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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1928 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin : Organ für die gesammte Gemeinde-Verwaltung und Gemeinde-Interessen / herausgegeben vom Magistrat
Weitere Titel:
gesamte
Erschienen:
Berlin: Loewenthal 1927
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
29.1888-45.1904; 47.1906-68.1927
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen
ZDB-ID:
2900120-1 ZDB
Frühere Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Spätere Titel:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1903
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15393769
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:1902
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
No. 49, 7. Dezember 1902
Erschienen:
, 1902-12-07

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1928 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
    Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1928
  • No. 1, 12. Januar 1928
  • No. 2, 19. Januar 1928
  • No. 3, 24. Januar 1928
  • No. 4, 26. Januar 1928
  • No. 5, 2. Februar 1928
  • No. 6, 3. Februar 1928
  • No. 7, 9. Februar 1928
  • No. 8, 16. Februar 1918
  • No. 9, 23. Februar 1928
  • No. 10, 8. März 1928
  • No. 11, 15. März 1928
  • No. 12, 22. März 1928
  • No. 13, 27. März 1928
  • No. 14, 29. März 1928
  • No. 15, 30. März 1928
  • No. 16, 17. April 1928
  • No. 17, 19. April 1928
  • No. 18, 26. April 1928
  • No. 19, 3. Mai 1928
  • No. 20, 10. Mai 1928
  • No. 21, 22. Mai 1928
  • No. 22, 5. Juni 1928
  • No. 23, 14. Juni 1928
  • No. 24, 21. Juni 1928
  • No. 25, 26. Juni 1928
  • No. 26, 28. Juni 1928
  • No. 27, 13. September 1928
  • No. 28, 20. September 1928
  • No. 29, 4. Oktober 1928
  • No. 30, 11. Oktober 1928
  • No. 31, 16. Oktober 1928
  • No. 32, 18. Oktober 1928
  • No. 33, 25. Oktober 1928
  • No. 34, 8. November 1928
  • No. 35, 13. November 1928
  • No. 36, 15. November 1928
  • No. 37, 22. November 1928
  • No. 38, 29. November 1928
  • No. 39, 6. Dezember 1928
  • No. 40, 13. Dezember 1928
  • No. 41, 20. Dezember 1928

