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500 Jahre Berliner Geschichte / Streckfuß, Adolf (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: 500 Jahre Berliner Geschichte / Streckfuß, Adolf (Public Domain)

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Monograph

Author:
Bruhns, Carl
Title:
Johann Franz Encke : sein Leben und Wirken / bearb. nach dem schriftlichen Nachlass von Carl Bruhns
Publication:
Leipzig: Günther, 1869
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
X, 350 S.
Keywords:
Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9113349
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Encke 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Verzeichniss der von Johann Franz Encke publicirten Schriften

Contents

Table of contents

  • 500 Jahre Berliner Geschichte / Streckfuß, Adolf (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Erste Abteilung. Berlin im 14. Jahrhundert
  • Zweite Abteilung. Berlin im 15. Jahrhundert
  • Dritte Abteilung. Berlin in der Reformationszeit
  • Illustration: Stadtplan des Joh. Bernh. Schultz aus dem Jahre 1688
  • Vierte Abteilung. Berlin unter der Regierung der Kurfürsten Johann Georg, Joachim Friedrich, Johann Sigismund und Georg Wilhelm
  • Illustration: Friedrich III., geboren 11. Juli 1657
  • Fünfte Abteilung. Berlin zur Zeit des großen Kurfürsten
  • Sechste Abteilung. Berlin zur Zeit Friedrichs III. (I.)
  • Siebente Abteilung. Berlin zur Zeit Friedrich Wilhelms I.
  • Achte Abteilung. Berlin zur Zeit Friedrichs des Großen
  • Illustration: Luise, Königin von Preußen, geb. Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz
  • Neunte Abteilung. Berlin im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts und am Anfang des 19. Jahrhunderts
  • Zehnte Abteilung. Berlin zur Zeit der Franzosenherrschaft und der Freiheitskriege (1806-1815)
  • Elfte Abteilung. Berlin unter der Regierung Friedrich Wilhelms III. bis zu dessen Tode
  • Zwölfte Abteilung. Berlin unter der Regierung Friedrich Wilhelms IV.
  • Illustration: Wilhelm, Prinzregent von Preußen
  • Dreizehnte Abteilung. Berlin unter der Regierung Wilhelms I.
  • Alphabetisches Namenverzeichnjis
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

750 Die spanische Thronkandidatur. 
linke Rheinufer den Franzosen zurückgegeben werden müsse, ertönte lauter 
als jemals! — Graf Bismarck wünschte den Krieg so lange wenigstens zu 
vermeiden, bis der Norddeutsche Bund genügend erstarkt und zusammen— 
gewachsen war, bis auch die Oesterreich und den Süddeutschen im Kriege 
1866 geschlagenen Wunden sich geschlossen hatten und vernarbt waren. Er 
zeigte gegen Frankreich eine große Nachgiebigkeit, wo es sich um Unwesent— 
liches handelte (Schleifung der Festungswerke von Luxemburg und Heraus— 
ziehung der preußischen Besatzung aus der früheren Festung), während er 
doch nicht das kleinste wahre Opfer brachte. Es gelang ihm durch seine meister— 
hafte Politik für Jahre einen Krieg hinauszuschieben; erst im Jahre 1870 brachte 
ihn eine scheinbar unbedeutende Veranlassung. 
In Spanien war nach dem Sturze der Königin Isabella im Jahre 1868 
der Prinz Leopold von Hohenzollern für die Besetzung des Königsthrones 
von der Volksvertretung ausersehen. Darüber erhob sich in Frankreich ein 
wildes Wutgeschrei, und die französische Regierung unter Napoleon III. schürte 
das Feuer des nationalen Hasses, weil sie glaubte, durch einen mit Preußen 
geführten glücklichen Krieg ihre im Innern gefährdete Stellung befestigen zu 
können. Der französische Gesandte am preußischen Hofe Graf Benedetti mußte 
sich nach Ems begeben, wo König Wilhelm sich zur Kur befand, und die 
Forderung stellen, der König solle dem Prinzen von Hohenzollern die An— 
nahme der spanischen Königskrone verbieten. Der König wies diese Auf— 
forderung in würdigster und maßvollster Weise zurück, er erklärte, daß er 
nicht berechtigt sei, auf die freie Entschließung des Prinzen durch einen Befehl 
zu wirken; der Prinz selbst aber zog seine Thronkandidatur zurück, um durch 
diese nicht die Veranlassung zu einem Kriege zu geben. 
Die Nachricht von diesen Verhandlungen erregte in ganz Deutschland 
eine außerordentliche Aufregung. Als die Zeitungen zuerst berichteten, daß 
die Thronkandidatur des Prinzen von Hohenzollern Deutschland mit einem 
Kriege bedrohe, war die Stimmung nicht nur in Süddeutschland, sondern 
auch in Preußen und selbst in Berlin sehr geteilt. Ein Teil der Nation war 
empört darüber, daß Frankreich es wage, Forderungen zu stellen, zu denen 
es nicht berechtigt war, ein anderer Teil aber schien noch mehr empört dar— 
über zu sein, daß deutsches Blut vergossen werden solle für eine das deutsche 
Volk gar nicht berührende Frage, damit ein junger Prinz die spanische Königs— 
krone sich auf das Haupt setzen könne. Je größer die Abneigung gegen 
einen solchen Krieg war, um so größer war die Freude, als die Ablehnung 
des Prinzen bekannt wurde, um so größer auch die Dankbarkeit für den 
König Wilhelm; denn das Volk war überzeugt, daß auf seine Veranlassung 
die Ablehnung erfolgt sei, daß seiner würdevollen Mäßigung, seinem taktvollen 
Einschreiten die Erhaltung des Friedens zu danken sei. 
Der Jubel in ganz Deutschland war groß, aber er verwandelte sich 
sofort in die tiefste Entrüstung, als plötzlich bekannt wurde, die Mäßigung 
des Königs habe keine Früchte getragen, sie habe sogar das französische Volk 
und die französische Regierung zu einer neuen Forderung bewogen, deren 
Gewährung die tiefste Demütigung Preußens und Deutschlands gewesen wäre. 
Graf Benedetti hatte von König Wilhelm gefordert, dieser solle in einem 
Schreiben an den Kaiser Napoleon die Zusicherung erteilen, daß er dem 
Prinzen von Hohenzollern niemals gestatten werde, auf die spanische Thron—
	        

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