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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Assing, Ludmilla
Titel:
Gräfin Elisa von Ahlefeldt : die Gattin Adolphs von Lützow, die Freundin Karl Immermann's ; eine Biographie / von Ludmilla Assing. Nebst Briefen von Immermann, Möller und Henriette Paalzow
Erschienen:
Berlin: Duncker, 1857
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
351 S.
Schlagworte:
Ahlefeldt, Elisa von ; Elisa von Ahlefeldt ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9109450
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur:
B 252 Ahle 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)
  • Nr. 3, 17. Januar 1897
  • Nr. 4, [24. Januar] 1897
  • Nr. 5, 31. Januar 1897
  • Nr. 7, 14. Februar 1897
  • Nr. 8, 21. Februar 1897
  • Nr. 9, 28. Februar 1897
  • Nr. 10, 7. März 1897
  • Nr. 11, 14. März 1897
  • Nr. 12, 21. März 1897
  • Nr. 13, 28. März 1897
  • Nr. 14, 4. April 1897
  • Nr. 15, 11. April 1897
  • Nr. 16, 18. April 1897
  • Nr. 17, 25. April 1897
  • Nr. 18, 2. Mai 1897
  • Nr. 19, 9. Mai 1897
  • Nr. 20, 16. Mai 1897
  • Nr. 21, 23. Mai 1897
  • Nr. 22, 30. Mai 1897
  • Nr. 23, 6. Juni 1897
  • Nr. 24, 13. Juni 1897
  • Nr. 25, 20. Juni 1897
  • Nr. 26, 27. Juni 1897
  • Nr. 27, 4. Juli 1897
  • Nr. 28, 11. Juli 1897
  • Nr. 29, 18. Juli 1897
  • Nr. 30, 25. Juli 1897
  • Nr. 31, 1. August 1897
  • Nr. 32, 8. August 1897
  • Nr. 33, 15. August 1897
  • Nr. 34, 22. August 1897
  • Nr. 35, 29. August 1897
  • Nr. 36, 5. September 1897
  • Nr. 37, 12. September 1897
  • Nr. 38, 19. September 1897
  • Nr. 39, 26. September 1897
  • Nr. 40, 3. Oktober 1897
  • Nr. 41, 10. Oktober 1897
  • Nr. 42, 17. Oktober 1897
  • Nr. 43, 24. Oktober 1897
  • Nr. 44, 31. Oktober 1897
  • Nr. 45, 7. November 1897
  • Nr. 46, 14. November 1897
  • Nr. 47, 21. November 1897
  • Nr. 48, 28. November 1897
  • Nr. 49, 5. Dezember 1897
  • Nr. 50, 12. Dezember 1897
  • Nr. 51, 19. Dezember 1897
  • Nr. 52, 26. Dezember 1897
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 15. Berliner Sllustrirte Zeitung. 
Johannes Vrahms * rreundin! Und sollte ich Jemand von Ihren Gästen 
a drinnen zu beleidigen vergessen haben, so bitte ich 
5 iachträglich um Entschuldigung.“ 
Gein Meister im Reiche der Töne hat am Was sterblich war an Johannes Brahms, ist 
3. April in Wien, seinem langjiährigen Auf« em Mutterschooße der Erde übergeben. Aber seine 
» enthaltsorte, die Augen zu ewigem Schlaf Verke überdauern ihn und werden noch in späten 
geschlossen, in Wien, das auch die Stadt Haydn's Tagen von ihm zeugen, als einem wahrhaften 
und Mozart's, Beethoven's und Schubert's gewesen. Meister der Töne! 
Der Größten einer ist in ihm gestorben, ein Riese — 
unter den Epigonen, dessen Namen für alle Zeiten ——— 
neben jenen der genannten Tonheroen in der Musik Fpracheigenheiten. 
geschichte prangen wird, einer der Wenigen unter den 
Modernen, die in der Musik modernes Empfinden — — 
mit klassischem Geiste zu schönem Einklang zu ver 
schmelzen wußten. 
Johannes Brahms! Ueber ein Menschenalter 
hindurch ist dieser Name durch seine Schöpfungen 
der deutschen Musikwelt vertraut gewesen und sein 
Tod reißt eine jähe Lücke, die nicht sobald wieder 
ausgefüllt werden dürfte. Er wandelte in den leuch— 
tenden Spuren des Gewaltigsten, Ludwigs van 
Beethoven; aber er war kein Nachtreter, er schuf aus 
Eigenem heraus. Und nicht für den wechselnden 
Geschmack des Tages, nicht in leichter Ver— 
ständlichkeit. Recht konnte ihn nur der 
oerstehen, der mehr von der Musik ver— 
langt, als flüchtige Befriedigung der 
Sinne; selbst ein Charakter, schrieb er nu 
haraktervolle Musik. 
