Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1887/1888 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1887/1888 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Author:
Ascher, Saul
Title:
Kabinet Berlinischer Karaktere / [Verf.: Saul Ascher]
Publication:
[S.l.]: Duncker & Humblot, 1808
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Scope:
X, 180 S.
Keywords:
Biographische Sammelwerke
Berlin:
B 250 Biographie: Biographische Sammelwerke
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9107546
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Shelfmark:
B 250/38
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1887/1888 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • No. I. Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin für die Zeit vom 1. April 1887 bis 31. März 1888 (Bericht des Magistrats)
  • No. II. Bericht der städtischen Grundeigenthums-Deputation
  • No. III. Bericht der Steuer- und Einquartierungs-Deputation
  • No. IV. Bericht der städtischen Schuldeputation
  • No. V. Bericht der städtischen Schuldeputation über das Fortbildungsschulwesen
  • No. VI. Bericht über das Märkische Provinzial-Museum
  • No. VII. Bericht über die Verwaltung der städtischen Volksbibliotheken
  • No. VIII. Bericht der Armen-Direction, Abtheilung für die Waisen-Verwaltung
  • No. IX. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. X. Bericht über die Verwaltung des Friedrich-Wilhelms-Hospital
  • No. XI. Bericht über die städtischen Siechen-Anstalten
  • No. XII. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses, des Hospitals desselben, des zum Arbeitshause gehörigen Rieselfeldes, des Asyls für obdachlose Personen, sowie des Asyls für nächtliche Obdachlose
  • No. XIII. Bericht der städtischen Deputation für die öffentliche Gesundheitspflege
  • No. XIII a. Bericht über die städtischen Heimstätten für Genesende
  • No. XIV. Bericht über die Verwaltung des stätdischen allgemeinen Krankenhauses im Friedrichshain
  • No. XV. Bericht über die städtische Irrenpflege
  • No. XVI. Bericht über die Verwaltung des städtischen Krankenhauses in Moabit
  • No. XVII. Bericht über das städtische Obdach
  • No. XVIII. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr und des Telegraphen
  • No. XX. Bericht der örtliche Straßenbau-Polizei-Verwaltung
  • No. [21]. Bericht der Verwaltung der städtischen Wasserwerke von Berlin
  • No. XXII. Bericht der Deputation für die Verwaltung der Kanalisationswerke
  • No. XXIII. Bericht der Deputation zur Beschaffung von Brennmaterialien
  • No. XXIV. Bericht der Invaliden- und Vetreranen-Unterstützungs-Deputation
  • No. XXV. Bericht der Gewerbe-Deputation des Magistrats
  • No. XXVI. Bericht der städtischen Deputation für Statistik
  • No. XXVII. Bericht über die städtischen Markthallen
  • 101 Bericht der Deputation zur Beschaffung der Schreibmaterialien etc
  • No. XXIX. Bericht über die Verwaltung der städtischen Gasanstalten
  • No. XXX. Bericht über die städtische Sparkasse
  • No. XXXI. Bericht über die städtische Feuer-Societät
  • No. XXXII. Bericht über den städtischen Central-Vieh- und Schlachthof
  • No. . Bericht über die Friedrich-Wilhelms-Astalt für Arbeitsame und die damit verbundene von Biedersee-Stiftung
  • 95 Bericht der Deputation für die Verwaltung der städtischen Park- Garten und Baum- Anlagen
  • No. XXXV. Bericht des Curatoriums der Alterversorgungs-Anstalt der Kaiser Wilhelm- und Augusta-Stiftung
  • No. XXXVI. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesinde-Belohnungs- und Unterstützungs-Fonds
    No. XXXVI. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesinde-Belohnungs- und Unterstützungs-Fonds
  • No. XXXVII. Bericht über die städtische Bauverwaltung
  • No. XXXVIII. Bericht über die selbstständigen Hospitäler und Stiftungen städtischen Patronats und zwar: I. Das Nicolaus-Bürger-Hospital, II. Die J. H. Weydinger'schen Stiftungen, III. Die Hollmann'sche Wilhelmninen-Amalien-Stiftung, IV. Die Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg, V. Das Jerusalems-Hospital, VI. Das St. Gertraudt-Hospital, VII. Das Jacobs-Hospital, VIII. Das Vermächtniß des Kaufmann Anschel genannt Adolph Reichenheim

