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Gabriele von Bülow (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Gabriele von Bülow (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Kapp, K. L.
Titel:
Kapp's Berlin : neuer und vollständiger Führer mit besonderer Rücksicht auf Verkehr, Handel, Industrie, Kunst und Oeffentliches Leben ; mit einem neuen Plan von Berlin / K. L. Kapp
Ausgabe:
Ausg. Nr. 1
Erschienen:
Berlin: Kapp, 1869
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Umfang:
235 S.
Schlagworte:
Berlin ; Geschichte 1869 ; Berlinführer bis 1945 ; Führer ; Online-Publikation
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8386702
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Haus Berliner Stadtbibliothek
Signatur:
B 22/44:1869
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Fünfter Abschnitt. Die Museen und Sammlungen; die Kunst-Ausstellungen. - Die Bibliotheken

Kapitel

Titel:
D. Die Bibliotheken

Schnellzugriff

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  • Gabriele von Bülow (Public Domain)
  • Einband
  • Handschriftliche Notiz
  • Abbildung: Adelheid und Gabriele von Humboldt [1809. Rom] (Ill.: Schick, Gottlieb)
  • Titelblatt
  • Widmung
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Liste der Abbildungen
  • I. Das Elternhaus 1791-1802. Heirath Wilhelm v. Humboldts. Reisen in Spanien und Frankreich. Rückkehr in die Heimath
  • II. Gabriele. Kindheit in Rom 1802-1810
  • III. Gabriele. Aufenthalt in Wien 1810 bis 1814. Reise durch die Schweiz nach Berlin 1814. Adelheids Heirath 1815. Einsegnung. Reise nach Frankfurt a. M. 1816
  • IV. Heinrich v. Bülow. Leben in Frankfurt a. M. Verlobung 30. Oktober 1816
  • V. Brautstand 1816-1821. Reise nach Italien. Aufenthalt auf der Insel Ischia. Winterleben in Rom. Rückkehr nach Deutschland Mai 1819. Winter 1819 zu 1820 in Berlin. Humboldts Verabschiedung 1820. Dresden. Badereise nach Karlsbad und Teplitz. Burg-Oerner. Bülow kehrt aus London zurück. September 1820 Wiedervereinigung des Brautpaares in Tegel
  • Abbildung: Ottmachau
  • Abbildung: Gabriele v. Humboldt als Braut [1817. Rom]
  • VI. Die ersten Jahre der Ehe 1821-1828. Heirath. Leben in Berlin. Bülows Ernennung zum Gesandten in London Februar 1827. Ankunft Gabrielens in London Mai 1828
  • Fotografie: Tegel
  • VII. Bülows in London 1828-1833. Reisebericht. Anfang des Londoner Lebens. Abreise der Eltern. Krankheit und Tod der Mutter 1829
  • Fotografie: Grabstätte im Park zu Tegel
  • Abbildung: Frau v. Bülow [1831. London] (Ill.: Grahl, August)
  • VIII. Gabrielens Besuch in Deutschland 1833-1835. Stürmische Ueberfahrt. Besuch in Düssin. In Berlin und Tegel. Leben mit dem Vater. Bülow besucht die Seinen in Berlin. Erkrankung und Tod Wilhelm v. Humboldts 1835. Erdtheilung
  • Fotografie: Saal in Tegel
  • IX. Noch ein Jahr in London 1835-1836. Hedemanns begleiten Gabriele nach London. Geburt und Tod des ersten Sohnes. Rückkehr nach Deutschland
  • X. Trennungszeit 1836-1841. Tod der Schwester Caroline v. Humboldt. Thronwechsel in England 1837. Bülow auf Urlaub 3 Monate nach Tegel. Einsegnung der Töchter. Geburt eines Sohnes 1838. Bülow in holländisch-belgischen Vertrages. Bülows Urlaub April 1839. Tod Friedrich Wilhelms III. Verlobung der ältesten Tochter Gabriele. Krankheit und Tod der Tochter Therese. Bülows Ankunft in Tegel 1841
  • XI. Bülows letzte Jahre im Staatsdienst 1841-1845, Krankheit und Tod 1846. Bülow Bundestagsgesandter in Frankfurt a. M. 1841. Minister des Auswärtigen 1842. Hochzeit der Tochter. Geburt des ersten Enkels. Bülows Kur in Kissingen. Schwere Erkrankung. Abschied. Fortschreitende Umnachtung. Tod 6. Februar 1846
  • XII. Wittwenzeit 1846-1887. Uebersiedelung nach Potsdam. Das Jahr 1848. Winter 1853-1854 in Rom. Eilige Rückreise wegen Erkrankung und Tod der ältesten Tochter Frau v. Loën in Berlin. Leben in Berlin. Tod der Frau v. Redemann 1856. Heirath der Tochter Constance 1857. Tod Alexander v. Humboldts 1859. Tod des Schwagers Hedemann 1859. Frau v. Bülow am Hofe. Heirath des Sohnes 1863. Tod des Schwiegersohnes Heinz 1867. Hochzeiten in Tegel. Burger-Oener. Enthüllung der Humboldt-Denkmäler 1883. Wolken am Lebensabend. Letzte Krankheit. Heimgang 16. April 1887
  • Fotografie: Gabriele von Bülow. geb: von Humboldt
  • Namen- und Sachregister
  • Stammbaum
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