Johannes Brahms ist ein Hamburger 
NKind, am 7. Mai 1833 als der Sohn 
eines Contrabafsisten, der ihm auch den 
ersten Unterricht ertheilte, geboren. Robert 
Schumann machte zuerst in einem am 
28. Oktober 1853 in seiner Musikzeitung 
erschienenen Artikel „Neue Bahnen“ auf 
ihn aufmerksam. In diesem Artikel be— 
grüßt er Brahms als „starken Streiter 
im Kampf, an dessen Wiege Grazien und 
Helden gestanden und den vielleicht Wunden 
erwarten, aber auch Lorbeeren und Palmen“. 
Und dann heißt es weiter: Wenn Brahms 
seinen Zauberstab dahin versenken wird, 
wo ihm die Mächte der Massen im Chor 
und Orchester ihre Kräfte leihen, so 
stehen uns noch wunderbarere Blicke in 
die Geisterwelt bevor.“ Und Brahms hat 
diese Prophetie erfüllt; wie rührt er mit 
seinem Zauberstab unser bestes Empfinden 
im „Schicksalslied“, im „Deutschen Re— 
quiem“, im „Rinaldo“ und in seinen 
Symphonien auf! 
Nicht zuletzt auch in seinen Liedern. 
Der Konzertgesang hat durch seine zahl⸗ 
reichen Schöpfungen dieser Art unver— 
gängliche Bereicherungen erfahren. Ein 
Brahms'sches Lied, etwa das „von inniger 
Liebe“, oder das „Wiegenlied“, oder das 
herrliche ‚Wie bist Du, meine Königin“ ꝛc., 
kongenial gesungen, gehört zu den schönsten und 
reinsten Genüssen. die uns der Konzertsaal zu bieten 
oermag. 
Aus dem Lebensgange Brahms' sei noch so viel 
erwähnt, daß er nach seiner ersten Anstellung als 
Dirigent in Detmold in Hamburg weiter studirte 
und dann 1862 nach Wien ging, das ihm nach vor— 
übergehenden Aufenthalten in anderen Städten 1869 
zur dauernden zweiten Heimath wurde. An Ehren 
und Auszeichnungen mancherlei Art hat es ihm 
wahrlich nicht gefehlt. 1871 und 1881 wurde er 
von den Universitäten Cambridge und Breslau zum 
Ehrendoktor ernannt; 1886 erhielt er die Friedens— 
klasse des preußischen Ordens pour le mérite; 1889 
verlieh ihm seine Vaterstadt Hamburg das Ehren— 
bürgerrecht. 
Die kraftvolle Gestalt mit dem wallenden grauen 
Barte war in der Donaustadt eine allbekannte Er— 
scheinung. Er war keine leicht zugängliche Natur 
und neigte zum Sarkasmus; Vielen aber war er 
ein treuer Freund. Von seiner Neigung zum Sar— 
asmus zeugt das Wort, das er einst, sich selbst per⸗ 
äflirend, beim Abschiede von der Herrin eines gast⸗ 
lichen Salons in Wien. snate: „Gute Nacht. liebe 
rfahren, wie die jungen Lente sind, und schlecht 
jat fast dieselbe Bedeutung, wie heutzutage gut. 
etztere Bedeutung hat sich noch in der sprichwört 
ichen Redensart „schlecht und recht“ erhalten. 
Einfältig, schwankt in unserer Zeit zwischen guter 
ind übler Bedeutung. Niederträchtig darf man 
bei Leibe Niemanden mehr nennen, sondern herab— 
lassend. Höfisch und hübsch häben sich getrennt, 
ind nicht alles, was am Hofe gilt, kann als hübsch 
elten, wie auch umgekehrt nicht alles, was hübsch 
st, am Hofe gilt. Selbst unser guüt haben wir 
ticht ganz retten können, denn „ein guter Mensch“ 
ann unter Umständen sehr bedenklich klingen. 
Das Wort Mime mit seinen Ableitungen war 
m Mittelalter im allgemeinsten Gebrauch und hat 
ich im Niederländischen bis auf unsere Zeit erhalten. 
In Deutschland, nahm es mit dem Sinken der 
nittelalterlichen Poesie eine üble Bedeutung an und 
erschwand ganz aus der Sprache. Die derlassene 
Ztelle nahm Liebe ein, eigentlich, im Gegensatze 
u Leid, Freude bedeutend. Liebe ist ein üeblich 
lingendes Wort, das trotz des Bemühens der neue—⸗ 
en Minnedichter nicht wieder von Minne ver— 
rängt werden wird. 