Full text

5 
für durchschnittlich 4,u Köpfe der hinzugekommenen Bevölkerung eine 
neue Wohnung geschaffen (im Vorjahre nur für 4,so Köpfe). Auch 
die Zahl der leerstehenden Wohnungen hat sich im I. Quartal 1888 
wieder auf 7 531 gehoben. Der durchschnittliche Miethswerth der 
12 275 neubezogenen Wohnungen betrug im Berichtsjahre 981 JC 
(gegen 1 196 im Vorjahre), es sind somit erfreulicher Weise nicht mehr 
in gleichem Maaße wie im Vorjahre vorwiegend große Wohnungen 
hergestellt worden. Der durchschnittliche Miethswerth aller im 
I. Quartal 1888 vermietheten Wohnungen und Gelasse hat sich von 
629 JC. im Vorjahre auf 642 JC im Berichtsjahre gesteigert, 
gegenüber der Vermehrung der leerstehenden Räumlichkeiten wohl ein 
Zeichen gesteigerter Wohlhabenheit der Bevölkerung.*) 
An Fremden wurden in Berliner Gasthäusern nach polizeilicher 
Meldung im Jahre 1887 beherbergt 388 271. Diese Zahl erreicht 
die Anzahl der im Jahre 1886 polizeilich gemeldet gewesenen Gasthaus 
fremden allerdings nicht, indem im Jahre 1886 die Jubiläums- 
Kunstausstellung einen großen Zustrom von Fremden hervorgerufen 
hatte, aber sie zeigt immerhin eine erhebliche Steigerung gegenüber 
den Vorjahren, (1883 351 914, 1884 338 304, 1885 355 233,) gegen 
1885 eine Steigerung von 9,so°/o, was die Bevölkerungszunahme 
gegen 1885 von 3,44+3,78 = 7,22 % um fast 2 % übertrifft. 
Auch der Jahresabschluß unserer Haushalts-Rechnung hat einen 
Ueberschuß ergeben, welcher denjenigen des Vorjahres bedeutend übersteigt. 
Während der Ueberschuß betragen hatte im Rechnungsjahre: 
1884/85 1 814 303, 
1885/86 1 467 592, 
1886/87 2 414 068, 
hat derselbe im Berichtsjahre 3 825 720 JC betragen. Neben kleineren 
Mehr-Ueberschüffen und Minder-Zuschüssen ff) hat die Steuer-Verwaltung 
1 640 069, die Verwaltung der städtischen Werke 1 024 265 JC Mehr- 
Uebcrschuß geliefert als im Etat veranschlagt war. Auch der im 
vorjährigen Berichte hervorgehobene Fortschritt in der Verwaltung 
der Rieselgüter hat in diesem Jahre angedauert und sich gesteigert. 
Während die Bewirthschaftung der Rieselfelder für die fertiggestellten 
Radialsysteme I—VII 
1884/85 noch einen Zuschuß von 54 374 JC erforderte, 
1885/86 dagegen einen Ueberschuß von 37 955 - ergab, 
war der Ueberschuß: 
1886/87 auf 129 002 - und ist 
1887/88 auf 197 633 - gestiegen, 
so daß die Verzinsung des zum Ankäufe und der Aptirung dieser Güter 
verwendeten Kapitals trotz der niedrigen Preise der landwirthschastlichen 
Produkte auf über 1 pCt. gestiegen ist. Dabei darf nicht außer Acht 
gelassen werden, daß die Hauptbestimmung der Rieselgüter darin besteht, 
die Stadt ohne Verunreinigung der Flußläufe ihrer Fäkalstoffe zu 
entledigen, und daß mit Hülfe derselben die Entfernung dieser Stoffe 
auch in diesem Jahre aus der Abgabe von 1 pCt. des Ertrages der 
an die Kanalisation angeschlossenen Grundstücke (einschließlich der 
Einahmen für Hausanschlüsse und kleine Nebeneinnahmen 2116 598 JC) 
und aus einem Zuschüsse der Stadthauptkasse von 2 245 499 JC, also 
auch in diesem Jahre mit einem Aufwande von ca. 3 JC auf den 
Kopf der Berliner Einwohnerschaft hat bewirkt werden können. Die 
für beide betheiligten Verwaltungen vortheilhafte Beschäftigung fast 
der Gesammtzahl der Korrigenden unseres Arbeitshauses zu Rummelsburg 
auf den Rieselfeldern, auf denen zu diesem Zwecke in, auch zum 
Winteraufenthalte geeigneten Barracken, einzelne Kommandos von Häus 
lingen in der Stärke von 1—200 Mann dauernd untergebracht waren 
ist auch in diesem Jahre fortgesetzt worden, und damit für das Gebiet 
der Berliner Gemeinde-Verwaltung zugleich die schwierige Frage der 
Beschäftigung der Strafgefangenen in glücklicher Weise zur Lösung 
gebracht. Die Rieselfelder sind im Berichtsjahre behufs Abrundung 
