies durch Verlegen des 
Pflasters in Zementmörtel wirksam vermieden werden kann, 
muß bezweifelt werden. Hier wäre zweifellos ein Abschluß 
durch eine leichte, nur wenig tief reichende Spundwand an 
gebracht gewesen. 
Die Anordnung des Elz-Wehres bei Wasser muß im 
allgemeinen als gelungen bezeichnet werden. 47 ) Abfallboden 
(6 m lang) und der gemauerte Teil des Sturzbettes {9 m) sind 
45) Ludin S. 779. 
46) Koehn S. 403. 
47) Handb. d. Ing.-Wiss. III. II, I, 8.134. 
ansteigend angeordnet. Dahinter liegt eine Abpflasterung 
von 17,6 m Länge. Abfallboden und der gemauerte Teil 
des Sturzbettes sind durch einen Bohlenbelag gegen mecha 
nische Angriffe geschützt (Abb. 17). 
Zweckmäßiger wäre auch hier der Abfallboden durch 
eine Mauerschwelle in ein Sturzbecken verwandelt worden. 
Der Bohlenbelag wäre besser fortgefallen, da er der Bewegung 
des Wassers zu wenig Widerstand bietet. Gegen mechanische 
Angriffe konnte das Mauerwerk durch Anbringung einer Yer- 
blendschicht aus hartem Gestein, Granit oder Basalt, geschützt 
werden, wobei gleichzeitig die Oberfläche rauh zu halten 
gewesen wäre. Auf diese Weise hätte das Sturzbett einschl. 
Pflaster kürzer gehalten werden können. 
Ein Beispiel für eine Sturzbettbefestigung lediglich durch 
Pflaster ist das Wehr bei Beznau an der Aare. Hier be 
findet sich hinter dem 12 m langen Abfallboden ein „20 bis 
30 m langes Sturzbett aus Pflaster mit großen Steinen“. 
Über die Art der Ausführung und die Bewährung ist in der 
Quelle 48 ) nichts enthalten. Soviel dem Verfasser bekannt ist, 
haben sich hinter diesem Wehre Kolke gebildet. 
Hier ist schließlich noch eine in sich bewegliche 
Sohlensicherung hinter einem Klappenwehre der Stau 
stufe 5 im Ohio durch große, leiohtbewehrte Betonplatten 
zu erwähnen. Auf diese Weise ist eine 15,3 m lange Strecke 
geschützt. Daran schließt sich eine 4,25 m lange, tiefgründige 
Steinschüttung. M. E. sind die Platten viel zu groß, um eine 
wirkliche Beweglichkeit zu sichern. Auch ist es verfehlt, 
daß die oberatromseitige Hälfte in einer starken Neigung 
verlegt ist. 4 *) 
Für die Herstellung von Sturzbetten unter Wasser 
finden sich Steinschüttungen, Sinkwalzen und Sink 
stücke, wobei die letzteren mit einer schützenden Stein 
schicht abgodeckt werden. 
Diesö Befestigungen bilden in Mittel- und Norddeutsoh- 
land bei Flußkanalisierungen die Regel. Die Herstellungs 
kosten derartiger Sturzbetten sind verhältnismäßig gering, 
dagegen erfordern die Steinschüttungen meist hohe Unter 
haltungskosten. An den dem Wehre zunächst gelegenen 
Stellen werden durch die Stoßkraft des Wassers häufig 
Steine verschoben. Am unterstromseitigen Ende werden die 
Steine durch Wirbelbildung häufig unterwaschen und fort 
gespült. Diese Befestigungen haben den Vorteil, daß sie 
nachgiebig sind und alle Senkungen der Sohle mitmachen, 
wodurch die Möglichkeit einer sorgfältigen Überwachung 
gegeben ist. Dazu kommt, daß die Oberfläche der Steindeoke 
sehr rauh ist und somit dem Wasser einen starken Wider 
stand entgegensetzt. Man beobachtet z. B. beim Weserwehr 
Dörverden, daß selbst heftige Strömungen, die beim Lüften 
48) Koehn S. 433. 
49) Handb. d. Ing.-Wiss. III, II, 1, S. 447.
	        

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