Zuweilen kann auch durch Zufall ein Wort um 
einen guten Ruf kommen; sogar die Bezeichnung 
Ehrenmann kann nicht felten anrüchig werden. 
Vielfach haben zu verschiedenen Zeiten und in 
verschiedenen deutschen Ländern die Be— 
zeichnungen der Person in Bezug auf 
hren Werth im gesellschaftlichen Verkehr 
geschwankt. 
Frau und Weib werden im Mittel— 
alter gleichmäßig in der Anrede gebraucht. 
Die Dichter streiten gern darüber, welcher 
Ausdruck den Vorzug verdiene. In neuerer 
Zeit hat Weib' seine edle 
noch in der erhabenen und poctischen 
Sprache behauptet, wo es höher steht 
als Frau. Im gewöhnlichen Sprach⸗ 
gebrauch und als Gegensatz zu Mann 
hat Frau, die Oberhand, erhalten. 
Als Eigenschaftswort aber ist weiblich 
durchgedrungen, von der Sprache sehr fein 
zurch die Ableitung von wei bisch unter— 
schieden. Als ganz vulgär gilt Weibs-— 
dild, eigentlich ohne Gruünd, da wir 
doch Bild in anderen Beziehungen im 
Sinne von Ideal gebrauchen. 
Frau scheint als Anrede in neuerer 
Zeit glücklich über Madame gesiegt zu 
haben; besonders der Titel „gnädige Frau“ 
st sehr beliebt geworden und manche recht 
Ungnädige läßt sich so nennen. 
Frauenzim mer bedeutet ursprünglich 
das Gemach, in dem die Frauen sich auf⸗ 
halten; gewiß ein merkwürdiges Wort, 
doch giebt es noch ähnliche Bildungen 
in unserer Sprache. Dame galt nicht 
zu allen Zeiten als fein und ünständig, 
jetzt wird es allgemein und ohne Bedenken 
angewendet. Das Volk gebraucht hier 
und da das identische Donna in etwas 
anrüchiger Bedeutung. Die Damen 
sttehen jetzt den Her ren gegenüber, eigent- 
lich entsprechen den Damen die Kavaliere. 
Als Anrede an Unvermählte weiblichen 
Beschlechts ist für das alte Frau das 
derkleinernde Fräulein aufgekommen und 
hat die Demoiselle und Mamsell in den 
Kaufladen und Bierschank gedrängt. 
Jungfran ist der edelsten Rede— 
weise geblieben, die gewöhntiche Sprache 
jat daraus Jungfer gebildet. Magd WMeaget) 
erwendet die alte Sprache häufig im Sinne 
inseres heutigen Jungfrau. Jetzt ist, das 
Wort gar sehr herabgesunken; dagegen ist die 
Verkleinerung, Mädchen (für Mägdchen) in 
zie weitesten Kreise eingeführt. Einen Beweis der 
zroßen Verbreitung und häufigen Anwendung geben 
ie vielfachen Gestastungen, welche dieses Wort im 
Munde des Volkes angenommen hat. Die Maid und 
— D 
Dirne, der Abstammung nach zu dienen ge— 
örend, gebraucht die alte Sprache im edelsten Sinne. 
Die Jungfrau Maria wird „die schönste der Dir— 
ien“ genannt. Im Neuhochdeutschen werden nur 
olksthümliche Dichter, wie Bürger, das Wort für 
Mädchen verwerthen. In der niederdeutschen und 
berdeutschen Volkssprache Deern oder Diern, Dirndel 
st es in vollster Geltung geblieben. 
Aehnlich steht es mit den Bezeichnungen für 
sen Mann. Das gute Wort Mann hat sich wohl 
urch alle Jahrtausende gehalten. Es heißt noch in 
Ddeutschland: „Ein Mann, ein Wort!“ Kerl, 
iuch ein sehr gutes Wort, in dem Karl enthalten 
der daher immer mit Kegeschrieben werden sollte), 
äßt sich auf Hochdeutsch—nicht gern einer nennen. 
Ddas Volk ehrt das alte gute Wort noch. Kerl 
ind Dirne werden bei den Sachsen in Sieben⸗— 
»ürgen Bräutigam und Braut genannt. Hexr, 
nit herrschen verwandt, heißt eigentlich der Ge— 
neter. Nach und nach ist das Mort zum beden 
Zur Kakastrophe auf dem Lorsigwerß: Im Schacht der Hedwigsgrube.
	        

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