*) Der aus Obigem und aus dem die Steigerung der Bevölkerung 
überschreitenden Wachsen der Steuer-Ergebnisse zu ziehende Schluß auf günstige 
wirthschaftliche Verhältnisse unserer Einwohnerschaft wird auch bestätigt durch 
die in dem Verwaltungsbericht unserer Zentral-Viehhos-Verwaltung näher darge 
legte, die Steigerung der Bevölkerung bedeutend übersteigende Steigerung des 
Fleischkonsums (derselbe beträgt z. Z. 174 Pfd. pro Jahr und Kopf), und die in dem 
Berichte unseres Gas-Kuratoriums dargestellte starke Vermehrung des Gasver 
brauchs neben der bedeutend gesteigerten Anwendung der elektrischen Beleuchtung. 
— Auch einzelne außerhalb unserer Verwaltung festgestellte Thatsachen bestätigen 
obigen Schluß. So hat nach dem Berichte des Vorsteheramtes der Kaufmannschaft 
der Verbrauch an Eiern in Berlin vom ■*' 4253296 Schock betragen 
1, aJCCU 1888 
(798 076 Schock mehr als im Vorjahre). Auf den Kopf der Bevölkerung 
treffen darnach 186,g Eier aufs Jahr gegen 157,° Stück in derselben Periode 
des Vorjahres. — Ebenso ist die Bierproduktion der 65 Berliner Brauereien 
um 1I,w pCt. gegen das Vorjahr gestiegen und beträgt 2 555 232 bl. Bei 
einer Einfuhr von 236 233 bi. von auswärts und einer Ausfuhr aus Berlin 
von 212 918 bl ergiebt dies einen Verbrauch in Berlin von 186 I pro Kopf 
und Jahr. — Auch die Dividenden der Großen Berliner Pferde-Eisenbahn- 
Aktiengesellschast sind von ll pCt. in 1885 und 11,2° pCt. in 1886 auf 12 pCt. 
in 1887 gestiegen. — Dagegen sind allerdings die Einnahmen der Berliner 
Omnibus-Aktiengesellschaft von 43,°s JC pro Tag und Wagen im Vorjahre 
auf 41,7° JC im Jahre 1887 zurückgegangen. 
t) Vergleiche das Nähere Abschnitt B 2 dieses Berichts. 
des Rieselfeldes Falkenberg-Bürknersfelde und zur Beschaffung besserer 
Vorfluth durch Ankauf einzelner bäuerlicher Ländereien der Gemarkungen 
Ahrendsfelde und Marzahn um etwa 28 ha unter Aufwendung von 
57 277 JC Kaufgeld und Provision vergrößert, und hatten Ende März 
1888 einen Gesammtumfang von 6 656,so ha oder 26 626,10 Morgen 
— mehr als 1,4 Qnadratmeilen. 
Die Gesammtschulden der Stadt beliefen sich nach dem Final- 
abschlusse der Stadthauptkaffe zur selben Zeit auf 190 600 000 JC. 
Hiervon gehen jedoch, wie unten in dem Abschnitt 1 „Kapital- und 
Schulden-Verwaltung" näher nachgewiesen ist, 11 399 427 JC aus der 
Anleihe äs 1886 ab, da der Erlös dafür ult. März 1888 noch vor 
handen war, so daß die wirkliche Gesammtschuldenlast der Stadt 
am 31. März 1888 179 200 572 JC betrug, wovon jedoch der 
Stadthauptkasse als eigentliche Kämmereischuld nur 22 113 301 JC 
zur Last fielen. Der Ueberrest traf das Konto der städtischen Werke 
(Gasanstalt, Kanalisation, Wasserwerke, Zentral - Viehhof, Markt 
hallen), welche nicht allein die Zinsen und Tilgungsquoten dafür 
sowie den oben bemerkten für die Kanalisation erforderlichen Zuschuß 
von 2 245 499 JC vollständig aufbrachten und die Zinsen und 
Tilgungsqnoten der Kämmereischuld deckten, sondern auch noch ca. 
1 800 000 JC zur Verwendung für allgemeine städtische Zwecke zur 
Stadthauptkasse abführten. Hierzu traten noch 620 000 JC aus der 
Kämmerei - Verwaltung, ca. 846 000 JC Abgabe der Pferdebahn 
gesellschaften, 284 322 JC aus den landwirthschastlichen Zöllen von 
1886/87, 289 155 JC aus Dotalionsgeldcrn der Provinzial- und 
Kreisverbände, 495 732 JC Rente von der englichen Gasgesellschaft, 
52 646 JC von den Berliner Elektrizitätswerken, 50 000 JC vom Anschlag 
wesen, so daß ca. 4 x it Millionen des eigentlichen Haushaltsbedarfs 
dem städtischen nutzbaren Vermögen entströmten, und erst der Ueberrest 
durch die Steuerzahler mittelst Steuern und Gebühren (Schulgeld u. s.w.) 
aufgebracht zu werden brauchte. Der Grundbesitz der Stadt Berlin 