Volltext

306 Sitzltng am 22. März 1028. 
Und dann kommt der dritte Gesichtspunkt, das 
ist der Hauptpunkt, daß Mit ein Fortschreiten der 
Siedlung über die Kirschenallee hinaus stören. Meine 
Herrschaften, das wäre wichtig, wenn nicht taufend 
Meter davon entfernt an der Buckower Allee vom 
Rittergut Britz noch mindestens 150 ha liegen wür 
den, die sehr gut und sofort besiedelt werden können. 
Es ist doch durchaus nicht notwendig, daß man gerade 
an dieser Stelle weitersiedelt. Man kann auf der 
erwähnten Fläche rechts von der Buekower Chaussee 
noch einmal ganz Britz aufbauen. Also, meine ich, 
sollten wir auf diesen Punkt nicht den ausschlag 
gebenden Wert legen. 
Dann ist ein sehr wichtiger Gesichtspunkt die 
finanzielle Frage! Meine Damen und Herren, das 
Rittergut Britz besitzen wir. Wir haben es bezahlt. 
Wir haben sogar bereits 1 Million durch die Sied 
lung Neü-Britz in barem Gelde zurückerhalten. Hier 
ist also neues Geld für Grund und Boden nicht, 
zu investieren. Neues Geld ist nur notwendig für 
die Hinlegung einer elektrischen Druckleitung für 
10 000 Kilowatt, .und diese Kosten betragen 1 200 000 
Mark. Das ist aber auch alles, was wir für den 
neuen Flugplatz in Britz anzuwenden hätten. 
Ganz anders, meine Damen und Herren, liegen 
aber die Dinge in Rudow. In Rudow tostet allein 
die Hinlegung der Druckleitung ungefähr 500 000 
Mark mehr. Wir müssen aber außerdem noch für 
etwa 1500 000 bis 1700 000 J(> neues Gelände kaufen. 
Also wir müssen im ganzen, meine Damen und 
Herren, bei Rudow mindestens 2 Millionen Mark 
mehr investieren. 
Meine Herrschaften! In der Lage, in der sich 
heute unsere Finanzen befinden, halte ich es für 
bitter, daß man 2 Millionen mehr ausgeben soll, 
wenn man dasselbe Ziel erreichen kann und diese 
2 Millionen nicht auszugeben braucht. 
(Stadtv. Merten: Sehr wahr!) 
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Der 
Ausschuß hat gestern in seiner Majorität beschlossen, 
die Magistratsvorlage abzulehnen und dem Magistrat 
anheimzugeben, neue Verhandlungen einzuleiten, um 
wegen Rudow zu verhandeln. Meine Damen und 
Herren, wir legen ein außerordentliches Gewicht 
darauf, daß die Deutsche Gesellschaft für Luftfahrt 
in Berlin bleibt und würden also notgedrungen be 
reit sein, neue Verhandlungen mit dem Verkehrs 
ministerium einzuleiten. 
Ich habe dann, meine sehr geehrten Damen 
und Herren, noch eine Bitte an Sie. Sie betrifft 
die Deutsche Verkehrsfliegerschule. Der Herr Ber- 
kehrsminister hat uns vor acht Tagen geschrieben, 
daß er drauf und dran ist, diese Berkehrsflieger- 
schnle nach Braunschweig zu verlegen und daß der 
Vertrag sogut wie fertig sei. Ich würde es für 
Berlin außerordentlich bedauern, wenn diese Ver 
kehrsfliegerschule nach Braunschweig geht, und dies 
um so mehr, als wir ja den alten Flugplatz in Bies 
dorf haben, der sich ausgezeichnet für die Unter 
bringung dieser Verkehrsfliegerschule eignet. Ich 
würde also dem hohen Hause außerordentlich dank 
bar sein, wenn Sie vielleicht heute hier eine An 
regung an den Magistrat zum Ausdruck bringen, daß 
Sie bereit sein würden, die Verkehrsfliegerschu'le 
in Berlin zu behalten und sic Biesdorf anzugliedern. 
Stadtv. Treffcrt (Z): Meine sehr verehrten 
Damen und Herren! Zunächst dürfen wir mit 
Freudeil feststellen, daß der „Jubiläumsausschuß" 
seine Arbeiten beendet hat. Es war nämlich ein 
Jubiläumsausschuß, der 2>F Jahre getagt hat, um 
dieses Problem gründlich zu erörtern. Es kamen 
vier Plätze in Frage: Johannisthal, Staaken, Ru 
dow und Britz. Johannisthal und Staaken schieden 
nach einer Besichtigung und nachdem Projekte vor 
gelegt worden sind, die ungefähr 10 Millionen Mar! 
für jeden der beiden Plätze erforderten, von vorn 
herein aus. 
(Stadtv. Mühlmann: Das ist ja gar nicht der 
Fall gewesen!) 
Herr Kollege, in Staaken hat uns das Gelände 
allein ?i/ 2 Millionen Mark gekostet. Das steht in 
der Vorlage. 
(Stadtv. Mühlmann: Nein, 6y a Millionen steht 
in der Vorlage, die eine Million macht bei 
Ihnen nicht viel aus!) 
Es kommt doch dann noch allerlei dazu. Wenn man 
ein Gelände kauft, dann kann man doch noch keinen 
Flughafen dahin bringen, keine Fliegerschule. 
(Stadtv. Mühlmann: Die ist ja schon da!) 
Bei der Angenscheineinnahme hat sich gezeigt, daß 
der Boden feucht ist. Die Sachverständigen haben 
sogar gesagt, daß er so feucht ist, daß Nebel auf- 
steigen usw. 
(Stadtv. Mühlmann: Wo waren Sie denn da?) 
Ich bin mit in Staaken gewesen. Vielleicht lassen 
-Sie sich das noch einmal von den Herren sagen. 
Sie haben doch selbst Johannisthal fallen lassen, 
nachdem Johannisthal auch etwa 7y 2 Millionen 
kosten sollte. In der letzten Sitzung haben Sie sich 
davon überzeugt und haben auch Staaken fallen 
lassen. Ihre Fraktion hat sich noch einmal zurück 
gezogen und hat dann selbst gesagt: Wir wollen 
ans Staaken vorläufig verzichten. 
(Stadtv. Mühlmann: Aber nicht des Preises 
wegen!) 
Es ist fraglich, ob später noch einmal über Staaken 
verhandelt wird. In der letzten Sitzung wurde 
nur die Frage erörtert: Britz oder Rudow? 
(Zuruf links: Sie haben natürlich von vorn 
herein Staaken und Johannisthal aus 
geschlossen!) 
Gut, dann ist Staaken nicht von vornherein 
ausgefallen, sondern Johannisthal ist von vornherein 
ausgefallen und Staaken ist später ausgefallen. 
(Zuruf links: In letzter Stunde!) 
Ich wollte nur begründen, weshalb wir heute 
vor der Frage stehen: Britz oder Rudow? und 
warum von vornherein Johannisthal und Staaken 
hier heute nicht erörtert zu werden brauchen. Das 
war lediglich mein Gedankengang, denn sonst müßte 
ich auf die ganzen Verhältnisse in Staaken und 
Johannisthal hier eingehen, und das möchte ich nicht, 
weil es überflüssig ist, weil wir uns über Staaken 
und Johannisthal hier gar nicht zu unterhalten 
haben. Es bleiben nur Rudow und Britz. Jeder, 
der objektiv ist, wird zugeben, daß Britz bestimmt 
das beste Gelände ist. Wir haben sogar den Stand 
punkt vertreten, nicht nur Britz sondern Britz und 
Rudow, aus den Gründen, die uns der Magistrats 
vertreter darlegte. Man hat uns gesagt, das eine 
ist für die Luftfahrt-Versuchsanstalt, das andere für 
die Fliegerschule. Dann hätten wir drei Plätze: 
Tempelhof, Britz und Rudow hintereinander liegen, 
das wäre ein einheitliches Ganzes. Aber es war jetzt 
nicht wehr die Frage zu entscheiden: Britz und 
Rudow, sondern die Frage hieß jetzt: Britz oder 
Rudow. Es wurden Gründe angeführt, die gegen 
Britz sprechen und auch Gründe, die für Britz 
sprechen. Zunächst sprach sich einmal — darf man 
wohl sagen — der größte Teil der Sachverständigen 
dahin ans, daß Britz ein geeignetes Gelände ist. Die 
Vertreter der DVL. erklärten, daß der Platz in Britz 
in bezug auf Größe, auf Bvdenbeschaffenheit, ans 
Wetterlage und Berkehrslage allen Anforderungen 
entspricht, die an einen solchen Flugplatz gestellt wer 
den, 1111b die Herren wünschten, daß ihnen dieser 
Platz in Britz gegeben werde. Nun haben wir auch 
etwas Rücksicht auf die Wünsche dieser Herren 
zü nehmen, die ja das Gelände bekommen, besonders
	        

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