Adelheids Heirath 1815. 
89 
untergehen kann. Lieber guter Vater, stärke mich durch den Segen 
Deiner Liebe. 
Ich küsse Dir die lieben Hände. 
Deine gehorsame Tochter 
Adelheid.“ 
August v. Hedemann an Wilhelm v. Humboldt: 
„In dem Vertrauen auf Ihre Liebe und mit dem Bewußtsein eines 
treuen Willens wende ich mich zu Ihnen, Sie um die Zusicherung meines 
schönsten Glücks und meines schönsten Friedens herzlich und dringend 
zu bitten, um Ihre Einwilligung zu meiner Verlobung mit Adelheid 
und um Ihren väterlichen Segen. — Von der Zeit an, da ich sie vor vier 
Jahren in Wien verließ, habe ich im tiefsten Gemüth still den Wunsch 
gehegt, einst Adelheids Hand zu erwerben, die, damals ein Kind, in 
schönster Lieblichkeit heranblühte. Sie hatten mit Ihrer großen Liebe 
und Güte für mich, eben wie Ihre Gemahlin, mich schon mit allen 
Banden treuer Dankbarkeit und Theilnahme an Ihr ganzes Haus gefesselt, 
und Adelheid konnte unter den Augen so lieber Eltern nur herrlich sich 
entwickeln. Durch die Nacht der trüben Zeit und durch die Glorie der 
letzten Jahre hat mit gleicher Innigkeit der Gedanke an Adelheid in 
meinem Herzen fortgelebt; so hatte ich sie mir in der Idee und nach 
ihren Briefen fortgebildet, und mit inniger Sehnsucht und mit klopfen— 
dem Herzen ging ich dem Augenblick endlichen Wiedersehens entgegen — 
wird sie sein, wie mir der Geist sie zeigt, und wird sie dann mich 
lieben können? Der ewige Gott, der wie ein liebender Vater bis hierher 
mein Leben geleitet, hat zu aller unendlichen Gnade mir seinen schönsten 
Segen, seinen freundlichsten, hinzugegeben. Weit über alle und jegliche 
Erwartung sehe ich Adelheid heraufgeblüht, wie einen Engel hold und 
schön, und über ihr ganzes Wesen den Ausdruck des tiefsten Seelenadels 
verbreitet, und es ward ganz klar in mir, daß nur in ihrem Besitz 
fortan mein Glück und meine Freude zu finden sei. Meine Mutter 
und alle die Meinigen hatten sie schon so lieb gewonnen wie eine Tochter. 
Die Zeit aber drängt, und eine neue Trennung steht mir nahe bevor, 
da habe ich denn in Gottes Namen und mit wahrhaftiger und auf—⸗ 
richtiger Seele der lieben Adelheid meine Liebe gestanden und sie gefragt, 
ob ich sie von den Eltern als meine Braut fordern dürfe. Sie hat 
mir ihre Einwilligung dazu gegeben und die gute Mutter ihren Segen
	        

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