bewerthete sich nach einer im Laufe des Jahres beendigten Abschätzung 
durch eine dazu niedergesetzte Kommission auf 226 780 019 JC, wovon 
ca. 40 000 000 JC auf die eigentlichen (werbenden) Kämmereigrund 
stücke, der Ueberrest auf Grundstücke für Verwaltungszwecke, Schulen rc. 
und auf den Grundbesitz der städtischen Werke entfallen. 
Schon im vorjährigen Berichte ist erwähnt worden, daß es der 
Jmperial-Kontinental-Gas-Association — nach der ihr von den städtischen 
Behörden freigestellten und von ihr bewirkten Ermäßigung des Preises 
für alles nicht zu Beleuchtungszwecken dienende Gas um 20 pCt. — 
zugestanden werden mußte nur noch die Hälfte der vertragsmäßig zu 
zahlenden Rente für dieses Gas entrichten zu dürfen. Nachdem sodann 
die Bedingungen festgestellt waren, unter denen das zu andern, als 
Beleuchtungszwecken dienende Gas auch von der städtischen Gasanstalt 
zu den um 20 pCt. ermäßigten Preisen abgegeben werden sollte, ist 
diese seit so langer Zeit erstrebte Ermäßigung vom 1. November 1887 
ab ins Leben getreten. Es wird sich nun zeigen, ob dieselbe die für 
den Gewerbebetrieb namentlich auch das Kleingewerbe, und für die 
Steigerung des Gasverbrauchs zu gewerblichen Zwecken erhofften 
Vortheile hervorrufen wird. 
Auch die Frage, ob die längst von allen Seiten als unerläßlich 
anerkannte verbesserte Beleuchtung der Straße „Unter den Linden" 
durch verstärkte Gasbeleuchtung oder durch elektrisches Licht erfolgen 
sollte, gelangte im Berichtsjahre nach lebhaften Verhandlungen^ im 
Sinne der letzteren Alternative zur Entscheidung. Unter dem 29. Sep 
tember 1887 wurde das vom Magistrat vorgelegte Projeft für die 
elektrische Beleuchtung der Straße und deren Fortsetzung über die 
Kaiser Wilhelms-Brücke und die Kaiser Wilhelm-Straße bis zur 
Spandauer Straße von der Stadtverordneten-Versammlung bei nament 
licher Abstimmung mit 91 gegen 3 Stimmen genehmigt und der 
Magistrat ermächtigt, mit der Gesellschaft „Städtische Elektrizitätswerke" 
den von ihm vorgelegten Vertrag abzuschließen, so jedoch, daß es der 
Stadtgemeinde nach 5 Jahren frei stehen sollte, den Vertrag mit ein 
jähriger Frist zu kündigen. Probeweise Beleuchtungen fanden schon im 
Berichtsjahre statt, mit der Aufstellung der Lampenträger konnte erst 
nach Ablauf desselben vorgegangen werden. 
Die Verhandlungen mit der genannten Wien-Gesellschaft, welche 
übrigens inzwischen den Namen „Berliner Elektrizitätswerke" an 
genommen hatte, über die Erweiterung der Grenzen des ursprünglich 
mit der „Deutschen Edison-Gesellschaft für angewandte Eleftrizität" 
abgeschlossenen Vertrages über die Benutzung der Straßen zur Ver 
legung von Leitungen elektrischer Kraft vom 6./19. Februar 1684 
konnten im Berichtsjahre nicht zu Ende geführt werden. Ueber die 
Auslegung des gedachten Vertrages waren zwischen der Gesellschaft 
und dem Magistrate Meinungs-Verschiedenheiten entstanden, welche sich 
namentlich um die Frage drehten, ob die nach dem Vertrage zu ent 
richtende Abgabe von 10 pCt. der Brutto-Einnahme auch von dem 
Gewinne der Gesellschaft aus den sogenannten Jnstallationsarbeiten zu 
entrichten wäre. Dieser bereits zum Prozesse gediehene Streit sollte durch 
den über die Ueberlassung weiteren Straßengebiets an die Gesellschaft 
abzuschließenden Vertrag zugleich mit erledigt werden. Eine Einigung 
über die Bedingungen dieses schwierigen und verwickelten, mannichfache 
Interessen der Stadtgemeinde, des Publikums, der Gewerbetreibenden 
berührenden Vertragsverhältniffes konnte jedoch zwischen den städtischen 
Behörden und der Gesellschaft im Berichtsjahre nicht erzielt werden.
	        

Downloads

Downloads

Full record

METS (entire work)
TOC

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.